Die Situation verbessere sich laut Masserey noch immer langsam. (Foto: Key)
Schweiz

Weihnachtsferien – Fallzahlen müssten stärker sinken

Die Zahl der neuen Coronavirus-Ansteckungen in der Schweiz geht zwar zurück. Mit Blick auf die Weihnachtsferien müssten die Zahlen aber stärker sinken.

Dies erklärte Virginie Masserey, Leiterin der Sektion Infektionskontrolle im Bundesamt für Gesundheit (BAG).

Die Situation verbessere sich noch immer langsam, aber der Rückgang scheine etwas gebremst, sagte Masserey am Dienstag vor den Medien in Bern. Noch immer gebe es viele Spitaleinweisungen und die Zahl der Verstorbenen scheine zu stagnieren.

In der Westschweiz gehen laut BAG die Ansteckungszahlen zurück. Für Masserey ist das ein Zeichen dafür, dass die dort ergriffenen strengeren Massnahmen wirkten.

«Bescheidene» Testzahl

«Bescheiden» ist laut Masserey die Zahl der Tests. Die Kampagne, mit der die Menschen zum Testen ermuntert werden sollen, werde am Donnerstag neu lanciert. Auch die Kriterien, gemäss denen der Online-Fragebogen des BAG einen Test empfiehlt, würden angepasst. Ziel ist, möglichst viele Infizierte ausfindig zu machen.

Die Versorgung mit Impfstoff gehe wie geplant voran, sagte Masserey. Die bisher reservierten rund 13 Millionen Dosen reichten für 6 Millionen Menschen, da jede Person zwei Dosen benötige. Erwartet werde, dass der Impfstoff im ersten Halbjahr 2021 in Etappen eintreffe.

Eine Impfquote in Zahlen hat der Bund laut Masserey nicht festgesetzt. Ziel sei, dass sich alle Menschen impfen lassen können, die es wünschen. Wie lange dies dauere, sei offen, denn noch fehlten viele Informationen, etwa wann die Zulassung erfolgen könne und wann genau der Impfstoff verfügbar sei.

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