Der Verkehr an der Basler Feldbergstrasse verursacht weiterhin zu viel Stickstoffdioxid. (Bild: Keystone)
Basel

Weniger Ozon-Belastung und freieres Atmen dank Pandemie

Ein weniger heisser Sommer, die Corona-Pandemie und der milde Winter haben vergangenes Jahr weniger Luftschadstoffe in der Region Basel verursacht.

Die Ozon-Belastungen gingen gegenüber den Vorjahren zwar zurück, überschritten aber dennoch den Grenzwert. Die gemessenen Spitzenwerte seien aufgrund der weniger langen und heissen Hitzeperioden im Sommer gesunken, hätten den gesetzlich festgelegten Grenzwert aber dennoch deutlich überschritten, teilte das Lufthygieneamt beider Basel am Freitag mit.

Die Anzahl Stunden über dem Grenzwert von 120 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft blieb gegenüber dem Vorjahr gleich hoch. Je nach Standort wurde der Grenzwert zwischen 50 bis 360 Stunden überschritten. Der höchste gemessene Wert lag bei 173 Mikrogramm pro Kubikmeter bei der Station Binningen.

Standorte mit hohem Verkehrsaufkommen und Standorte im ländlichen Umfeld verzeichneten gemäss Mitteilung vergangenes Jahr deutlich niedrigere Belastungen durch Stickstoffdioxid als in den Vorjahren.

Dennoch überschritten zwei Stationen den erlaubten Jahresmittel-Grenzwert von 30 Mikrogramm pro Kubikmeter. Zum einen der Autobahnstandort A2 Hard mit einem Jahresmittelwert von 35 Mikrogramm pro Kubikmeter (2019: 41 Mikrogramm pro Kubikmeter) und zum anderen die Messstation an der Feldbergstrasse mit 38 Mikrogramm pro Kubikmeter (2019: 44 Mikrogramm pro Kubikmeter).

Auch weniger Feinstaub

Gemäss Mitteilung ist an diesen beiden Stationen mit hohem Verkehrsaufkommen allerdings ein deutlicher Rückgang der Tagesspitzen zu erkennen. Es sei davon auszugehen, dass der Einfluss der Corona-Pandemie auf den motorisierten Verkehr zu diesem Rückgang beigetragen habe, heisst es weiter.

Im Weiteren verzeichnete das Lufthygieneamt vergangenes Jahr auch bei der Feinstaub-Belastung einen leichten Rückgang.

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