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Dieses Wochenende bei Zoo Kidz: das Erdmännchen (Video: Telebasel)
Basel

Weshalb werden Erdmännchen auch «Scharrtiere» genannt?

Erdmännchen sind Raubtiere. Zu acht leben sie im und vor dem Etoscha-Haus im Zolli Basel. Oft werden sie auch als «Scharrtiere» bezeichnet, weshalb aber?

Das Erdmännchen lebt in einer Kolonie und verrichtet täglich diverse Arbeiten: Bewachen, graben und buddeln. Im Laufe des Tages verändert sich die Funktion des Erdmännchens immer wieder. So gibt es zum Beispiel Wachablösungen.

Was im Gesicht von Erdmännchen besonders auffällt, sind die dunklen Augenringe. Weshalb sind diese aber dunkel? Damit kommen wir auch gleich zur Zoo Kidz-Frage. Folgende Antwortmöglichkeiten stehen Dir zur Verfügung:

A) Erdmännchen haben dunkle Augenringe, weil sie zu wenig geschlafen haben.

B) Sie sind eigentlich schwarz. Beim graben in der Erde schliessen sie die Augen. Das helle Fell ist Dreck vom vielen buddeln.

C) Wegen den dunklen Augenringen blendet sie die Sonne nicht so fest. Es ist eine Art Sonnenbrille.

Die Antwort dazu findest Du in der Episode. Hier gelangst Du zu den Ausstrahlungszeiten.

Was wohl die richtige Antwort ist? Dies erfährst Du dieses Wochenende bei Zoo Kidz. (Video: Telebasel)

Keine grosse Kolonie

Im Zoo Basel leben zurzeit acht Erdmännchen. Noch vor kurzem waren die kleinen Raubtiere nur zu sechst. Im Januar krochen unerwartet Jungtiere aus ihrem Versteck. Der Zolli vermutet, dass die Mutter sie im Dezember in einer Erdhöhle geboren hat. In der freien Wildbahn bestehen Kolonien aber aus bis zu 30 Tieren. Die Tiere im Zolli leben demnach mit viel weniger Artgenossen als in der Natur.

Im und vor dem Etoscha-Haus haben die Tiere viele Aufenthaltsmöglichkeiten und führen ein Leben, welches dem in der Wildnis sehr ähnlich ist. Auch im Zolli schauen die Jungtiere viel von den Erwachsenen ab: Denn die Futtersuche will gelernt sein. Auch das Erkennen von Gefahren wird von den Erwachsenen abgeschaut.

Die Jungtiere erkunden ihre Anlage und lernen von den Erwachsenen. (Video: Telebasel)

Wachsamkeit ist das grösste Gebot

Erdmännchen gehören zu der Ordnung der Raubtiere, genauer gesagt in die Familie der Mangusten. Somit sind sie zum Beispiel mit Mardern verwandt. Die Tiere werden auch «Scharrtiere» genannt. Grund dafür sind ihre starken Krallen, mit welchen sie auf der Suche nach Nahrung auf dem Boden herumscharren. So suchen sie zum Beispiel nach Insekten oder anderen kleinen Tieren wie Skorpionen oder Eidechsen. Wenn ein Erdmännchen meint, etwas gefunden zu haben, setzt es sich aufrecht hin und erschnüffelt mit seiner ausgezeichneten Nase seine Beute. Mit den starken Vorderpfoten hält es die Nahrung fest.

Während die einen mit der Futtersuche beschäftigt sind, sichern die anderen das Zuhause: den Bau. Dieser wird oft von Erdhörnchen übernommen, umgebaut und erweitert. Wachsamkeit ist des Erdmännchens grösstes Gebot, deshalb stellt es sich auf seinen Hinterbeinen auf den Bau und hält von dort aus Ausschau nach Feinden. Ist Gefahr in Sicht, schlägt der Wächter Alarm. Sein Warnruf klingt wie das Bellen eines Hundes und bedeutet für den Rest der Kolonie, dass sie sich in den schützenden Höhlen ihres Baus verkriechen müssen.

Willst Du eine andere Folge Zoo Kidz sehen, dann klick hier. Willst Du beispielsweise nochmals die Folge über das Zebra im TV schauen, dann geht’s hier zu den Ausstrahlungszeiten.

Das Zebra war auch schon zu Gast bei Zoo Kidz. (Video: Telebasel)

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