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Basel

Corona beschäftigte die Stadt schon 1984

Am 28. September 1984 sank die MS Corona bei der Mittleren Brücke und blockierte den Rhein daraufhin für 17 Tage. Die Bergung des Schiffes war sehr aufwändig.

Auf dem stark wasserführenden Rhein riss sich am 28. September 1984 das deutsche Schubboot MS Corona samt dem mit Tonerde beladenen Leichter vom Schubboot Vogel Gryff los. Die 60 Meter lange MS Corona war nicht mehr zu retten und sank quer an den Brückenpfeilern der Mittleren Brücke liegend.

Die Besatzung, bestehend aus drei Männern, konnte sich ans Ufer retten. 17 Tage nimmt die aufwändige Bergung des Schiffes in Anspruch, die durch das damals herrschende Hochwasser erschwert wurde. Die Schifffahrt auf dem Rhein blieb in Basel deshalb während fast drei Wochen gesperrt.

4 Kommentare

  1. Die Carona wurde 1948 auf der Werft William Gray & Co. Ltd. in West Hartlepool, England, für die Schweizerische Reederei AG in Basel erbaut. Das 95 Meter lange Schiff mit einer Vermessung von 2.351 Bruttoregistertonnen wurde am 12. April 1949 an den Eigner übergeben. Es besaß einen Sulzer Dieselmotor vom Typ 5 TD 56, der seine Leistung von 1.600 kW (2.150 PS) an einen Festpropeller abgab und dem Schiff eine Geschwindigkeit von 12,5 Knoten (23 km/h) verlieh. Das Ladegeschirr an Bord bestand aus acht Ladewinden und einem Schwergutbaum (Jumbo) mit 20 Tonnen SWL („Safe Working Load“), vier Ladebäumen mit je 7,5 Tonnen SWL und vier Ladebäumen mit je 4 Tonnen SWL Tragfähigkeit. Die Besatzung umfasste rund 30 Mann, daneben war Platz für zwölf Passagiere vorhanden. Das Schiff wurde als Linienfrachter im Bereich Nordeuropa-Westindien/Mittelamerika im Gemeinschaftsdienst mit der Hamburg Amerika Linie (Hapag) verwendet.

    Untergang am 28. Februar 1964
    Am 28. Februar 1964 war das Schiff mit 31 Mann Besatzung sowie zwei weiblichen Passagieren[1] bei dichtem Nebel auf einer Reise von Bremen nach Antwerpen. Es hatte unter anderem Autos geladen. Vor der westfriesischen Insel Terschelling wurde die Carona von der Evaggelistria, einem unter liberianischer Flagge fahrenden Libertyschiff gerammt. Die Evaggelistria fuhr, ohne auf den Vorfall zu reagieren, weiter und rammte kurze Zeit später den deutschen Frachter Byblos. Die Carona wurde beim Zusammenstoß so schwer beschädigt, dass sie im Laufe von 30 Minuten sank.[2] Innerhalb dieser Zeit gelang es der Mannschaft, das einzige noch verwendbare und bereits frei von der Steuerbordseite hängende Rettungsboot ins Wasser zu lassen und mit allen an Bord befindlichen Personen zu besetzen. Es war das einzige Boot, das wegen der Schräglage des Schiffes noch zu Wasser gelassen werden konnte. In dichtem Nebel ruderte die Besatzung innerhalb von zwei Stunden zum Feuerschiff Terschellingerbank. Dort konnte sie gerettet werden.Report

  2. Ist das jetzt eine Tele-Basel-eigwne Form einer Humoreinlage? Ich finde es doch einigermassen skurriel, diesen Zusammwnhang herzustellen. Dies insbesondere aufgrund des Fakts, dass die altuelle Coronakrise teis schwere soziale Probleme verursacht und auch Tote die Folge sind.Report

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