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Schweiz

Massive Entlassungen in Schweizer Hotellerie stehen an

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
Ständerat genehmigt Armeeeinsatz in der zweiten Corona-Welle

Der Bundesrat hatte Anfang November beschlossen, das Gesundheitswesen in der zweiten Corona-Welle mit bis zu 2500 Armeeangehörigen zu unterstützen. Der Ständerat hat diesen Dienst nun oppositionslos bewilligt.

Der Ständerat bewilligt den Einsatz der Armee in der zweiten Corona-Welle. (Bild: Keystone)

Zu reden gab einzig eine von der Kommissionsmehrheit beantragte Änderung. Demnach sollte die Armee auch in Alters- und Pflegeheimen aushelfen, falls dies notwendig würde. Die Angehörigen der Armee seien ausgebildet für einen Einsatz in Alters-und Pflegeheimen, sagte Mathias Zopfi (Grüne/GL). Mehr dazu lesen Sie hier.

Falls Session abgebrochen wird: Nationalrat stimmt Notfallbudget zu

Der Nationalrat hat einer Notfallregelung für das Staatsbudget 2021 zugestimmt. Die Regelung tritt in Kraft, falls die Budgetberatung im Parlament wegen der Coronavirus-Pandemie nicht bis Ende 2020 abgeschlossen werden kann.

Der Nationalrat stimmte der Regelung am Dienstag mit deutlicher Mehrheit von 161 zu 1 Stimme zu.

Das Staatsbudget muss laut Bundesverfassung vom Parlament bewilligt werden. Was gilt, wenn National- und Ständerat den Voranschlag nicht vor Beginn des Haushaltsjahres zu Ende beraten, ist nicht geregelt. Die Finanzkommission (FK) des Nationalrats hat deshalb eine Regelung verfasst, die in Kraft tritt, falls die Wintersession wegen des Coronavirus ab- oder unterbrochen werden muss.

Schweizer Wirtschaft im dritten Quartal um 7,2 Prozent gewachsen

Die Schweizer Wirtschaft hat sich im dritten Quartal vom Corona-Absturz im Frühling sehr gut erholt. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) stieg in der Periode von Juli und September 2020 gegenüber dem Vorquartal um 7,2 Prozent.

Die Binnennachfrage und Teile des Dienstleistungssektors hätten sich deutlich erholt, während die internationale Entwicklung auf den Exporten gelastet habe, teilte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Dienstag mit. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Chinas Industrie wächst so stark wie seit zehn Jahren nicht mehr

Die Industrie in China wächst so stark wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr. Das zeigt der am Dienstag veröffentlichte Caixin/Markit-Einkaufsmanagerindex (PMI).

Er stieg im November überraschend auf 54,9 (Oktober: 53,6) Punkte. Analysten hatten mit einem Rückgang auf 53,5 gerechnet. Der Index liegt inzwischen sieben Monate in Folge über der 50-Zähler-Marke. Werte über 50 Punkten zeigen Wachstum an.

Lewis Hamilton positiv auf das Coronavirus getestet
Hat Corona: Lewis Hamilton. (Bild: Keystone)

Der Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Gemäss der französischen Nachrichtenagentur AFP stammt das positive Ergebnis von einem Test, den Hamilton vor dem Grand Prix von Bahrain am letzten Wochenende abgegeben hat.

Damit verpasst Hamilton den Gran-Prix in Bahrain vom kommenden Sonntag. Details zum Thema erfahren Sie hier.

Entlassungswelle bei Schweizer Hotellerie rollt an

Die zweite Welle der Corona-Pandemie trifft die Schweizer Hotellerie mit voller Wucht: Eine Entlassungswelle ist in vollem Gange, insbesondere bei den Hotelbetrieben in den Städten.

In der Schweizer Hotellerie werden diesen Winter viele Kündigungen erwartet. (Symboblbild: Keytone)

Die Prognosen für die Wintersaison seien alarmierend, heisst in einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage des Branchenverbands HotellerieSuisse. Alle Gebiete würden mit einem rückläufigen Geschäftsgang gegenüber dem Vorjahr rechnen, wobei sich die Einschätzungen für die kommenden Monate seit der letzten Befragung im September 2020 deutlich verschlechtert haben. Alles dazu finden Sie hier.

Zoom-Aktien fallen

Der Videokonferenz-Dienst Zoom ist im vergangenen Quartal weiter stark gewachsen – den Anlegern geht das inzwischen aber nicht mehr schnell genug.

Die Zoom-Aktien fielen nach Vorlage der Zahlen zeitweise um rund sechs Prozent. Dabei stieg der Quartalsumsatz binnen eines Jahres von 166,6 Millionen Dollar auf gut 777 Millionen Dollar, wie der Konzern am Montag (Ortszeit) mitteilte. alle Hintergründe lesen Sie hier.

 
Zoom wächst den Anlegern nicht schnell genug. (Bild: Keystone)
Mehrheit der Schweizer Firmen glaubt an Erholung bis Ende 2022

Die Schweizer Unternehmenslandschaft bleibt laut einer Studie der Grossbank HSCB in der Corona-Krise widerstandsfähig. Eine grosse Mehrheit glaubt an das Erreichen des Vorkrisenniveaus bis Ende 2022.

Konkret würden zwei Drittel der in der Schweiz befragten Firmen erwarten, dass sie bis in zwei Jahren den verlorenen Boden wieder gutgemacht haben, heisst es in der am Dienstag veröffentlichten Studie. Ganze 17 Prozent erwarten sogar, dass sie sich bis zum Ende dieses Jahres wieder vollständig erholen werden. Mehr dazu gibt es hier.

Mehrheit der Schweizer Firmen glaubt an Erholung bis Ende 2022

Die Schweizer Unternehmenslandschaft bleibt laut einer Studie der Grossbank HSCB in der Corona-Krise widerstandsfähig. Eine grosse Mehrheit glaubt an das Erreichen des Vorkrisenniveaus bis Ende 2022.

Konkret würden zwei Drittel der in der Schweiz befragten Firmen erwarten, dass sie bis in zwei Jahren den verlorenen Boden wieder gutgemacht haben, heisst es in der am Dienstag veröffentlichten Studie. Ganze 17 Prozent erwarten sogar, dass sie sich bis zum Ende dieses Jahres wieder vollständig erholen werden.

Experte: Coronavirus-Hilfsgelder auf mehreren Schultern verteilen

Der Chef der deutschen Wirtschaftsweisen, Lars Feld, hat eine stärkere Beteiligung der deutschen Bundesländer an den Coronavirus-Hilfen gefordert. «Bund und Länder sollten sich diese Belastungen hälftig teilen», sagte Feld den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vom Dienstag.

Der Vorsitzende des deutschen Sachverständigenrats zur Begutachtung der deutschen Wirtschaftsentwicklung forderte zugleich eine Reduzierung der Hilfen, die «derzeit zu grosszügig ausgestaltet» seien.

Mutter von Doris Leuthard übersteht Covid-Infektion mit 88 Jahren
Doris Leuthards Mutter Ruth (88) hat eine Corona-Infektion gut überstanden, wie die alt Bundesrätin erzählt. (Bild: Keystone)

Die Mutter von Doris Leuthard hat mit 88 Jahren eine Corona-Infektion gut überstanden. Das erzählt die alt Bundesrätin gegenüber «Blick»: «Auch ein älterer Körper kann noch kämpfen und das Virus besiegen.» Dass alte Menschen Corona einfach ausgeliefert und zum Tod verurteilt seien, sei falsch, so Leuthard. «Es gibt so viele Leute, die das Virus besiegen und nachher ohne grosse Beschwerden weiterleben. Daran müssen wir glauben und hoffen.»

Obwohl Menschen über 80 in der Risikogruppe sind, überleben 86 Prozent die Infektion mit dem Virus.

Not wächst wegen Corona rasant: UN brauchen Milliarden

Katastrophen, Konflikte, Klimawandel und jetzt auch noch das Coronavirus haben Millionen Menschen ins Elend gestürzt. Es drohten sogar Hungersnöte, nachdem man gedacht habe, solche Katastrophen würden endgültig der Vergangenheit angehören, warnte der UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcock. Die Vereinten Nationen rechnen damit, dass im nächsten Jahr mehr Menschen Hilfe und Unterstützung brauchen als je zuvor: Insgesamt 235 Millionen Menschen, ein Anstieg von 40 Prozent innerhalb eines Jahres. Vor einem Jahr waren es 168 Millionen, im Jahr davor 146 Millionen Menschen.

Das UN-Nothilfebüro (OCHA) macht die Tragweite der Not mit einem Vergleich anschaulich: Wenn alle Notleidenden in einem Land lebten, wäre dies nach Einwohnern der fünftgrösste Land der Welt. Es hätte mehr als zweieinhalb mal so viele Einwohner wie Deutschland. Alles zum Thema gibt es hier.

USA stehen fordernde Monate bevor bis Impfung greift

Den USA stehen nach Einschätzung von Notenbankchef Jerome Powell angesichts einer sich verschärfenden Corona-Pandemie noch einige herausfordernde Monate bevor. Der Anstieg der Fallzahlen in den USA und im Ausland sei besorgniserregend.

Dies sagte Powell am Montag (Ortszeit) laut Notizen für seine Anhörung im US-Kongress am heutigen Dienstag. Mittelfristig seien die jüngsten Nachrichten «von der Impf-Front» aber sehr positiv, hiess es.

Umstrittener Corona-Berater von Trump reicht Rücktritt ein

Der umstrittene Corona-Berater des amtierenden US-Präsidenten Donald Trump, der Radiologe Scott Atlas, hat seinen Rücktritt eingereicht. In einem Schreiben an Trump, das Atlas am Montagabend, 30. November, auf Twitter veröffentlichte, schrieb er: «Ich habe hart gearbeitet und mich auf eins konzentriert – Leben zu retten und den Amerikanern helfen, durch diese Pandemie zu kommen.»

Der Radiologe arbeitete seit August für die US-Regierung. Nach übereinstimmenden Medienberichten wäre sein Vertrag nach 130 Tagen diese Woche ohnehin ausgelaufen. Seine Rücktrittserklärung nutze er nun, um sich gegen Kritik zu verteidigen. Er habe sich stets auf die jüngsten wissenschaftlichen Erkenntnisse gestützt und dies «ohne jegliche politische Abwägung oder Einflussnahme» getan. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Moderna beantragt Notfall-Zulassung für Corona-Impfstoff in den USA

Der US-Pharmakonzern Moderna hat bei der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA wie angekündigt eine Notfall-Zulassung für einen Corona-Impfstoff beantragt. Die entsprechenden Daten seien der FDA übermittelt worden, teilte das Unternehmen am Montag (Ortszeit) per Kurznachrichtendienst Twitter mit. Die FDA setzte daraufhin für den 17. Dezember ein Treffen eines Beratungskomitees an, bei dem der Antrag diskutiert werden solle.

 

Nach der EU beantragt Moderna auch in den USA eine Notfall-Zulassung für den Corona-Impfstoff. (Bild: Keystone)

Moderna hatte bereits am Montagmorgen mitgeteilt, noch am selben Tag die Notfall-Zulassung beantragen zu wollen. Parallel sollte auch der Antrag auf eine bedingte Zulassung bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur Ema gestellt, hatte das Unternehmen mitgeteilt. Dazu äusserte sich Moderna im Anschluss zunächst nicht mehr spezifisch.

Kalifornien erwägt drastischere Corona-Massnahmen

Wegen einer drohenden Überfüllung der Intensivstationen in den kommenden zwei Wochen könnte Kalifornien die Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie weiter verschärfen. Mit Blick auf steigende Krankenhauseinweisungen und den zunehmenden Bedarf an Intensivbetten warnte Gouverneur Gavin Newsom am Montag: «Wenn sich diese Trends fortsetzen, werden wir dramatischere, möglicherweise drastische Massnahmen ergreifen müssen.» In Teilen des Staates könnte es wie zu Beginn der Pandemie wieder eine Anordnung zum Zuhausebleiben geben (Stay at home order), wenn auch in abgeänderter Form, sagte Newsom.

Kalifornien ist der bevölkerungsreichste US-Bundesstaat. In den vergangenen 14 Tagen wurden dort im Durchschnitt rund 13’000 Neuinfektionen pro Tag erfasst. Insgesamt wurden dort seit Beginn mehr als 1,2 Millionen Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 nachgewiesen. Am Montag traten bereits für die rund zehn Millionen Einwohner des Bezirks Los Angeles strengere Auflagen in Kraft, mit denen die Ausbreitung des Virus eingedämmt werden sollen. Unter anderem sind alle öffentlichen und privaten Versammlungen mit Menschen aus einem anderen Haushalt verboten.

ExxonMobil kündigt Mega-Abschreibungen und grossen Stellenabbau an

Der grösste US-Erdölmulti ExxonMobil hat enorme Abschreibungen bekanntgegeben. Gleichzeitig reagiert der Konzern mit einem Sparprogramm auf anhaltende Belastungen durch die Coronavirus-Krise.

ExxonMobil kündigt in den USA mehr als 10’000 Mitarbeitenden. (Bild: Keystone)

Bis Ende 2021 werde die weltweite Mitarbeiterzahl um 15 Prozent reduziert, teilte das Unternehmen am Montag (Ortszeit) nach US-Börsenschluss mit. Zum Vergleich: Ende 2019 hatte Exxon inklusive freier Angestellter rund 88’000 Beschäftigte, es dürften also deutlich mehr als 10’000 Jobs wegfallen.

Rentner in Tschechien erhalten 190 Euro Weihnachtsgeld

Die mehr als 2,8 Millionen Rentner in Tschechien erhalten in diesem Jahr ein zusätzliches Weihnachtsgeld von umgerechnet rund 190 Euro (5000 Kronen). Die Auszahlung habe am Montag begonnen, teilte das Arbeits- und Sozialministerium in Prag mit. Von dem Geld profitieren sowohl Bezieher von Alters- als auch von Erwerbsunfähigkeits- und Waisenrenten. Die Coronavirus-Pandemie habe zu Mehrausgaben für Masken und Desinfektionsmittel geführt, sagte die zuständige Ministerin Jana Malacova. Sie verwies zudem auf die jährliche Teuerungsrate, die im Oktober bei 2,9 Prozent lag.

Die Prager Altstadt am ersten Advent 2020. (Bild: Keystone)

Die Regierung des Ministerpräsidenten und Gründers der populistischen Partei ANO, Andrej Babis, hatte die Einmalzahlung im September auf den Weg gebracht. Die Opposition sprach von einem Wahlgeschenk vor den Regionalwahlen Anfang Oktober, in denen sich die ANO letztlich wie erwartet behaupten konnte. Die Kosten der Weihnachtsrente für den Staatshaushalt belaufen sich auf umgerechnet rund 551 Millionen Euro (14,5 Milliarden Kronen).

WHO: Familienfeiern zu Weihnachten gegen Corona-Risiko abwägen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat angesichts der jüngsten Erfolge im Kampf gegen die Corona-Pandemie zur Vorsicht gemahnt. Zwar sei vergangene Woche erstmals seit September die Zahl der Neuinfektionen vor allem dank der jüngsten Massnahmen in Europa zurückgegangen, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag in Genf. «Das ist eine willkommene Nachricht». Aber der Erfolg könne auch leicht wieder verschenkt werden, sagte der WHO-Chef. Er rief dazu auf, sich sehr genau zu überlegen, wie und ob man Weihnachten im Familienkreis feiern wolle. «Das Zusammensein mit Freunden und der Familie ist es nicht wert, sie oder sich selbst einem Risiko auszusetzen», meinte Tedros.

(Bild: Keystone)

Zur umstrittenen Frage, ob Skiurlaube sicher oder gefährlich seien, äusserte sich die WHO eher ausweichend. Es gehe nicht um die eigentliche Aktivität, es gehe darum, ob zum Beispiel beim Transport jegliche Menschenansammlungen vermieden werden könnten, hiess es.

Sängerin Rita Ora entschuldigt sich für Corona-Party im Teil-Lockdown

Popsängerin Rita Ora hat sich für ihre trotz des in England geltenden Teil-Lockdowns gefeierte Geburtstagsparty entschuldigt. «Ich hatte ein kleines Fest mit einigen Freunden, um meinen 30. Geburtstag zu feiern», schrieb die Sängerin am Montag in einer Instagram-Story. Scotland Yard bestätigte, am Samstagabend zu einer Adresse im Londoner Stadteil Notting Hill gerufen worden zu sein, wo gegen die geltenden Corona-Regeln verstossen worden sei.

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Ora schrieb, sie habe angenommen, die Feier sei «ok», da das Land sich dem Ende des Teil-Lockdowns nähere. «Das war ein ernsthafter und unentschuldbarer Trugschluss», so die 30-Jährige weiter. Sie schäme sich sehr, weil sie eigentlich aus erster Hand wisse, wie hart Menschen arbeiteten, um die Pandemie zu bekämpfen.

Moderna liefert Swissmedic bald weitere Daten zum Corona-Impfstoff

Moderna will nicht nur in den USA und in Europa, sondern auch in der Schweiz mit Blick auf die Zulassung des Corona-Impfstoffs zügig vorankommen. Dazu sollen bei der Schweizer Heilmittelbehörde Swissmedic «in den nächsten Tagen» weitere Daten eingereicht werden.

Das US-Biotechunternehmen kündigte am Montag an, bei der europäischen Arzneimittel-Agentur Ema für den Impfstoffkandidaten ein Antrag für eine bedingte Zulassung stellen zu wollen und parallel dazu eine Notfallzulassung bei der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA zu beantragen.

Swissmedic kenne zwar keine Notfallzulassung wie die FDA, erinnerte Dan Staner, verantwortlich bei Moderna für die Region Europa, Naher Osten und Afrika, am Montag im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP. Doch prüfe Swissmedic die Anträge in einem rollenden Verfahren.

Wegen Pandemie nicht genug Bambus: Kanadischer Zoo gibt Pandas zurück

Weil wegen der Coronavirus-Pandemie nicht ausreichend Bambus als Futter herangeschafft werden konnte, hat ein kanadischer Zoo zwei Pandabären früher als geplant nach China zurückgegeben. «Er Shun» und «Da Mao» seinen mit einem Frachtflieger der Lufthansa über Frankfurt/Main ins chinesische Chengdu gebracht worden, teilte der Zoo in der zentralkanadischen Stadt Calgary am Montag mit. Dort seien sie nun in einem Zoo untergebracht.

Die Pandas waren 2013 nach Kanada gekommen und hatten zunächst fünf Jahre in einem Zoo in Toronto verbracht. Bis 2023 hätten sie laut Vereinbarung zwischen Kanada und China in Calgary bleiben sollen.

Zwei Solothurner Standorte für Antigen-Schnelltests geplant

Der Kanton Solothurn will das Angebot an Corona-Teststandorten mit zusätzlichen Standorten für Antigen-Schnelltests ergänzen. In der Kulturfabrik Kofmehl in Solothurn soll als Pilotbetrieb ein Testzentrum betrieben werden. Auch in Olten ist ein zusätzliches Zentrum geplant.

Mit niederschwelligen Zentren für die Durchführung von Antigen-Schnelltests würden zusätzliche Testmöglichkeiten für Personen geschaffen, die keine gesundheitliche Beratung benötigten, teilte die Staatskanzlei Solothurn am Montag mit.

(Bild: Keystone)

Dieses Angebot werde die bestehenden Testzentren, Notfallstationen, Arztpraxen und Apotheken entlasten. Der Kanton bereite sich mit den weiteren Zentren für die vom Bund in Aussicht gestellten zusätzlichen Schnelltestkapazitäten und Ausweitung der Testkriterien vor.

Die neuen Screening-Zentren werden gemäss Staatskanzlei als Drive- und Walk-In-Zentren organisiert und sind täglich geöffnet. Der Betrieb steht unter ärztlicher Aufsicht und das eingesetzte medizinische und nichtmedizinische Personal verfügt über die notwendigen spezifischen Qualifikationen.

Downing Street: Weihnachtsmann muss keine Maske tragen

Der Weihnachtsmann muss in Grossbritannien keine Maske tragen. Das stellte ein Sprecher der Downing Street, des britischen Regierungssitzes, am Montag klar.

(Bild: Keystone)

«Wir wissen, dass es für Kinder ein magisches Erlebnis ist, den Weihnachtsmann zu treffen, weshalb er Sicherheitsmassnahmen ergreifen wird, um in corona-konformer Weise auftreten zu können», sagte der Sprecher. Kinder dürfen daher in diesem Jahr in sogenannten «Santa’s Grottos», also bei Auftritten von Weihnachtsmännern etwa in Kaufhäusern, nicht wie üblich auf deren Schoss sitzen. Die Abstandsregeln gelten also auch für Santa Claus.

Weinbauern im Wallis erhalten zusätzliche Corona-Hilfe

Die Walliser Winzer und Einkellerer müssen die jährlich an den Branchenverband der Schweizer Reben und Weine entrichteten Berufsbeiträge für die Promotion der Schweizer Weine dieses Jahr nicht selbst bezahlen. Der Kanton Wallis entschied, die Rechnung an deren Stelle ausnahmsweise zu übernehmen.

Die Höhe der Beiträge beläuft sich auf insgesamt 470’236 Franken. Der Betrag wird aus dem ordentlichen Budget der Dienststelle für Landwirtschaft entnommen, wie der Kanton am Montag mitteilte.

EHC Biel und HC Lugano erneut in Quarantäne

Die National-League-Teams des EHC Biel und des HC Lugano müssen ein zweites Mal in Quarantäne. Bei den Seeländern und den Tessinern sind mehrere Mannschaftsmitglieder positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Für Biel hat der Berner Kantonsarzt nach zwei positiven Testresultaten eine Auszeit bis am Montag, 7. Dezember, angeordnet. Die nächsten drei Meisterschaftspartien der Bieler, am Mittwoch gegen Lugano, am Freitag gegen Fribourg-Gottéron und am Dienstag, 8. Dezember, gegen die ZSC Lions, müssen deshalb verschoben werden. Die ZSC Lions spielen am kommenden Dienstag nunmehr gegen die SCL Tigers. Diese Begegnung war ursprünglich am Mittwoch, 2. Dezember, geplant gewesen.

Auf Weisung des Tessiner Kantonsarztes muss die Mannschaft Luganos, in der mehrere Teammitglieder positiv getestet worden sind, bis am Dienstag, 8. Dezember, in Quarantäne. Neben dem Spiel gegen Biel müssen auch die zwei Partien vom Freitag, 4. Dezember, und Dienstag, 8. Dezember, gegen die Rapperswil-Jona Lakers verschoben werden.

Das Team des EHC Biel hatte sich schon Ende Oktober in Quarantäne begeben müssen, die Equipe des HC Lugano Mitte Oktober.

Rom stimmt die Italiener auf Ausgangssperren zu Silvester ein

Italiens Regierung hat weitere finanzielle Hilfen für Unternehmen und Berufsgruppen beschlossen, die besonders unter den Corona-Beschränkungen leiden. Für sie würden noch einmal acht Milliarden Euro bereitgestellt, teilte die Mitte-Links-Regierung in der Nacht zum Montag mit.

Vorgesehen sind etwa Steuererleichterungen für Unternehmen mit bestimmten Umsatzgrössen sowie für Restaurants, Reiseveranstalter und Hotels. Zugleich zeichnete sich am Montag ab, dass die nächtliche Ausgangssperre ab 22 Uhr für die 60 Millionen Italiener auch noch an Silvester gelten dürfte.

(Bild: Keystone)

Um eine dritte Corona-Welle zu vermeiden, müsse die Politik auch im Dezember streng bleiben, sagte Italiens Minister für Angelegenheiten der Regionen, Francesco Boccia, dem Fernsehsender Rai News am Montag. Sollten die Beschränkungen wie bisher fortbestehen, müssten die Menschen Silvester eben bei sich zu Hause feiern, erläuterte er. In Italien gilt seit Anfang November eine nächtliche Ausgangssperre von 22.00 Uhr abends bis 5.00 Uhr morgens. Boccia will sie beibehalten.

Noch in dieser Woche wird ein neues Dekret erwartet, das eine Aktualisierung zahlreicher Corona-Massnahmen enthält. Neben der Frage, was an Weihnachten und Silvester erlaubt sein wird, war zuletzt auch eine Öffnung von Skigebieten über die Ferien ein Streitthema. Politiker und Experten warnen seit Tagen davor, die Fehler des Sommers mit zu vielen Lockerungen und zu vielen Reisen zu wiederholen.

Nationalrat debattiert erneut um Mieterlass für Geschäftsmieter

Noch im Sommer war das Parlament für einen Teilerlass von Geschäftsmieten während der ersten Corona-Welle. Jetzt ist die entsprechende Vorlage akut gefährdet. Hier lesen Sie mehr.

Der Bundesrat hatte vorgeschlagen, den Mieterlass auf die Zeit vom 17. März bis 21. Juni 2020 zu beschränken. (Symbolbild: Keystone)
St. Galler Regierungsrätin Hartmann mit Coronavirus angesteckt

Nach dem St. Galler Regierungspräsidenten Bruno Damann (CVP) hat sich auch Baudirektorin Susanne Hartmann (CVP) mit dem Coronavirus angesteckt. Es gehe ihr gut und sie habe keine Symptome, teilte der Kanton mit.

Hartmann wurde am Montagmorgen positiv auf das Virus getestet. Sie befinde sich zu Hause in Isolation und werde das Tagesgeschäft digital führen, hiess es. An der Novembersession des Kantonsrats, die am Nachmittag beginnt, wird Regierungsrat Beat Tinner (FDP) an Stelle von Hartmann die Geschäfte des Baudepartements vertreten.

Die übrigen Regierungsmitglieder seien am Montag alle negativ getestet worden, schreibt der Kanton. Am vergangenen Mittwoch war Regierungspräside

nt Bruno Damann positiv auf Corona getestet worden. Sämtliche Mitglieder der Regierung liessen sich deshalb vergangene Woche und jetzt erneut am Montag testen.

Moderna will Zulassung für Corona-Impfstoff in EU beantragen

Der US-Pharmakonzern Moderna will als erstes Unternehmen die Zulassung für einen Corona-Impfstoff in der EU beantragen. Der Antrag auf eine bedingte Zulassung solle noch am Montag bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur Ema gestellt werden, teilte das Unternehmen am selben Tag mit. Alles zum Thema lesen Sie hier.

 
Das Moderna-Präparat ist wie das von Pfizer und Biontech ein sogenannter RNA-Impfstoff. (Bild: Keystone)
Deutschland kürt «Corona-Pandemie» zum «Wort des Jahres»

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) hat «Corona-Pandemie» zum «Wort des Jahres» 2020 in Deutschland gekürt. Das Thema Corona habe das gesamte Jahr über das Leben der Menschen bestimmt, sagte der GfdS-Vorsitzende Peter Schlobinski am Montag in Wiesbaden.

Noch nie habe ein Begriff die Liste der «Wörter des Jahres» dermassen dominiert. Auf dem zweiten Platz landete «Lockdown», auf dem dritten «Verschwörungserzählung». Mehr zum Thema lesen Sie hier.

BIP-Zahlen zum dritten Quartal dürften starken Anstieg zeigen

Die am (morgigen) Dienstag anstehenden BIP-Zahlen für das dritte Quartal werden gegenüber dem sehr schwachen Vorquartal eine starke Erholung zeigen. Das Niveau des Vorjahres dürfte allerdings noch nicht erreicht sein. Zudem droht wegen der zweiten Corona-Welle bereits im laufenden vierten Quartal wieder eine deutliche Verlangsamung.

Die von AWP befragten Ökonomen schätzen für das dritte Quartal – also die Periode von Juli bis September – gegenüber der Vorperiode ein Wachstum des realen Bruttoinlandsproduktes (BIP) zwischen 5,0 und 7,0 Prozent. Nach dem rekordhohen Absturz um 7,3 Prozent im zweiten Jahresviertel bedeutet das aber, dass das Niveau des Vorjahres noch nicht wieder erreicht sein dürfte. Die Schätzungen der Ökonomen lassen gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode noch einen Rückgang um 2,3 bis 4,1 Prozent erwarten.

Auswahl für Intensivpflege: EKS empfiehlt Patientenverfügung

Bei Knappheit in der Intensivpflege müssen Ärztinnen und Ärzte entscheiden, wer ein Bett erhält. Das stellt sie vor schwerwiegende ethische Probleme. Damit in der Covid-19-Pandemie deswegen keine Tragödien entstehen, rät die Evangelische Kirche Schweiz (EKS) zur Patientenverfügung.

Niemand wolle die Triage für die Intensivmedizin, schreibt die EKS in einer Mitteilung vom Montag. Trotzdem komme niemand darum herum. Die EKS veröffentlichte deshalb zehn Fragen und Antworten, die einen möglichen Ausweg aus der ethischen Problematik aufzeigen. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Caritas fordert finanzielle Mittel gegen Corona-bedingte Armut

Laut Caritas Schweiz verschärft die Corona-Krise die Armut in der Schweiz. Das Hilfswerk fordert deshalb Bund und Kantone auf, gesamtschweizerisch Direktzahlungen basierend auf dem System der Ergänzungsleistungen einzuführen.

Zudem solle die Kurzarbeitsentschädigung für Menschen in prekären Situationen auf 100 Prozent erhöht werden, forderte Caritas-Schweiz am Montag. Bereits vor der Corona-Krise seien in der Schweiz 660’000 Menschen von Armut betroffen gewesen. Nun seien die Anfragen von Menschen in Not seit Beginn der Pandemie sprunghaft angestiegen – in den Sozialberatungen der Caritas sei über die vergangenen Monate eine Verdoppelung der Beratungen festgestellt worden. Mehr dazu lesen Sie hier.

8782 neue Corona-Fälle in der Schweiz

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) innert 72 Stunden 8782 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Zudem registrierte das BAG gemäss einer Mitteilung vom Montag 195 neue Todesfälle und 399 Spitaleintritte. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

KOF-Konjunkturbarometer sinkt im November

Die Aussichten der Schweizer Wirtschaft haben sich mit Aufkommen der zweiten Corona-Welle weiter leicht eingetrübt: Das sogenannte KOF-Konjunkturbarometer ist im Berichtsmonat November um 2,8 auf 103,5 Punkte gesunken. Der von der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich erhobene Indikator schwächte sich damit zum zweiten Mal in Folge ab, nachdem er im Anschluss an die umfassenden Corona-Lockerungen im Frühling und Sommer vier Monate in Folge zugelegt hatte.

Das Barometer bewege sich somit auf sein langfristiges Mittel hin, wodurch die Aussichten für die Schweizer Konjunktur auch im Hinblick auf die aktuelle Pandemiesituation weiterhin verhalten blieben, heisst es in einer Mitteilung der KOF vom Montag. Leicht nach unten revidiert – auf 106,3 von 106,6 Zählern – wurde der Oktoberwert. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Fauci befürchtet: Thanksgiving ist Super-Spreader Event

Nicht nur in Europa steigen die Corona-Zahlen: Auch in den USA wird derzeit ein erneuter Anstieg der Neuansteckungen erwartet. Das sagt US-Virologe Anthony Fauci zum Fernsehsender CNN. Dies, wegen des Thanksgiving-Wochenendes: «Wir wollen die Menschen nicht verängstigen, aber das ist die Realität.»

Der renommierte US-Virologe führte an, dass die hohen Reiseaktivitäten rund um den Feiertag die Verbreitung des Virus höchstwahrscheinlich nochmals beschleunigen.

Die US-Gesundheitsbehörde CDC hatte eigentlich vor Thanksgiving dringend von den sonst üblichen Reisen im Land abgeraten, dennoch reisten Millionen US-Bürger zum Feiertag umher.

Befürchtet einen Anstieg der Corona-Zahlen: US-Virologe Anthony Fauci. (Bild: Keystone)

Wie lange wirkt ein Corona-Impfstoff im Körper?

Die Schlagzeilen stimmen zuversichtlich: 90 Prozent oder mehr Schutz vor einer Erkrankung sollen die Corona-Impfstoffkandidaten von Moderna und Biontech/Pfizer bieten, ein Vakzin des britisch-schwedische Pharmakonzerns AstraZeneca vermeldet immerhin mindestens 70 Prozent Wirksamkeit. Alle Hoffnungen richten sich nun darauf, dass die Impfstoffe dazu beitragen werden, die Ausbreitung des Erregers in absehbarer Zeit aufzuhalten und die Pandemie einzudämmen. Doch wie lange hat der Körper zumindest einen gewissen Schutz vor den Viren?

 

Bald kommen drei vielversprechende Impfstoff-Kandidaten auf den Markt: Doch wie lange wirken sie? (Bild: Keystone)

Noch können keine Langzeitstudien vorliegen, die entsprechende Antworten liefern – die Studiendauer beträgt bislang jeweils einige Monate. Eine kürzlich veröffentlichte Studie des kalifornischen La-Jolla-Instituts für Immunologie hat infizierte Menschen untersucht. Demnach sind sowohl Antikörper als auch T-Zellen – zwei der zentralen Waffen unseres Immunsystems – zumindest fünf Monate nach dem Einsetzen der Symptome noch nachweisbar, selbst bei Verläufen mit milder Symptomatik. Die Studie wurde als sogenanntes Preprint veröffentlicht, ist also bislang nicht von unabhängigen Experten begutachtet worden. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Detailhandel erholt sich im Oktober

Die Erholung im Schweizer Detailhandel hat sich im Oktober nach einer Delle im September wieder fortgesetzt. Die Umsätze legten sowohl im Vergleich zum Vorjahr als auch zum Vormonat zu. Vor allem bei den Lebensmitteln griffen die Konsumenten wieder beherzt zu, während die Verkäufe im Nicht-Nahrungsmittelsektor nur langsam vom Fleck kamen.

 

Der Schweizer Detailhandel erholt sich im Oktober weiter. (Bild: Keystone)

Die Detailhandelsumsätze stiegen im Oktober kalenderbereinigt gegenüber dem Vorjahr um 2,6 Prozent, wie provisorische Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) vom Montag zeigen. Gegenüber dem Vormonat wuchsen die Umsätze nominal um 3,3 Prozent. Die preisbereinigten realen Zahlen fielen ähnlich positiv aus. Alles dazu lesen Sie hier.

New York öffnet Grundschulen trotz steigender Fallzahlen

Die Fallzahlen in New York steigen, dennoch öffnen die Grundschulen wieder. Dies berichtet NTV. Der Schritt sei möglich, «weil wir jetzt so viele Beweise dafür haben, wie sicher Schulen sein können», sagte Bürgermeister Bill de Blasio.

Die Schulen sollen kommenden Montag, am 7. Dezember, öffnen. Die Grundschüler werden wöchentlich auf das Coronavirus getestet. Ursprünglich hatte die Stadtverwaltung eine selbst gesetzte Schwelle von drei Prozent positiver Tests gesetzt, ab der die Schulen geschlossen werden sollten. Nun weichen die Behörden von dieser Schwelle ab: Derzeit liegt die Rate bei 3,1 Prozent. Die Mittel- und Oberstufenschüler werden indes weiterhin online unterrichtet.

Chinas Industrie wächst so schnell wie seit 3 Jahren nicht mehr

Die chinesische Industrie hat ihren Erholungskurs im November fortgesetzt. Chinas Fabrikaktivität expandierte im November mit dem schnellsten Tempo seit mehr als drei Jahren.

Der offizielle Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe (PMI) stieg auf 52,1 von 51,4 im Oktober, wie Daten des nationalen Statistikbüros NBS am Montag zeigten. Es war der höchste PMI-Wert seit September 2017.

Die 50-Punkte Marke trennt auf monatlicher Basis Wachstum von Kontraktion. Von Reuters befragte Analysten hatten nur einen Anstieg auf 52,1 Prozent erwartet. Chinas riesiger Industriesektor kehrt ungeachtet der zweiten Corona-Welle bei wichtigen Handelspartnern stetig auf das Aktivitätsniveau vor der Pandemie zurück.

WHO erwartet Tausende Malaria-Tote wegen Corona-Pandemie

Wegen der Corona-Pandemie könnte es der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge in diesem Jahr Zehntausende zusätzliche Todesfälle durch Malaria geben.

Je nachdem wie stark die Malaria-Gesundheitsdienste wegen der Pandemie unterbrochen worden seien, könne es zwischen 20’000 und 100’000 mehr Malaria-Tote geben als erwartet, die meisten davon Kinder, sagte Pedro Alonso, der Leiter des WHO-Malaria-Programms. Alle Hintergründe lesen Sie hier.

Unterbrechungen beim Gesundheitssystem könnten zu Tausenden zusätzlichen Malaria-Toten führen, wie die WHO erklärt. (Bild: Keystone)
Japans Industrieproduktion im Oktober weiter gestiegen

Japans Industrieproduktion legt nach den schweren Einbrüchen in Folge der Corona-Pandemie weiter zu. Der Ausstoss der vor Deutschland drittgrössten Volkswirtschaft der Welt stieg im Oktober um 3,8 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie die Regierung am Montag auf Basis vorläufiger Daten bekanntgab.

Damit setzte sich die moderate Erholung der Produktion in Japan im nunmehr fünften Monat in Folge fort. Im September hatte Japan laut revidierten Daten einen Anstieg der Produktion um 3,9 Prozent verzeichnet. Japans Industriekonzerne rechnen nach einer Umfrage der Regierung für den Monat November mit einem weiteren Produktionsanstieg von 2,7 Prozent, bevor es im Dezember zu einem Rückgang um 2,4 Prozent kommen dürfte.

Sommaruga spricht mit Conte über Lage der Skistationen

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga hat mit dem italienischen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte telefonisch über die Situation der Skigebiete während der zweiten Corona-Pandemie-Welle gesprochen. Der Dialog und die Suche nach Lösungen würden weitergeführt.

Das schrieb Sommaruga am Sonntag auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. Mehr über den Inhalt des Gesprächs war auf Anfrage bei ihrem Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) vorerst nicht in Erfahrung zu bringen. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Deutschland mit 11'000 neuen Fällen

Das Robert-Koch-Institut meldet in Deutschland 11’169 Neuinfektionen in 24 Stunden. Damit steigen die Ansteckungszahlen seit Beginn der Pandemie auf über 1,053 Millionen. Tags zuvor waren 14.611 gemeldet worden. Die Zahl gestorbenen Menschen, die positiv getestet wurden, erhöht sich um 125 auf 16’248.

Viele Corona-Tests für ausländische Olympia-Teilnehmer

Ausländische Athleten sollen bei den auf das nächste Jahr verschobenen Olympischen Spielen in Tokio mehrfach einem Corona-Test unterzogen werden. Wie die japanische Tageszeitung «Nihon Keizai Shimbun» berichtete, sieht ein Entwurf der Organisatoren vor, dass Athleten aus dem Ausland zunächst innerhalb von 72 Stunden vor der Abreise nach Japan, dann bei der Einreise und anschliessend nochmals innerhalb von 96 bis 120 Stunden getestet würden.

Testen, testen, testen: Das gilt nicht nur für die Organisatoren (hier im Bild) der olympischen Spieler, sondern später auch für die Sportlerinnen und Sportler, die an den Wettkämpfen teilnehmen. (Bild: Keystone)

Ausserdem soll es mehrere Tests in den Trainingscamps, beim Betreten des olympischen Dorfes und vor den Wettkämpfen geben. Aus Sorge vor Infektionen soll die Aufenthaltsdauer im olympischen Dorf so kurz wie möglich gehalten werden. Daher sollen die Athleten erst vier bis fünf Tage vor Beginn ihrer Wettkämpfe ins Dorf einziehen und bereits ein bis zwei Tage nach Abschluss ihrer Disziplinen nach Hause reisen.

Italienischer Experte: Quarantäne, wenn Skigebiete offen bleiben

Italiens Gesundheitsrat-Präsident hofft angesichts der Corona-Pandemie auf geschlossene Skigebiete bis Jahresende und fordert ansonsten eine Quarantäne für Reiserückkehrer aus dem Ausland. Österreich sei Teil der EU und er nannte es überraschend, dass Wien den Vorschlag der deutschen Kanzlerin Angela Merkel und der italienischen Regierung nicht akzeptiere, die Betriebe zum Infektionsschutz geschlossen zu halten.

(Symbolbild: Keystone)

Die Entscheidung der Schweiz, die Skigebiete offen zu halten, sei ebenfalls enttäuschend, fügte Locatelli an. Er und andere Wissenschaftler beraten das Gesundheitsministerium und erstellen die Corona-Lageberichte.

Seit Tagen streiten die Alpenländer in Europa über eine Schliessung der Wintersportbetriebe, um einer erneuten Ausbreitung des Coronavirus etwa durch Urlauber vorzubeugen. Während sich Deutschland und Italien für eine Öffnung erst nach Neujahr stark machen, wollen Österreich und die Schweiz, nicht zuletzt aus wirtschaftlichen Gründen, ihre Skigebiete gar nicht schliessen.

«Open-Arms»-Rettungsschiff verlässt Quarantäne

Nach gut zwei Wochen in Corona-Quarantäne in Italien haben die Retter der Hilfsorganisation Open Arms den Hafen auf Sizilien verlassen und wollen wieder in See stechen. «Die Quarantäne ist vorbei, wir verlassen den Hafen von Trapani in Richtung Barcelona», schrieb Open Arms am Sonntag auf Twitter. Die Crew werde ausgetauscht, dann gehe es zurück auf See.

Das Schiff hatte Mitte November die italienische Küste mit mehr als 250 aus Seenot geretteten Menschen an Bord erreicht. Die Migranten wurden auf ein Quarantäne-Schiff vor der Westküste Siziliens gebracht. Sie waren bei drei Rettungsaktionen aufgenommen worden. Höhepunkt war damals die Bergung von mehr als 110 Migranten vor Libyen gewesen.

Trotz Smog und Corona: Halbmarathon in Neu Delhi

In Neu Delhi riecht es dieser Tage oft nach Rauch – die Luft ist so ungesund, dass Ärzte vom Sport im Freien abraten. Ausserdem kommen in der indischen Millionenmetropole seit Wochen täglich rund 5000 bestätigte Corona-Neuinfektionen und 100 registrierte Tote dazu. Trotzdem gab es am Sonntag einen jährlichen grossen Halbmarathon durch die Hauptstadt des Landes mit den zweitmeisten registrierten Corona-Fällen nach den USA.

Trotz Corona fand am Sonntag der jährlich grosse Halbmarathon durch Neu Delhi statt. (Bild: Keystone)

Um die Corona-Gefahr zu reduzieren, habe es am Eingang des Geländes Thermometer und Geräte zur Messung des Sauerstoffgehalts im Blut gegeben, teilten die Veranstalter mit. Auch gab es Corona-Tests für die Profi-Athleten. Neben den Profis seien auch mehr als 13 000 Amateur-Läufer gerannt. Dieses Jahr liefen sie statt auf einer vorgegebenen Route coronabedingt einen selbst gewählten Weg. Sie luden davor eine App des Veranstalters herunter, die dann Strecke und Zeit gemessen hat.

Wien beginnt Corona-Massentests am 4. Dezember

Die freiwilligen Corona-Massentests beginnen in Wien am 4. Dezember, zwei Tage später als ursprünglich geplant. Das sagte der Stadtrat für Gesundheit, Peter Hacker (SPÖ), am Sonntag. Die Berufsfeuerwehr hat drei grössere Testzentren eingerichtet, die zusammen jeden Tag 150’000 Tests durchführen können. Die anderen Bundesländer starten auch am kommenden Freitag oder in den Tagen danach mit ihrem Testangebot. Damit sollen Menschen, die nichts von ihrer Infektion wissen, gefunden und Infektionsketten unterbrochen werden. Die Regierung hat die 8,9 Millionen Einwohner zu reger Teilnahme an den Antigen-Schnelltests aufgerufen.

Die Testung sämtlicher 200’000 Lehrerinnen und Lehrer sowie der Betreuungskräfte in Kindergärten soll je nach Bundesland entweder im Zuge der allgemeinen Massentests oder separat am 5. und 6. Dezember stattfinden. Bildungsminister Heinz Fassmann (ÖVP) appellierte in einem Brief an die Lehrer, teilzunehmen: «Sie bekommen nicht nur eine Momentaufnahme über Ihren Infektionsstand, sondern leisten einen wesentlichen Beitrag für einen sicheren Schulbetrieb.»

Französisches Gericht kippt Obergrenze von 30 Gläubigen bei Messen

Zum ersten Advent hat das oberste französische Verwaltungsgericht die coronabedingte Maximalzahl von 30 Gläubigen bei religiösen Veranstaltungen gekippt. Nach Auffassung des Staatsrats in Paris soll die Obergrenze bei 30 Prozent der Auslastung des Ortes liegen, wie die katholische Kirche Frankreichs am Sonntag mitteilte.

Die bisher geltende Regelung ist demnach nicht verhältnismässig und stellt den Versuch einer schwerwiegenden Einschränkung der Freiheit der Religionsausübung dar. Wie französische Medien und die dortige Nachrichtenagentur AFP einstimmig berichteten, hat die Regierung drei Tage Zeit, um die Vorgabe zu überarbeiten.

Tschechien lockert Corona-Massnahmen zum Weihnachtsgeschäft

Tschechien lockert zum Weihnachtsgeschäft seine strengen Corona-Regeln. Von Donnerstag an dürfen alle Einzelhandelsgeschäfte und Restaurants wieder öffnen. Das gab die Regierung nach einer Sondersitzung des Kabinetts am Sonntag bekannt. Es gelten strenge Hygieneregeln und eine Begrenzung der Kundenzahl in Geschäften auf eine Person je 15 Quadratmeter.

Zum Weihnachtsgeschäft hin lockert Tschechien seine strengen Corona-Regeln. (Bild: Keystone)

Bislang sind nur lebensnotwendige Einkäufe erlaubt. Die Lockerungen waren ursprünglich bereits für Montag erwartet worden. Im Laufe der Woche werde mit einer «weiteren deutlichen Verbesserung der Situation» gerechnet, begründete Gesundheitsminister Jan Blatny die Verzögerung. Die Maskenpflicht selbst im Freien bleibt bestehen.

Verletzte nach Demo gegen Corona-Ausgangssperre in Lüttich

Hunderte Menschen haben im belgischen Lüttich trotz Versammlungsverbots gegen die nächtliche Corona-Ausgangssperre demonstriert. Bei Auseinandersetzungen seien vier Polizisten und drei Demonstranten verletzt worden, meldete das Internetportal L’Avenir.net am Sonntag. Die Polizei habe 17 Personen in Gewahrsam genommen. In Belgien sind wegen der Pandemie öffentliche Versammlungen von mehr als vier Personen verboten.

Im belgischen Lüttich haben sich trotz des Versammlungsverbots Hunderte Menschen getroffen, um gegen die Ausgangssperre zu demonstrieren. (Bild: Keystone)

Ein eineinhalbstündiges Video der Demonstration zeigt vor allem junge Leute mit Maske und Abstand hinter einem Transparent, das «solidarische Gesundheitsmassnahmen» gegen die Corona-Krise fordert. Gegen Ende ist zu sehen, wie Polizisten den Protestzug auf einer Brücke stoppen.

Mehr als 150 Festnahmen bei Anti-Lockdown-Protesten in London

Bei Protesten gegen die Corona-Beschränkungen hat die Polizei in London mehr als 150 Menschen festgenommen. Die Demonstranten seien unter anderem wegen Missachtung der geltenden Corona-Regeln oder Angriffen auf Polizisten festgenommen worden, teilte die Polizei nach der Demonstration am Samstag mit.

Im aktuellen Teil-Lockdown sollen die Bürger in England ihr Zuhause nur aus triftigen Gründen wie Arbeit, Einkauf oder der Pflege Angehöriger verlassen. Demonstrationen gehören nicht zu den erlaubten Ausnahmen. Teilnehmer zogen – zumeist ohne Abstand und Masken – am Samstag durch die Londoner Innenstadt. Auf ihren Plakaten stand etwa «Stop Controlling Us» («Hört auf, uns zu kontrollieren») oder «No More Lockdowns» («Keine Lockdowns mehr»). Es kam mehrfach zu Zusammenstössen mit der Polizei.

Kroatiens Regierungschef Plenkovic in Quarantäne

Kroatiens Regierungschef Andrej Plenkovic ist wegen eines positiven Corona-Tests seiner Frau seit Samstag in Quarantäne. Ein erster Test des Ministerpräsidenten sei jedoch negativ ausgefallen, berichtete die Zeitung «Jutarnji List» unter Berufung auf eine Mitteilung der Regierung. Nach leichten Symptomen habe sich Ana Maslac-Plenkovic am Samstagvormittag testen lassen. Der Test sei positiv ausgefallen, ihrem Mann sei daraufhin automatisch eine zehntägige Quarantäne auferlegt worden.

Kroatiens Regierungschef Andrej Plenkovic befindet sich in Quarantäne. (Archivbild: Keystone)
Rund 1'500 Menschen bei länderübergreifender Demo gegen Corona-Politik

Rund 1’500 Menschen aus Deutschland und Polen haben am Samstag in Frankfurt (Oder) nach Polizeiangaben gegen Corona-Beschränkungen demonstriert. Zu der Kundgebung hatte die Initiative «Querdenken» aus Duisburg aufgerufen. Auf Deutsch und Polnisch wurde «Frieden» und «Freiheit» gerufen. Aus Słubice auf polnischer Seite kamen Hunderte Menschen auf die deutsche Seite, einige schwenkten polnische Flaggen.

Veranstalter und Polizei riefen mehrfach dazu auf, den Mindestabstand einzuhalten und Masken zu tragen. Doch viele Besucher der «Querdenken»-Demonstration hielten sich nicht daran. Eine Teilnehmerzahl der Veranstalter lag zunächst nicht vor. Zu einer Gegendemonstration kamen laut Polizei rund 150 Menschen. Dazu hatte das Bündnis «Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)» unter dem Motto «Maskenball statt Corona-Leugner*innen!» aufgerufen.

Die Veranstalter der «Querdenken»-Demonstration appellierten an die Teilnehmer, die Corona-Regeln zu beachten, und warnten, dass die Polizei die Kundgebung sonst unterbrechen würde. Die Polizei rief auf Deutsch und Polnisch dazu auf, sich an die Vorgaben zu halten. Sie erweiterte das Demonstrations-Gelände an der Oderpromenade, damit mehr Abstand möglich war. Die Beamten stellten auch Masken zur Verfügung, wenn jemand angab, keine zu haben.

Am Samstag demonstrierten rund 1’500 Menschen gegen die Corona-Politik in Deutschland und Polen. (Archivbild: Keystone)
Experten: Corona-Lage und Wintersport in Italien nicht vereinbar

Angesichts der Corona-Infektionszahlen in Italien haben Experten des Gesundheitsministeriums die Aussicht auf Wintersport und ein normales Weihnachten getrübt. Es werde ein anderes Weihnachten werden, sagte der Präsident des Gesundheitsrates, Franco Locatelli, am Samstag. Die aktuellen Zahlen seien zudem «nicht mit einer Öffnung des Wintersportbetriebs vereinbar». Auch ein Silvester und Neujahr wie gewohnt seien in diesem Jahr unvorstellbar.

Laut des aktuellen Lageberichts signalisieren die Corona-Daten, dass die Massnahmen der vergangenen Wochen zwar Wirkung zeigen. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen sei aber immer noch signifikant hoch. In vielen Regionen gelte weiter ein hohes Risiko.

Kraft fällt bis zur Skiflug-WM aus

Der Österreicher Stefan Kraft fällt bis zu den Skiflug-Weltmeisterschaften Mitte Dezember in Planica aus. Der Gesamtweltcup-Sieger lieferte einen positiven Test auf das Coronavirus ab. Nach Cheftrainer Andreas Widhölzl, Gregor Schlierenzauer, Philipp Aschenwald und Michael Hayböck ist Kraft bereits der fünfte Betroffene aus dem Austria-Team.

Seilbahnen-Präsident will trotz ausländischem Druck Pisten offen lassen

Die Schweiz soll im Kampf gegen die Corona-Pandemie ihren eigenen Weg gehen und das Skifahren auch über die Feiertage erlauben. Seilbahnen-Präsident Hans Wicki hat trotz Forderungen aus dem Ausland für eine Schliessung der Skigebiete zu mehr Coolness und Gelassenheit aufgerufen.

Skifahren trotz Corona: Seilbahnen-Präsident Hans Wicki will sich dem ausländischen Druck nicht beugen. (Bild: Keystone)

Es gebe kein vernünftiges und nachvollziehbares Argument, das für eine Schliessung aller Skigebiete spreche, sagte der Präsident von Seilbahnen Schweiz in der «Samstagsrundschau» von Radio SRF. In der Schweiz seien gewisse Skigebiete seit zwei Monaten offen, keines davon habe sich zu einem Hotspot für Virus-Ansteckungen entwickelt.

Weiter sagte der Nidwaldner FDP-Ständerat und Verwaltungsratspräsident der Titlis-Bahnen, es bringe nichts, Skigebiete zu schliessen aus Angst davor, dass sich Gäste möglicherweise beim Après-Ski anstecken würden. Für die Gastronomie-Branche gebe es dazu Schutzkonzepte. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Trotz Corona: Schlittschuhbahnen öffnen in Moskau

Trotz massiv steigender Corona-Zahlen in Russland sind in der Hauptstadt Moskau Schlittschuhbahnen in die Wintersaison gestartet. Mehr als 20 000 Quadratmeter gross ist die Eisfläche etwa auf dem riesigen Ausstellungsgelände WDNCh, wie die Veranstalter mitteilten. Auch in vielen anderen Parks in Europas grösster Metropole können die Moskauer in den nächsten Wochen Eislaufen. Wegen der Corona-Pandemie seien die Regeln aber verschärft worden, hiess es.

So können Tickets nur noch online gekauft werden, um einen Andrang vor den Kassen zu vermeiden und die Zahl der Schlittschuhläufer zu steuern. Vor Betreten der Eisbahn wird die Temperatur gemessen. Wer Fieber hat, wird nicht aufs Eis gelassen. Mund-Nasen-Schutz muss demnach aber nur in der Umkleidekabine getragen werden.

Mehr als 1300 positive Corona-Tests in Grossbritannien ungültig

In Grossbritannien ist mehr als 1’300 Menschen fälschlicherweise ein positives Corona-Testergebnis ausgestellt worden. 1’311 Bürgern aus mehr als 100 Kommunen, die sich zwischen dem 19. und 23. November hätten testen lassen, sei ein positives Ergebnis ausgestellt worden, das jedoch ungültig sei, teilte die britische Gesundheitsbehörde am Freitagabend mit. Es habe Probleme mit den verwendeten Chemikalien gegeben. Die Betroffenen würden benachrichtigt und sollten sich einem weiteren Test unterziehen. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Hunderte Briten erhielten fälschlicherweise ein positives Corona-Ergebnis. (Bild: Keystone)
Belgien kritisiert deutsche Corona-Weihnachtsregeln

Belgiens Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke hat die in Deutschland geplanten Lockerungen der Corona-Regeln über Weihnachten kritisiert. «Wenn es etwas gibt, was das Virus mag, dann sind das Feste, vor allem mit wechselnden Teilnehmern, das müssen wir unbedingt vermeiden», sagte Vandenbroucke am Freitagabend nach einem Bericht der Agentur Belga. «Deshalb finde ich, dass unsere Nachbarländer nicht das tun, was angebracht wäre.»

Ministerpräsident Alexander De Croo hatte von Reisen in rote Zonen im Ausland abgeraten und Kontrollen an den belgischen Grenzen angekündigt, ob Einreisende das vorgeschriebene Formular ausgefüllt haben. Anschliessend soll stichprobenartig geprüft werden, ob die geforderte Quarantänezeit eingehalten wird. «Wir sehen, dass sich die Zahlen in unserem Land gut entwickeln», sagte De Croo. «Das Letzte, was wir wollen, ist, das Virus wieder nach Belgien zu importieren.»

AfD-Chef Chrupalla attackiert Corona-Politik der Regierung

Mit einer Attacke auf die Corona-Politik der Bundesregierung hat der AfD-Vorsitzende Tino Chrupalla den Bundesparteitag in Kalkar eröffnet. Er warf der Regierung von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vor, eine «reine Konkurspolitik» zu betreiben. Existenzen würden vernichtet, die Pleitewelle rolle bereits, der Pandemie-Kurs werde viele Menschen den Arbeitsplatz kosten.

Die AfD attackiert die Corona-Politik der deutschen Regierung. (Bild: Keystone)

Chrupalla verteidigte, dass die AfD in der Corona-Pandemie einen zweitägigen Präsenzparteitag abhält. Solche Präsenzparteitage seien unverzichtbar in der Demokratie, sagte er. «Wenn wir uns von einem Virus in die Schranken weisen lassen, hat die Demokratie schon verloren.» Zugleich appellierte Chrupalla an die rund 600 Delegierten, das Hygienekonzept einzuhalten. «Tragt Eure Masken, haltet Abstand», sagte er. Die Delegierten sollten den Parteitag «nicht durch leichtsinniges Verhalten beschädigen».

Austragung von WEF in der Zentralschweiz noch nicht gesichert

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie ist die Austragung des Weltwirtschaftsforums (WEF) im Mai 2021 in der Zentralschweiz laut WEF-Gründer Klaus Schwab noch nicht gesichert. Leider sei die Situation aktuell in der Schweiz diesbezüglich schwierig, sagte Schwab in einem Interview mit den «CH Media»-Zeitungen vom Samstag.

Die Schweiz sei grundsätzlich als Austragungsort gesetzt, solange die Corona-Lage dies zulasse, sagte Schwab. Die Organisatoren würden die Lage laufend beobachten und zeitnah «definitiv» entscheiden.

UEFA plant EM mit vier Szenarien

Die Europäische Fussball-Union plant für die Europameisterschaft im nächsten Jahr mit vier verschiedenen Corona-Szenarien für ihre zwölf Spielorte. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

 

Eigentlich hätte die Fussball-EM im Sommer 2020 steigen sollen. Nun wird sie 2021 ausgetragen. In welcher Form, ist noch nicht entschieden. (Bild: Keystone)

Slowakei verlangt Corona-Tests von allen Einreisenden

Angesichts zuletzt wieder leicht steigender Corona-Neuinfektionszahlen will die Slowakei ihre Einreisebestimmungen nachschärfen. Wie Gesundheitsminister Marek Krajci am Freitag vor Journalisten erklärte, sollen ab 7. Dezember alle Einreisenden einen negativen Corona-Test vorweisen oder verpflichtend in Quarantäne gehen müssen. Die Infektionszahlen seien in allen Nachbarländern höher als in der Slowakei, führte Krajci zur Begründung an.

Grundsätzlich galt diese Vorschrift zwar schon seit 16. November, doch waren bisher unter anderem Pendler und Studenten ausgenommen, auf die ein grosser Teil der täglichen Grenzübertritte entfällt. Als Entgegenkommen kündigte der Minister für diese Gruppen aber an, dass für sie ein bis zu zwei Wochen alter Antigen-Schnelltest reiche, während die meisten anderen Einreisenden einen höchstens 72 Stunden alten PCR-Test brauchen.

Fussball-Match zwischen Zürich - St. Gallen verschoben

Die für Sonntag geplante Super-League-Partie zwischen Zürich und St. Gallen wurde verschoben. Nachdem zwei weitere Spieler der Ostschweizer positiv getestet worden waren, stellte das St. Galler Kantonsarztamt die gesamte Mannschaft unter Quarantäne. Dem Verschiebungsgesuch der St. Galler gab die Swiss Football League statt, weil dem Klub für die Partie gegen den FCZ nachweisbar weniger als 14 Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung stehen. Noch ist offen, wann das Spiel der 9. Runde nachgeholt wird.

Frankreich entschärft seine strikten Corona-Einschränkungen

Aufatmen für Geschäfte und Spaziergänger: Frankreich hat von Samstag an weniger strikte Corona-Beschränkungen. Auch nichtlebensnotwendige Läden dürfen ihre Türen dann wieder öffnen – allerdings nur unter Auflagen. So müssen pro Kunde acht Quadratmeter Verkaufsfläche zur Verfügung stehen. Die Wirtschaft hatte schon seit Wochen eine Wiederöffnung aller Geschäfte gefordert.

Für Sport und Spazieren im Freien wird künftig mehr Zeit eingeräumt. Statt bisher einer Stunde pro Tag sind nunmehr drei erlaubt, der Radius erweitert sich von 1 auf 20 Kilometer um den Wohnort herum. Auch ausserschulische Aktivitäten dürfen draussen wieder stattfinden. Messen können mit maximal 30 Gläubigen wieder abgehalten werden. Auch Bibliotheken und Archive dürfen wieder öffnen.

Süssli rechnet mit grösstem RS-Start in der neueren Armeegeschichte
Wegen der Corona-Pandemie rechnet die Armee im kommenden Jahr mit einer Rekordzahl an Rekruten. (Bild: Keystone)

Die Schweizer Armee rechnet im kommenden Jahr mit einem rekordhohen Andrang beim Start der Rekrutenschule (RS). Es gebe etwa 1000 zusätzliche Rekruten, sagte Armeechef Thomas Süssli in einem Interview mit der Tageszeitung «Blick».

Die Zahl der Rekruten steige dadurch auf etwa 12’000 Personen. Die Armee suche derzeit zusätzliche Lokalitäten. So werde es auch etwas mehr Sanitätspersonal haben. Der Andrang sei gross, weil 2021 viele Personen kämen, die jetzt wegen der Corona-Pandemie Zeit hätten. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

BAG-Spitzenbeamtin: Sicherheit bei Impfstoff nicht verhandelbar

Bei der Beschaffung von Corona-Impfstoffen für die Schweiz ist die Transparenz über die Sicherheit und Wirksamkeit der Mittel von herausragender Bedeutung. Die Schweiz macht hier laut Nora Kronig, Chefin der Abteilung Internationales im BAG, keine Abstriche.

Die Sicherheit sei für die Bevölkerung nicht verhandelbar, sagte Kronig in einem Interview mit dem «Walliser Boten» (Samstagausgabe). Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) werde keinen Impfstoff in die Schweiz bringen, der nicht zugelassen sei und empfohlen werde. Mehr dazu lesen Sie hier.

Nora Kronig, Leiterin Internationales BAG, sagt, dass die Behörde beim Corona-Impfstoff auf Sicherheit pocht. (Bild: Keystone)
Österreich will Milliardenausgleich bei Schliessung von Skigebieten

Österreich pocht auf Kompensationszahlungen, sollte die EU-Kommission einen europaweiten Verzicht auf Skiurlaub empfehlen. Für eine Schliessung von Skigebieten bis zum 10. Januar setzt sich etwa die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ein.

«Der aktuelle Vorschlag bedeutet für Österreich empfindliche wirtschaftliche Einbussen», sagte der österreichische Finanzminister Gernot Blümel der Zeitung «Welt». «Ausgehend vom Umsatzersatz, wie er bei uns bereits in Auszahlung ist, sind das zwei Milliarden Euro.»

In Österreich soll die Schliessung von Skigebieten mit einem Milliardenausgleich kompensiert werden. (Bild: Keystone)
Nur 53 Prozent der Deutschen wollen sich impfen lassen

Insgesamt 53 Prozent der Deutschen wollen sich gegen das Coronavirus impfen lassen. Das geht aus einer Umfrage der Krankenkasse Barmer hervor, die das RedaktionsNetzwerk Deutschland am Samstagmorgen veröffentlicht hat.

Demzufolge geben 15 Prozent der Befragten an, sich vielleicht impfen zu lassen. Neun Prozent äussern, dies «eher nicht» zu tun. 13 Prozent wollen sich «sicher nicht» impfen lassen. Zehn Prozent der Befragten zeigen sich unentschieden. 42 Prozent äussern die Absicht, ihre Kinder impfen zu lassen.

USA: Bereits mehr als 13 Millionen bestätigte Corona-Infektionen

In den USA sind seit dem Beginn der Pandemie bereits mehr als 13 Millionen bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Das ging am Freitag aus Daten der Universität Johns Hopkins (JHU) in Baltimore hervor. Die Zahl der bekannten Infektionen nahm damit innerhalb von nur sechs Tagen um eine Million zu. Mehr als 264’000 Menschen starben der Universität zufolge bislang im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Der Erreger Sars-CoV-2 kann die Krankheit Covid-19 auslösen.

 

Über 13 Millionen Corona-Fälle wurden bisher in den USA registriert. (Bild: Keystone)

In den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern, gibt es mehr bestätigte Infektionen und Todesfälle als in jedem anderen Staat. Zuletzt meldeten die US-Behörden im Schnitt pro Tag mehr als 160’000 Neuinfektionen. Für Donnerstag, den landesweiten Feiertag Thanksgiving, waren nur 110’000 Infektionen gemeldet worden. Experten begründeten dies mit feiertagsbedingten Verzögerungen der Meldungen, nicht durch eine plötzliche Verbesserung der Infektionslage.

Zu voll: Rotterdams Bürgermeister schliesst Geschäfte im Zentrum

Rotterdams Bürgermeister Ahmed Aboutaleb hat wegen Überfüllung des Stadtzentrums Geschäfte vorzeitig schliessen lassen. Das sei am Abend in Absprache mit den Ladenbesitzern geschehen, berichtete die niederländische Nachrichtenagentur ANP am Freitag.

Wegen der Verkaufsaktion «Black Friday» seien viele Menschen zum Shoppen gekommen. Appelle, nicht das Zentrum der niederländischen Hafenmetropole aufzusuchen, hätten nicht geholfen. Wie der Sender NOS berichtete, dürfen Geschäfte unter den Corona-Bestimmungen in der Regel bis 20 Uhr geöffnet haben.

Muti vor leeren Rängen: Wiener Neujahrskonzert wohl ohne Publikum

Das traditionsreiche Wiener Neujahrskonzert wird im kommenden Jahr aufgrund der Corona-Pandemie wohl ohne Zuhörer im goldenen Saal des Wiener Musikvereins stattfinden. «Also ich denke, es wird ein Neujahrskonzert geben, aber ich fürchte ohne Publikum», sagte Kulturminister und Vize-Kanzler Werner Kogler der «Tiroler Tageszeitung» (Samstag-Ausgabe). Die Wiener Philharmoniker hatten zuletzt betont, zur Not auch vor leeren Rängen zu spielen. Maestro Riccardo Muti (79) soll das Konzert am 1. Januar bereits zum sechsten Mal dirigieren.

Die rund 2000 Karten für das Neujahrskonzert aus dem prächtig geschmückten goldenen Saal sind heiss begehrt und hart umworben. Die Tickets kosten zwischen 35 und 1200 Euro. Die Live-Übertragung wird zusätzlich im Schnitt von rund 50 Millionen Zuschauern in über 90 Ländern verfolgt. In Deutschland ist das Konzert im ZDF zu sehen.

Snacks halfen vielen durch den Lockdown im Frühling
Viele Menschen haben im Lockdown mehr gegessen. (Bild: Keystone)

Während des Lockdowns im Frühling griff die Schweizer Bevölkerung vermehrt zu Snacks zwischen den Mahlzeiten. Viele entdeckten ihre Kochkünste. Die Menschen sassen mehr, bewegten sich weniger, tranken mehr Tee und Kaffee, und Raucher griffen häufiger zur Zigarette.

Zu diesen Schlüssen gelangt eine am Freitag veröffentlichte Umfrage im Auftrag des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLW). Vom 19. Juni bis 1. Juli wurden dafür 1000 Personen ab 18 Jahren online über ihre Essgewohnheiten, ihr Einkaufsverhalten und das Anlegen von Vorräten befragt. Erhoben wurden auch Gesundheit, Schlafverhalten und Stressfaktoren. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Bis zu 70 Prozent Corona-Impfrate für Herdenimmunität nötig

Eine Durchimpfungsrate von 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung ist nach Ansicht von Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für eine wirkungsvolle Bekämpfung der Corona-Pandemie nötig. Dieser Einschätzung zugrunde liegen Studien, wie es am Freitag vom Sitz der Organisation hiess.

Es gebe einige Studien, die zeigten, dass diese Anzahl notwendig sei, um eine sogenannte Herdenimmunität zu erreichen, sagte die oberste Impf-Expertin der WHO, Katherine O’Brien. «So wären viele Menschen immun und würden andere schützen.» Erst bei einer solchen Durchimpfungsrate könne sich das Virus nicht mehr gut verbreiten. Alles dazu lesen Sie hier.

Italien lockert Corona-Massnahmen in mehreren Regionen

Nach mehreren Wochen mit strengen Corona-Massnahmen für viele Regionen Italiens hat die Regierung in einigen Gebieten die Regeln gelockert. Die wirtschaftsstarke Lombardei mit der höchsten Bevölkerungszahl werde ab Sonntag von der Roten Zone zur Orangen, veranlasste Gesundheitsminister Roberto Speranza am Freitag. Damit wird dort der geltende Teil-Lockdown gelockert und Geschäfte können wieder öffnen. Zur Orangen Zone wechseln demnach auch die Regionen Piemont im Norden und Kalabrien im Süden. Alles zum Thema gibt es hier.

Die Corona-Regeln werden in mehreren Regionen Italiens gelockert. (Bild: Keystone)
Deutsche Regierung weitet Überbrückungshilfen für Firmen aus

Die deutsche Bundesregierung weitet die Überbrückungshilfen für Corona-bedingt besonders belastete Firmen aus. Die bisher bis Jahresende befristeten Hilfen werden bis Ende Juni 2021 verlängert, wie Finanz- und Wirtschaftsministerium am Freitag mitteilten. Dabei handelt es sich um direkte Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen.

Statt bislang maximal 50’000 Euro pro Monat beträgt die neue Förderhöchstsumme bei der «Überbrückungshilfe III» demnach bis zu 200’000 Euro pro Monat. Geplant ist ausserdem eine «Neustarthilfe» für Soloselbstständige.

Goldpreis fällt unter 1800 US-Dollar

Der Goldpreis leidet weiter unter der grösseren Risikofreude an den Finanzmärkten. Am Freitag fiel der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) erstmals seit Monaten unter die Marke von 1800 US-Dollar.

Im Tiefpunkt wurden 1774 Dollar markiert. Das ist der niedrigste Stand seit Juli dieses Jahres. Auch der Silberpreis brach ein, prozentual sogar noch deutlich stärker.

Der Goldpreis sank am Freitag, 27. November, erstmals seit Monaten unter die Marke von 1800 US-Dollar. (Bild: Keystone)

Die Gründe für die aktuelle Edelmetallschwäche lassen sich in zwei Worten zusammenfassen: Corona und US-Politik. Zum einen sorgt die Aussicht auf bald verfügbare Impfstoffe gegen das Corona-Virus für Zuversicht an den Finanzmärkten. Das Krisenmetall Gold wird hingegen eher in unsicheren Zeiten nachgefragt.

Leichen gekeulter Nerze könnten in Dänemark ausgegraben werden
 

Wegen einem mutierten Coronavirus wurden in Dänemark 17 Millionen Nerze getötet. Nun sorgen sich die Dänen, dass das Vergraben der Tiere für Wasser-Verseuchungen sorgen könnte. (Bild: Keystone)

Die Leichen etlicher getöteter Nerze in Dänemark könnten bald womöglich wieder aus ihrer letzten Ruhestätte ausgegraben werden.

Mehrere Parteien im Parlament in Kopenhagen befürchten, dass die gekeulten Pelztiere beim Verwesungsprozess Phosphor und Stickstoff absondern und somit etwa das Trinkwasser oder Badegewässer verunreinigen könnten. Deshalb spricht sich eine politische Mehrheit für das Ausgraben der Tiere aus. Alles zum Thema erfahren Sie hier.

Kanton Bern schliesst Restaurants ab 21 Uhr

Der Kanton Bern verschärft die Schutzmassnahmen gegen das Coronavirus weiter: Restaurants müssen ab Montag bereits um 21 Uhr schliessen. Die Zahl der Gäste wird auf 50 Personen begrenzt.

Die Massnahmen wurden erlassen, weil die Fallzahlen im Kanton Bern auf hohem Niveau stagnieren, wie die Regierung am Freitag mitteilte. Die vorverlegte Sperrstunde gelte einstweilen für zwei Wochen. Anschliessend werde eine moderate Lockerung der strengen Berner Covid-Massnahmen angestrebt. Weitere Informationen gibt es hier.

Die Massnahmen im Kanton Bern werden verschärft. Das trifft insbesondere die Restaurants: Ab 21 Uhr müssen die Betriebe schliessen. (Bild: Keystone)

Kanton Zürich verlängert Corona-Massnahmen

Die Regierung des Kantons Zürich verlängert die bestehenden Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie bis Ende Jahr. Neue Massnahmen gibt es im bevölkerungsreichsten Kanton nicht.

«Wir sind im Kanton Zürich auf einem guten, wenn auch beschwerlichen Weg», sagte Regierungspräsidentin Silvia Steiner (CVP) am Freitag an einer Medienorientierung zum weiteren Vorgehen im Kampf gegen des Coronavirus. Der Zürcher Regierungsrat ist angesichts der jüngsten Entwicklung «vorsichtig optimistisch».

«Wir wollen einen Weg gehen, bei dem die Restaurants offen bleiben und es gleichzeitig sicher ist», erklärte Sicherheitsdirektor Mario Fehr (SP). Das gleiche gelte für Läden: Man solle einkaufen können, ohne sich anzustecken.

Auch die Schulen sollen offen bleiben. «Es ist uns ein grosses Anliegen, dass auf allen Stufen der Präsenzunterricht beibehalten werden kann», erklärte Bildungsdirektorin Steiner. Es bestehe nämlich die Gefahr, einen «Corona-Jahrgang mit Löchern in der Bildung» hervorzubringen.

Zürich verlängert die Corona-Massnahmen bis Ende Jahr: Regierungspräsidentin Silvia Steiner (rechts) und Gesundheitsdirektorin Nathalie Rickli. (Bild: Keystone)

Mehr als eine Million Corona-Infektionen in Deutschland

Mehr als eine Million Menschen in Deutschland haben sich seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus infiziert.

Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag 22’806 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden (Stand: 27.11., 00.00 Uhr). Damit stieg die Gesamtzahl der bekanntgewordenen Fälle auf 1 006 394, wie das RKI am Freitag bekanntgab.

Eine Million Deutsche wurden seit Beginn der Pandemie positiv auf das Coronavirus getestet. (Bild: Keystone)

Viele Infektionen dürften aber unentdeckt geblieben sein, auch weil viele Menschen keine oder kaum Symptome entwickeln. Am Freitag vor einer Woche war mit 23’648 ans RKI übermittelten Fällen zuletzt ein Höchststand bei den täglichen Neuinfektionen erreicht worden. Alles zum Thema finden Sie hier.

Indien steckt in tiefer Corona-Rezession

Indien steckt inmitten der Corona-Pandemie in einer tiefen Rezession. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der grössten Demokratie der Welt schrumpfte im Sommerquartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,5 Prozent, wie das Statistikbüro des Landes am Freitag mitteilte.

Im Quartal davor betrug der Rückgang binnen Jahresfrist 23,9 Prozent. Dabei handelte es sich um den grössten Rückgang für das zweitbevölkerungsreichste Land seit Beginn der Publikation vierteljährlicher Daten im Jahr 1996.

Indien rangiert – nach Weltbank-Daten für 2019 – auf Platz 6 der weltweit grössten Volkswirtschaften. Das Land gehörte einst zu den am schnellsten wachsenden, schwächelte aber bereits vor der Pandemie. Dann brachte im Frühjahr ein zunächst strikter Lockdown die wirtschaftlichen Aktivitäten zwischenzeitlich nahezu zum Erliegen und machte Millionen Menschen arbeitslos. Viele hatten Angst zu verhungern.

Thailand schliesst Vertrag mit Astrazeneca - Tourismus Mitte 2021?

Thailand hat am Freitag einen Vertrag mit dem britisch-schwedischen Pharmakonzern Astrazeneca über die Lieferung von 26 Millionen Impfdosen des Mittels AZD1222 unterzeichnet.

Das Anti-Corona-Mittel soll dem südostasiatischen Land mit seinen 69 Millionen Einwohnern Mitte 2021 zur Verfügung stehen, berichtete die Zeitung «Bangkok Post». Geplant ist zudem ein Forschungsfonds, um das Mittel auch in Thailand produzieren zu können.

 

Thailand will Mitte 2021 wieder bereit für den Massentourismus sein. (Bild: Keystone)

Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha hatte am Donnerstag betont, er hoffe, das Land dann auch wieder für den Massentourismus öffnen zu können. «Je mehr wir diesen Zeitplan vorantreiben, desto eher können wir unsere Türen für eine grosse Anzahl von Besuchern öffnen und mit dem Wiederaufbau unserer Wirtschaft beginnen.» Astrazeneca hat den Impfstoff mit der Universität Oxford entwickelt. Nach vorläufigen Daten bietet er im Mittel einen 70-prozentigen Schutz vor Covid-19.

BAG rät zu guter Planung der Festtage
 
Weihnachten und Silvester wollen dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie besonders gut geplant sein. (Symbolbild: Keystone)

Die Covid-19-Pandemie geht langsam zurück. Die Spital-Einweisungen bleiben hoch, und die Todesfälle vermindern sich langsam. Das BAG warnt davor, diese Fortschritte über die Festtage aufs Spiel zu setzen. Weihnachten und Neujahr müssten gut geplant werden.

Virginie Masserey, die Leiterin der Sektion Infektionskontrolle im Bundesamt für Gesundheit (BAG), rät der Bevölkerung, die Weihnachtseinkäufe nicht auf die Spitzenzeiten zu legen. Die Festtage selbst liessen sich auch anders als üblich organisieren. Statt eines Familientreffens zuhause sei etwa ein Spaziergang möglich. Feiertags-Tipps veröffentlicht das BAG in den nächsten Tagen.

Basler Kantonsarzt Thomas Steffen lobt «Schweizer Sonderweg»

Der Basler Kantonsarzt Thomas Steffen stellt eine positive Entwicklung der Corona-Lage in der Schweiz fest. Jetzt müsse man aber unbedingt dranbleiben. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Der Basler Kantonsarzt Thomas Steffen ist erfreut über den Erfolg des «Schweizer Sonderwegs», appelliert aber an die Bevölkerung, jetzt dran zu bleiben. (Archivbild: Keystone)
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