China will bis Anfang Februar rund 50 Millionen Menschen gegen das Coronavirus impfen. (Bild: Keystone)
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China impft bis Februar 50 Millionen Menschen

China will in acht Wochen rund 50 Millionen Menschen gegen das Coronavirus impfen. Zuerst sind die Risikogruppen dann.

Vor der Hauptreisezeit des Jahres anlässlich des chinesischen Neujahrsfestes am 11. Februar sollen rund 100 Millionen Dosen für eine Zweifachimpfung von Risikogruppen verteilt werden, berichtete die Hongkonger Zeitung «South China Morning Post» am Freitag.

Chinas Aussenamtssprecher Wang Wenbin wollte sich auf Journalistenfragen in Peking nicht dazu äussern, sondern verwies auf zuständige Behörden. Wie die «SCMP» weiter berichtete, wurden am Mittwoch Beamte der Gesundheitsämter aus dem ganzen Land zu einem vorbereitenden Treffen über Video zusammengerufen.

Dabei seien sie über die Logistik wie Impfzentren, Transport und Registrierung unterrichtet worden. Auch wurden sie angewiesen, mögliche Nebenwirkungen zu identifizieren und zu dokumentieren. Die Impfstoffe stammten von den chinesischen Firmen Sinopharm und Sinovac.

Risikogruppen definiert

Zu den Risikogruppen zählten Polizisten, Feuerwehrleute, Zollbeamte, Fracht- und Transportarbeiter, Grenzbeamte, Altenpflegekräfte, Bestatter, Mitarbeiter der Müllabfuhr und der öffentlichen Versorgungsbetriebe. Auch Personen, die wegen Arbeit oder Studium ins Ausland reisten, könnten sich impfen lassen.

Bisher wurden schon mehr als einer Million Menschen chinesische Impfstoffen verabreicht. Grundlage ist eine Notverordnung. Die fünf chinesischen Impfstoffe haben die dritte Phase der klinischen Versuche noch nicht abgeschlossen, sind aber beispielsweise von den Vereinigten Arabischen Emiraten schon zugelassen worden. Auch Indonesien erhielt zunächst schon 1,2 Millionen Dosen.

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