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Der Telebasel News Beitrag vom 25. November 2020.
Basel

Vier bekannte «Stadtoriginale» geben ihre Wahlprognose ab

Sie gehören zu Basel wie das Münster und wissen oft mehr, als manch anderer. Wir haben vier Stadtoriginale für eine Prognose für den Wahlsonntag getroffen.

Ab Sonntag ist die neue Regierung komplett. Es gibt viele Spekulationen, wer das Rennen wohl machen wird. Statt Politologen haben wir diejenigen gefragt, die wissen sollten, wie Basel tickt und wo der Schuh am meisten drückt: Vier «Stadtorginale» am Puls von Basel. Was bewegt die Stadt und wer wird wohl gewählt?

Jürg Humbel, Papeterie Humbel

Jürg Humbel führt die Papeterie in der Spalenvorstadt seit 55 Jahren und hat schon vieles erlebt. Doch aktuell gebe es nur ein Thema: «Sicher nicht nur in Basel, sondern in der ganzen Welt ist das Corona.»

Seiner Prognose zufolge, werden die letzten drei Plätze an die bürgerlichen und an Esther Keller gehen:

Trudi Hartmann, Kiosk Rheingasse

Beim Kiosk an der Rheingasse ist momentan nicht ganz so ein Kommen und Gehen wie sonst. Trotzdem gebe es ein Thema, das ein Dauerbrenner sei: «Am meisten hört man die Leute vom Klimaschutz sprechen, sonst gar nicht so viel.»

Darum glaubt Trudi Hartmann, die den Kiosk seit 54 Jahren hat, dass Basel am Sonntag folgendermassen wählt:

Lotti Weber, Restaurant Torstübli

Anders sei das bei der Kundschaft des «Torstübli», dort klinge es folgendermassen: «Die Velos haben sämtliche Rechte, die fahren auf dem Trottoir, die gehen bei Rot über die Kreuzung, die machen was sie wollen und nichts passiert dagegen», so die Wirtin Lotti Weber.

Darum würden Dürr und Eymann gewählt, auf einen dritten Kandidierenden möchte sie nicht setzen:

Eva Herr, «Surprise» Aeschenvorstadt

Eva Herr verkauft seit Jahren «Surprise» in der Aeschenvorstadt und kennt die Sorgen der Menschen: «Die Wirtschaft». Die Menschen hätten Angst, weil Arbeitsplätze nicht «in Hülle und Fülle» vorhanden seien. «Die wirtschaftliche Situation plagt die Menschen sehr», glaubt Herr.

Sie denkt, dass Basel den Regierungsrat folgendermassen komplettiert:

Nicht die vier Urgesteine, sondern die über 108’603 Stimmberechtigten entscheiden aber, wer es am Sonntag in die Regierung schafft. Die Wahlbeteiligung scheint auch im zweiten Wahlgang wieder hoch zu sein.

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