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Telebasel Plätzli gsuecht vom 21. Januar 2021 (Video: Telebasel)
Basel

Mehrhundehaltung – passt jedes Gspänli zu meinem Vierbeiner?

Hunde brauchen nicht zwingend einen weiteren Artgenossen. Dennoch liebäugeln einige Hundefreunde mit einem Zweithund. Entstehen dadurch Risiken?

Auch wenn ein Hund nicht unbedingt auf einen weiteren Artgenossen angewiesen ist, überlegen sich viele Hundebesitzer dennoch, sich einen Zweit- oder Dritthund anzuschaffen. In vielen Fällen stellt dies kein Problem dar. Um ein optimales Zusammenleben mehrerer Hunde zu garantieren, muss sich ein Besitzer oder eine Besitzerin auf einige Punkte achten. Plätzli gsuecht liefert Ihnen wertvolle Tipps.

Hunde müssen gleiche Bedürfnisse haben

Es gibt unzählige Hunderassen, und entsprechend unterschiedlich sind die Bedürfnisse von Vierbeinern. Liegen diese zu weit auseinander, ist ein Zusammenleben schwierig. Bringt man beispielsweise zwei Jagdhunde zusammen, so ist das Beisammensein kein Problem, da sie die gleichen Aktivitäten und Vorlieben aufweisen. Lässt man aber einen Jagdhund mit einem Chihuahua zusammen leben, so sind die Unterschiede zu gross. Ein Jagdhund braucht viel Bewegung, ein Chihuahua hingegen nimmt es eher gemütlich. Auch das Alter spielt eine Rolle; ein zwölfjähriger Hund passt nicht zu einem einjährigen Welpen.

Weitere Tipps erhalten Sie in der aktuellen Folge von Plätzli gsuecht.

Folgende Tiere suchen ausserdem eine neues Zuhause:

Mischling Trevor (männlich, kastriert, ca. 6 Jahre alt)

Ob Familie, Pärchen oder Einzelperson: Der Mischling Trevor passt sich allen Umständen an. Er ist ein fröhlicher und aufgestellter Familienhund. Wichtig ist, dass die neue Bezugsperson genügend Zeit mit Trevor verbringt. Regelmässige Spaziergänge und gemütliche Schmuseeinheiten gehören zu seinen Lieblingsaktivitäten. Trevor sollte auch die Möglichkeiten haben, Zeit mit anderen Kameraden verbringen zu dürfen.

Hauskatze Venus (weiblich, kastriert, ca. 15 Jahre alt)

Die ältere Katzendame ist blind und taub. Dennoch ist sie sehr verschmust und geniesst es, mit den Tierpflegern in ihrem Zimmer zu schmusen. Für Venus sucht das Tierheim ein Zuhause, welches speziell für sie eingerichtet wird. Grosse Wohnungen oder Freigang ist keine Option für Venus. Sie möchte in ihren sicheren vier Wänden bleiben. Venus orientiert sich stark an den Gegenständen in ihrem Raum. Deshalb ist es wichtig, dass ihre neue Familie weder einen Umzug plant, noch gerne die Wohnung umräumt. Da die süsse Kätzin nicht mehr die Jüngste ist, muss sie Medikamente gegen ihren hohen Blutdruck nehmen. Diese nimmt sie, verbunden mit einem Leckerchen, sehr gut ein.

Kaninchen Felius und Flixi (männlich, kastriert, ca. 5 Monate alt)

Felius und Flixi kamen Anfang August mit ihrer Mama ins Tierheim. Die beiden Kaninchen sind schneeweiss und haben typisch rote Augen. Sie sind äusserst zutraulich und suchen aktiv den Kontakt zu den Tierpflegern. Da Kaninchen sehr gesellig sind, werden sie nur zu zweit oder zu weiteren Artgenossen vermittelt. Eine abwechslungsreiche und spannend eingerichtete Aussenanlage sollte ihnen im neuen Zuhause gewährleistet werden. Felius und Flixi brauchen genügend Versteckmöglichkeiten und Schattenplätze, da ihre Haut sehr empfindlich auf die Sonne reagiert.

Katzendame Zipora (weiblich, kastriert, ca. 12 Jahre alt)

Die ältere Katze Zipora wurde im November als Findelkatze abgegeben. Da Zipora nicht mehr die Jüngste ist, leidet sie an kleinen Altersbeschwerden. Ihr Sehvermögen ist nicht mehr das Beste und auch ein Medikament gegen den Bluthochdruck ist von Nöten. Da Zipora aber sehr verfressen ist, führt die Eingabe des täglichen Medikaments mit Hilfe von Catsticks zu keinen Problemen. Zipora eignet sich als Einzelkatze. Sie ist sehr verschmust und fordert ihre Streicheleinheiten gerne ein. Da Zipora nicht mehr allzu gut sieht, wird sie als Wohnungskatze vermittelt. Deshalb ist es wichtig, dass ihre neue Familie weder einen Umzug plant, noch gerne die Wohnung umräumt. Zipora orientiert sich stark an den Gegenständen in ihrer Umgebung.

Katzendame Kalinka (weiblich, kastriert, ca. 8 Monate alt)

Der kleine Wildfang Kalinka kam im Rahmen einer Katzenkastrationsaktion ins Tierheim. Für Kalinka war der Wechsel von der Freiheit ins Tierheim schwierig, da sie grosse Angst vor Menschen hatte. Die hübsche Katzendame ist sehr wählerisch, wenn es darum geht, wer zu ihr Kontakt haben darf. Während sie dem einen Zweibeiner freiwillig in die Schoss hüpft, sucht sie zum anderen den Abstand. Ihr neues Zuhause sollte sehr ländlich sein und in einer verkehrsarmen Gegend liegen. Eine Katzenklappe muss vorhanden sein, damit Kalinka nach ihrer Eingewöhnungszeit draussen wieder herumstreichen kann. Kalinka wurde im Tierheim geimpft, gechipt und kastriert und ist bereit für den Einzug in ein neues Zuhause.

Wenn Sie sich für eines der Tiere interessieren, wenden Sie sich bitte ans Tierheim an der Birs.

Stiftung TBB Schweiz
Geschäftsstelle
Birsfelderstrasse 45
Postfach 4020 Basel

Tel. 061 378 78 78
info@tbb.ch

Telebasel kann Anfragen zu den Tieren weder beantworten noch weiterleiten.

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