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Telebasel Report vom 13. Januar 2021.
Baselland

Report: Zwei Baselbieter umsegeln die Welt

Die pure Freiheit. Das versprachen sich Nelly und Peter Moser von ihrer Reise. Dass sie am Ende einmal um den Erdball segeln würden, wussten sie nicht.

«Mal bis nach Gibraltar, dann schauen wir weiter», sagten sich Nelly und Peter Moser 2010 in einem Hafen in Südfrankreich. In Gibraltar entschieden sie sich dann für die schwierige Atlantik-Überquerung bis nach Grenada. Schon mal da, zog es sie durch den Panama-Kanal weiter in den Pazifik auf die Galapagos-Inseln. Und ja, die Südsee war schon immer Peters Traum. Also folgte auf die Atlantik-Querung auch noch die Pazifik-Überfahrt.

Sechs Jahre lang unterwegs

Am Ende waren Peter und Nelly gut sechs Jahre auf den Weltmeeren unterwegs. Sechs Jahre, die sie auf entlegenste Inseln brachten, vorbei an brodelnden Vulkanen und bissigen Komodowaranen. Erinnerungen, die die beiden niemals mehr vergessen werden: «Am meisten bleiben mir die Begegnungen mit den Menschen», sagt Nelly Moser. «Die strahlen oftmals eine unglaubliche Lebensfreude aus, obwohl sie viel weniger haben als wir.»

Unruhen verhindern «echte» Weltumsegelung

Die Karibik, Südamerika, Tahiti, Asien – die Nelly und Peter Moser haben gesehen, was andere ein Leben lang nicht zu Gesicht bekommen. Einziger Wermutstropfen: Von Thailand aus mussten Peter und Nelly ihre Yacht Alua auf einen Frachter verladen, der sie durch den Suezkanal in die Türkei brachte. Gerne wären sie die Route selbst gesegelt – die grassierende Piraterie und die Unruhen im Nahen Osten haben dies jedoch verunmöglicht.

Von der Türkei durchs Mittelmeer zurück nach Südfrankreich konnten die beiden wieder segeln – offiziell anerkannt wird die Weltumsegelung aufgrund der Frachter-Episode aber leider nicht.

Im Report erzählen Nelly und Peter Moser von ihren Erlebnissen unterwegs und erklären, warum sich ihre Definition von Freiheit verändert hat und weshalb sie eine solche Reise vor allem der Jugend empfehlen.

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