Die Konzertreihe «Im Fluss» erhielt letztes Jahr 130'000 Franken aus dem Swisslos-Fonds. (Archivbild: Key)
Basel

Basel-Stadt investiert 5,8 Millionen in Kultur, Bildung und Soziales

Mit 5,8 Millionen Franken sind 2020 aus dem Swisslos-Fonds Basel-Stadt 188 Projekte aus den Sparten Kultur, Bildung und Soziales unterstützt worden.

Weitere 3,5 Millionen wurden aus dem Swisslos-Sportfonds verteilt. Die Vergabungen entsprachen 2020 mit insgesamt rund 9,3 Millionen Franken dem Wert des Vorjahres. 2018 waren Beiträge in der Höhe von 10,4 Millionen Franken gesprochen worden.

Insgesamt standen dem Kanton Basel-Stadt aus dem Reingewinn der interkantonalen Landeslotterie 11,2 (2019: 10,2) Millionen Franken zur Verfügung. Dieser Betrag wurde nicht vollständig ausgeschöpft, wie aus der Mitteilung des Justiz- und Sicherheitsdepartements (JSD) vom Montag hervorgeht.

Weniger Gesuche

Eingegangen waren 369 (428) Gesuche. Davon wurden 188 (212) bewilligt. Ausgeschüttet wurden Beiträge in der Höhe von 1000 bis 347’000 Franken. Dass 59 Gesuche weniger eingereicht wurden, wird in der Mitteilung namentlich auch mit dem Coronavirus begründet.

Mit 3,75 (3,9) Millionen Franken floss der grösste Anteil der Swisslos-Gelder in die Kultursparte. Mit 347’000 Franken erhielt der Spielfilm «Die Wahl der Mitte» von Sandra Moser den höchsten Beitrag. Für die Bereiche Soziales, Jugend, Gesundheit, Bildung und Umwelt sowie direkte Auslandhilfe bewilligte die Regierung 1,85 (1,6) Millionen Franken.

Pandemie führt zu Verschiebungen

Laut JSD wurden zahlreiche Projekte wegen der Pandemie zeitlich verschoben. Für diese gelte der bewilligte Beitrag weiterhin. Bei Projekten, die wegen Corona vor ihrem Abschluss hätten gestoppt werden müssen, beteilige sich der Swisslos-Fonds an Verpflichtungen und bereits getätigten Ausgaben höchstens mit dem bewilligten Beitrag, heisst es weiter.

Die 3,5 (3,3) Millionen Franken aus dem Swisslos-Sportfonds kamen 2020 dem Jugendsport, diversen Sportanlässen, Vereinen und Verbänden zugute.

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