(Symbolbild: Keystone)
Schweiz

Schliessung der obligatorischen Schulen bleibt eine Option

Eine Schliessung der obligatorischen Schulen steht bei Bund und Kantonen wieder zur Diskussion. Die Virusmutation habe die Ausgangslage grundlegend verändert.

Vergangenen Mittwoch hatte der Bundesrat die Kantone aufgefordert, zu prüfen, welche Massnahmen an den Schulen getroffen werden könnten. Schulen liegen in der Kompetenz der Kantone. Mit der neuen Variante des Coronavirus stehe auch eine Schliessung der obligatorischen Schulen zur Diskussion, sagte Bundesrat Alain Berset am Mittwoch, 13. Januar.

Man warte nun auf eine Rückmeldung der Bildungsdirektionen. Laut Bundespräsident Guy Parmelin seien aber auch weitere Schutzmassnahmen an den obligatorischen Schulen als Zwischenschritt möglich.

Bei der Einschränkung der Kontakte geht der Bundesrat weit. Für eine fünfköpfige Familie bedeuten die neuen Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus ein Kontaktverbot. Diese Massnahme ist laut Bundesrat hart, aber absolut notwendig um eine „brutale dritte Welle“ zu verhindern, wie Berset sagte. Er habe selbst drei Kinder.

Dass die Skigebiete offen bleiben, verteidigte Berset damit, dass der Sport im Freien betrieben werde und alle anderen Massnahmen schon sehr hart seien. Dass die Transportmittel problematisch sind, verneinte der Bundesrat nicht. «Das Skifahren kann aber nicht mit der Situation in den Läden verglichen werden.»

5 Kommentare

  1. Warum wird der Öffentliche Verkehr als wirklich „Grosen potentiellen Gefahren Herd“ von den „Spezialisten° wie auch von den Medien selten oder gar nie erwähnt?Report

  2. Da nützt auch ein kurzes Tür öffnen resp. Lüften nichts………

    Von wegen Abstand halten. Träumt weiter………..

    Dagegen wirken alle andere Massnahmen und Diskussionen schon absurd.!!!!!!Report

  3. Genau.

    Die grösste Gefahr sich anstecken zu können, beseht aus meiner Sicht im Öffentlichen Verkehr.

    Ich finde es seltsam, dass dieser „Gefahren Herd“ von den Spezialisten wie auch von den Medien nie oder nur ganz selten erwähnt wird. Anstecken kann man sich überall – Falsch. Im Öffentlichen Verkehr nicht.

    Dort macht der Virus „Halt“!Report

  4. Diese regel nützen zwar aber nicht überall. die Regeln kann man nicht gut einhalten (sehr schlecht im ÖV). Ich gehe zur FMS Basel mit dem Tram und dem Bus 37 zwar geht es noch mit dem Abstand im Tram aber im Bus dann nicht mehr da wird der Bus bald explodieren, weil fast alle Schüler um die gleiche Zeit den Bus nehmen und diser Bus fährt nur alle 15 Minuten. da kann man nicht anders als den gleichen Bus zu nehmen. Es wäre sehr vernünftig wenn man um stauzeiten zwei schickt oder die Fahrzeiten ändern alle 7 Minuten. da kann man gar keinen Meter Abstand nehmen. wenn dort ein Corona infizierte ist dann ist der ganze Bus dann infiziert.Report

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