In der Corona-Pandemie sind nicht mehr Schweizer Schülerinnen und Schüler erkrankt als in übrigen Jahren. (Bild: Keystone)
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2020 gab es nicht mehr kranke Schülerinnen und Schüler

Trotz Corona-Pandemie sind derzeit nicht mehr Kinder krank als im Vergleich zur gleichen Zeit im letzten Jahr ohne Pandemie.

Das zeigt eine Blitzumfrage bei rund 600 Deutschschweizer Schulleitenden. Rund die Hälfte der Befragten schätzen, dass weniger Kinder als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr krank sind. Rund 40 Prozent schätzen, dass gleich viele Kinder krank sind. Nur etwas über 10 Prozent gaben an, dass mehr Kinder erkrankt sind.

Das teilte der Verband Schulleiterinnen und Schulleiter Schweiz (VSLCH) am Samstag mit, der die Umfrage bei seinen Mitgliedern durchführte. Der VSLCH betonte, dass die Einschätzung nur eine Momentaufnahme und nicht den konkreten Fallzahlen entspreche.

Dennoch sei das Ergebnis ein Hinweis darauf, dass die Schutzkonzepte und das Contact-Tracing sehr gut funktionierten. Auch könne die Einschätzung der Schulleitenden die Aussagen von Virologen und des BAG stützen, dass Kinder keine Pandemietreiber sind.

Der Verband will deshalb die Schulen «nicht vorauseilend» schliessen. Kinder dürften nicht instrumentalisiert werden, um die Mobilität der Eltern einzuschränken, so der Verband. Homeoffice sei dazu viel zielführender.

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