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Telebasel Plätzli gsuecht vom 26. November 2020. (Video: Telebasel)
Basel

So gefährlich kann Weihnachtsdeko für Haustiere sein

Weihnachtskugeln und Lichterketten: Was am Christbaum bei vielen Weihnachtsfans nicht fehlen darf, entpuppt sich für Katzen und Hunde als hinterhältige Falle.

Einige haben den Weihnachtsbaum bereits aufgestellt, andere werden es in den kommenden Tagen tun. Der bezaubernd grüne Tannenbaum wird mit Kugeln, Kerzen, Girlanden und Lichterketten geschmückt. Das Weihnachtsfest kann kommen! Aber Achtung: Was für den Menschen ungefährlich aussieht, entpuppt sich für viele Katzen und Hunde als Gefahrenquelle.

Sichern Sie Ihren Christbaum genügend

Wir Menschen lieben bunte und fröhliche Deko zur Weihnachtszeit. Vor allem Tierbesitzer müssen sich aber achten, dass dabei keine zu grosse Gefahr für das Haustier entsteht. Sichern Sie als erstes ihren Christbaum gut genug, dass dieser bei möglichen Stössen nicht direkt umfällt.

Achtung vor Glaskugeln!

Wenn sie freilaufende Tiere Zuhause haben, müssen sie vor allem auf die gefährlichen Glaskugeln aufpassen. Fällt eine solche hinunter, könnte das Tier drauftreten und sich stark verletzen. Als Alternative gibt es Plastikkugeln. Möchten Sie aber nicht auf Glaskugeln verzichten, so ist es empfehlenswert, die Kugeln im oberen Teil des Baums zu platzieren und nicht all zu viele aufzuhängen.

Welcher Weihnachtsschmuck ebenfalls noch Gefahren mit sich bringt und warum Ihr Haustier auf keinen Fall Weihnachtsleckereien essen darf, erfahren Sie in der aktuellen Folge von Plätzli gsuecht.

Folgende Tiere suchen ausserdem ein neues Zuhause:

Perserkatze Leon (männlich, kastriert, 10 Jahre alt)

Der hübsche Perserkater Leon ist seit April im Tierheim. Leider war sein Fell stark verfilzt und die Tierpfleger mussten dieses deshalb stark kürzen. Darunterliegend kam eine ziemlich grosse Wunde zum Vorschein, welche über Wochen behandelt werden musste. Leon zeigte sich bei jeder Behandlung von seiner besten Seite und lies alles brav über sich ergehen. Mittlerweile ist sein Fell nachgewachsen und schön sanft und weich geworden. Damit er nicht noch einmal auf seine Haarpracht verzichten muss, sollten seine neuen Besitzer sein Fell täglich bürsten.

Typisch für Perserkater sind die tränenden Augen. Deshalb ist das Reinigen seiner Augen ein täglicher Bestandteil seines Lebens. Doch auch dies lässt Leon gerne zu, wenn er dafür ein paar Streicheleinheiten bekommt. Die Menschen in Leons neuem Zuhause sollten bereits genügend Erfahrung mit dieser Rasse haben. Kinder dürfen gerne mit im Haushalt leben. Diese sollten ihm jedoch genügend Zeit für seine Schläfchen und Ruhepausen lassen. Als bisheriger Freigänger sollte in seinem neuen Zuhause eine Katzenklappe vorhanden sein.

Kater Felix (männlich, kastriert, 15 Jahre alt)

Kater Felix ist seit April im Tierheim. Er war anfangs noch sehr scheu, mittlerweile hat er sich aber zu einem richtigen Schmusetiger entwickelt, welcher die Aufmerksamkeit anderer Menschen geniesst. Bei den Fütterungen ist Felix immer in der ersten Reihe anzutreffen, daher sollten seine neuen Besitzer schauen, dass er nicht zu dick wird.

Felix ist ein Einzelkater. In seinem neuen Zuhause dürfen durchaus Kinder auf ihn warten, allerdings sollten diese schon älter sein. Da Felix ein Freigänger ist, muss an seinem neuen Lebensort unbedingt eine Katzenklappe vorhanden sein, damit er selbst entscheiden kann, wann er gehen und kommen möchte.

Kaninchen Cocco und Cinnabun (weiblich, unkastriert, 1.5 Jahre alt)

Das Kaninchen-Duo Cocco und Cinnabun ist äussert lieb und zutraulich. Die Beiden lieben es, ab und zu gestreichelt zu werden. Dennoch muss dem neuen Besitzer klar sein, dass Kaninchen keine Kuscheltiere sind. Sie verbringen ihre Zeit lieber in einer grossen und abwechslungsreichen Anlage. Da Cocco und Cinnabun bis jetzt nur drinnen gehalten wurden, sollten sie erst ab dem Frühling in ein Aussengehege umziehen. In ihrem neuen Zuhause dürfen gerne weitere Gspänli auf die Beiden warten. Allerdings ist zu beachten, dass sie noch unkastriert sind.

Kater Luca (männlich) und Katze Sophie (weiblich, beide kastriert und 4 Jahre alt)

Luca und Sophie sind seit anfangs November im Tierheim. Da die Beiden ein Liebespaar sind und sehr aneinander hängen, werden sie nur zusammen vermittelt. Während Luca bei seiner Ankunft bereits ein richtiger Schmusekater war, bestimmt Sophie lieber selbst, wann sie angefasst werden möchte. Luca steht lieber im Mittelpunkt, während Sophie die ruhigeren Stellen bevorzugt. Beide wurden bisher als Hauskatzen gehalten, daher sollte das neue Zuhause gross genug sein und genügend Versteckmöglichkeiten bieten. Ein gesicherter Balkon oder Garten wäre ein tolles Extra.

British Shorthair Miki (männlich, kastriert, 5 Jahre alt)

Die British Shorthair Miki war von Anfang an freundlich und liebt es, gestreichelt zu werden. Er ist sehr menschenbezogen und liebt es, wenn ihm viel Aufmerksamkeit geschenkt wird. Allerdings mag er es gar nicht, wenn man ihn hochheben will. Miki möchte selbst bestimmen, wenn er gerade Lust auf Menschenkontakt hat. In seinem neuen Zuhause freut er sich auf eine tolle Familie. Er wird allerdings nur als Einzelkatze vermittelt. Miki ist eine Anfängerkatze und eignet sich auch für Halter, welche noch nicht so viel Erfahrung mit Katzen gesammelt haben.

Wenn Sie sich für eines der Tiere interessieren, wenden Sie sich bitte ans Tierheim an der Birs:

Stiftung TBB Schweiz
Geschäftsstelle
Birsfelderstrasse 45
Postfach 4020 Basel

Tel. 061 378 78 78
info@tbb.ch

Telebasel kann Anfragen zu den Tieren weder beantworten noch weiterleiten.

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