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Der Telebasel News Beitrag vom 15. Januar 2021.
Basel

Ladenbetreiber bleiben vor zweitem Lockdown optimistisch

Der Bundesrat schliesst kommenden Montag alle Läden, welche keine Güter des kurzfristigen und täglichen Bedarfs verkaufen. Die Betreiber nehmen es gelassen.

Der Bundesrat schliesst bis Ende Februar alle Läden, die keine Güter des kurzfristigen und täglichen Bedarfs verkaufen. Davon betroffen ist auch ein Grossteil des Detailhandels. Gerade kleinere und neuere Läden könnten unter der erneuten Schliessung der Geschäfte besonders leiden, weil beispielsweise die Rücklagen fehlen.

Es scheint jedoch, dass die Geschäfte aus dem ersten Lockdown gelernt haben und in den Online-Handel investiert haben. «Wir hatten beim letzten Lockdown die Chance, den neuen Online-Shop aufzusetzen. Der ist eigentlich sehr gut angelaufen und man kennt uns auch schon ein bisschen,» sagte Daniela Witzig, Geschäftsführerin «Hejkøh».

Kreative Lösungen gegen den Lockdown

Wer auf den Online-Versand verzichten und die Umwelt schonen möchte, kann die eingekaufte Ware ausserdem persönlich im Laden abholen. Dies ist dreimal in der Woche möglich. Im Tarzan gibt es kurz vor dem Lockdown noch zusätzliche Rabatte. Auch dort wurde bereits während des ersten Lockdowns vermehr auf Online-Handel gesetzt. Dennoch scheinen die Kunden an ihren Läden zu hängen.

«Wir haben schon mehr Online-Shop Bestellungen, aber sowohl unsere Stammkundschaft, als auch die allgemeine Kundschaft, haben nach dem ersten Lockdown gut bei uns eingekauft. Wir haben die Frühlings-/Sommerkollektion noch gut verkaufen können und auch die im Herbst/Winter,» sagt Patrizia Reichenstein, Filialleiterin des «Tarzan» im Telebasel-Interview.

Verständnis für Massnahmen

Sowohl die Geschäftsführerinnen vom «Hejkøh», als auch die Filialleiterin vom «Tarzan» haben Verständnis für die vom Bundesrat verhängten Massnahmen. «Zuerst hatten wir einen kleinen Schock, danach haben wir aber direkt mit einem Aktionsplan gestartet. Wir haben geschaut, wie können wir darauf reagieren und das Beste aus der Situation machen,» so Claudine Kuhn, Geschäftsführerin vom Interior-Laden.

1 Kommentar

  1. Die Läden müssen schliessen jedoch die Grenzen werden nicht geschlossen somit kann der Virus ungehindert
    in die Schweiz gelangen . Eigentlich begreift das der normale Bürger nicht.Report

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