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Der Telebasel News Beitrag vom 22. Januar 2021.
Basel

Ackermann, Berset und Burgener sind die «Lyyche» beim Zofingerconzärtli

Trotz Corona gibt es ein Conzärtli. Diesmal nicht auf der Bühne, sondern als Film. Im 2021 wird unter anderem Bundesrat Alain Berset persifliert.

«Alles Point-de-Pressé». Der im Coronajahr omnipräsente Gesundheitsminister Alain Berset wird mit diesem «Lyyche-Namen» beehrt. Auch die Museumsaffäre und Wahlschlappe der scheidenden Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann sind dieses Jahr beim Zofingerconzärtli ein Thema. Sie spielt als «Elinuss Knackermann» mit. Als Dritter im Bunde bekommt FCB-Clubbesitzer Bernhard Burgener alias «Sparhard Wurdemer» sein Fett ab.

Anders als üblich können die Persiflierten ihre Doubles diesmal nicht live erleben. Trotz Coronapandemie haben sich die Zofinger entschieden, ihr Conzärtli durchzuführen. Allerdings ohne Publikum und ohne Singen im Chor: Unter den Coronamassnahmen findet die 132. Ausgabe der ältesten Basler Vorfasnachtsveranstaltung vor der Linse statt vor Zuschauerrängen statt. Wie das Pfyfferli wird auch das Conzärtli dieses Jahr zum Film.

«Stiggli»: Dreh an den Originalschauplätzen

Aufgezeichnet wird an verschiedenen Ecken der Stadt. «Wir haben geschaut, nachdem eine Szene entstanden ist, ob wir die am Originalschauplatz drehen können», erklärt Conzärtli-Regisseur Tim Sommer. Somit haben die Studenten aus der Not eine Tugend gemacht: Für jedes «Stiggli» haben sie eine passende Kulisse gewählt.

Wie erwähnt, fällt diesmal dem Gesundheitsminister Alain Berset eine tragende Rolle zu. Trotzdem soll das Conzärtli nicht nur im Zeichen der Pandemie stehen. Wie Tim Sommer sagt, werde man das Thema Covid-19 nicht aussen vorlassen, es werde aber auch nicht Überhand nehmen. «Wir wollen ein unterhaltsames Stück Vorfasnacht bieten, da muss es nicht nur Corona sein, sondern auch andere Themen», sagt Tim Sommer.

Wohl aber war Corona bei den ganzen Vorbereitungen ein grosses Thema: Proben fanden mit maximal fünf Personen, Abstand und offenen Fenstern im Breo-Saal statt. Wie Tim Sommer sagt, sei dabei das Gesellige auf der Strecke geblieben. Ein gemütlicher Ideenaustausch beim Bier für die «Stiggli» sei halt diesmal nicht möglich gewesen. Aber auch via Zoom stellten die Zofinger ein Programm auf die Bühne. Die Dreharbeiten für den Einstünder beginnen kommende Woche.

Das Zofingerconzärtli wird an dem 6. Februar 2021 um 20 Uhr auf www.zofingia-basel.ch abrufbar sein. Telebasel strahlt während der Fasnachtswoche das Conzärtli in voller Länge am Fernsehen aus. Die genauen Daten werden nächstens auf telebasel.ch bekannt gegeben.

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