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Der Telebasel Talk mit Caroline Rasser vom 5. Januar 2021.
Basel

Caroline Rasser: «Mit dem Pfyfferli 2021 wagen wir uns zu neuen Ufern»

Brutal für uns Bebbi: Alle Vorfasnachtsabende 2021 fallen aus. Alle? Nein! Das Pfyfferli soll trotzdem stattfinden. Im Talk erklärt Caroline Rasser, wie.

Soviel vorneweg: Die Pfyfferli-Premiere vom 8. Januar 2021 fällt aus. An dem Tag sollen aber die Dreharbeiten zu einem digitalen Pfyfferli beginnen: eine Art Hybrid, das Bühne und Film miteinander verbindet.

Derzeit wird – oft bis spät nachts – geprobt. Anfangs Februar soll das Digital-Pfyfferli 2021 als Stream angeboten werden. Wie und wo wir es sehen können, wird das Theater Fauteuil Ende Monat mitteilen. «Wir wagen uns mit dieser Produktion auf zu neuen Ufern», schreibt Co-Chefin und Pfyfferli-Dramaturgin Caroline Rasser. Eine Kostprobe zum Programm hat sie schon mal ins Netz gestellt.

(The Covidian Harmonists, Pfyfferli 2021, Theater Fauteuil, Quelle: Youtube)

Stille Pfyfferli-Unterstützer

Mit einer Live-Bühnenvorstellung rechne die Theaterleitung dieses Jahr nicht. Wenn aber die Behörden doch ab Ende Januar 50 Gäste ins Auditorium liessen, so wolle man unbedingt spielen. 1’000 Leute kämen in den Genuss, in den früheren Jahren waren es jeweils 14’000. Dass das Fauteuil überhaupt ein Pfyfferli produzieren kann, verdankt sich allein einer «kleinen Gruppe von stillen Pfyfferli-Unterstützern», die sich laufend erweitere. Andere Vorfasnachtsveranstatungen wie das Charivari, das Drummeli, das Mimösli oder auch das Läggerli fallen dieses Jahr aus.

Hansjörg Schneider und Racial Profiling

Eine Premiere für das Pfyfferli ist nicht nur das Digitale sondern auch die Mitarbeit des bekannten Schriftstellers Hansjörg Schneider. Der Autor der Hunkeler-Krimis hat eigens einen Fasnachts-Totentanz für das Theater am Spalenberg geschrieben. Medientext: Im Narrenschiff segelt das Pfyfferli-Ensemble durch stürmische Gewässer. So treffen wir auf dieser Reise zum Beispiel auf zwei lästermaulige «Daigaffe» im geschlossenen Zolli. Wir erfahren, wie sich Alain und Frau Hubesack-Labhardt (mit -ckdt) die Zeit im Lockdown vertrieben haben. Ein fasnachtsloser Fasnächtler singt sich beseelt seine Irritation vom Leibe. Drei Freunde trotzen der Corona-Kontrolle ihres dauerbesorgten Nachwuchses. Zwei Polizisten erklären uns die Tücken des Racial Profilings. Und im Jahresrückblick 2020 darf eine Ode auf die Lebensfreude nicht fehlen.

Im Talk: Caroline Rasser, Co-Leiterin Theater Fauteuil und Co-Dramaturgin Pfyfferli 2021, am Dienstag, 12. Januar 2021, 18:45 Uhr.

5 Kommentare

  1. Hallo Eric Eglin, aus den Zeile die ich Lese bist ein total negativer Mensch und siehst nur alles schwarz.
    So kann Mann sich auch das Leben vermiesen !Report

  2. Ok.

    Ist ein überarbeiteter Song von Comedian Harmonis *Kreativ?

    Ich denke nicht.

    Alles nur kopiert von wirklicher Kunst und Neu besetzt mit *Text*.

    Macht mal eigene Sachen.Report

  3. Also doch.

    Wie bei allen anderen . kein „Live“ Bühnen Theater.

    Alles andere wäre wohl selbst von der *Konkurrenz“ nicht verstanden gewesen.

    Dann vielleicht eher ein guter „Marketing“ „Streich“.Report

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