Lukas Engelberger, Präsident der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK). (Archivbild: Keystone)
Schweiz

GDK zeigt Verständnis für Verschärfung der Corona-Massnahmen

Die kantonalen Gesundheitsdirektoren zeigen Verständnis für die Verlängerung und Verschärfung der Massnahmen des Bundes gegen das Coronavirus.

Skepsis herrscht gegenüber der Schliessung der Läden und Märkte sowie der Homeoffice-Pflicht.

Aus epidemiologischer Sicht sei der Schritt angezeigt, teilte die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und Gesundheitsdirektoren (GDK) am Mittwoch mit. Die Fallzahlen seien auf einem zu hohen Niveau. Zudem liessen die Mutationen des Virus einen weiteren Anstieg befürchten.

Auch die vom Bundesrat beschlossenen Erleichterungen für den Zugang zu den Härtefallhilfen begrüsste die GDK am Mittwoch in einer Mitteilung. Positiv gewürdigt werden von ihr auch die Ausweitung der Maskenpflicht am Arbeitsplatz sowie der verstärkte Schutz von besonders gefährdeten Arbeitnehmenden.

Keine Mehrheit gefunden hätten bei den Kantonen dagegen die Homeoffice-Pflicht und die Schliessung von Läden und Märkten des nicht-täglichen Bedarfs. Begrüssenswert sei wiederum, dass der Bundesrat die Dispensierung von der Pflicht, eine Maske zu tragen, präzisiert habe.

Impfkosten geregelt

Positiv sei auch, so die GDK weiter, dass der Bundesrat die Abrechnungs- und Zahlungsmodalitäten für die Impfungen in Impfzentren, mit mobilen Equipen, in Spitälern und allenfalls in Arztpraxen geregelt habe. Noch ausstehend ist eine solche in Apotheken. Auch das längerfristige Impfen in Arztpraxen muss noch geregelt werden.

Die Impfkosten werden auf die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP), die Kantone und den Bund aufgeteilt. Die Kantone übernehmen den Selbstbehalt, und sie tragen die Kosten für die Logistik.

Die OKP übernimmt die Impfkosten und eine Pauschale von fünf Franken pro Impfstoffdosis, wie es weiter hiess. Der Bund trägt die Kosten, die den Betrag von fünf Franken pro Dosis übersteigen sowie die Kosten für den Transport und die Verteilung des Impfstoffs in die Kantone.

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