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Schweiz

Jugendliche randalieren im Shopping Center Spreitenbach

Rabatte, wo man hinblickt: Es ist wieder Black Friday-Zeit. Trotz der Pandemie begehen Schweizer Händler den Aktionstag. Alles dazu gibt es hier im Ticker.
Randale im Shopping Center Spreitenbach

Der Black Friday ist in der Schweiz nicht überall friedlich verlaufen: Am frühen Freitagabend, 27. November 2020, gingen der Aargauer Polizei aus dem Shopping Center Spreitenbach zwei Meldungen über Streitigkeiten unter Jugendlichen ein. Polizei und Sicherheitsdienst konnten eine weitere Eskalation verhindern, wie die Behörden mitteilen.

Gegen 20 Uhr sei dann die Meldung über eine weitere, diesmal grössere Auseinandersetzung eingegangen. «Die Polizei traf in der Folge auf etwa hundert Jugendliche und junge Männer verschiedener Nationalitäten. Die Stimmung war aggressiv und stark aufgeladen», so der Bericht. Aus der Menge heraus wurden die Polizisten vereinzelt mit Flaschen und Gegenständen beworfen. «Obwohl sich die Situation wieder beruhigte und sich die Menge auflöste, flammten um das Shopping Center danach immer wieder Aggressionen zwischen kleineren Gruppen auf», so die Mitteilung weiter. Die Polizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort und startete einem Alarm, um mehr Einsatzkräfte zu mobilisieren. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Zu voll: Rotterdams Bürgermeister schliesst Geschäfte im Zentrum

Rotterdams Bürgermeister Ahmed Aboutaleb hat wegen Überfüllung des Stadtzentrums Geschäfte vorzeitig schliessen lassen. Das sei am Abend in Absprache mit den Ladenbesitzern geschehen, berichtete die niederländische Nachrichtenagentur ANP am Freitag.

Wegen der Verkaufsaktion «Black Friday» seien viele Menschen zum Shoppen gekommen. Appelle, nicht das Zentrum der niederländischen Hafenmetropole aufzusuchen, hätten nicht geholfen. Wie der Sender NOS berichtete, dürfen Geschäfte unter den Corona-Bestimmungen in der Regel bis 20 Uhr geöffnet haben.

Klimajugend demonstriert am Black Friday

Auch die Klimajugend war heute Abend in der Stadt, allerdings nicht um einzukaufen, sondern um zu demonstrieren. Der Black Friday verleite die Leute dazu, Dinge zu kaufen, die sie gar nicht brauchen würden. Dies führe zu unnötigen CO2- Emissionen und verursache viel Abfall.

Am späten Nachmittag hat die Klimajugend gegen den Black Friday protestiert. (Video: Telebasel)
Positive Bilanz der Kontrolleure: «Alle Läden, die wir kontrolliert haben, waren gut organisiert»

Wegen Corona mussten die Läden heute ein rigoroses Schutzkonzept einhalten. Allein in Basel waren 20 Beamte im Auftrag des Gesundheitsdepartements auf Kontrollgang. Nach einer ersten Bilanz hätten sich die Unternehmen an die Vorgaben gehalten.

Laut Stephan Gassman, dem Zuständigen für die Covid-19-Schutzkonzepte, seien die Massnahmen heute gut umgesetzt worden. (Video: Telebasel)
Basel-Stadt verstärkt am Black Friday Schutzkonzept-Kontrollen

Wie der Kanton am Freitag im wöchentlichen Corona-Bulletin mitteilt, verstärkt auch Basel-Stadt während dem Black Friday die Schutzkonzept-Kontrollen. Seit Dienstag seien die Covid-Kontrollteams des Kantons bereits persönlich in Kontakt mit den Hausdirektionen der Warenhäuser Coop City und Pfauen, Globus, Migros Dreispitz, Manor Greifengasse und St. Jakob-Park und Media Markt, Stücki sowie Interdiscount.

Die Warenhäuser mussten Schutzkonzepte vorlegen und aufzeigen, welche Massnahmen sie zur Einhaltung der maximalen Kundenzahl in den Läden geplant haben. Den Kontroll-Teams sei es weiter wichtig gewesen, wie die Schutzmassnahmen bei einer allfälligen Warteschlangen-Bildung vor den Läden sichergestellt werden kann. Die Warenhäuser und Grossverteiler hätten kooperativ auf die Besuche reagiert und dem Gesundheitsdepartement die Schutzkonzepte und -massnahmen mitgeteilt, schreibt der Kanton.

Heute seien zahlreiche Teams für Kontrolltätigkeiten in der Stadt unterwegs. Die Präsenz der Covid-Kontrollteams wurde erhöht, insgesamt seien 20 Mitarbeitende im Einsatz.

Migros verzeichnet doppelt so viele Online-Bestellungen

Seit heute früh läuft der Black Friday. Weil dieses Jahr wegen der Coronapandemie viele Kunden von zuhause aus shoppen, werden vor allem bei den Onlinehändlern gute Geschäfte erwartet. Und tatsächlich stürzen sich die Kunden laut Händlern vor allem online auf die Rabattangebote.

«Bei unseren Fachmärkten registrieren wir im Online-Bereich etwa eine Verdoppelung der Bestellungen im Vergleich zum Vorjahr», sagte Migros-Sprecher Marcel Schlatter auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP. Zusammen hätten die starken Frequenzen im Onlineshop und «kontrollierte Besuche in den Filialen» der Migros ein Umsatzplus beschert, das in etwa den Erwartungen entspreche, so Schlatter.

(Symbolbild: Keystone)

Besonders nachgefragt seien ICT-Produkte, aber auch andere Artikel für Weihnachten und für das Homeoffice, sagte er.

«Wir sind sehr gut gestartet. Bereits kurz nach Mitternacht waren die ersten Produkte ausverkauft», heisst es denn auch bei der Migros-Tochter Digitec Galaxus. Staubsauger und Kaffeemaschinen seien in der ersten Stunde des Rabatt-Tages weggegangen «wie warme Weggli», sagte Unternehmenssprecher David Kübler. Besonders beliebt sind laut Kübler dieses Jahr Mobiltelefone, Computer, Fernseher sowie alle Arten von Haushaltsartikeln und Spielwaren.

Interdiscount-Seite wieder verfügbar

Die Seite der Coop-Tochter Interdiscount war zeitweise nicht mehr erreichbar. Wie Coop-Sprecher Andrea Ruberti sagt, gehe man derzeit davon aus, dass der grosse Ansturm auf die Black-Friday-Angebote die Seite ausser Gefecht gesetzt hat. Inzwischen ist die Seite aber wieder verfügbar.

Warum fahren Konsumenten eigentlich auf Schnäppchen ab?

Der Black Friday lockt die Konsumenten wie kaum ein anderer Tag in die Läden oder in die Onlineshops. Denn Rabatte regen unseren Jagd- und Herdentrieb an und verringern sogar Schmerz, wie ein Wissenschaftler erklärt.

Menschen wollen Schnäppchen jagen. Das ist ganz natürlich, erklärt HSG-Forscher Marc Linzmajer. «Aus evolutionsbiologischer Sicht bedient das Schnäppchenjagen nämlich einerseits unseren Jagdtrieb und andererseits auch unseren Herdentrieb.» Denn auch unsere Mitmenschen kaufen am Black Friday wie verrückt ein und wir haben Angst, dass wir etwas verpassen könnten, wenn wir nicht mitmachen.

Die Attraktivität von Preisreduktionen im Kontext von Black Friday erscheint uns grösser, als wenn ein Rabatt an einem normalen Tag angeboten wird. (Symbolbild: Unsplash)

Rabatte verringern Schmerz

Rabatte verringern ausserdem den sogenannten Preisschmerz. Man stelle sich vor, man sitzt im Taxi und will auf keinen Fall mehr Geld für die Fahrt ausgeben als die Fünfzigernote, die man noch im Portemonnaie hat. Während sich der Taxometer nun immer näher auf die 50-Franken-Grenze zubewegt, wird man von Minute zu Minute immer unruhiger. «In diesem Moment wird tatsächlich im Gehirn ein Bereich aktiviert, der mit Schmerzen assoziiert ist – das ist der Preisschmerz», erklärt Linzmajer. Wir spüren diesen Preisschmerz immer dann, wenn wir Preise sehen oder bezahlen.

Laut Linzmajer ist es wissenschaftlich erwiesen, dass Rabatte diesen Schmerz verringern. «Deswegen ist es wirklich emotional verankert, warum wir den Black Friday und die Rabatte so toll finden», so der Wissenschaftler.

Ein Blick in die Stadt

Bei einigen Läden stehen die Kunden in Basel Schlange. Im Grossen und Ganzen ist aber nicht viel mehr los als an einem «gewöhnlichen» Samstag.

Ansturm in der Manor hält sich in Grenzen
Martina Bernasconi reicht Interpellation ein

Grossrätin Martina Bernasconi (FDP) hat am Freitag eine Interpellation betreffend Einschränkung von professionellen Kulturveranstaltungen auf maximal 15 Personen eingereicht.

Angesichts der symbolpolitischen Personenobergrenze 15 bei kulturellen Veranstaltungen mit grosszügigen Raumverhältnissen lasse die Regierung den kommerziellen, stadtübergreifenden Black Friday, «wo hunderte von Personen auf engem Raum zusammenkommen», zu. Das sei unverständlich, wenn nicht gar «zynisch», heisst es in der Interpellation.

Erste Händler ziehen positive Black-Friday-Zwischenbilanz

Das Geschäft brummt bei Brack.ch, wie Unternehmenssprecher Daniel Rei auf Anfrage sagt: «Der Verkauf unserer Black-Friday Angebote ist sehr gut angelaufen.» Am beliebtesten seien nach einer ersten Einschätzung dieses Jahr bei den Kunden Unterhaltungselektronik und IT-Produkte.

Auch Brack.ch stellte in der Nacht auf heute deutlich mehr Besucher auf seiner Seite fest als im Vorjahr, wie Unternehmenssprecher Daniel Rei sagte. Die Server hätten dem hohen Aufkommen aber gut standgehalten und der Onlineshop sei durchgehend gut erreichbar.

Auch bei Coop sei der Onlinebereich besonders stark, wie Sprecher Andrea Ruberti gegenüber AWP sagte. Auf der Onlineplattform Coop.ch, aber auch bei den Fachmärkten wie Microspot.ch oder The Body Shop gebe es eine erhöhte Nachfrage. Der Onlinebereich habe bereits seit Frühling deutlich zugenommen, was sich heute noch bestätige, ergänzte Ruberti. Er führt diese Zunahme auf die Coronapandemie zurück, wegen der viele Konsumenten auf Onlineshopping umgestiegen seien.

Doch auch im stationären Bereich seien die Black-Friday-Angebote, die Coop verkauft, sehr beliebt. Die Umsätze hätten sich nach bisherigem Stand für den heutigen Tag «erwartungsgemäss» entwickelt, sagte der Sprecher.

Welche Artikel die Kunden am meisten kaufen, hänge vom jeweiligen Shop ab. Bei Coop selber seien es vor allem die Elektroartikel der Eigenmarke Satrap, die 65 Prozent heruntergesetzt seien. Aber auch Spielzeug, Heimtextilien und Adventskalender seien sehr gefragt. Im Bereich Elektronik kauften die Leute besonders gerne Airpods-Kopfhörer von Apple, Kameras von Sony oder Fernsehgeräte von Samsung.

Greta Thunberg warnt vor Überkonsum am Black Friday

Klimaaktivistin Greta Thunberg hat dazu aufgerufen, am umsatzstarken Einkaufstag Black Friday nicht unnütz einzukaufen. «Überkonsum zerstört die gegenwärtigen und künftigen Lebensbedingungen und den Planeten selbst», schrieb die 17-jährige Schwedin am Freitag.

Sie veröffentlichte das Statement im Zuge ihres Online-Klimaprotests auf Twitter und Instagram. «Kauft kein Zeug, das ihr nicht braucht», schrieb sie.

Website von Interdiscount down

Die Website des Elektronik-Händlers Interdiscount ist der Rabattschlacht erlegen: Am Freitagmorgen um circa 11 Uhr brach die Seite zusammen. Da war der Asturm der Schnäppchenjäger wohl zu gross.

Die Website von Interdiscount ist am Dienstagvormittag down. (Screenshot: interdiscount.ch)

Shopping am Black Friday stösst auch auf Kritik

Die Rabattschlacht am heutigen Black Friday ist gestartet. Doch während sich die einen auf Schnäppchen stürzen, kritisieren andere den Konsumwahn. Bei günstigen Angeboten siege häufig der Impuls über den Verstand.

Spendenaktionen, Tauschbörsen oder Gegenplakate: Nicht alle Schweizer Detail- und Onlinehändler machen beim Black Friday mit. «Wer sich das ganze Jahr für faire Preise und nachhaltige Produktion einsetzt, kann diese Marketingmasche nicht befürworten», schreibt etwa der Verein Fashion Revolution, der sich für eine faire und ökologische Modeindustrie einsetzt, auf seiner Webseite.

Stattdessen hat er den «Colorful Friday» ins Leben gerufen, bei dem die teilnehmenden Shops freiwillig 10 Prozent ihres Tagesumsatzes für ein sinnvolles Projekt spenden können. Für die Kunden bleiben die Preise hingegen gleich.

Auch am sogenannten «Fair Friday» geben rund 160 Geschäfte, darunter beispielsweise der Buchhändler Orell Füssli, ihren Kunden die Möglichkeit, auf einen Rabatt zu verzichten und stattdessen einen Betrag zugunsten von Caritas zu spenden.

Der Buchhändler Orell Füssli hat am 27. November 2020 den «Fair Friday» ausgerufen. (Screenshot: orellfuessli.ch)

Schicken Sie uns Ihre Schnappschüsse der Rabattschlacht!

Gehen Sie heute auf Schnäppchenjagd oder einfach normal einkaufen und bekommen etwas Lustiges, Kurioses oder Beunruhigendes zu Gesicht? Oder stossen sie beim digitalen Shopping auf etwas Spannendes? Dann schicken Sie uns Ihr Foto oder Video per WhatsApp an unser Leser-Handy! Der beste Schnappschuss wird mit 50 Franken ausgezeichnet.

Baselbiet verstärkt Corona-Kontrollen zum Black Friday

Die Covid-19 Fallzahlen im Kanton Basel-Landschaft sind nach wie vor auf einem hohen Niveau. Die Kontrolltätigkeit der Behörden wird im Hinblick auf den Aktionstag Black Friday intensiviert, wie der Kantonale Krisenstab mitteilt. Die Bevölkerung wird dazu aufgerufen, die Distanz- und Hygienevorgaben weiterhin einzuhalten.

«Aufgrund der erwähnten Ausgangslage, sehen die Behörden mit einer gewissen Besorgnis dem morgigen Aktionstag entgegen», wie es in der Mitteilung vom 26. November weiter heisst.

Die Baselbieter Behörden wollen zum Black Friday mehr Kontrollen machen, ob die Corona-Massnahmen eingehalten werden. (Bild: Keystone)
Händler sehen sich trotz Corona für Black Friday gerüstet

Normalerweise drängeln und schubsen die Warenhauskunden am Black Friday auf der Jagd nach dem besten Schnäppchen was das Zeug hält. Während der Corona-Zeit sehen dies die Detailhändler allerdings nicht gern. Viele haben daher ihre Schutzkonzepte verschärft und hoffen, dass ihnen der Online-Trend entgegen kommt.

Der Black Friday steht in den Startlöchern. Die Schweizer Händler sind bereit. (Bild: Keystone)

Die Warenhauskette Manor etwa hat sich bereits über mehrere Wochen hinweg auf den Rabatt-Tag vorbereitet und ein ganzes Bündel von Massnahmen ergriffen, wie ein Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP erklärte. So habe man etwa die Reinigungszyklen intensiviert und zusätzliche Kassen aufgestellt, damit der Abstand besser eingehalten werden könne. Wie weitere Händler sich vorbereitet haben, lesen Sie hier.

Rabattschlachten bergen Schuldenrisiko

70 Prozent Rabatt auf einen neuen Fernseher, die Spielkonsole zum halben Preis: Mit solchen Angeboten locken Detailhändler auch dieses Jahr wieder am Black Friday die Kunden. Doch Experten warnen vor dem Kauf auf Pump. Es drohe die Schuldenfalle.

Der Schweizer Detailhandel hat die Corona-Pandemie dieses Jahr zu spüren bekommen. Die Umsätze im stationären Geschäft gingen zurück. Derweil erlebte das Online-Shopping einen deutlichen Zuwachs. Und der Black Friday dürfte den Internet-Händlern noch zusätzlichen Schwung verleihen.

Allerdings kaufen über vier Fünftel der Internet-Kunden ihre Produkte zumindest teilweise auf Pump, wie Comparis in einer am Donnerstag publizierten Meldung schreibt. Grund hierfür sind die im Onlinehandel üblichen Bezahlungsarten. So kaufen die Kunden meist mit der Kreditkarte oder auf Rechnung.

Gewerkschaft will bei Amazon in Deutschland streiken

Die deutsche Gewerkschaft Verdi will mit Streiks bei Amazon während der Schnäppchenjagd um den Black Friday Druck auf den US-Onlinehändler ausüben. Mit Beginn der Nachtschicht auf Donnerstag rief die Gewerkschaft die Beschäftigten in sieben Versandzentren in Deutschland zu einem dreitägigen Ausstand auf.

Dies teilte die Gewerkschaft am Mittwoch mit. Den Beschäftigten werde die «geforderte tarifvertragliche und existenzsichernde Entlohnung vorenthalten», während Amazon zugleich Milliardengewinne einfahre, kritisierte Verdi. Weitere Informationen dazu gibt es hier.

Amazon-Mitarbeitende in Deutschlands Versandzentren wollen am Black Friday-Wochenende streiken. (Bild: Keystone)
Hälfte der Konsumenten will Black Friday abschaffen

Die Schnäppchenjagd rund um den Black Friday ist vielen Konsumenten ein Dorn im Auge. Gemäss einer Befragung ist fast die Hälfte der Befragten für die Abschaffung solcher Konsum-Events.

Rund um den 27. November werben Detailhändler auch im Jahr der Corona-Pandemie wieder mit Rabatten um die Käufergunst. Die Hälfte der potenziellen Kundschaft gehen die Konsum-Events aber zu weit. Themen wie Überkonsumation, Klimaerwärmung und die Corona-Pandemie seien Gründe dafür, den Black Friday abzuschaffen, lautet der Befund einer am Dienstag publizierten Befragung des Umfrageinstituts DemoSCOPE im Auftrag von blackfridaydeals.ch. Alles Hintergründe zum Thema lesen Sie hier.

Stop Piracy warnt vor Fälschungen beim Online-Shopping

Die Schweizer Plattform gegen Fälschung und Piraterie, Stop Piracy, warnt in der Woche des Shopping-Tags Black Friday und in der Vorweihnachtszeit vor gefälschten Waren beim Online-Shopping. Gerade wenn der Preis deutlich unter dem normalen Angebot liege, solle man genau hinschauen.

Es sei schwieriger, digitale Angebote auf ihre Echtheit zu überprüfen und minderwertige Produkte zu erkennen – auch auf etablierten Shopping-Portalen, schreibt Stop Piracy in einer Mitteilung von Montag. Dies nutzten gerade in der Woche des Black Friday und in der Vorweihnachtszeit auch Kriminelle, um mit gefälschten Waren oder Angeboten zu betrügen.

Zwei Drittel wollen am Black Friday coronabedingt online einkaufen

Der diesjährige Schnäppchen-Tag Black Friday dürfte wegen der Corona-Pandemie zu einem Rekord an Online-Verkäufen führen. Laut einer Befragung planen zwei Drittel der Konsumenten, über das Internet einzukaufen.

«Im Gegensatz zu 2019 will die grosse Mehrheit am Black Friday 2020 online shoppen», erklärt Tamara Haag, Gründerin der Schnäppchen-Plattform Blackfridayschweiz.ch in einer Mitteilung vom Montag. Eine Umfrage unter rund 1’580 Personen habe ergeben, dass zwei Drittel der Befragten dieses Jahr am 27. November lieber online shoppen wollten. Vor einem Jahr habe dieser Wert bei einem Drittel gelegen.

Viele Onlinehändler hätten sich zudem bereits seit dem Frühjahr auf die Onlineschlacht über die Rabatttage im November vorbereitet. Es werde dieses Jahr viel mehr Gewicht auf den Onlineverkauf gelegt und viel weniger auf die Promotionen in den Filialen, heisst es dazu. Alles zum Thema gibt es hier.

Post setzt wegen Black Friday-Paketflut auf zusätzliche Angestellte

Die Post setzt wegen der erwarteten Paketflut auf zusätzliche Angestellte. (Bild: Keystone)

Nicht nur für die Geschäfte, auch für die Post bedeutet der Black Friday viel Arbeit. Um den sprunghaften Anstieg an Paketen zu bewältigen, seien neue Mitarbeiter eingestellt worden, sagte eine Post-Sprecherin am Donnerstag zur Nachrichtenagentur AWP.

Verantwortlich hierfür sei allerdings nicht der Shopping-Event allein, sondern auch die Paketflut im Frühling wegen des Corona-Lockdowns sowie die anstehende Weihnachtszeit. «Wir haben seit Beginn des Jahres insgesamt 400 Stellen neu geschaffen», erklärte sie. Durch die Corona-Pandemie rechnet das Unternehmen in diesem Jahr mit einem Allzeit-Rekord an Paketen. Details dazu finden Sie hier.

Migros bereitet sich auf Ansturm im Online-Geschäft vor

Der Detailhandelskonzern Migros bereitet sich angesichts der Corona-Pandemie auf eine anhaltend grosse Nachfrage im Online-Geschäft vor. In diesem Verkaufskanal sei mit Rekordumsätzen zu rechnen, sagte Migros-Chef Fabrice Zumbrunnen in einem Interview.

Die Logistik sei eine grosse Herausforderung. Der Black Friday am kommenden Freitag werde ein erster Test sein. Die Migros sei gut darauf vorbereitet. Der Konzern arbeite eng mit der Post zusammen, sagte Zumbrunnen im Gespräch mit den Zeitungen der CH Media. Alles dazu lesen Sie hier.

Black Friday und Weihnachtsgeschäft im Zeichen der Pandemie

Ob Black Friday, Cyber Monday oder das Weihnachtsgeschäft – eines ist jetzt schon klar: Der Jahresschlussverkauf wird massgeblich von der Coronavirus-Pandemie beeinflusst. Während der Online-Handel als Gewinner aus der Krise hervorgehen dürfte, gerät der traditionelle Handel, der in hohem Masse vom Jahresende abhängig ist, unter Druck.

Freitag in einer Woche – am 27. November – kämpfen die Händler mit Rabatten um die Gunst der Kunden. Laut der Beratungsfirma Fuhrer & Hotz werden dieses Jahr 65 bis 75 Prozent der Detailhändler am «Schwarzen Freitag» Rabatte anbieten. 2016 waren es bei dem aus den USA importierten «Brauch» noch lediglich 20 Prozent.

Beteiligten sich am Black Friday ursprünglich in erster Linie Ladengeschäfte, mischt der Onlinehandel inzwischen ebenfalls fleissig mit – und das gleich doppelt. Dieser lockt oft bis zum folgenden Cyber Monday mit Aktionsangeboten. Insgesamt rechnen die Detailhändler mit rekordhohen Einnahmen an den Aktionstagen. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Amazon verschiebt Black Friday in Frankreich wegen Lockdown

Wegen des Coronavirus-Lockdowns in Frankreich verschiebt der Online-Händler dort seine Black Friday-Rabattaktion. Die eigentlich für Ende kommender Woche geplanten Sonderangebote seien nun für den 4. Dezember vorgesehen.

Dies sagte Amazon-Frankreich-Chef Frederic Duval dem Fernsehsender TF1 am Donnerstag. Wegen des zweitens Lockdowns haben in Frankreich die meisten Läden bis voraussichtlich mindestens Ende November geschlossen.

Der US-Konzern schliesst sich mit der Verschiebung französischen Einzelhändlern wie Carrefour an. Bei Amazon laufen angesichts der Coronavirus-Einschränkungen im stationären Handel die Geschäfte blendend.

Es ist wieder Black Friday-Zeit: Traditionell startet in den USA ein Tag nach Thanksgiving die Weihnachtseinkaufsaison. Da der Feiertag jeweils am Donnerstag ist, begehen die amerikanischen Läden jeden Freitag nach Thanksgiving den Black Friday oder Schwarzen Freitag. Dabei handelt es sich um eine Verkaufsveranstaltung, der Einzelhändler: Mit Rabatten sollen die Kundinnen und Kunden zum Konsum angeregt werden.

Seit genau fünf Jahren schwappt die vorweihnachtliche Rabatt-Welle dabei auch regelmässig in die Schweizer Läden: Viele Geschäfte machen dabei während der ganzen Woche Sonderangebote. Das zieht die Schnäppchenjäger im ganzen Land an: Im letzten Jahr fiel Twint wegen des Ansturms kurzzeitig aus, auch andere Online-Plattformen, wie Brack.ch kämpften mit IT-Problemen.

In der Pandemie ist nichts, wie es war. Und doch findet der Aktionstag auch dieses Jahr wieder statt: Dies, mehrheitlich online. Alles Wissenswerte, alle Neuigkeiten und alle Geschichte zum Einkaufstag in der Region und auf der ganzen Welt lesen Sie hier im Ticker.

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