Die Lauberhorn-Rennen vom kommenden Wochenende werden wohl trotz hoher Corona-Fallzahlen stattfinden. (Bild: Keystone)
Schweiz

Lauberhorn-Rennen können definitiv stattfinden

Die Weltcup-Rennen am Lauberhorn werden trotz hoher Corona-Fallzahlen stattfinden. Die Behörden knüpfen die Erlaubnis an strenge Massnahmen.

Das Skigebiet Wengen – Kleine Scheidegg – Lauberhorn im Berner Oberland schliesst spätestens am kommenden Dienstag für private Skifahrerinnen und Skifahrer. Mit dieser pandemie-bedingten Massnahme soll die Durchführung des Lauberhornrennens gesichert werden.

Die Menschen in Wengen – Einheimische und Gäste – sollen wenn immer möglich daheim bleiben und Kontakte ausserhalb des eigenen Haushaltes vermeiden. Ist das nicht möglich, müssen die Distanz- und Hygieneregeln eingehalten werden, und die Maskentragpflicht muss eingehalten werden. Das schrieb die Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion des Kantons Bern am Sonntag in einer Mitteilung.

Schliessungen von Schulen und Hotels möglich

Begründet werden die Massnahmen damit, dass aus Wengen vermehrt Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden sind. Auch das mutierte Virus aus Grossbritannien wurde im Berner Oberländer Ferienort nachgewiesen. Es wird davon ausgegangen, dass sich diese Variante schneller und leichter überträgt.

Dass noch weitere Massnahmen getroffen werden müssen, ist nicht ausgeschlossen. Laut der Gesundheitsdirektion wird mit den zuständigen lokalen Stellen abgeklärt, ob Schulen, Hotels, Unterkünfte und anderen Betriebe geschlossen werden müssen.

Am Sonntag stimmten die bernische Gesundheitsdirektion und auch der Weltverband FIS der Austragung der Lauberhornrennen zu, trotz erhöhter Corona-Infektionszahlen. Am Samstag war die Durchführung des Rennens in Frage gestellt worden.

Das Gebiet der Rennstrecke darf nach Angaben der Gesundheitsdirektion nur von Leuten aus dem Welcuptross betreten werden. Sie dürfen dies aber nur mit negativem Corona-Schnelltest.

5 Kommentare

  1. Aber ich hätte da eine sehr gute Idee, was man am Samstag, 16. Januar 2021 in Wengen machen könnte. Man könnte das Lauberhorn-Rennen doch virtuell veranstalten: In einem Raum der in einem Haus ist, steht ein Computer – da geht jeder einzelne Abfahrer hinein und fährt die Lauberhorn-Rennstrecke auf dem Bildschirm virtuell hinunter. Und die Startliste ist in der Reihenfolge genauso, wie sie im „richtigen“ Rennen auch ausgesehen hätte. Dann braucht man auch kein Helm, keine Ski, keine Stöcke, keine Brille und auch keine Handschuhe und allfällige leichte oder schwere Stürze gibts nur auf dem Bildschirm.
    Man müsste einfach vorher das entsprechende Computerprogramm besorgen – das könnten ja die FIS-Verantwortlichen tun.
    Mit diesen vielfältigen technischen Möglichkeiten die es heutzutage gibt, wäre so etwas ohne weitere Probleme realisierbar. Und es ist ja klar, dass jeder der im Computerraum das Rennen hinunterfährt eine Maske trägt und das auch genügend Desinfektionsmittel in diesem Raum zur Verfügung steht. Und siehe da, das Lauberhorn-Rennen wäre, an diesem traditionsreichen dritten Samstag im Januar 2021, nicht ganz gestorben. Diese Idee ist so gut, sie könnte direkt von Bernhard Russi persönlich sein! 🙂Report

  2. Zum guten Glück wurde das Lauberhorn-Rennen abgesagt. Ein Lauberhorn-Rennen ohne Publikum kann ich mir nicht vorstellen. Da geht auch ein Haufen Stutz flöten; – für Hotels und Restaurants etc.
    Aber jetzt ist es gut so. Das mit den zwei Daumen im vorherigen Kommentar habe ich nur ironisch gemeint!Report

  3. Unglaublich, in Wengen hats soviele Corana-infizierte und die wollen dort tatsächlich eine Massenveranstaltung druchführen. Das kommt nicht gut.Report

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Mehr aus dem Channel