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Telebasel Plätzli gsuecht vom 14. Januar 2021.
Basel

Winter, Kälte, Schnee – Deshalb muss Ihr Tier im Aussengehege bleiben

Manche Tiere überwintern in Aussenanlagen, andere in warmen Innenanlagen. Ein Wechsel von draussen nach drinnen ist für einige Tiere allerdings gefährlich.

Viele Tiere bilden in der kalten Jahreszeit ein Winterfell, das sie bei eisigen Temperaturen warm hält. Manche Tiere werden nur in der Innenhaltung gehalten und kennen keine kalten Temperaturen. Ein Winterfell bildet sich daher nicht. Andere Tiere werden nur draussen gehalten und sind sich deshalb tiefere Temperaturen gewöhnt. Infolgedessen bilden sie auch ein Winterfell. Aber Achtung: Ein Wechsel von draussen nach drinnen ist äussert gefährlich.

Ab Ende September in Aussenanlage

Meerschweinchen haben im Gegensatz zu beispielsweise Kaninchen kein Winterfell. Sie verlieren und ersetzen ihre Haare das ganze Jahr über. Daher dürfen Meerschweinchen, welche an kalte Temperaturen nicht gewöhnt sind, erst ab dem Frühling, wenn es wärmer wird, in ein Aussengehege verlegt werden.

Möchten Sie ihr Meerschweinchen über die kalten Tage im Aussengehege lassen, so muss es sich ab Ende September an die Temperaturen gewöhnen. Erfolgt dies erst später, so hat der Körper des Tieres zu wenig Zeit, um sich auf die frostigen Temperaturen vorzubereiten.

Achtung vor Überhitzung

Was allerdings auf keinen Fall getan werden darf: Wenn sich der Körper des Meerschweinchens bereits auf die eisigen Tage vorbereitet hat, darf das Tier nicht plötzlich in die Innenhaltung verlegt werden. Draussen herrschen oft Temperaturen um den Gefrierpunkt, drinnen sind es rund 20 – 22 Grad Celsius. Ein solcher Temperaturwechsel führt zu einer Überhitzung des Tieres, was äussert gefährlich enden kann.

Weitere Tipps zur Aussenhaltung im Winter und warum Meerschweinchen rund um die Uhr fressen müssen, erhalten Sie in der aktuellen Folge von Plätzli gsuecht.

Folgende Tiere suchen ausserdem ein neues Zuhause:

Meerschweinchen Rex (männlich, ca. 1 Jahr alt)

Rex ist ein schnelles und flinkes Meerschweinchen. In seinem neuen Zuhause muss mindestens ein weiteres Gspänli auf ihn warten, denn Meerschweinchen sollten nicht alleine leben. In seinem Gehege sollten ihm genügend Versteckmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Rex muss zudem rund um die Uhr fressen, da Meerschweinchen einen Stopfdarm haben.

Wellensittiche Noemi, Dörte, Lilo und Pixie benötigen eine grosse Voliere

Noemi, Dörte, Lilo und Pixie kamen als Findeltiere ins Tierheim. Alle vier teilen sich die Voliere und verstehen sich mit den anderen Tieren sehr gut. Da Wellensittiche nicht alleine leben sollten, muss in ihrem neuen Zuhause mindestens ein weiterer Artgenosse warten. Ihr Gehege sollte genügend Sitz- und Klettermöglichkeiten bieten. Täglicher Freiflug muss ihnen gewährt werden. Eine Aussenhaltung ist nicht ausgeschlossen, diese muss jedoch gut isoliert sein. Eine Wasserschale für die Federpflege sollte ihnen ebenfalls zur Verfügung stehen.

Diverse Kanarienvögel benötigen eine grosse, artgerechte Voliere

Kanarienvögel lieben es zu singen, deshalb muss man sich bewusst sein, dass es im Haushalt auch einmal laut werden kann. Kanarienvögel leben in Schwärmen, eine Einzelhaltung ist daher nicht artgerecht. In ihrem neuen Zuhause muss daher mindestens ein Gspänli vorhanden sein. Kanarienvögel können auch in Gartenanlagen mit einem beheizten Innenraum gehalten werden. Eine solche Anlage sollte sollte abwechslungsreich und spannend gestaltet sein.

Kater Arno (männlich, wird kastriert, 2 Monate alt)

Arno macht bei jedem Schabernack mit und liebt es, mit seiner Schwester zu rangeln, auch wenn er meistens verliert. Er fordert alle zum Spielen auf und kann stundenlang durch das Zimmer sprinten. Dabei stürzt er sich auf jegliches Spielzeug. Mit seiner Mutter schmust er noch sehr viel und liebt es, neben ihr zu liegen. Streicheleinheiten werden eingefordert, jedoch bleibt Arno nicht lange liegen. Den Spitznamen Schmusetiger muss er sich daher noch erarbeiten.

Diverse Nymphensittiche benötigen eine grosse und gut strukturierte Voliere

Die Laute der Nymphensittiche sind kräftig. Die neuen Besitzer müssen sich deshalb bewusst sein, dass sie ihren täglichen Freiflug lauthals feiern. Nymphensittiche können sich gut an unterschiedliche Temperaturen anpassen und in unseren Breitengraden auch in Gartenvolieren mit frostfreiem Schutzraum gehalten werden. Eine Wasserschale zum Baden oder regelmässiges Besprühen mit einem Zerstäuber brauchen die Sittiche zur Gefiederpflege. Die neue Voliere sollte zudem möglichst spannend eingerichtet sein, weil Nymphensittiche nebst dem Fliegen auch gerne klettern.

Wenn Sie sich für eines der Tiere interessieren, wenden Sie sich bitte ans Tierheim an der Birs.

Stiftung TBB Schweiz
Geschäftsstelle
Birsfelderstrasse 45
Postfach 4020 Basel

Tel. 061 378 78 78
info@tbb.ch

Telebasel kann Anfragen zu den Tieren weder beantworten noch weiterleiten.

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