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Der Telebasel News-Beitrag vom 5. Dezember 2020.
Basel

Die Kirche in der Corona-Adventszeit

In der besinnlichsten Zeit des Jahres ist die Kirche für viele Menschen sehr wichtig. Um den Ansprüchen gerecht zu werden, ist sie auf Kreativität angewiesen.

Eine leere Peterskirche ist für Benedict Schubert momentan leider Alltag. Doch der Pfarrer weiss, dass die Menschen vor allem in der jetzigen Jahreszeit die Kirche brauchen: «Auch wenn wir momentan nur 15 Personen im Gottesdienst haben können. Aber diese Leute brauchen die Präsenz. Zurzeit halten wir einen normalen Gottesdienst mit 15 Personen ab, den wir zusätzlich streamen. Dazu machen wir jeweils vier Speed-Gottesdienste à jeweils 20 Minuten».

Coronafonforme Vorweihnachtszeit

Die Kirche macht also das Beste aus der aktuellen Situation. Doch das ist nicht das einzige, dass Benedict Schubert und seine Kirche anbieten. Denn zum vierten Mal findet in diesem Jahr der Basler Krippenweg statt.

Den Weg kann man auch in diesem Jahr in vollen Zügen geniessen, sagt Schubert: «Der Krippenweg ist eine sehr coronakonforme Art, die Vorweihnachtszeit zu feiern. Es gibt über 40 Geschäfte, die sich beteiligen. Diese Geschäfte findet man auf unserem Faltprospekt. Ausserdem sind dort die verschiedenen Figuren der Krippe beschrieben».

Benedict Schuber über den Krippenweg in der Basler Altstadt. (Video: Telebasel)

Den Hintergrund von Weihnachten näherbringen

Der Krippenweg erstrecht sich über die ganze Altstadt Basels. Dank der Kreativität der Aussteller, ist keine Krippe wie die andere. Auf diesem Weg will Benedict Schubert den Menschen den Hintergrund von Weihnachten wieder etwas näherbringen.

Denn er stellt fest, dass viele Menschen den Sinn hinter dem Weihnachtsfest gar nicht mehr kennen: «Ich als Pfarrer wünsche mir natürlich, dass die Weihnacht eine Bedeutung hat für die Leute. Auf diese Weise kann man das unaufdringlich vermitteln».

Mutwillige Beschädigung einzelner Krippen

An den Krippen, die teilweise auch von Schülerinnen und Schülern gebastelt wurden, scheinen aber nicht alle Freude zu haben: «Im letzten Jahr wurden an zwei, drei Orten diverse Krippen mutwillig beschädigt. Das tat mir extrem leid. Ich verstehe die Leute einfach nicht, die so etwas machen. Mir ist bewusst, dass nicht alle Menschen etwas damit anfangen können aber zumindest sollte man es respektieren», sagt Pfarrer Schubert, in der Hoffnung, dass in diesem Jahr alle Krippen heil bleiben.

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