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Schweiz

Frankreich verhängt kurzfristig nächtliche Ausgangssperre – ab 18 Uhr

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
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Schottland macht Arbeit im Homeoffice – wo möglich – verpflichtend

In Schottland ist das Arbeiten im Homeoffice – soweit die Tätigkeit es zulässt – seit Samstag verpflichtend. «Unter den aktuellen Regeln brauchen Sie eine ernsthafte Entschuldigung, Ihr Zuhause zu verlassen. Arbeit zählt nur dazu, wenn sie nicht von zuhause aus erledigt werden kann», heisst es in einer Verschärfung der Corona-Massnahmen der schottischen Regierung, die am Samstag in Kraft getreten ist. Schottische Arbeitgeber sind demnach gesetzlich dazu verpflichtet, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um die Ausbreitung des Coronavirus zu minimieren. Dazu gehöre es, Beschäftigte ins Homeoffice zu schicken, wenn ihre Tätigkeiten dies zuliessen. Von zuhause aus zu arbeiten, müsse der Standard sein.

In Deutschland fordern unter anderem die Grünen, das Arbeiten im Homeoffice für Bürojobs verpflichtend in den Corona-Verordnungen festzuschreiben. Die Kritiker argumentieren, der Staat schränke private Treffen rigoros ein, lasse am Arbeitsplatz aber viele Kontakte zu und beschränke sich auf Appelle. Umfragen zufolge gehen trotz der extrem angespannten Infektionslage noch immer deutlich mehr Menschen täglich ins Büro als im ersten Lockdown im Frühjahr.

Frankreich zieht nächtliche Ausgangssperre vor

Franzosen müssen sich beim abendlichen Einkaufen beeilen: Im ganzen Land gilt wegen der Corona-Krise ab Samstag eine nächtliche Ausgangssperre bereits von 18 Uhr an. Auch Geschäfte müssen dann schliessen. Bei Verstössen drohen Geldstrafen und im schlimmsten Fall auch Haftstrafen, wie das Innenministerium mitteilte.

Premierminister Jean Castex hatte am Donnerstag angekündigt, dass die Regelung mindestens 15 Tage für das Festland gelten solle.

Zuvor war das ursprünglich von 20 Uhr bis 6 Uhr geltende Ausgehverbot bereits in einzelnen besonders betroffenen Départements des Landes vorverlegt worden. Den Menschen ist es während dieser Zeit nicht mehr gestattet, spazieren zu gehen, Sport zu treiben oder einzukaufen. Sie dürfen aber zum Beispiel zur Arbeit fahren oder wegen zwingender familiärer Gründe vor die Türe gehen.

Die Pandemie hat Frankreich mit seinen rund 67 Millionen Menschen schwer getroffen. Rund 70’000 Bürger starben im Zusammenhang mit einer Infektion.

Ab 18 Uhr muss man zu Hause sein: Frankreich verhängt kurzfristig eine Ausgangssperre, die ab Samstagabend gilt. (Bild: Keystone)
Pieksen in der Kirche: Englische Kathedralen werden zu Impfzentren

In England sind die ersten Menschen in Kirchen gegen das Coronavirus geimpft worden. In der Kathedrale im nordenglischen Lichfield haben die Impfungen in der ungewöhnlichen Kulisse bereits am Freitag begonnen, in der berühmten Kathedrale in Salisbury in Südengland sollte ab Samstag zu den Klängen der Orgel gepikst werden. In den meisten Regionen finden Gottesdienste derzeit nur online statt, sodass die Gotteshäuser, die teilweise viel Platz bieten, leer stehen.

Der Abgeordnete von Lichfield, Michael Fabricant, bezeichnete die Kirche seiner Stadt, vor der am Freitag bereits viele Senioren Schlange standen, auf Twitter als «glamourösestes Impfzentrum Grossbritanniens». Der Dekan der Kirche, Adrian Dorber, sagte der Nachrichtenagentur PA: «Ich hoffe, es ist ein Symbol dafür, wie Gemeinden gemeinsam helfen können, diesen grossartigen Impfstoff zu verteilen.»

Der in Grossbritannien bereits zugelassene Impfstoff der Universität Oxford und des Pharmakonzerns Astrazeneca kann bei Kühlschranktemperaturen transportiert und gelagert werden und so einfacher auch ausserhalb von Krankenhäusern und speziell ausgestatteten Impfzentren zum Einsatz kommen. Auch in Apotheken und Hausarztpraxen finden bereits Impfungen damit statt.

In der mehr als 800 Jahren Kathedrale in Salisbury kam auch der Biontech/Pfizer-Impfstoff zum Einsatz. Der 88 Jahre alte Geistliche Graham Turner, der seinen Piks im Talar zu Orgelmusik bekam, bezeichnete die Impfung als «Klacks». Es sei so eine Erleichterung, geimpft zu werden, wenn man jeden Abend im Fernsehen den Horror sehe, den Menschen aufgrund der Pandemie durchleben müssten. «Ich bin sehr glücklich, sie bekommen zu haben.»

Wird zum Impfzentrum: In der Kathedrale im südenglischen Salisbury wird ab Samstag zu Orgelklängen. (Archivbild: Keystone)
Iran beginnt mit Massenimpfung gegen Corona im März

Der Iran wird nach Angaben von Präsident Hassan Ruhani im März mit der Massenimpfung gegen Corona beginnen. «Wir werden mit der Impfung vor dem Ende des (persischen) Jahres (20. März) beginnen. (…) Priorität haben zunächst Ärzte und Pfleger», sagte Ruhani am Samstag. Im neuen persischen Jahr sollen dann Ruhani zufolge die Impfungen nach und nach ausgeweitet werden. Dabei wolle das Land sowohl iranische als auch exportierte Impfstoffe, vor allem das Vakzin «Pasteur», einsetzen, so der Präsident im Staatsfernsehen.

Zu dem Impfstoff «Pasteur» nannte Ruhani keine weiteren Details. Angeblich handelt es sich dabei um ein iranisch-kubanisches Vakzin. Das Aussenministerium in Havana hatte in der vergangenen Woche mitgeteilt, Kuba werde seinen Corona-Impfstoff Soberana 02 zum Teil im Iran testen. Teheran hat eine solche Zusammenarbeit mit Kuba bestätigt. In Kuba haben sich bisher nur wenige Menschen mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, was eine Überprüfung der Wirksamkeit eines Impfstoffes schwierig macht. Der Iran mit seinen fast 83 Millionen Einwohnern liegt mit fast 1,3 Millionen nachgewiesenen Infektionen weltweit an 15. Stelle. Zudem gab es seit dem Ausbruch der Pandemie vor fast einem Jahr mehr als 56’000 Corona-Tote.

Bund und Kantone tauschen sich über Lage aus

Der Bundesrat hat sich am Samstag online mit den kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren über die Lage in der Corona-Pandemie ausgetauscht. Insbesondere soll nun das Impfen beschleunigt werden.

Die gemeinsame Beurteilung ist, dass die getroffenen Massnahmen aufgrund der beunruhigenden Verbreitung der Mutation nötig sind, wie Tobias Bär, Kommunikationsverantwortlicher der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) sowie Peter Lauener, Sprecher des Innendepartements, auf Anfrage bekannt gaben.

Gleichzeitig sei die zentrale Bedeutung unterstrichen worden, die Impfungen jetzt mit den nun zunehmend verfügbaren Impfdosen zu beschleunigen. Auch das Testen solle verstärkt werden, um die Bekämpfung von Ausbrüchen beispielsweise in Pflegeheimen, in Schulen oder anderen exponierten Orten unterstützen zu können.

Entscheidend sei, dass die Bevölkerung mit Überzeugung bereit sei, die Massnahmen mitzutragen und sich in den nächsten Wochen und Monaten auch impfen zu lassen.

Amherd: Skigebiete müssen möglicherweise schliessen
Hält es für möglich, dass die Schweizer Skigebiete doch noch schliessen müssen: Bundesrätin Viola Amherd. (Bild: Keystone)

Bundesrätin Viola Amherd schliesst nicht aus, dass die Schweizer Skigebiete wegen der Corona-Pandemie doch noch zu machen müssen. «Auf einer Skipiste ist man an der frischen Luft. Im Moment ist es richtig, dass sie offen sind, aber wir müssen flexibel sein», sagt die Bundesrätin in einem Interview mit Watson. «Je nach Entwicklung könnte eine Schliessung nötig werden. Das Virus gibt den Takt vor, nicht die Politik. Es ist kaum möglich, langfristig zu planen.»

Modi: Grösste Impf-Kampagne der Welt startet in Indien

Indien hat seine Corona-Impfkampagne begonnen. Bis zum Sommer sollen rund 300 Millionen Menschen in dem Riesenland geimpft werden. Premierminister Narendra Modi sagte, es handele sich um die grösste Impfaktion der Welt. «Kein Land hat jemals in der Geschichte eine Impfkampagne dieses Ausmasses durchgeführt», betonte Modi in einer Fernsehansprache. Als erster wurde am Samstag ein Mitarbeiter eines staatlichen Krankenhauses in Neu Delhi geimpft.

In Indien werden bis Sommer 300 Millionen Menschen gegen das Coronavirus geimpft. (Bild: Keystone)

Nach Behördenangaben sollen nun zunächst 30 Millionen Menschen geimpft werden, nämlich Mitarbeiter aus dem Gesundheitsbereich sowie Angehörige der Polizei, des Militärs, Gefängnispersonal und Bedienstete von Behörden, die mit der Corona-Eindämmung zu tun haben. Bis Juli sollen dann weitere 270 Millionen Menschen über 50 Jahre sowie Risikogruppen an die Reihe kommen.

Trotz Corona-Pandemie: nicht mehr kranke Kinder an Schulen
 

In der Corona-Pandemie sind nicht mehr Schweizer Schülerinnen und Schüler erkrankt als in übrigen Jahren. (Bild: Keystone)

Trotz Corona-Pandemie sind derzeit nicht mehr Kinder krank als im Vergleich zur gleichen Zeit im letzten Jahr ohne Pandemie. Das zeigt eine Blitzumfrage bei rund 600 Deutschschweizer Schulleitenden.

Rund die Hälfte der Befragten schätzen, dass weniger Kinder als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr krank sind. Rund 40 Prozent schätzen, dass gleich viele Kinder krank sind. Nur etwas über 10 Prozent gaben an, dass mehr Kinder erkrankt sind. Mehr dazu lesen Sie hier.

Bencic muss in Melbourne in Quarantäne

Belinda Bencics Vorbereitung auf das Australian Open wird gestört. Die Ostschweizerin musste sich nach ihrer Ankunft in Melbourne in eine 14-tägige Quarantäne ohne Ausgangsmöglichkeit begeben.

Grund für die strenge Anordnung der örtlichen Gesundheitsbehörden war ein positiver Corona-Test bei einem Passagier auf dem gleichen Flug aus Adu Dhabi. An Bord befanden sich nebst Bencic weitere Spielerinnen, darunter mit Bianca Andreescu die US-Open-Siegerin von 2019 sowie Angelique Kerber, die Australian-Open-Siegerin von 2016. Gleich erging es den Passagieren eines Charterflugs aus New York. Alles dazu lesen Sie hier.

Muss in Melbourne in Quarantäne: Belinda Bencic. (Bild: Keystone)

Höchststand bei Corona-Infektionen in Tunesien - Gewaltsame Proteste

Die Zahl der täglichen Corona-Infektionen ist in Tunesien auf einen Höchststand gestiegen. Das Gesundheitsministerium in Tunis meldete am Freitagabend 4170 neue Fälle. Bereits am Donnerstag hatte in dem nordafrikanischen Land eine landesweite Ausgangssperre begonnen, um die Zahl der Infektionen zu senken. Sie gilt noch bis Montag jeweils zwischen 16 Uhr und 6 Uhr. Tunesien hat rund zwölf Millionen Einwohner, Deutschland etwa siebenmal so viele.

Trotz Ausgangssperre kam es am Freitag in Tunesien zu Protesten. (Bild: Keystone)

Trotz der Ausgangssperre kam es am Freitagabend in verschiedenen Regionen zu gewaltsamen Protesten jugendlicher Demonstranten, wie lokale Medien berichteten. Sie blockierten etwa in der Hafenstadt Sousse Strassen und zündeten Reifen an. Sicherheitskräfte setzten Tränengas ein, um die Proteste aufzulösen.

Tunesien hatte am Donnerstag den zehnten Jahrestag der Flucht des Langzeitherrschers Zine El Abidine Ben Ali gefeiert. Er war 2011 der erste Präsident, der im Zuge der arabischen Aufstände gestürzt wurde. Die Proteste griffen anschliessend auch auf andere Länder über.

Turnier der WGC-Serie in Florida statt Mexiko

Die prestigeträchtige World-Golf-Championships-Serie hat ihr erstes Turnier in diesem Jahr von Mexiko-Stadt an die Golfküste in Florida verlegt. Als Begründung nannte die PGA Tour in einem Bericht auf der Homepage am Freitag «logistische Herausforderungen im Zusammenhang mit COVID-19».

Neuer Austragungsort Ende Februar ist nun The Concession Golf Club in der Gegend von Bradenton-Sarasota im Südwesten des US-Bundesstaats. Die WGC-Serie besteht aus vier hoch dotierten Veranstaltungen und ist vom Prestige direkt hinter den vier Majors anzusiedeln. Weitere Austragungsorte der Tour sind Klubs in Texas und Tennessee.

Italien kritisiert Verzögerung bei Lieferungen von Corona-Impfstoff

Italien hat die Ankündigung des US-Pharmakonzerns Pfizer, ab Montag vorübergehend weniger Corona-Impfdosen zu liefern als geplant, kritisiert. Der von der Regierung bestellte Kommissar für den Corona-Notfall habe den Ernst und das unglaubliche Timing dieser Nachricht zur Kenntnis genommen, hiess es in einer Mitteilung von Freitagnacht. Demnach sollen ab Montag 29 Prozent weniger Vakzine geliefert werden als geplant. Zudem sei unklar, in welchem Umfang die Lieferungen weiter erfolgen sollten.

Pfizer hatte am Freitag mitgeteilt, Massnahmen zur Erhöhung der Produktion im Werk in Puurs in Belgien würden sich «vorübergehend auf die Lieferungen von Ende Januar bis Anfang Februar auswirken». In einer Mitteilung von Pfizer und seinem deutschen Partner Biontech vom Freitagabend hiess es dann: «Ab der Woche vom 25. Januar werden wir wieder zum ursprünglichen Zeitplan für die Lieferungen in die Europäische Union zurückkehren (100 Prozent) und die Auslieferungen ab der Woche vom 15. Februar erhöhen (über 100 Prozent), so dass wir in der Lage sein werden, die volle zugesagte Menge an Impfstoffdosen im ersten Quartal und deutlich mehr im zweiten Quartal zu liefern.»

 

Italien kritisiert Pfizer für die Ankündigung, ab Montag weniger Corona-Impfdosen zu liefern. (Bild: Keystone)

Biden will mehr Tempo machen bei Corona-Impfungen in den USA

Angesichts einer dramatischen Ausbreitung des Coronavirus in den Vereinigten Staaten will der künftige US-Präsident Joe Biden das Tempo der Corona-Impfungen im Land deutlich beschleunigen. Biden kündigte am Freitag in Wilmington im Bundesstaat Delaware ein Bündel an Aktionen an, mit dem er bestehende Probleme und Verzögerungen bei der Impfkampagne in den USA überwinden will. Unter anderem soll die US-Katastrophenschutzbehörde Fema beim Aufbau von Impfzentren helfen. Mobile Impfstationen sollen in entlegene Gebiete geschickt werden.

Biden will auch die Apotheken im Land einspannen, um ebenfalls Impfungen zu verabreichen. Ausserdem will der Demokrat erreichen, dass schon jetzt weitere Bevölkerungsgruppen geimpft werden und die geltende Priorisierung gelockert wird.

Joe Biden will mit dem Antritt der US-Präsidentschaft bei den Corona-Impfungen aufs Tempo drücken. (Bild: Keystone)
US-Finanzministerium zahlt Milliardenhilfe an US-Airlines aus

Das US-Finanzministerium hat mit der Auszahlung von Hilfsgeldern in Höhe von 15 Milliarden Dollar an die unter der Coronavirus-Pandemie leidenden Fluggesellschaften begonnen. Als Gegenleistung müssen die Airlines mehr als 32’000 Beschäftigte in ihre Jobs zurückholen.

Die grossen Unternehmen müssen 30 Prozent der Hilfen zudem binnen zehn Jahren an die US-Regierung zurückzahlen und den USA ausserdem Optionsscheine einräumen. Obendrein müssen sie die Vergütung von Managern deckeln, während das Verbot von Dividendenzahlungen und Aktienrückkäufen bis März 2022 verlängert wurde.

Finanzminister Steven Mnuchin sagte am Freitag (Ortszeit), dass das Programm «eine zusätzliche wirtschaftliche Erleichterung für die Beschäftigten bringen wird, während es auch die Gelder der Steuerzahler schützt.» Die Airlines leiden unter dem in der Coronavirus-Pandemie eingeschränkten Flugverkehr und dem eingebrochenen Passagieraufkommen. Allein Delta Air Lines rechnet mit einer Finanzspritze von 2,9 Milliarden Dollar aus dem vom Kongress beschlossenen Hilfspaket.

Die von der Corona-Krise gebeutelten US-Airlines erhalten vom Finanzministerium Hilfsgelder in Höhe von 15 Milliarden Franken. (Bild: Keystone)
Deutscher Gaststättenverband warnt vor tausenden Insolvenzen

Die deutschen Gastwirte werden durch die Coronavirus-bedingten Zwangsschliessungen im Januar nach Prognose ihres Branchenverbandes Dehoga etwa 80 Prozent ihrer geplanten Umsätze verlieren. «Wir gehen davon aus, dass 70’000 Betriebe die Krise nicht überstehen werden.»

Dies sagte die Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), Ingrid Hartges, der «Rheinischen Post» vom Samstag. Wochenlange Umsatzausfälle könnten auch die gesündesten Unternehmen nicht überstehen, hiess es weiter.

Damit stünden «Hunderttausende Jobs auf dem Spiel», sagte Hartges. Sie forderte die Politik zum Handeln auf: «Die zugesagten Hilfen müssen jetzt ankommen, wo sie dringend benötigt werden, damit Arbeitsplätze und Unternehmen gerettet werden».

US-Seuchenbehörde meldet mehr als zwölf Millionen Impfungen

Die US-Seuchenbehörde CDC hat bisher rund 12,3 Millionen Coronavirus-Impfdosen in den USA verabreicht. Das teilte die Behörde am Freitag (Ortszeit) mit.

Insgesamt seien zudem 31,2 Millionen Coronavirus-Impfdosen ausgeliefert worden, hiess es weiter.

Biden will mit Impfungen vorwärtsmachen

Der künftige US-Präsident Joe Biden will das Tempo der Corona-Impfaktion im Land deutlich beschleunigen. Biden kündigte am Freitag in Wilmington im Bundesstaat Delaware ein Bündel an Massnahmen an, mit dem er bestehende Probleme bei der Impfkampagne in den USA überwinden will.

Unter anderem soll die US-Katastrophenschutzbehörde Fema beim Aufbau von Impfzentren helfen. Mobile Impfstationen sollen in entlegene Gebiete geschickt werden. Ausserdem sollen Bidens Plänen nach die Apotheken im Land eingespannt werden, um ebenfalls Impfungen gegen das Coronavirus zu verabreichen.

Merkel: Deutschland wird nach Corona zu neuer Stärke finden

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich trotz der schweren Corona-Zeiten optimistisch für die Zukunft gezeigt. Sie erinnerte am Freitagabend auf dem digitalen CDU-Parteitag in einem Grusswort an Herausforderungen in ihrer bisherigen Amtszeit seit 2005, darunter die globale Finanz- und Wirtschaftskrise, die EU-Schuldenkrise und die Migration. Es seien keine ruhigen Jahre gewesen, sagte Merkel. Nun gebe es das «Jahrhundertereignis» der Corona-Pandemie, die den allermeisten Menschen viel abverlange.

(Bild: Keystone)

In all diesen bewegten Jahren hätten Deutschland und seine Bürger aber Stärke gezeigt, sagte Merkel. Sie sei überzeugt, das werde auch nach der Pandemie so sein. Deutschland habe immer wieder zu neuer Stärke finden können.

Massiver Druck auf britischem Gesundheitssystem

Laut offiziellen Angaben werden derzeit mehr Covid-19-Patienten in britischen Krankenhäusern behandelt als jemals zuvor, insgesamt sind es mehr als 37’000. Allein am Dienstag seien mehr als 4’000 Menschen neu ins Krankenhaus eingeliefert worden, sagte Johnson.

Für den rasanten Anstieg der Neuinfektionen macht die Regierung vor allem die in England entdeckte, wohl deutlich ansteckendere Coronavirus-Variante verantwortlich. Selbst im Supermarkt könne es gefährlich sein, zu nah an einer anderen Person in der Schlange zu stehen, warnte Johnson.

Pro 100 000 Einwohnern zählte Grossbritannien in der vergangenen Woche mehr als 550 Neuinfektionen. In London liegt diese Kennziffer weiter in vielen Stadtteilen bei weit über 1’000.

Mehr als 93 Millionen bestätigte Infektionen weltweit

Seit Beginn der Pandemie sind weltweit bereits mehr als zwei Millionen Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das ging am Freitag aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Weltweit gab es demnach bislang mehr als 93 Millionen bestätigte Infektionen mit dem Virus. Experten gehen von einer noch höheren Dunkelziffer aus. Der WHO zufolge gab es bis Freitag 1,98 Millionen bestätigte Todesfälle.

Ein Patient in einem brasilianischen Spital. (Bild: Keystone)
Erste Bundesratsmitglieder haben sich impfen lassen

Die Impfaktion der Mitglieder des Bundesrats hat am Freitag begonnen. Regierungssprecher André Simonazzi bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA einen Bericht der Tamedia-Portale. Wer sich bereits hat impfen lassen, wird nicht bekanntgegeben.

Wieder höhere Impfbereitschaft in der Schweiz

Mehr Menschen als noch im Herbst sind bereit, sich sofort gegen Covid-19 impfen zu lassen, wenn sie die Möglichkeit dazu haben. Das zeigt der neueste Corona-Monitor im Auftrag der SRG.

Im Oktober 2020 hatten im von der Forschungsstelle Sotomo erstellten Corona-Monitor noch 16 Prozent der Teilnehmenden angegeben, sich impfen lassen zu wollen, wenn die Impfung verfügbar ist. In der neuesten Umfrage stieg der Anteil auf 41 Prozent. Leicht zurück – von 28 auf 24 Prozent – ging der Anteil jener, die keine Impfung wollen.

Besuchsverbot in Tessiner Pflegeeinrichtungen

Das Tessiner Departement für Gesundheit und Soziales hat ein Verbot von Besuchen in Altersheimen, Spitälern und Behindertenheimen verhängt. Das Verbot gilt ab Samstag. Grund für das Verbot sei die britische Coronavirus-Mutation, heisst es.

Kontakte von Kontakten sollen auch in Quarantäne

Wegen der hohen Übertragbarkeit sollen neu auch Personen unter Quarantäne gestellt werden, die Kontakt hatten zu Menschen, die in engem Kontakt zu mit der neuen Coronavirus-Mutation Infizierten standen. Das empfiehlt das BAG den Kantonen.

Das Ziel der Massnahme sei, die Ausbreitung der neuen Variante in der Schweiz zu verlangsamen, teilte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag mit. Es bestätigte damit eine Meldung der Tamedia-Zeitungen.

Die Möglichkeit soll insbesondere bei Kontakten innerhalb des Haushalts in Betracht gezogen werden. Das BAG habe diese Empfehlung bereits Ende vergangenen Jahres gemacht. Sie soll in die nächste Fassung der Quarantäneempfehlungen an die Kantone aufgenommen werden.

Einkauf, Zeitung und Post vor der Wohnungstür einer Familie, die sich in Quarantäne befindet. (Bild: Keystone)
Madrid verschärft Massnahmen

Wegen anziehender Infektionszahlen verschärft in Spanien nach anderen Regionen nun auch Madrid die Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

Die nächtliche Ausgehsperre werde ab Montag um eine Stunde auf 23 Uhr vorgezogen, teilte die Regierung der Hauptstadtregion am Freitag mit. Restaurants, Cafés und Bars müssen dann in der Autonomen Gemeinschaft schon um 22 Uhr – statt wie bisher um Mitternacht – schliessen. Die Verschärfung der Massnahmen gilt den Angaben zufolge vorerst für zwei Wochen.

Ab Montag werden zudem weitere fünf Gemeinden und sechs kleinere Bezirke Madrids für zwei Wochen abgeriegelt. Damit erhöht sich die Zahl der abgesperrten Gebiete, die man nur mit triftigem Grund verlassen oder betreten darf, auf insgesamt 19 Gemeinden und 47 kleinere Bezirke. Betroffen sind insgesamt 1,3 Millionen der insgesamt 6,7 Millionen Bewohner der Region.

Foto vom Dreh eines Sensibilisierungsvideos zu Covid-19 in Madrid. (Archivbild: Keystone)
Schweizweit 2'396 positive Tests in den letzten 24 Stunden

Das Bundesamt für Gesundheit meldet am Freitag 2’396 neue Coronavirus-Ansteckungen. Dazu kamen 66 neue Todesfälle und 139 Spitaleinweisungen. Mehr dazu hier.

Schweizer Getränkebranche hart getroffen

Die Schweizer Getränkebranche leidet erneut unter den Gastronomieschliessungen. Laut einer Umfrage der Arbeitsgemeinschaft der Schweizerischen Getränkebranche (ASG) haben viele Firmen Absatzschwierigkeiten, einem zu hohen Personalbestand, Arbeitsausfälle sowie Probleme bei der Liquidität.

Mit einem tieferen Absatz rechnen demnach über 90 Prozent der Betriebe. Je nachdem wie stark der Fokus auf Gastronomie oder Einzelhandel liegt, gibt es aber eine grosse Spannbreite bei den Auswirkungen. Die erwarteten Einbussen reichen von wenigen Prozent bis zu über 80 Prozent.

Fast die Hälfte der Unternehmen rechnet im nächsten halben Jahr mit Liquiditätsproblemen und ein Viertel der Befragten mit Entlassungen in ihren Betrieben. Eine Normalisierung der Geschäftstätigkeit wird von einem Grossteil erst in mehr als einem Jahr erwartet, wie es weiter heisst.

Schweizer Massnahmen zeigen Wirkung

Die Schweizer Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus haben bislang Wirkung gezeigt. Das zeigt eine Analyse der wissenschaftlichen Task Force des Bundes der verschiedenen kantonalen Vorgehensweisen im Herbst 2020. Mehr dazu hier.

CNN-Reporterin bricht bei Live-Übertragung in Tränen aus

Im Live-Fernsehen beginnt eine CNN-Reporterin zu schluchzen. Sie wurde vom durch die Corona-Pandemie verursachten Leid überwältigt. Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

Sara Siders bei ihrem emotionalen Auftritt bei CNN. (Bild: Screenshot CNN)
Wil-Aarau um einen Tag verschoben

Wil und Aarau starten in der Challenge League einen Tag später als geplant ins neue Jahr. Das am Freitag, 22. Januar, angesetzt gewesene Duell findet erst tags darauf statt. Grund für die Verschiebung ist die Quarantäne, welche die Wiler nach mehreren positiven Corona-Fällen derzeit absitzen.

Weiteres Lausanne-Spiel verschoben

Aufgrund der aussergewöhnlich langen Quarantäne-Dauer muss ein weiteres Spiel des Lausanne HC in der National League verschoben werden. Die Liga wird die für den nächsten Dienstag in Davos geplante Auswärtspartie der Waadtländer neu ansetzen, nachdem die Quarantäne für die gesamte Lausanner Mannschaft um vier auf 14 Tage verlängert wurde. In der Equipe von Trainer Craig MacTavish, die voraussichtlich erst am Montag den Trainingsbetrieb wieder aufnehmen kann, wurden insgesamt zehn Teammitglieder positiv auf das Coronavirus getestet.

Der HC Davos reist stattdessen am kommenden Dienstag nach Biel. Die Begegnung wurde um zehn Tage vorgezogen.

Deutschland plant keine Pflicht zum Homeoffice

Trotz der anhaltend hohen Zahl von Corona-Infektionen plant die deutsche Bundesregierung weiterhin keine Homeoffice-Pflicht. Derzeit stehe «keine zwingende Regelung auf der Tagesordnung», sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin. Er schloss sich zwar dem Appell von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zur Ausweitung der Heimarbeit an, betonte aber auch: «Homeoffice ist nicht für jeden Beruf, für jede Tätigkeit geeignet.»

Eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums zog zudem in Zweifel, ob eine Verpflichtung wirklich zielführender wäre. Nach ihrer Einschätzung führen Absprachen zwischen den Betroffenen zu einer höheren Akzeptanz. Seibert betonte allerdings auch, dass beim ersten Lockdown im Frühjahr der Homeoffice-Anteil höher gewesen sei: «Es ist also möglich.»

Weniger Zivildienstleistende, aber mehr Einsätze wegen Corona

Im zweiten Jahr in Folge sind 2020 die Zulassungen zum Zivildienst zurückgegangen. Die Zulassungen sanken im Vergleich zum Vorjahr um rund 14 Prozent. Die Zahl der Einsatztage stieg wegen der Unterstützung des Zivildiensts in der Corona-Pandemie.

In der Corona-Pandemie ging die Zahl der Zivildienstleistenden um 14 Prozent zurück. (Bild: Keystone)

Mit dem Rückgang bei den Zulassungen bestätigt sich die Entwicklung des Vorjahres. 2019 war Zahl der Zulassungen zum Zivildienst um 8,5 Prozent zurückgegangen. In den Jahren davor hatte sie jeweils zugenommen. Wie das Bundesamt für Zivildienst (Zivi) am Freitag mitteilte, liegen keine gesicherten Analysen über die Gründe des Rückgangs vor.

Die Zivis leisteten 2020 rund 1,7 Millionen Einsatztage. Das ist wegen den Einsätzen im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus etwas mehr als im Jahr zuvor. 2019 waren es 1,66 Millionen Diensttage. Alles dazu lesen Sie hier.

Warenhandel der Euro-Zone holt auf

Der internationale Warenhandel der Euro-Zone schüttelt zunehmend die Folgen der Pandemie ab und nähert sich dem Vorkrisenniveau. Die Ausfuhren des Währungsraums in die restliche Welt lagen im November mit einem Volumen von 196,7 Milliarden Euro nur noch um 1 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Dies deute «auf eine Rückkehr zu Vor-Covid-Werten hin», teilte die Statistikbehörde Eurostat am Freitag mit. Im Oktober lag das Minus noch bei rund 9 Prozent, im August bei etwa 12 Prozent. In den ersten elf Monaten 2020 gab es in der Summe allerdings noch einen Rückgang um gut zehn Prozent.

Corona-Patienten bleiben wohl monatelang immun

Eine Corona-Infektion könnte neuen Studien zufolge monatelang vor einer Neuansteckung mit dem Virus schützen.

Forscher aus den USA etwa konnten auch mehr als ein halbes Jahr nach einer Infektion Antikörper gegen einen wichtigen Virus-Baustein – das sogenannte Spike-Protein – im Blut nachweisen, wie sie im Fachblatt «Science» schreiben. Eine Studie aus England kommt zu dem Schluss, dass eine Covid-Erkrankung mindestens fünf Monate lang einen gewissen Schutz bietet. Allerdings weisen die Forscher darauf hin, dass auch immune Menschen das Virus übertragen könnten. Mehr dazu lesen Sie hier.

Deutsche Industrie baut in Krise Jobs ab - Chemiebranche baut auf

Die Corona-Krise drückt auf die Beschäftigung in der deutschen Industrie. Ende November 2020 waren rund 5,5 Millionen Menschen im Verarbeitenden Gewerbes tätig und damit knapp 160’000 oder 2,8 Prozent weniger als vor Jahresfrist.

Im Vergleich zum Oktober veränderte sich das Personal in den Betrieben mit 50 oder mehr Beschäftigten allerdings kaum (-0,1 Prozent), wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Gegenüber dem Vorjahresmonat schrumpfte die Belegschaft in fast allen Wirtschaftsbereichen des Verarbeitenden Gewerbes. Am stärksten sank die Beschäftigtenzahl in der Metallerzeugung und -bearbeitung mit 6,3 Prozent.

China lässt einen der zunächst abgewiesenen WHO-Experten einreisen

Einer der zwei zunächst abgewiesenen Experten eines internationalen Teams, das im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nach den Ursprüngen des Coronavirus forschen soll, darf nun doch nach China einreisen. Das teilte ein Sprecher des Pekinger Aussenministeriums am Freitag mit.

Zunächst war die Einreise am Donnerstag mit der Begründung verweigert worden, dass bei beiden Wissenschaftlern Covid-19-Antikörper festgestellt worden waren, was auf eine frühere Infektion hindeutete.

Die WHO will in China den Ursprung der Corona-Pandemie untersuchen. (Bild: Keystone)

«Um unsere Unterstützung für die WHO zu demonstrieren, stimmte die chinesische Seite zu, eine zweite Runde des Serumantikörpertests durchzuführen», sagte der Sprecher des Aussenministeriums. Dabei sei bei dem britischen Experten ein negatives Ergebnis festgestellt worden, weshalb er nun einreisen dürfe. Der Experte aus Katar sei jedoch erneut positiv getestet worden.

EZB: Virus-Krise setzt Bank-Bilanzen bislang nur begrenzt zu

Geldhäuser in der Euro-Zone sind aus Sicht von EZB-Chefbankenaufseher Andrea Enria in der Corona-Krise bislang glimpflich davongekommen. «Bis jetzt hat sich die Auswirkung der Covid-19-Pandemie auf die Bilanzen der Banken in Grenzen gehalten», sagte Enria am Freitag in einem Workshop der italienischen Notenbank laut Redetext.

Unter anderem verfügten die Institute über eine viel stärkere Kapital- und Liquiditätsausstattung als in früheren Zeiten. Selbstgefälligkeit ist aus Sicht des Bankenwächters aber nicht angebracht. So könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich bei einigen Instituten die Qualität ihrer Vermögenswerte deutlich verschlechtere, wenn die staatlichen Hilfsmassnahmen für die Wirtschaft auslaufen, warnte Enria.

Studie: Hunderttausende verlassen Grossbritannien wegen Corona

Wegen wirtschaftlicher Probleme in der Corona-Krise haben einer Studie zufolge Hunderttausende Menschen Grossbritannien den Rücken gekehrt. Es handele sich um einen «beispiellosen Exodus» im Ausland geborener Arbeitskräfte, folgern die Wissenschaftler des Economic Statistics Centre of Excellence in London.

«Ein Grossteil der Arbeitsplatzverluste während der Pandemie betrifft nicht-britische Arbeitnehmer und drückt sich eher in Rückwanderung als in Arbeitslosigkeit aus.» Dabei stützen sich die Autoren der Studie auf Arbeitsmarktdaten.

Insbesondere London, wo jeder fünfte Einwohner Ausländer ist, sei betroffen – die Bevölkerung der Hauptstadt ist der Studie zufolge um 700’000 Menschen gesunken, landesweit könnten es mehr als 1,3 Millionen sein. «Wenn dies annähernd genau ist, handelt es sich um den grössten Rückgang der britischen Einwohnerzahl seit dem Zweiten Weltkrieg», schrieben die Forscher.

Tellspiele Altdorf auf 2024 verschoben

In Altdorf finden die nächsten Tellspiele erst 2024 statt. Die Tellspielgesellschaft hat die wegen Corona von 2020 auf 2021 verschobene Aufführung von Friedrich Schillers «Wilhelm Tell» abgesagt, wie sie am Freitag mitteilte. Grund dafür sind die durch die Pandemie verursachten Unsicherheiten.

Die nächsten Tellspiele Altdorf finden wegen der Corona-Pandemie erst 2024 statt. (Bild: Keystone)

Die Theateraufführung wird in der Regel alle vier Jahre durchgeführt. Die letzte Aufführung hatte 2016 stattgefunden, nun kommt es zu einem achtjährigen Unterbruch. 2024 wird die Tellspiel- und Theatergesellschaft ihr 125-jähriges Bestehen feiern.

Regie führen wird 2024 Annette Windlin und ihr Team, die bereits für die Aufführung von 2020 vorgesehen waren. Die Besetzung der Rollen – die meisten werden von Laien gespielt – müsse dann wohl neu geklärt werden, hiess es weiter.

Competec-Gruppe knackt in Corona-Krise die Milliarden-Marke
 

Die Competec-Gruppe steigerte ihren Jahresumsatz 2020 um 27. Prozent. (Bild: Keystone)

Die Competec-Gruppe, zu der unter anderem der Onlineshop Brack.ch gehört, hat den Umsatz im Geschäftsjahr 2020 deutlich gesteigert. Zudem schuf das Unternehmen im letzten Jahr 140 neue Stellen.

Konkret wuchs der Umsatz der Gruppe gegenüber dem Vorjahr um 27 Prozent auf 1,026 Milliarden Franken. Damit habe man erstmals in der Firmengeschichte die Milliardengrenze überschritten, teilte die Aargauer Handels- und E-Commerce-Gruppe am Freitag mit. Alles dazu lesen Sie hier.

China kündigt weitere Hilfen für die Wirtschaft an

Die chinesische Zentralbank will die Erholung der Wirtschaft von den Virus-Folgen weiter unterstützen. Die Geldpolitik werde dabei in diesem Jahr flexibler, zielgerichteter und angemessener sein, sagte der Vize-Gouverneur der Zentralbank, Chen Yulu, am Freitag auf einer Medienkonferenz.

Im Vordergrund werde die Preisstabilität stehen. Grosse Veränderungen am bisherigen Vorgehen solle es aber nicht geben. An welchen Stellschrauben genau die Notenbank drehen könnte, blieb offen. Die chinesische Wirtschaft hat sich dank eines scharfen Lockdowns und Nothilfen für Unternehmen weitgehend von den Virus-Folgen erholt. Ein Wiederanstieg der Infektionszahlen in weiten Teilen der Welt und auch in China sorgt aber nicht zuletzt bei der Zentralbank für Wachsamkeit.

Bauboom geht in Deutschland trotz Pandemie weiter

Trotz der Corona-Krise boomt der Wohnungsbau in Deutschland. Im November gaben die Behörden grünes Licht für den Bau von 32’531 Wohnungen, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte.

Dies war ein Plus von 8,9 Prozent binnen Jahresfrist. In den ersten elf Monaten 2020 ergab sich damit ein Anstieg um 3,9 Prozent. In den Zahlen sind Baugenehmigungen für neue Gebäude als auch für Baumassnahmen an bestehenden Gebäuden enthalten. Bei Einfamilienhäusern gab es einen Anstieg um 17,5 Prozent und bei Mehrfamilienhäusern ein Plus von 3 Prozent.

Italien will mit weiteren Milliarden Corona-Betroffene unterstützen

Italien will mit weiteren Milliarden den von der Corona-Pandemie gebeutelten Menschen und Unternehmen unter die Arme greifen. Das beschloss der Ministerrat in der Nacht zu Freitag, wie die Regierung mitteilte.

In Italien sollen Corona-Betroffene mit rund 32 weiteren Milliarden Euro. (Bild: Keystone)

Der Rat stimmte dem Vorschlag von rund 32 Milliarden Euro zu. Mit den Geldern will die Regierung unter anderem Arbeitnehmer, Unternehmen und den Gesundheitssektor unterstützen, aber auch Familien, die besonders von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen sind.

Die Regierung weicht damit von ihrem Haushaltsplan ab und verschuldet sich. Ende des vergangenen Jahres hatten die beiden Parlamentskammern in Italien den Haushalt für 2021 verabschiedet, in dem bereits Corona-Hilfen in Milliardenhöhe vorgesehen waren.

Britische Wirtschaft schrumpft - Industrieproduktion im Minus

Die Wirtschaft Grossbritanniens ist im November vor dem Hintergrund des erneuten Corona-Lockdowns geschrumpft. Im Monatsvergleich sei die Wirtschaftsleistung um 2,6 Prozent gesunken, teilte das Statistikamt ONS am Freitag in London mit.

Analysten waren von einem noch stärkeren Rückschlag ausgegangen. Sie hatten für November im Schnitt mit einem Rückgang des Bruttoinlandprodukts (BIP) um 4,6 Prozent gerechnet.

Im Oktober war die britische Wirtschaft indes besser in das Schlussquartal 2020 gestartet als zunächst gedacht. Das Statistikamt meldete im Monatsvergleich einen Anstieg der Wirtschaftsleistung um revidiert 0,6 Prozent (zuvor 0,4 Prozent). In Grossbritannien werden auch monatliche Daten zur Wirtschaftsleistung veröffentlicht. Im internationalen Vergleich ist das eher unüblich. In Deutschland beispielsweise werden diese Daten nur quartalsweise vorgelegt.

Vier Mythen über Corona-Impfung
In Internet kursieren einige Mythen rund um Corona-Impfungen. Doch halten die Thesen dem Faktencheck stand? (Bild: Keystone)

Um die Corona-Impfungen kursieren bereits einige Mythen im Internet. Die vier gängigsten Thesen im Faktencheck finden Sie hier.

Flughafen Zürich verschiebt Neubauten von Dock A und Terminal 1

Der Chef des Flughafen Zürich will die Investitionen in den kommenden drei Jahren zurückfahren. Wachstums-Projekte wie der Terminal-Neubau sollen verschoben werden, wie Stephan Widrig in einem Interview mit den CH-Media-Zeitungen vom Freitag sagte.

2020 sei ein «historisch einmaliges Jahr für die Luftfahrt» gewesen mit einem dramatischen Verkehrseinbruch. «Wir haben Kosten und Investitionen gekürzt, Stellen abgebaut, die Dividende nicht ausbezahlt und neues Fremdkapital aufgenommen», betonte Widrig. Er rechnet damit, auch ein «schwieriges 2021» ohne staatliche Unterstützung aushalten zu können.

Gespart werden soll auch weiterhin. «Projekte, die sich noch in einem frühen Planungsstadium befinden und die auf ein höheres Passagiervolumen ausgerichtet sind, verschieben wir um drei bis fünf Jahre», so der Flughafen-Chef. Das betreffe auch die Neubauten von Dock A und Terminal 1. Das soll die Investitionssumme beträchtlich senken.

Schweizer Hotels mit Übernachtungseinbruch im November

Im Monat November haben in den Schweizer Hotels erneut deutlich weniger Gäste eingecheckt als im Vorjahr. Gegenüber dem Vorjahr brachen die Übernachtungen in dem Monat um rund 57 Prozent auf 890’000 ein, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Freitag mitteilte. Das waren etwa 1,2 Millionen weniger als in der Vorjahresperiode.

Auch im November standen viele Schweizer Hotelbetten leer. (Symbolbild: Keystone)

Damit war auch der Start in die Wintersaison ein Reinfall für die Tourismusindustrie. Bereits in den Sommermonaten Mai bis Oktober gingen mehr als 9 Millionen Übernachtungen gegenüber dem Vorjahr verloren. Im Zeitraum von Januar bis November 2020 brachen 14,6 Millionen Übernachtungen oder fast 40 Prozent weg.

Besonders stark fiel der Rückgang bei den ausländischen Gästen ins Gewicht. Hier kamen im November fast 83 Prozent weniger, es wurden nur noch 187’000 Logiernächte verbucht. Aber auch die inländischen Gäste generierten mit lediglich 704’000 Übernachtungen knapp 30 Prozent weniger. Alles dazu lesen Sie hier.

Erneut mehr als 9000 Corona-Neuinfektionen in Israel

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus bleibt in Israel sehr hoch. Wie das Gesundheitsministerium des Landes am Freitag mitteilte, wurden binnen 24 Stunden weitere 9172 Fälle registriert. Es war der vierte Tag in Folge, an dem der Wert von 9000 überstiegen wurde, bislang lag er insgesamt erst fünf Mal darüber.

Israel verzeichnet 9000 Corona-Neuinfektionen in 24 Stunden. (Bild: Keystone)

Der Rekord stammt mit 9710 Neuinfektionen vom vergangenen Montag. Zum Vergleich: Israel hat etwas mehr als neun Millionen Einwohner, Deutschland etwa neunmal so viele. Dort wurden zuletzt 22 368 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden verkündet.

Israel steckt mitten in einer dritten Corona-Welle. Seit einer Woche gilt ein zweiwöchiger harter Lockdown mit Massnahmen wie der Einschränkung der Bewegungsfreiheit. Man darf das eigene Haus oder die eigene Wohnung nur in einem Umkreis von 1000 Metern verlassen. Israels Corona-Beauftragter Nachman Asch hat bereits eine Lockdown-Verlängerung um eine Woche in Aussicht gestellt. Experten rechnen mit baldigen Effekten der vor knapp einem Monat angelaufenen Impfkampagne. Etwas mehr als zwei Millionen Menschen erhielten in Israel bisher eine erste Dosis.

Corona-Mutation aus Grossbritannien beschäftigt

Die Covid-19-Mutation B117 aus Grossbritannien sorgt für Aufregung. Was Sie jetzt darüber wissen müssen, erfahren Sie hier.

Bisher 95 Prozent der Impfungen in zehn Ländern

Der der überwiegende Teil der Covid-Impfungen findet aktuell in nur wenigen Ländern statt. Dies wird von der WHO kritisiert. So seien bisher 95 Prozent der Impfungen in nur zehn Ländern verabreicht worden, wie WHO-Europadirektor Hans Kluge sagt.

Die WHO kritisiert die Verteilung der Corona-Impfstoffe. (Bild: Keystone)

Er fordert laut SRF von den europäischen Staaten mehr Solidarität: «Länder, die dazu in der Lage sind, sollten sich für eine gerechte Verteilung der Impfstoffe einsetzen. Die WHO unternimmt grosse Anstrengungen, um auch ärmeren Ländern den Zugang zu den Impfungen zu ermöglichen.»

Wissenschaftsrats-Präsidentin Süsstrunk rügt Wissenschaftler

Die seit Januar amtierende Präsidentin des Schweizerischen Wissenschaftsrates (SWR), Sabine Süsstrunk, hat die Wissenschaft in der Coronavirus-Krise kritisiert. «Unser Fehler war es, diese Debatten in der Öffentlichkeit auszutragen», sagte sie der „Neuen Zürcher Zeitung“ vom Freitag.

«Die Bürgerinnen und Bürger sind es gewohnt, dass die Regierung mit einer Stimme spricht, und das hätte auch die Covid-Task-Force tun sollen», betonte sie. «Wir Wissenschafter kommunizieren oft untereinander, und das haben wir auch in dieser Krise getan. Aber gegen aussen hätten wir uns besser erklären sollen», sagte die SWR-Präsidentin. Mehr dazu lesen Sie hier.

Hunderte Covid-19-Patienten in Manaus warten auf ein Krankenhausbett

Das Gesundheitssystem in der Amazonas-Metropole Manaus ist erneut zusammengebrochen. «Wir befinden uns wieder in einer äusserst ernsten Situation», sagte der brasilianische Gesundheitsminister Eduardo Pazuello in einer Übertragung in sozialen Netzwerken zusammen mit Präsident Jair Bolsonaro. «Es gibt einen Kollaps in der Gesundheitsversorgung in Manaus.» Demnach warteten dort 480 Covid-19-Patienten auf ein Krankenhausbett.

 

Im brasilianischen Manaus bricht die Gesundheitsversorgung zusammen. (Bild: Keystone)

Brasilien ist eines der am härtesten von der Corona-Pandemie betroffenen Länder. Bislang haben sich in dem grössten Land Lateinamerikas mehr als 8,3 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Mehr als 207’000 Patienten sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Manaus, die Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas, registrierte zuletzt die meisten Krankenhausaufenthalte im Zusammenhang mit Covid-19 seit April. Aufgrund dessen ging der Sauerstoff aus, Patienten müssen in andere Bundesstaaten geschickt werden.

Inflationsrate in Argentinien sinkt auf 36,1 Prozent

In der Coronavirus-Krise ist die Inflation in Argentinien deutlich zurückgegangen. Die Teuerungsrate in dem südamerikanischen Land sank 2020 um fast 18 Prozentpunkte auf 36,1 Prozent, wie die Statistikbehörde (Indec) am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte.

Damit hat Argentinien aber immer noch eine der höchsten Inflationsraten der Welt.

Argentinien steckt in einer schweren Wirtschafts- und Finanzkrise. Das Land leidet unter einem aufgeblähten Staatsapparat, geringer Produktivität der Industrie und einer grossen Schattenwirtschaft, die dem Staat viele Steuereinnahmen entzieht. Die Landeswährung Peso wertet immer weiter ab. Der Schuldenberg des Staates wächst ständig.

SAP beendet Geschäftsjahr mit gutem Quartalsabschluss

Europas grösster Softwarehersteller SAP hat ein schwieriges Jahr mit einem guten Schlussquartal beendet. Das um Sondereffekte bereinigte Betriebsergebnis sank zwischen Oktober und Ende Dezember gegenüber dem Vorjahreswert um nur drei Prozent auf 2,77 Milliarden Euro.

Dies teilte das Dax-Schwergewicht am späten Donnerstag überraschend in Walldorf auf Basis vorläufiger Zahlen mit. Das war aber deutlich besser, als von Analysten geschätzt worden war, weil vor allem die Lizenzverkäufe im vierten Quartal nicht so stark fielen, wie in der Coronavirus-Krise befürchtet.

Biden will 1,9 Billionen schweres weiteres Corona-Konjunkturpaket

Zur Bekämpfung der Corona-Krise will der künftige US-Präsident Joe Biden ein weiteres billionenschweres Konjunkturpaket auf den Weg bringen. Bidens Team kündigte am Donnerstagabend (Ortszeit) an, angestrebt werde ein Hilfspaket im Umfang von 1,9 Billionen Dollar (rund 1,6 Billionen Euro). Vorgesehen seien darin den Plänen nach unter anderem finanzielle Direktzahlungen an Bürger in Höhe von 1400 Dollar (rund 1150 Euro) pro Kopf. Ausserdem sollen demnach Arbeitslosenhilfen ausgeweitet werden, ebenso wie die Möglichkeiten bezahlter Auszeiten für Arbeitnehmer, die selbst krank sind, in Quarantäne gehen oder Andere pflegen müssen.

Kündigt ein weiteres Corona-Konjunkturpaket von 1,9 Billionen Dollar für die USA an: Der künftige US-Präsident Joe Biden. (Bild: Keystone)

20 Milliarden Dollar in dem Paket sind demnach auch eingeplant, um die Impfungen im Land voranzutreiben. 50 Milliarden Dollar sollen in eine massive Ausweitung von Corona-Tests investiert werden. 130 Milliarden Dollar sollen an Schulen gehen, um ihnen dabei zu helfen, möglichst schnell auf sichere Weise wieder zu öffnen.

Biden wird am kommenden Mittwoch als Präsident vereidigt. Er hatte bereits vor einigen Tagen angekündigt, er wolle ein weiteres billionenschweres Konjunkturpaket anstossen, sobald er im Amt sei.

Mehr als zwei Millionen Corona-Infektionen in Deutschland

In Deutschland haben sich seit Ausbruch der Corona-Pandemie bereits über zwei Millionen Menschen mit dem Virus infiziert.

Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) 22’368 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden, wie das RKI am Freitagmorgen bekanntgab. Das sind weniger als am Donnerstag. Damit stieg die Zahl der seit Beginn der Pandemie bekanntgewordenen Fälle auf 2’000’958 (Stand: 15.01., 00.00 Uhr). Dabei ist zu beachten, dass die tatsächliche Gesamtzahl noch deutlich höher liegen dürfte, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Deutschland überschreitet die Marke von zwei Millionen Corona-Fällen. (Bild: Keystone)

Ausserdem wurden 1113 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet. Der bisherige Höchststand von 1244 neuen Todesfällen war am Donnerstag erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33’777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden – darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten. Grundsätzlich ist die Interpretation der Daten momentan noch etwas schwierig, weil um den Jahreswechsel herum Corona-Fälle laut RKI verzögert entdeckt, erfasst und übermittelt wurden.

Vor Lockdown-Beginn: Portugal meldet Rekordzahl an Neuinifizierten

Unmittelbar vor Beginn eines einmonatigen Lockdowns hat Portugal einen Rekord an Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Binnen 24 Stunden seien 10’698 neue Ansteckungen registriert worden, teilten die Gesundheitsbehörden am Donnerstag in Lissabon mit. Der bisher höchste Wert war erst am Vortag mit 10’556 erreicht worden. 148 Menschen starben innerhalb eines Tages mit Covid-19 – acht weniger als beim Höchstwert vom Mittwoch.

Der neue Lockdown ab Freitag ähnelt dem vom Frühjahr 2020. Das Haus darf nur aus triftigem Grund verlassen werden. Man darf unter anderem Einkäufe tätigen, zur Arbeit fahren oder einen Arzt aufsuchen. «Denken sie nicht an die Ausnahmen, sondern an die Regel. Und die Regel ist einfach: Jeder von uns muss zu Hause bleiben», sagte Ministerpräsident António Costa.

(Bild: Keystone)
Frankreich zieht nächtliche Ausgangssperre landesweit auf 18 Uhr vor

Im Kampf gegen das Coronavirus will Frankreich die abendliche und nächtliche Ausgangssperre auf dem gesamten Festland um zwei Stunden auf 18 Uhr vorziehen. Die Regelung solle ab Samstag für mindestens 15 Tage gelten, kündigte Premierminister Jean Castex am Donnerstagabend in Paris an. «Es ist nicht möglich, das Haus aus persönlichen Gründen zu verlassen», sagte Castex. Auch Geschäfte sollen demnach ab 18 Uhr schliessen.

Zuvor war das ursprünglich von 20 Uhr bis 6 Uhr geltende Ausgehverbot bereits in einzelnen besonders betroffenen Départements vorverlegt worden. Den Menschen ist es während dieser Zeit nicht mehr gestattet, an der frischen Luft spazieren zu gehen, Sport zu machen oder einzukaufen. Sie dürfen aber zum Beispiel weiterhin zur Arbeit fahren oder wegen zwingender familiärer Gründe das Haus verlassen.

Lockdown in Bergamo zu spät? Durchsuchungen in italienischen Behörden

Die Staatsanwaltschaft in Bergamo prüft Vorwürfe, ob während der ersten Welle der Pandemie der Lockdown in der von der Krankheit besonders betroffenen norditalienischen Stadt zu spät verhängt wurde. Dazu stellte die Polizei bei mehreren Gesundheitsbehörden Dokumente im Zusammenhang mit Ermittlungen zum Pandemie-Plan der Regierung sicher.

Die Dokumente sollen auch Aufschluss geben, warum es so viele Tote in den Altenheimen Bergamos gab. Zeitweise waren in Bergamo so viele Menschen gestorben, dass Militär-Lastwagen die Särge aus der Stadt bringen mussten.

Bergamo erlebte im Frühling einen dramatischen Covid-Ausbruch. EPA/Matteo Corner

Im Zentrum der Ermittlungen steht der Verdacht, dass der nationale Pandemie-Plan nicht auf dem neusten Stand war. Die Staatsanwaltschaft im norditalienischen Bergamo bestätigte am Donnerstag einen entsprechenden Bericht der Nachrichtenagentur Ansa. In Anhörungen hätten Experten der Weltgesundheitsorganisation die Ansicht vertreten, dass der seit 2020 geltende Pandemie-Plan nur die Kopie einer Arbeitshypothese aus dem Jahr 2006 gewesen sei, hiess es.

Die Vorwürfe kursieren schon länger. Eine Gruppe von Corona-Opfervertretern hatte Ende des vergangenen Jahres eine Klage gegen die Behörden landesweit und in den Regionen eingereicht. Die Gruppe warf den Behörden ebenfalls Versäumnisse in Bergamo vor. Italien verzeichnete seit Pandemiebeginn schon mehr als 80 000 Tote mit Sars-Cov-2 und mehr als 2,3 Millionen Corona-Infektionen.

Verschärft Deutschland den Lockdown?

Aus Angst vor den Coronavirus-Mutationen plant das deutsche Kanzleramt offenbar eine deutliche Verschärfung des Lockdowns. Das berichtet die «Bild». Überlegt werde zum Beispiel, ob der öffentliche Nah- und Fernverkehr komplett eingestellt werden müsse. Auch eine Ausgangssperre sei im Gespräch, ebenso wie eine Homeoffice-Pflicht und eine bundesweite FFP2-Maskenpflicht.

Verkehrsminister Andreas Scheuer prüfe derzeit, wie die Versorgung der Bevölkerung in einem solchen Falle zu gewährleisten wäre. «Es herrscht die blanke Angst wegen der Mutation», wird ein Teilnehmer der Kabinettssitzungen zitiert. Dazu solle in der kommenden Woche eine Ministerpräsidentenkonferenz einberufen werden.

Im Kanzleramt ist man beunruhigt. (Bild: Keystone)
Frankreich will massenweise Kinder testen lassen

Angesichts sich häufender Fälle der in Grossbritannien verstärkt aufgetretenen Corona-Mutation will Frankreich massenweise Kinder auf das Virus testen lassen.

«Wir haben ein Protokoll erstellt, das darauf abzielt, bis zu eine Million Kinder und Lehrkräfte im Monat zu testen, was enorm ist», sagte Gesundheitsminister Olivier Véran am Donnerstag in Metz der französischen Nachrichtenagentur AFP zufolge.

Das Virus scheine bei Kindern ansteckender zu sein. Überall dort, wo es sinnvoll sei, solle bereits ab einem Alter von sechs Jahren getestet werden.

Ein Kind wird auf Covid-19 getestet. (Bild: Keystone)
BAG beobachtet psychische Folgen der Pandemie

Psychische Folgen würden aus zwei Gründen beobachtet, sagte Monika Bütler, Vizepräsidentin der wissenschaftlichen Task Force. Die Angst vor einer Ansteckung, aber auch die Massnahmen würden die psychische Gesundheit beeinträchtigen.

Nach dem Lockdown in Frühling seien Umfragen gemacht worden. Dort habe sich gezeigt, dass die Menschen sehr wohl den Besuch beim Coiffeur oder die Blumenläden vermisst hatten. Dies habe wohl beim Entscheid, die Dienstleistungsbetriebe und die Blumenläden nicht zu schliessen, auch eine Rolle gespielt.

160 Fälle der Mutationen aus Südafrika und Grossbritannien in der Schweiz nachgewiesen

In der Schweiz ist die Zahl der Ansteckungen mit den neuen Virusvarianten weiter angestiegen. Dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) waren am Donnerstag 160 Fälle der ansteckenderen Formen bekannt. Am Dienstag waren es noch 127 Fälle mit Mutationen gewesen.

Nachgewiesen seien 120 Fälle mit der Variante aus Grossbritannien und 6 Fälle mit der Variante aus Südafrika. 34 Fälle hätten noch nicht einer der beiden Gruppen zugeordnet werden können, sagte Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit beim BAG, am Donnerstag vor den Bundeshausmedien.

Graubünden schafft Ausnahmen bei Quarantäneregelung

Der Kanton verordne Reisenden aus anderen Ländern keine Quarantäne, sofern sie zwei Mal geimpft worden seien oder bereits einmal mit dem Virus infiziert gewesen seien, hiess es am Donnerstag auf Anfrage bei der Bündner Kommunikationsstelle Coronavirus. Das Nachrichtenportal tagesanzeiger.ch berichtete über den Sonderzug der Bündner.

Auch Personen, die nachweislich drei Monate vor der Einreise am Virus erkrankt seien würden nicht in Quarantäne geschickt. Keine Ausnahmen gibt es für Reisende aus Grossbritannien und Südafrika. Für sie gilt die Einreise-Quarantäne in jedem Fall.

Massenweise sind die Leute wegen dieser Art Bündner Sonderregelung nicht in den Gebirgskanton eingereist. Man rede von ein, zwei Personen, hiess es bei der Kommunikationsstelle.

Graubünden setzt auf einen Sonderweg. (Symbolbild: Keystone)
Mutiertes Virus in Tessiner Altersheim aufgetreten

In einem Altersheim in Balerna hat die britische Mutation zu einem grösseren Coronavirus-Ausbruch geführt. Innert kürzester Zeit hätten sich zahlreiche Bewohner und Mitarbeiter angesteckt, teilte der Kanton Tessin mit.

Das Altersheim in der Region Mendrisio sei inzwischen für Besuche geschlossen worden, schreibt das Tessiner Departement für Gesundheit und Soziales in einem am Donnerstag verschickten Communiqué.

Mehr als 10'000 Corona-Tote in Schweden

In Schweden sind mittlerweile mehr als 10’000 mit dem Coronavirus infizierte Menschen gestorben.

Bei der täglichen Aktualisierung der schwedischen Corona-Zahlen kamen am Donnerstag 351 gemeldete Todesfälle in Verbindung mit einer Infektion hinzu, womit es seit Beginn der Pandemie bislang 10 185 solcher Sterbefälle in dem skandinavischen EU-Land gegeben hat.

Bis Donnerstag wurden insgesamt mehr als 518 000 Infektionsfälle nachgewiesen.

Das BAG meldet 2'474 Neuinfektionen, 106 Hospitalisierungen und 53 Todesfälle

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag innerhalb von 24 Stunden 2474 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 53 neue Todesfälle und 106 Spitaleinweisungen.

Andy Murray nach positivem Test in Quarantäne

Andy Murray muss um die Teilnahme am Australian Open bangen. Der Schotte befindet sich gemäss britischen Medien nach einem positiven Corona-Test in Quarantäne. Murray ist symptomfrei und hofft deshalb, die Reise nach Melbourne innert nützlicher Frist antreten zu können.

Andy Murray wurde positiv auf Corona getestet. (Archivbild: Keystone)

Weil sich die Spielerinnen und Spieler nach Ankunft in Australien für zwei Wochen in Quarantäne begeben müssen, könnte die Zeit für Murray knapp werden. Für das am Montag, 8. Februar, beginnende Grand-Slam-Turnier hat er von den Veranstaltern eine Wildcard erhalten.

Papst Franziskus und emeritierter Papst Benedikt XVI. geimpft

Papst Franziskus und der emeritierte Papst Benedikt haben ihre erste Impfung gegen Covid-19 erhalten. Das teilte der Heilige Stuhl am Donnerstag mit. Die beiden seien im Vatikan geimpft worden, hiess es.

Das Oberhaupt der katholischen Kirche hatte bereits angekündigt, sich impfen zu lassen. «Man muss das machen», hatte der 84-jährige Franziskus unlängst in einem Fernseh-Interview gesagt.

Corona trifft Libanon besonders schwer

Im Kampf gegen hohe Corona-Infektionszahlen hat die Regierung des Libanon das öffentliche Leben des Landes mit einem weitreichenden Lockdown lahmgelegt. Am Donnerstag begann eine vollständige Ausgangssperre, die zunächst elf Tage dauern soll.

China verhindert Einreise von WHO-Experten nach Gesundheitstest

Zwei Experten des internationalen Teams, das im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in China nach den Ursprüngen des Coronavirus forschen soll, dürfen nach einem Medienbericht nicht einreisen. Wie das «Wall Street Journal» am Donnerstag berichtete, verhinderten chinesische Beamte beim Transit in Singapur, dass zwei Wissenschaftler an Bord des Flugzeugs nach Wuhan gingen.

Arbeiter in Schutzkleidung sprechen mit Mitgliedern eines Teams der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Flughafen in Wuhan. (Bild: Key)

Ihr Gesundheitstest vor dem Abflug habe Covid-19-Antikörper gezeigt, was auf eine vorausgegangene Infektion hindeutet. Der Coronatest sei hingegen negativ gewesen.

Italien behält strenge Corona-Regeln

Italiens Regierung will im Kampf gegen die Corona-Pandemie weiterhin auf strenge Regeln setzen – mit einer möglichen Aussicht auf mehr Normalität. Bis zum 15. Februar seien Reisen zwischen den Regionen weiter untersagt, teilte die Regierung in der Nacht zu Donnerstag nach einer Sitzung des Ministerrates mit.

In Italien bleiben die Corona-Massnahmen weiterhin streng. (Bild: Keystone)

Ausnahmen gelten wie zuvor etwa in Zusammenhang mit Beruf, der Gesundheit oder einem Notfall. Der Ministerrat beschloss zudem, den Corona-Notstand bis zum 30. April zu verlängern. Auch die nächtliche Ausgangssperre bleibt bestehen.

Vom 16. Januar an dürfen die Menschen in Italien bis zum 5. März nur noch einmal am Tag zu zweit einen anderen Haushalt besuchen. Kinder bis 14 Jahre oder Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, werden nicht mit eingerechnet.

Maurer war gegen Lockdown

Lange war unklar, ob der Bundesrat die Massnahmen verschärfen und verlängern würde. Doch am Ende fiel der Entscheid innerhalb der Landesregierung deutlich aus. Nur Bundesrat Ueli Maurer war dagegen. Dies berichtet der «Blick» am Mittwochabend unter Berufung auf bundesratsnahe Kreise.

Bundesrat Ueli Maurer an der gestrigen Medienkonferenz. (Bild:Keystone)

Kurz vor der entscheidenden Sitzung habe sogar Bundespräsident Guy Parmelin das Lager gewechselt und sich plötzlich für eine Verschärfung der Massnahmen ausgesprochen, berichtet die Zeitung weiter. Grund für den Meinungsumschwung des SVP-Magistraten seien der starke Anstieg der Fallzahlen in Grossbritannien und Irland gewesen.

Kanton Graubünden setzt auf eine grosse Impf- und Teststrategie

Der Kanton Graubünden setzt im Kampf gegen die Corona-Pandemie neu auf Massentests. Die von der Regierung beschlossene grosse Impf- und Teststrategie hat Kosten von 25 Millionen Franken zur Folge.

Die kantonale Impf- und Teststrategie beruht auf freiwilliger Basis und umfasst neun regionale Impf- und Testzentren. Dazu kommen grossflächige, regelmässige Betriebs- und Schultests, wie die Bündner Regierung am Donnerstag in Chur bekanntgab. In Bezug auf die Coronatests nehme der Kanton eine Pionierrolle ein, hiess es.

Der Kanton Graubünden setzt neu auf eine grosse Impf- und Teststrategie. (Bild: Keystone)

Die durchgeführten Pilotprojekte im Engadin und in drei Südtälern zeigten laut Regierungsangaben auf, dass wiederholtes Testen ein geeignetes Mittel ist, um Übertragungsketten des Coronavirus frühzeitig zu unterbrechen. In allen Regionen, in denen Flächentests durchgeführt worden seien, sei die Zahl der Neuansteckungen für mindestens fünf Tage rückläufig gewesen.

Mutation im Kanton Neuenburg erstmals nachgewiesen

Im Kanton Neuenburg ist der erste Fall der neuartigen Coronavirus-Mutation nachgewiesen worden. Die angesteckte Person war am 1. Januar getestet worden, wie die kantonalen Behörden am Mittwoch – nach der Analyse von 163 positiven PCR-Tests seit dem 31. Dezember – bekannt gaben. Nach der Entdeckung der neuartigen, zuerst in Grossbritannien und Südafrika festgestellten, ansteckenderen Mutation des Coronavirus hatten die Neuenburger Behörden die Beobachtung des Pandemie-Geschehens verstärkt.

Die Virusmutation aus Grossbritannien wurde nun auch im Kanton Neuenburg festgestellt. (Bild: Keystone)
Aargauer Regierungsrat begrüsst Corona-Massnahmen des Bundesrates

Der Aargauer Regierungsrat hat die neuen Massnahmen, die der Bundesrat am Mittwoch gegen die Ausbreitung des Coronavirus getroffen hatte, begrüsst. Insbesondere wegen des Risikos durch die neuen Virusmutationen sei dies sinnvoll.

Die neuen nationalen Massnahmen würden die am 18. Dezember beschlossenen kantonalen Regelungen weitgehend ablösen, teilte die Aargauer Staatskanzlei am Donnerstag mit. Die im Aargau angeordnete Schliessung der Erotikbetriebe wird jedoch bis am 28. Februar verlängert. Der Kanton Aargau hatte am 18. Dezember unter anderem entschieden, Läden mit Gütern des nicht täglichen Bedarfs zu schliessen.

Mehr als 9'000 Corona-Neuinfektionen in Israel

In Israel sind den dritten Tag in Folge mehr als 9’000 Corona-Neuinfektionen registriert worden. Wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 9’388 Fälle gemeldet. Dies ist der zweithöchste Wert seit Beginn der Pandemie. Zum Vergleich: Israel hat etwas mehr als neun Millionen Einwohner, Deutschland etwa neunmal so viele.

RKI meldet so viele Tote binnen 24 Stunden wie nie zuvor

Die Zahl der täglich verzeichneten Todesopfer durch die Corona-Pandemie in Deutschland hat einen neuen Höchststand erreicht. Binnen 24 Stunden wurden 1244 weitere Todesfälle gezählt, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte. Der bisherige Höchstwert war am vergangenen Freitag mit 1188 Verstorbenen erreicht worden.

(Bild: Keystone)
Neuer Virus-Mutant in den USA entdeckt

US-Forscher haben eigenen Angaben zufolge in den USA eine neue Virus-Variante entdeckt. Diese habe eine identische Mutation zu der aus Grossbritannien bekannten, ansteckenderen Version. Vermutlich habe sie sich jedoch aus einer bereits in den USA bekannten Variante heraus entwickelt, geben die Wissenschaftler des Wexner Medical Center der OhioState University bekannt.

Bislang sei die neue Variante bei einem Patienten im Bundesstaat Ohio nachgewiesen worden. Wie verbreitet sie in der Bevölkerung ist, sei damit noch unbekannt.

WHO: «Zweites Jahr der Pandemie könnte noch härter werden»

Das zweite Jahr der Pandemie könnte der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge härter sein als das vergangene. Grund seien einige Aspekte der Virusausbreitung, sagt WHO-Experte Mike Ryan. Dies gelte insbesondere auf der Nordhalbkugel angesichts der neuen, ansteckenderen Varianten. Seine Kollegin Maria Van Kerkhove verweist zudem auf die Folgen der Feiertage. «In einigen Ländern wird die Situation sehr viel schlimmer werden bevor es besser wird», sagt sie.

Corona-Sorgenkind Irland: «Die Regierung ist eingeknickt»

Das bisherige Vorzeigeland Irland hat sich innerhalb weniger Wochen zum Corona-Sorgenkind entwickelt. Der EU-Staat meldet umgerechnet auf die Bevölkerung derzeit hohe Infektionszahlen. Experten machen die Regierung verantwortlich. Der zweite Lockdown sei zu früh beendet worden, ausserdem habe es über die Weihnachtsfeiertage zu viele Kontakte gegeben, sagte Tomás Ryan vom Trinity College Dublin der Deutschen Presse-Agentur. «Die Regierung ist vor kurzfristigen Interessen von Unternehmen eingeknickt.»

Irland entwickelte sich innert kürzester Zeit zum Corona-Sorgenkind. (Bild: Keystone)

Irland hatte noch Anfang Dezember EU-weit die niedrigste Infektionsrate, kürzlich aber weltweit mit die höchste. Die Anzahl war von gut 150 neuen Fällen Anfang Dezember zum Jahreswechsel sprunghaft gestiegen und hatte am 8. Januar über 8000 gelegen. Die Behörden machen dafür auch die rasche Ausbreitung der in Grossbritannien entdeckten Virus-Mutation verantwortlich.

Mehr als zehn Millionen Menschen in den USA geimpft

In den USA sind seit dem Start der Impfkampagne mehr als zehn Millionen Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden. Wie die Gesundheitsbehörde CDC mitteilte, wurden rund 10,3 Millionen Dosen der Vakzine von Biontech/Pfizer und Moderna verabreicht. Damit erhielten rund 3,1 Prozent aller 330 Millionen Menschen in den USA bislang ihre erste Impfdosis. Insgesamt wurden den Angaben zufolge rund 29,4 Millionen Dosen der beiden Impfstoffe an die Bundesstaaten verteilt.

In den USA sind seit Start der Impfkampagne über zehn Millionen Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden. (Bild: Keystone)

Weltweit wurden binnen 36 Tagen rund 28 Millionen Impfdosen verabreicht, wie der Direktor für medizinische Notfälle bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Michael Ryan, mitteilte. Impfungen erfolgten demnach zunächst in 46 Ländern.

Suche nach Virus-Ursprung: Team von WHO-Experten trifft in China ein

Ein Team von Experten, die im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nach den Ursprüngen des Coronavirus forschen sollen, ist am Donnerstag in der zentralchinesischen Stadt Wuhan eingetroffen. Nach der Ankunft wurden die Forscher auf das Coronavirus getestet und müssen sich zunächst zwei Wochen in Quarantäne begeben. Um die Reise hatte es ein langes Tauziehen gegeben, so dass sich die Ankunft hinausgezögert hatte.

In Wuhan sucht eine Forschergruppe der WHO nun nach dem Virus-Ursprung. (Bild: Keystone)

Gemeinsam mit chinesischen Wissenschaftlern wollen die Experten erkunden, ob das Virus zu seiner Quelle zurückverfolgt werden kann. In der Metropole Wuhan waren vor mehr als einem Jahr die ersten Infektionen mit dem neuen Sars-CoV-2-Virus entdeckt worden, der weltweit Dutzende Millionen Menschen infiziert hat. Mehr als 1,9 Millionen Menschen sind nach offiziellen Statistiken schon gestorben.

US-Seuchenbehörde meldet rund zehn Millionen verabreichte Impfungen

Die US-Seuchenbehörde CDC hat bisher rund 10,3 Millionen Coronavirus-Impfdosen verabreicht. Dies teilte die Behörde am Mittwoch mit.

Insgesamt seien 29,4 Millionen Coronavirus-Impfdosen ausgeliefert worden, hiess es weiter.

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