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Der Telebasel News Beitrag vom 11. Dezember 2020.
Basel

SP will Bettler in Zivilschutzbunkern vor Kälte schützen

Es weht ein eisiger Wind durch Basel. Für die vielen Bettler, die den ganzen Tag draussen sind, eine Tortur. Die Basler SP appelliert nun an die Behörden.

Heute Freitag wird es in der Nacht minus zwei Grad kalt. Das Wochenende bringt leicht wärmere Nächte mit sich, doch für die Bettler in Basel bleibt es hart. SP-Parteipräsident Pascal Pfister sagt: «Es sind die Behörden gefragt.» In solchen Zeiten sei es angebracht, nach Turnhallen oder Zivilschutzanlagen Ausschau zu halten, um die Obdachlosen unterzubringen. Pfister: «Es soll niemand erfrieren.» Andere Städte hätten dies bereits getan.

Jedoch sind keine Vorstösse von der Partei geplant. Der parlamentarische Weg ginge schlicht zu lange, sagt Pfister. Man müssen pragmatisch sein und handeln. An der Aufhebung des Bettelverbots halten die Sozialdemokraten fest. Es gelte, andere Lösungen als das Verbot. Bedauernd führt der SP-Politiker an: «Offenbar ist es für viele Menschen in Europa nötig zu betteln, um zu überleben.» Das sei traurig. Gleichzeitig bedankt sich der SP-Grossrat bei den Menschen, die sich für die Bettler – etwa indem sie Schlafsäcke verteilen – einsetzten.

Wenig bis nichts von der Idee der Unterkünfte hält SVP-Grossrat Joël Thüring. Er meint, dass dadurch nur noch mehr Bettler nach Basel kommen würden. Deswegen sei dies sicherlich der falsche Weg – trotz der beissenden Kälte. Es gelte, das Bettlerverbot in Basel wieder einzuführen. «Wir müssen handeln, sonst bleibt die Situation so in Basel.» Hätte die Polizei wieder ein Recht, zu handeln, dann sei das Bettelproblem im Nu gelöst. In der kommenden Grossrats-Sitzung am Mittwoch wird die Wiedereinführung des Bettelverbots in Basel voraussichtlich weiter diskutiert.

16 Kommentare

  1. Erstens: «Bettler» ist ein sehr diskriminierender Ausdruck. Sie sind m/w/divers/queer/nonbinär u.a.m.. Zweitens: Es sind Mensch*Innen mit sehr mangelhaft befriedigten materiellen und immateriellen Bedürfnissen. Wir sind verpflichtet, jegliche humanitäre Hilfe anzubieten und zu leisten. Dies ist alternativlos.Report

  2. Danke für den Bericht.
    Die Kommentarspalte zu lesen ist hingegen nur peinlich.
    Klar ist, langfristig müssen Lösungen her. Jetzt ein Bettelverbot ist allerdings nur Problemverschiebung nach dem Motto aus den Augen, aus dem Sinn.
    Denn Gott bewahre, man könnte ja bei den Weihnachtseinkäufen angebettelt werden .. und Hauptsache man spendet noch was kleines auf Jahresende für das eigene Seelenheil…
    Mich kotzt diese Mentalität an. Lebt Eure Angst in Euren eigenen vier Wänden!Report

  3. Das Bettelverbot muss sofort wieder her, das ewige angebettelt werden nervt einfach nur. Aber solange es Mitbürger gibt welche da noch Geld geben und Schlafsäcke etc. Werden die kaum nach Hause gehen, schliesslich verdienen sie hier gutes Geld. Die Forderung nach Unterkunft, Waschgelegenheit etc. Der SP ist ein Affront, vermutlich bestehen da auch Ideen den Leuten Hotelzimmer zur Verfügung zu stellen. Gebt Ihnen doch gleich Taschengeld oder Sozialhilfe !Report

  4. Ja ja das habt ihr jetzt von der besonnen Freizügigkeit ihr müsst gar ich jammern jetzt kann jeder kommen warum nicht die anderen Fremden sind da dan dürfen die Romas ja auch und der Wohlstand in der Schweiz ist hoch auch in der jetzigen Zeit seit ihr noch nicht so arm wie die Romas. Das sind Flüchtling ihr wisst gar ich wie die leben müssen in ihrem Zuhause die leben dort wie die schweine kein Strom zuwenig zu essen geht mal schauen am Rand der Stadt sind sie geträngt
    Nur weil eben Romas auch Zigeuner genannt werden die einen Leben alls fahrende in Wohnwagen und die ganz Armen kommen hier her in der Hoffnung das man hört die Schweiz ist humanitär war immer so man hat den Armen und Flüchtlingen geholfen wen es in der Schweiz Arme Leute gibt dan sind die wegen der IV und Wirtschaft oder Politisch Armgemacht worden und seien wir erlich wen du einem Bettler
    Ein Sturz oder 5 Sturz dan gibst du von deinem Überfluss der hir herrscht meinst du die krigen oder hören nicht was andere fremde bekommen von sozialen
    Hilfen alle die kommen kriegen hilfe allso die wollen nur geld
    Zum nachhause fahren allso helft die Stadt sucht nicht mal
    Das Gespräch mit den Bettler sonst würden sie wissen die möchten gehen aber kein Geld für die Rückreise wo ist der Mitleid die Barmherzigkeit für dise Menschen anderen Ausländer hat man ja auch geholfen das zieht auch andere an und heute fahren sie die Diksten Schlitten.Report

  5. Diese «Gutmenschen» die das Bettelverbot aufgehoben haben, sollen doch bitte sehr nun Rückgrat zeigen und diese Leute bei sich zuhause auf Ihre Kosten überwintern. Aber die haben sich jetzt wahrscheinlich in Ihre Löcher verkrochen.Report

  6. sehr gut SP – das ist eine angebrachte Massnahme, wenigstens vorübergehend. Wir können uns das leisten.

    Was ist die Konsequenz dieser Aus-den-Augen-aus-dem-Sinn-Haltung? Wenn sie nicht hier sein können und Ihnen niemand hilft? … Dann erfrieren sie halt einfach anderorts und wir können wegsehen. Das nervt mich persönlich mehr als mausarme Bettelnde in der Stadt.

    2/3 bis 3/4 unserer Weltbevölkerung lebt in Armut. Es ist also ein kleiner Teil die wie wir ein Dach über dem Kopf haben, im Warmen hocken und mit Arbeit ihr Bankkonto füllen können. Betrüblich, dass es dann auch noch solche gibt, die aus diesem wohligen Gutversorgtsein so eine missgünstige harte Haltung an den Tag legen.
    Erst ein paar Jahrzehnte ist es her, dass unsere Grosseltern in Europa den Nazi-Krieg erleben mussten… All das Elend zu überwinden hätten sie auch nicht ohne Hilfe und Miteinander geschafft.Report

  7. Jetzt geht es aber los!!!! Fort mit diesen Bettlern. Ich werde niemals mehr jemand von der SP wählen. Es ist einfach mal genug. Wir haben in Basel genug alte Leute, welche es auch nötig haben.Report

  8. Das die Mehrheit in der Bevölkerung, über die Aufdringlichkeit und Anzahl von Bettlern nervt wird SP hoffentlich zum Verhängnis!
    Es ist nicht meine Aufgabe mich um die Goldzähne der Bettlern zu sorgen. In dieser Krisenzeiten ist es sehr wichtig Geld zu sparen und an sich zu denken.
    Ich habe sämtliche Patenschaften und Institutionen denen ich Spende gekündigt.Report

  9. Ich kanns nicht glauben.
    Unterkunft, Sanitäre Anlage ….Essen?
    Die restlichen Bettler kommen dann jetzt schon und nicht erst im schönen Mai.

    Ich kanns nicht glauben.
    Die haben ein Zuhause und sollen heimgehen.
    Führen sie bitte das Bettelverbot wieder ein.

    Bald lebt halb Rumänien in der Schweiz.Report

  10. Es ist Zeit das Bettelverbot wieder einzuführen. Die SP will diese Stadt kapputtregieren,es ist an der Zeit dass sie abgewählt werden !!!!Report

  11. Heute war ich in der Stadt einkaufen, da kam mir eine blinde Frau mit Blindenstock entgegen.
    Trotz Blindenstock bemerkte sie eine am Boden sitzende Bettlerin nicht und viel über ihre ausgestreckten Beine.
    Zum Glück waren genug Menschen vor Ort die ihr helfen konnten.
    Es wäre an der Zeit,dass mit dieser bettlerei auch angesichts dieser Tatsache aufgehört würde.Report

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