(Symbolbild: Keystone)
Schweiz

Bisher 582 Ansteckungen mit Mutationen des Coronavirus

Bis am Donnerstag sind in der Schweiz 582 Infektionen mit einem mutierten Coronavirus aufgetreten. Das gab das Bundesamt für Gesundheit bekannt.

Mit der britischen Mutation B1.1.7 (oder 501Y.V1) steckten sich seit ihrem ersten Auftreten im Oktober in der Waadt 306 Personen an, wie das BAG auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte. Der südafrikanischen Variante B1.351 (oder 501Y.V2) liessen sich zwölf Infektionen zuordnen und damit gleich viel wie am Vortag.

Zudem zählte das Bundesamt 264 Ansteckungen durch ein Coronavirus mit ungeklärter Mutationslinie. Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Mittwoch mit 186 registrierten Fällen.

Am meisten Ansteckungen mit Mutationen des Virus gab es mit 112 in Genf gefolgt vom Kanton Bern (110). Die Mutationen sind in 16 Kantonen und im Fürstentum Liechtenstein verbreitet.

Die Zahlen seien allerdings mit Vorsicht aufzunehmen, schränkte das BAG ein. Die Summen nach Kantonen und das Total seien nicht repräsentativ und nur als beschreibende Information zu betrachten. Die Zahlen stellten starke Unterschätzungen in Kantonen dar, in welchen nur in wenigen oder keinen Proben mittels Gen-Sequenzierung nach den Mutationen gesucht wurde.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Mehr aus dem Channel