Featured Video Play Icon
Partner Content

Künstler und Autist: Die Erfolgsgeschichte

Die Stiftung Denk an mich engagiert sich seit 1968 für Menschen mit Behinderungen. Diese sollen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.

Was 1968 in Basel als befristete Aktion ins Leben gerufen wurde ist heute eine engagierte Stiftung mit einer klaren Mission: die Barrieren für Menschen mit Behinderungen überwinden – in den Köpfen, in der Gesellschaft und in der Schweiz.

Als Solidaritätsstiftung des Schweizer Radio und Fernsehens SRF setzt sich die Stiftung seit über 50 Jahren für die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ein. Dazu gehören auch Ferien und Freizeitaktivitäten, die sich viele Menschen mit Behinderungen nicht leisten können.

Wie wichtig Freizeitaktivitäten sind, insbesondere in der aktuellen Coronakrise, belegt eine Studie der Universität Basel*. Gemäss der Studie sinkt das Stressniveau erheblich, wenn wir einem Hobby oder einem neuen Projekt nachgehen und körperlich aktiv sind.

Johji Oates ist talentierter Zeichner und Autist und konnte sein Hobby in einem Kunstworkshop weiterentwickeln. (Bild: Stiftung Denk an mich)

Für Menschen mit Behinderungen ist das gar nicht so einfach. Sie werden durch die Pandemie in ihrer Bewegungsfreiheit noch stärker eingeschränkt als zuvor. Schutzkonzepte schreiben kleinere Gruppen, grössere Räumlichkeiten und zusätzliche Betreuungspersonen vor. Das macht die Angebote sehr teuer. Ohne finanzielle Unterstützung können sich viele Betroffene die Freizeitaktivität nicht leisten.

Freizeitkurse sind für zahlreiche Kinder und Erwachsene mit Behinderungen weit mehr als «nur» eine Beschäftigung. Als Teil der Alltagsroutine bietet die Aktivität Struktur und Stabilität. Zudem schafft sie vielen Betroffenen Zugang zu einem sozialen Netzwerk.

Künstler und Autist: Die Erfolgsgeschichte

Wie wichtig diese Sozialkontakte sind und zu welchen unglaublichen Entdeckungen diese führen können, zeigt beispielweise der Fall des 29-jährigen Johji Oates. Der talentierte Zeichner und Autist hat sein Hobby im Rahmen eines Kunstworkshops so weit entwickelt, dass eine grosse Erfolgsgeschichte daraus entstand: Eines seiner Selbstporträts wurde von einer bekannten Schweizer Uhrenmarke entdeckt und ziert nun als Uhrendesign weltweit die Handgelenke von zahlreichen Menschen.

Dieses Selbstporträt des 29-jährigen Johji Oates ziert nun als Uhrendesign weltweit die Handgelenke zahlreicher Menschen. (Bild: Stiftung Denk an mich)

Dank der Unterstützung der treuen Spenderinnen und Spendern ermöglicht die Stiftung Denk an mich Menschen wie Johji Zugang zu Freizeitkursen, die in dieser herausfordernden Zeit Lichtblicke im Alltag sind.

Erfahren Sie mehr über die Erfolgsgeschichte von Johji auf denkanmich.ch/kunst

* Swiss Corona Stress Study, Universität Basel (2020), coronstress.ch

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*