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Der Telebasel News Beitrag vom 15. Januar 2021.
Basel

Auf diese Baustellen müssen Sie sich 2021 einstellen

Das Basler Baustellenjahr 2021 wird von zahlreichen Tramgleis-Sanierungen und dem forcierten Ausbau des Fernwärmenetzes geprägt sein.

Trotz Pandemie, der Kanton lässt sich beim Bauen nicht aufhalten. Die Infrastruktur soll erhalten bleiben, so gibt es im Jahr 2021 viele Tramschienen- und Leitungs-Erneuerungen.

Die Herausforderung Bruderholz

Als grösste Herausforderung nennt das Bau- und Verkehrsdepartement das Bruderholz.

Ab Ende Juni wird die Tramstrecke über das Bruderholz erneuert. Die Sanierung der Tramstrecke von 2,5 Kilometern mitsamt dem behindertengerechten Umbau von sieben Haltestellen werde voraussichtlich bis Mitte 2022 dauern. Die IWB werden auf mehreren Abschnitten zudem die Strom- und Wasserleitungen sanieren.

Der Tramverkehr werde von Juni bis November eingestellt und durch Busse ersetzt, hiess es weiter. Begonnen wird mit den Abschnitten Wolfsschlucht und Bruderholzstrasse. Im Moment sei das Baubewilligungsverfahren wegen diverser Einsprachen aber noch nicht abgeschlossen.

Verschiedene Gleiserneuerungen

Weitere grössere Gleiserneuerungen stehen bei der Margarethenstrasse beim Viertelkreis im Gundeldinger-Quartier sowie bei der Gleiskreuzung auf der Kleinbasler Seite der Dreirosenbrücke an.

Zudem müssen lange Abschnitte der Tramgleise auf der Achse Spalenvorstadt, Missions- und Burgfelderstrasse ersetzt werden – dies als Überbrückungsmassnahme bis diese Achse generell umgestaltet wird.

Die Kosten für die Streckensanierungen im laufenden Jahr haben die BVB auf 43 Millionen Franken angesetzt. Die Bauarbeiten würden dazu führen, dass der im Jahr 2016 kommunizierte akute Nachholbedarf in diesem Bereich bis Ende Jahr erledigt werden könne, sagte der Infrastruktur-Verantwortliche der BVB.


Baustellenkarte 2021. (Bild: Bau- und Verkehrsdepartement Basel-Stadt)

Ausbau Fernwärmenetz geht voran

Bei den IWB steht neben einigen Sanierungsarbeiten von Strom- und Wasserleitungen vor allem der Ausbau des Fernwärmenetzes im Zentrum der Bauvorhaben.

Der Netz-Verantwortliche bei den IWB nannte drei grosse Projekte: Auf der Strecke Rheingasse bis Bäumlihofstrasse, in der St. Alban-Vorstadt und auf dem Wolf-Areal/Reinacherstrasse werde das Fernwärmenetz ausgebaut und erweitert. Insgesamt investierten die IWB im laufenden Jahr fast 100 Millionen Franken.

Der Verantwortliche sprach in diesem Zusammenhang von einer Generationen-Aufgabe. Um die Vorgaben aus dem Energiegesetz erfüllen zu können, stünden bis ins Jahr 2035 Investitionen in der Höhe von rund 460 Millionen Franken an. Gleichzeitig mit dem Ausbau des Fernwärmenetzes werde das Gasnetz stillgelegt werden.

Knapp vier Jahre Baustelle um Roche-Baustelle

Im Frühling werden alle beteiligten Betriebe zusammen mit der Roche mit Erneuerungsarbeiten im Turm-Bausstellen-Geviert zwischen Wettsteinallee, Grenzacherstrasse und Peter-Roth-Strasse beginnen.

Während den Sommerferien wird während knapp vier Jahren der Verkehr umgeleitet. Die Erneuerungsarbeiten werden sich etappenweise hinziehen.

Unter anderem steht die Pflanzung von 110 neuen Bäumen an.

Belagserneuerung in der Freien Strasse

Zusammen mit den Infrastruktur-Ausbauten und -Sanierungen sind auch mehrere grundsätzliche Umgestaltungsarbeiten von Strassenstücken geplant.

Das betrifft unter anderem die Freie Strasse, die in den kommenden Jahren einen neuen Belag mit Quarzsandstein-Platten erhalten wird.

Ab 18. Januar werden im oberen Abschnitt der Strasse bis zur Einmündung der Bäumleingasse die ersten Platten verlegt werden.

Umgestaltung der St. Alban-Vorstadt dauert 15 Monate

Auf Herbst 2021 soll die Umgestaltung der St. Alban-Vorstadt beginnen. Die Umgestaltung wird nach dem Gestaltungskonzept der Innenstadt umgesetzt.

Die Arbeiten würden laut Tiefbauamt 15 Monaten dauern. Die Kosten für die Baustelle bis Ende 2022 schätzt man auf 7 Millionen Franken.

Ein Kreisel vor dem Kunstmuseum

Bei der Parking-Baustelle am St. Alban-Graben, soll ein Kreisel den Verkehr entlasten.

Ab Juli soll der Tramverkehr wieder zweigleisig aufgenommen werden. Strassen, Leitungen und Tramgleise sollen saniert werden. So wird es teilweise jedoch zu weiteren Umleitungen und Ersatzbussen kommen.

Die Kosten der Baustelle, deren Dauer noch unklar ist, belaufen sich auf circa 13 Millionen Franken exklusiv Parking beim Kunstmuseum.

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