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Sehen Sie hier nochmals die Medienkonferenz der Behörden aus Bundesbern über die aktuelle Corona-Situation im Rückblick. (Video: Youtube, Der Schweizerische Bundesrat)
Schweiz

Swissmedic: «Stand heute können wir keine Zulassung für einen Impfstoff erteilen»

In der EU laufen die ersten Zulassungsverfahren für die Corona-Impfungen. In der Schweiz kann mangels Daten noch kein Zulassung erteilt werden.

Die Zahl der neuen Coronavirus-Ansteckungen in der Schweiz geht zwar zurück. Mit Blick auf die Weihnachts- und Neujahrsferien müssten die Zahlen aber stärker sinken, sagte Virginie Masserey, Leiterin der Sektion Infektionskontrolle im Bundesamt für Gesundheit (BAG).

Die Situation verbessere sich noch immer langsam, aber der Rückgang scheine etwas gebremst, sagte Masserey am Dienstag vor den Medien in Bern. Noch immer gebe es viele Spitaleinweisungen und die Zahl der Verstorbenen scheine zu stagnieren. In der Westschweiz gehen laut BAG die Ansteckungszahlen zurück. Für Masserey ist das ein Zeichen dafür, dass die dort ergriffenen strengeren Massnahmen wirkten. Weitere Informationen gibt es hier.

Bund setzt in erster Phase auf risikobasierte Impfstrategie

Aufgrund der Zwischenresultate setzt der Bund in einer ersten Phase auf eine risikobasierte Impfstrategie. Ziel ist das Verhindern von schweren Verläufen und Todesfällen. Dies sagte Christoph Berger, Präsident der Eidgenössischen Kommission für Impffragen (Ekif). Alles zum Thema lesen Sie hier.

Bolte zu Impfstoffen: «Wir können noch keine Zulassung erteilen»

«Wir können noch keine Zulassung erteilen», sagte Claus Bolte, Leiter Bereich Zulassung, Swissmedic, in Bezug Impfstoffe gegen das Coronavirus. Der rasche Zugang sei wichtig, aber nicht auf Kosten der Sorgfalt.

Die vorliegenden Zwischenergebnisse der verschiedenen Hersteller würden noch keinen Nutzen-Risiko-Entscheid ermöglichen, so Bolte. Es fehlten noch Daten zur Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität. Alle Hintergründe gibt es hier.

Armeeapotheke: «Sind bereit für begrenzte Aufnahme von Impfstoffen»

Die Armeeapotheke ist aktuell bereit für eine begrenzte Aufnahme von Impfstoffen, wie der Chef der Organisation, Daniel Aeschbach, sagte. Bis Ende Jahr soll die Lagerinfrastruktur der Armee für sämtliche Impfstoffe bereit stehen. Weitere Details lesen Sie hier.

Der Impfplan soll derweil Anfang Jahr 2021 umgesetzt werden können, so der Präsident der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte. «Der Impfstoff soll schweizweit in allen Kanton gleichzeitig zur Verfügung stehen», so Rudolf Hauri.

Kantone müssten eine geschützte Lagerung in den Kantonen sicherstellen und die Verteilung in den Kantonen selber organisieren. Bei der Organisation der Impfung gibt es laut Hauri verschiedene Varianten. Mehr zum Thema gibt es hier.

2 Kommentare

  1. Wieso haben unsere «Behörden» eigentlich das Gefühl dass sie alles besser wißen als alle andern? Bei uns: immer wieder, wir müssen schauen, diskutieren usw.. Überall macht man vörwärts und bei uns wird diskutiert.Report

  2. Möchte am Schluss gerne wissen wie viel die Steuerzahler für die Tests, Kontakt Traising, Impfstoffe und Verwaltung etc berappen müssen.Report

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