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Schweiz

Schweizer Reproduktionszahl sinkt auf unter 0,8

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
US-Konsumentenstimmung verschlechtert sich im November spürbar

Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im November stärker als erwartet eingetrübt. Das entsprechende Barometer fiel auf 96,1 Zähler von 101,4 Punkten im Oktober, wie das Institut Conference Board am Dienstag unter Berufung auf seine Umfrage mitteilte.

Von Reuters befragte Experten hatten lediglich mit einem Rückgang auf 98,0 Zähler gerechnet. Die befragten Verbraucher schätzten ihre Lage schlechter und auch die Aussichten für die kommenden Monaten pessimistischer ein. Das Barometer tendiert weit unter seinem Niveau vor Ausbruch der Corona-Pandemie. Zu Jahresbeginn notierte es bei knapp 132 Punkten.

Gewinn von Ikea-Mutterkonzern Ingka schrumpft in Corona-Krise

Der Ikea-Mutterkonzern muss in der Corona-Krise einen Gewinnrückgang von einem Drittel verschmerzen. Der Nettoüberschuss im Geschäftsjahr bis Ende August liege bei 1,2 Milliarden Euro, teilte Ingka am Dienstag mit.

Im Vorjahr hatte der Gewinn noch bei 1,8 Milliarden Euro erreicht. Der Umsatz fiel um 1,8 Milliarden auf 37,4 Milliarden Euro. Nach eigenen Angaben hatte die Gruppe wegen der Pandemie zwischenzeitlich 75 Prozent der Möbelhäuser geschlossen. Neben den Geschäften gehören zur Ingka-Gruppe noch Einkaufszentren sowie ein Investmentarm mit Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit.

BAG meldet, dass Reproduktionszahl unter 0,8 gesunken ist

Die Corona-Reproduktionszahl in der Schweiz ist unter 0,8 gesunken. Das berichtet das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag. Die meisten Kantone würden aber über 0,8 bleiben, wie es im Bericht heisst. Die Spitalsituation habe sich stabilisiert, dennoch ist keine Entlastung in Sicht. Die Behörden mahnen, sich weiterhin an die Schutzmassnahmen zu halten.

Jede elfte deutsche Firma sieht sich von Insolvenz bedroht

Die Corona-Krise sorgt zunehmend für Finanzprobleme bei deutschen Unternehmen. Über alle Branchen hinweg sieht sich nach einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) derzeit jeder elfter Betrieb von einer Insolvenz bedroht.

Mehr als 80 Prozent davon sind demnach kleine Unternehmen mit weniger als 20 Mitarbeitern. Besonders häufig von einer Insolvenz bedroht sehen sich laut Umfrage Firmen aus der Reisewirtschaft, der Gastronomie sowie der Kultur- und Kreativwirtschaft – sie sind besonders hart von Beschränkungen zur Eindämmung des Virus betroffen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Wegen der Corona-Pandemie kämpfen rund neun Prozent der deutschen Firmen um ihr Überleben. (Bild: Keystone)

IWF rät Russland zu Zinssenkungen - Wachstumsprognose gesenkt

Der Internationale Währungsfonds (IWF) rät Russland angesichts der schwächelnden Konjunktur zu weiteren Zinssenkungen in den kommenden Monaten. Auch die Erholung werde geringer ausfallen als bisher gedacht.

«Wir gehen davon aus, dass die Inflation noch für einige Zeit unter den Zielwerten liegen wird und empfehlen daher eine Lockerung der Geldpolitik in den kommenden Monaten», erklärte der IWF am Dienstag in seinem Länderbericht nach Beratungen mit den russischen Behörden.

National League vorläufig ohne Samstagsspiele

Die Swiss Hockey League passt nach den vielen Verschiebungen den Spielplan ab Dezember an. Bis im Februar gibt es am Samstag praktisch keine Spiele mehr. Alles zum Thema gibt es hier.

Australian Open im Januar praktisch ausgeschlossen

Am 18. Januar sollte mit dem Australian Open das erste Grand-Slam-Turnier des neues Jahres beginnen. Der Termin ist aber kaum noch realistisch. Quarantäne, TV-Rechteinhaber und der Kalender bereiten den Verantwortlichen in Melbourne Kopfzerbrechen. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Die Massnahmen gegen des Coronavirus werden weniger eingehalten

Die Kantonsärzte stellen fest, dass die Disziplin bei der Einhaltungen der Corona-Massnahmen nachlässt. Sie warnen vor einem neuen Anstieg der Fälle. Hier lesen Sie mehr.

(Bild: Keystone)
Fallzahlen halbieren sich alle zwei Wochen

Martin Ackermann, Präsident der wissenschaftlichen Covid-Taskforce des Bundes, sieht die Schweiz bei der Eindämmung des Coronavirus auf dem richtigen Weg. Momentan halbierten sich die Fallzahlen alle zwei Wochen.

«Das erste Etappenziel ist erreicht», sagte Ackermann am Dienstag vor den Bundeshausmedien. Es sei grossartig, wie viele Menschen dazu beitrügen. Wenn die Entwicklung so weitergehe, erreiche man viel: «Wir bekommen mehr Luft, die Kapazitäten beim Contact Tracing, in den Spitälern, aber auch für die Unternehmen werden grösser.»

(Bild: Keystone)

Aktuell verzeichnet die Romandie den tiefste Reproduktionszahl. Ackermann erklärt das mit den strengen Massnahmen, die in den Westschweizer Kantonen seit Wochen in Kraft sind.

Keine Entwarnung in Schweizer Krankenhäusern

Laut Virginie Masserey vom BAG hat sich die Belegung der Betten auf Intensivstationen stabilisiert. Die Lage bleibt aber angespannt. Hier lesen Sie mehr.

«Die Spitäler sind immer noch stark beansprucht», so Virginie Masserey, Leiterin Sektion Infektionskontrolle im Bundesamt für Gesundheit (BAG). (Bild: Keystone)
Viel Feinstaub erhöht Coronavirus-Sterblichkeit

Forschend der Uni Genf und des Spin-offs Meteodat der ETH Zürich haben nachgewiesen, dass die Coronavirus-Infektionen und die Schwere der Krankheit mit Feinstaubbelastungen in der Luft zusammenhängen. Ihre Ergebnisse präsentierten sie im Fachmagazin «Earth Systems and Environment».

Epidemiologen gehen davon aus, dass eine Verbindung zwischen lokal erhöhten Konzentrationen feiner Partikel und der Schwere von Grippewellen besteht, wie die Uni Genf am Dienstag mitteilte. Ein Schweizer Forschungsteam untersuchte dies nun im Zusammenhang mit Covid-19.

(Bild: Keystone)

Demnach stiegen die Fallzahlen der Infektionen in Paris und London an, wenn die Feinstaubbelastung besonders hoch war. Ähnliches registrierten die Forschenden im Tessin: Dort nahm die Feinstaubbelastung in der Magadino-Ebene Ende Februar zu. «Kurz darauf wurde im Kanton Tessin ein explosiver Anstieg an Spitaleinweisungen aufgrund von Covid-19 registriert», sagte der Klimatologe Mario Rohrer. Er weist aber auch darauf hin, dass eine gleichzeitig stattfindende Karnevalsveranstaltung mit rund 150’000 Besuchern vermutlich ebenfalls einen Einfluss auf die Verbreitung des Virus gehabt habe.

Corona auch bei Nerzen einer Farm in Polen

In Polen haben Wissenschaftler erstmals einen Corona-Ausbruch bei Nerzen auf einer Pelztierfarm nachgewiesen.

Eine Infektion mit dem Erreger Sars-CoV-2 sei bei acht Tieren eines Zuchtbetriebs in der Wojwodschaft Pommern im Westen des Landes festgestellt worden, teilte die Medizinische Universität in Danzig (Gdansk) am Dienstag mit. Insgesamt seien 91 Nerze untersucht worden.

Derzeit laufen den Angaben zufolge noch genetische Untersuchungen, um festzustellen, woher das Virus stamme. Die bisherigen Ergebnisse verweisen demnach auf die Möglichkeit, dass das Virus vom Menschen auf die Nerze übertragen wurde. In den vergangenen Wochen hat es in mehreren europäischen Ländern Fälle von Corona-Infektionen bei Nerzen gegeben, unter anderem in Dänemark, Schweden, Frankreich und den Niederlanden.

Shiffrin und Schwarz nicht beim Weltcup in Lech

Der Österreicher Marco Schwarz verpasst nach einem positiven Corona-Test das Heimrennen in Lech-Zürs am Freitagabend. Es wird vermutet, dass sich der WM-Dritte im Slalom und in der Kombination im privaten Umfeld angesteckt hat. Mit seinen Teamkollegen habe er in jüngster Zeit keinen Kontakt gehabt.

In Vorarlberg finden je ein Weltcup-Parallelrennen der Männer und der Frauen statt. Nicht dabei sein wird auch die Amerikanerin Mikaela Shiffrin. Die 25-Jährige, die am vergangenen Slalom-Wochenende in Levi mit den Plätzen 2 und 5 auf die Weltcup-Bühne zurückgekehrt ist, nutzt die Zeit für bisher zu kurz gekommenes Training.

Helsinki will wegen Corona-Zahlen Bäder und Büchereien schliessen

Die Stadt Helsinki und ihre Nachbargemeinden Espoo und Vantaa wollen mit weiteren Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus vorgehen. Schwimmbäder, Büchereien, Eislaufbahnen und weitere öffentliche Einrichtungen sollten geschlossen, öffentliche Veranstaltungen untersagt werden.

Das kündigte Helsinkis Bürgermeister Jan Vapaavuori nach Angaben des finnischen Senders Yle am Dienstag auf einer Pressekonferenz an. Grundschulen bleiben offen, weiterführende Schulen sollen aber auf Fernunterricht umstellen. Weitere Details zu den neuen Beschränkungen sollen voraussichtlich am Donnerstag bekanntgegeben werden.

«Wir tun im Moment nicht genug, um Infektionen zu vermeiden. Deshalb sind stärkere Schritte notwendig», sagte Vapaavuori laut Yle. Der einzige Weg, um das Virus unter Kontrolle zu halten, sei die Verringerung der Kontakte und Zunahme der sozialen Distanzierung.

Österreich rechnet mit Corona-Vakzin für Hunderttausende bis März

Österreich rechnet in den ersten drei Monaten des kommenden Jahres mit Corona-Impfdosen für bis zu 1,5 Millionen seiner fast 9 Millionen Einwohner.

Die ersten Impfungen gegen den Erreger Sars-CoV-2 sollten abhängig von den Marktzulassungen im Januar erfolgen, sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) bei der Vorstellung einer Impfstrategie am Dienstag in Wien. Eine Impfquote von „50 Prozent plus X“ sei das Ziel, die Immunisierung soll freiwillig bleiben.

Im Januar und Februar erwartet das Gesundheitsministerium rund eine Million Impfdosen, von denen zwei pro Person benötigt würden. Im Februar und März werden zwei Millionen weiterer Dosen erwartet. Als erster Impfstoff soll demnach der Wirkstoff von Pfizer/Biontech zur Verfügung stehen.

Geimpft werden sollen laut dem Plan zunächst Bewohner und Mitarbeiter von Alten- und Pflegeheimen, Mitarbeiter der Gesundheitsberufe sowie Hochrisikogruppen. Im zweiten Schritt des Plans folgen Berufsgruppen wie Polizisten, Justiz und Lehrer. Ab April sollen die Impfungen dann zunehmend auch für breitere Bevölkerungsschichten verfügbar sein.

Vertrag über Moderna-Impfstoff gegen Corona steht

Die EU-Kommission hat einen Rahmenvertrag über bis zu 160 Millionen Dosen des aussichtsreichen Corona-Impfstoffs von Moderna ausgehandelt. Dies teilte Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Dienstag in Brüssel mit. Der Vertrag solle am Mittwoch besiegelt werden.

Die EU-Länder bekommen auch den als sehr aussichtsreich erachteten Corona-Impfstoff des US-Herstellers Moderna. (Keystone)

Damit hat die EU-Kommission nun Verträge mit den Herstellern aller drei Impfstoffe, denen die besten Chancen für eine rasche Zulassung in den kommenden Wochen gegeben werden. Neben Moderna sind das Biontech/Pfizer und Astrazeneca. Alle drei hatten in den vergangenen Tagen vielversprechende Testdaten bekannt gegeben. Demnach sind alle drei Vakzine wirksam und verträglich. Mehr dazu hier.

Nur noch acht Personen bei Veranstaltungen in Schweden erlaubt

Im Kampf gegen stark steigende Corona-Infektionszahlen zieht das ansonsten recht freizügige Schweden die Daumenschrauben an: Seit Dienstag dürfen sich nur noch maximal acht Menschen für öffentliche Zusammenkünfte und Veranstaltungen versammeln.

Diese Massnahme ist eine der strengsten, die die schwedische Regierung bislang in der Corona-Pandemie angeordnet hat. Bislang lag die Obergrenze bei 50 Personen. Gelten soll die neue Anordnung vorläufig für vier Wochen – und damit bis unmittelbar vor Weihnachten. Für Beerdigungen gilt eine Obergrenze von 20 Personen. Bereits seit einigen Tagen dürfen Kneipen und andere Lokale nach 22.00 Uhr keinen Alkohol mehr verkaufen.

Schweden war in der Corona-Krise bislang einen vielbeachteten Sonderweg mit vergleichsweise lockeren Massnahmen und Appellen an die Vernunft der Bürger gegangen. Stark steigende Corona-Zahlen haben in Stockholm aber erneut grosse Sorgen ausgelöst. Ministerpräsident Stefan Löfven hatte in einer seltenen Rede zur Nation am Sonntag alle Bürger dazu aufgerufen, im Kampf gegen die Pandemie zusammenzustehen und die Hygieneregeln zu beherzigen.

Covid-19-Studie in Afrika mit Schweizer Unterstützung gestartet

In 13 afrikanischen Ländern ist mit Unterstützung des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts (Swiss TPH) die grösste klinische Covid-19-Studie gestartet. Das Forschungskonsortium mit 26 afrikanischen und internationalen Institutionen wird untersuchen, welche Medikamente sich für eine frühzeitige Behandlung der Krankheit eignen.

Ziel sei es, zu verhindern, dass viele Menschen in Afrika gleichzeitig in Spitäler aufgenommen werden müssten und das bereits überlastete Gesundheitssystem in Afrika überfordert werde, wie das Swiss TPH mitteilte.

Die Studie mit dem Namen «Anticov» wird an 2000 bis 3000 Patienten mit leichtem bis mittelschwerem Krankheitsverlauf erproben, welche Medikamente einen schweren Verlauf mildern können. Geleitet wird das Projekt von der internationalen Forschungsorganisation DNDi (Drugs for Neglected Diseases Initiative).

4242 Coronavirus-Ansteckungen innert 24 Stunden gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) innert 24 Stunden 4241 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Zudem registrierte das BAG gemäss einer Mitteilung vom Dienstag 142 neue Todesfälle und 238 Spitaleinweisungen.

(Bild: Keystone)
SP fordert koordinierte Corona-Strategie von Bund und Kantonen

Die SP kritisiert die «inkohärente Strategie» der Bundes- und Kantonsbehörden in der zweiten Corona-Welle. Sie fordert Verbesserungen bis Ende Jahr, ansonsten müsse der Bund das Zepter übernehmen. Lesen Sie hier mehr.

Cedric Wermuth. (Bild: Keystone)
Alle Aarauer Unternehmen können Corona-Hilfskredite beantragen

Die Stadt Aarau unterstützt weiterhin die von der Corona-Pandemie stark betroffenen Unternehmen. Profitieren können alle Unternehmen, die ihre Tätigkeit einstellen oder einen deutlichen Rückgang des Umsatzes verzeichnen mussten.

Es stehen 1,5 Millionen Franken für zinslose Darlehen zur Verfügung. Davon wurden bis Ende Oktober 663’000 Franken gesprochen, wie die Stadtkanzlei am Dienstag mitteilte. Erste Darlehen seien bereits zurückbezahlt worden.

(Bild: Keystone)

Künftig können nicht nur Kleinunternehmen Kredite beantragen, sondern auch grössere Aarauer Betriebe, die eigenständig geführt werden. Die Leistung pro Unternehmen ist auf 100’000 Franken limitiert und darf ein Viertel des Umsatzes des vergangenen Jahres nicht übertreffen.

Durststrecke für Schweizer Brauereien wegen Coronapandemie

Die Coronapandemie hat bei den Schweizer Brauereien für eine Durststrecke gesorgt. Der Absatz ist im abgelaufenen Braujahr (per Ende September) um 2,2 Prozent gesunken. Hier lesen Sie mehr.

(Bild: Keystone)
Italien will europaweites Verbot von Skiferien

Italiens Ministerpräsident Guiseppe Conte hat angesichts der Corona-Pandemie die Aussicht auf Winterurlaub und ein normales Weihnachten in diesem Jahr getrübt. «Es ist nicht möglich einen Winterurlaub zuzulassen, wir können uns das nicht leisten», sagte Conte im Interview mit dem Fernsehsender «La7».

Mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron werde an einem gemeinsamen europäischen Protokoll gearbeitet.

Kritik kam aus den Regionen. Wenn Skipisten geschlossen würden, sollte das für ganz Europa gelten, sagte der Präsident der Region Venetien, Luca Zaia, im Interview mit der Zeitung «Corriere della Sera» (Dienstag).

Conte schloss im «La7»-Interview vom Montagabend Beschränkungen an Weihnachten nicht aus. Am Reisen zwischen den verschiedenen Regionen werde gearbeitet, sagte der parteilose Anführer der Mitte-Links-Regierung. Die Weihnachtszeit erfordere allerdings «Ad-Hoc-Massnahmen», erklärte er weiter. «Alle für die Weihnachtszeit typischen gesellschaftlichen Anlässe zu erlauben, ist nicht möglich.»

(Bild: Keystone)
Lockdown drückt Frankreichs Geschäftklima auf 5-Monats-Tief

In Frankreich ist die Stimmung der Wirtschaft wegen des neuen Lockdowns auf ein Fünf-Monats-Tief gerutscht. Das Barometer für das Geschäftsklima sank im November auf 79 Punkte von 92 Zählern im Vormonat, wie das Statistikamt Insee am Dienstag mitteilte.

Vor allem die Dienstleister leiden derzeit unter den Folgen der Corona-Krise, während die Industrie etwas glimpflicher davonkommt. Frankreich ist stark von der Virus-Pandemie betroffen und hat Ende Oktober erneut massive Einschränkungen verhängt. Da sich die Zahlen der Neuinfektionen zuletzt etwas verbessert haben, wird erwartet, dass Präsident Emmanuel Macron noch am Abend einige Lockerungen ankündigt.

Generikafirma holt weiteren Covid-19-Schnelltest in die Schweiz

Die auf Generika spezialisierte Pharmafirma Mepha will im grossen Stil Covid-19-Schnelltests in der Schweiz vertreiben. Der Panbio genannte Antigen-Schnelltest der US-Firma Abbott soll in 15 Minuten per Nasen-Rachen-Abstrich infizierte Personen ausfindig machen, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Hier lesen Sie mehr.

Das Testzelt einer Apotheke in Zürich. (Bild: Keystone)
Mehr als 169'000 Corona-Neuinfektionen in den USA

In den USA breitet sich die Corona-Pandemie weiter rasant aus. Am Montag meldeten die Behörden binnen eines Tages 169’190 nachgewiesene Neuinfektionen, wie aus Daten der Universität Johns Hopkins (JHU) in Baltimore vom Dienstagmorgen (MEZ) hervorging.

Am gleichen Tag der Vorwoche waren es rund 160’000 gewesen. Am Freitag war mit rund 196’000 Neuinfektionen der bislang höchste Wert registriert worden.

(Bild: Keystone)

Die Zahl der Toten mit einer bestätigten Coronavirus-Infektion binnen 24 Stunden belief sich am Montag auf 889. In der Woche zuvor waren es am gleichen Tag 758. Erstmals seit Anfang Mai war am Donnerstag mit 2015 neuen Todesfällen wieder die 2000er-Marke überschritten worden. Der höchste Wert an einem Tag wurde am 15. April mit 2609 Toten erreicht.

Kräftiges Comeback der deutschen Wirtschaft im Sommer

Die deutsche Wirtschaft ist nach dem Absturz in der Corona-Krise kräftiger in Schwung gekommen als zunächst angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Zeitraum Juli bis September im Vergleich zum zweiten Quartal um 8,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte.

Nach vorläufigen Daten war die Behörde von einem Plus von 8,2 Prozent ausgegangen. Zum Jahresende dürfte die Erholung aber wegen des Teil-Lockdowns in Deutschland und Beschränkungen in vielen anderen europäischen Staaten angesichts steigender Infektionszahlen eine Pause einlegen.

England erlaubt wieder bis zu 4000 Zuschauer

England kehrt nach einem vierwöchigen Teil-Lockdown Anfang Dezember wieder zu einem Warnstufen-System mit regionalen Corona-Beschränkungen zurück. Bei Sportevents sollen ab dem 4. Dezember je nach Risikostufe bis zu 4000 Zuschauer zugelassen werden.

In den englischen Fussball-Ligen beispielsweise wird seit der Wiederaufnahme der Meisterschaft nach dem Lockdown im Frühjahr unter Ausschluss der Öffentlichkeit gespielt.

«Wir werden zu einem regionalen Ansatz mit verschiedenen Stufen zurückkehren – und dort die strengsten Massnahmen einführen, wo Covid am meisten präsent ist», sagte der britische Premier Boris Johnson in einer virtuellen Ansprache an das Londoner Parlament. Dabei sollen die Massnahmen gegenüber den vor dem Teil-Lockdown geltenden Stufen verschärft werden.

Deutsche Bundesländer einigen sich auf Corona-Regeln

Die Ministerpräsidenten der deutschen Bundesländer haben sich auf einheitliche Kontaktregeln für Weihnachten und Silvester geeinigt. Hier gelangen Sie zum Artikel.

(Bild: Keystone)
Stosslüften viel wirksamer als Filtergeräte

Stosslüften ist um ein Vielfaches wirksamer als der Einsatz von Luftfiltergeräten – wenn es darum geht, Corona-virenbeladene Aerosole zu reduzieren. Hier lesen Sie mehr.

(Bild: Keystone)
Australiens Ex-Corona-Hotspot Victoria ohne bekannten Infektionsfall

Im ehemaligen australischen Corona-Hotspot Victoria gibt es erstmals seit neun Monaten keinen bekannten Infektionsfall. «Das letzte Mal, dass wir keine aktiven Fälle im Bundesstaat verzeichnet haben, war am 29. Februar», twitterte das regionale Gesundheitsministerium am Dienstag. Die Behörden dankten der Bevölkerung dafür, dass sie zu diesem Erfolg beigetragen habe.

Der letzte Corona-Patient war ein um die 90 Jahre alter Mann, der am Montag aus dem Krankenhaus entlassen worden war. In Victoria wurde bereits seit 25 Tagen kein neuer Fall mehr registriert.

Vorausgegangen war ein mehrmonatiger, extrem strikter Lockdown, nachdem der Bundesstaat mit seiner Hauptstadt Melbourne von einer zweiten Welle getroffen worden war. Wochenlang herrschte eine nächtliche Ausgangssperre, zudem durften die Bürger sich nur noch im Umkreis von fünf Kilometern von ihren Wohnungen bewegen. Die letzten Einschränkungen waren Ende Oktober aufgehoben worden.

Papst kritisiert Proteste gegen Corona-Schutzmassnahmen

Papst Franziskus kritisiert in einem neuen Buch die Proteste gegen die staatlichen Auflagen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

Die von den Regierungen zum Schutz der Bevölkerung angeordneten Einschränkungen seien von einigen Gruppen fälschlicherweise als politischer Angriff auf ihre persönliche Freiheit betrachtet worden, schreibt der Papst in dem Buch «Wage zu träumen!»

Zudem übte er Kritik an Demonstranten, welche die Maskenpflicht als ungerechtfertigte Zumutung anprangerten und warf ihnen vor, sich nicht in gleichem Mass gegen gesellschaftliche Probleme wie Rassismus und Kinderarmut einzusetzen. «Gegen so etwas würden sie nie protestieren; sie sind unfähig, sich ausserhalb ihrer kleinen Welt der Interessen zu bewegen», konstatiert Franziskus.

WHO warnt vor vorschnellen Corona-Lockerungen über Weihnachten

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor Lockerungen von Corona-Restriktionen über Weihnachten, wenn Behörden das Infektionsgeschehen nicht voll unter Kontrolle haben. «Wenn sich Menschen untereinander anstecken und wenn ein Land nicht die nötige Infrastruktur hat, um Fälle zu verfolgen und Kontakte zu isolieren und in Quarantäne zu schicken, dann wird eine Lockerung zu stärkeren Ansteckungen führen», sagte WHO-Nothilfekoordinator Mike Ryan am Montagabend in Genf.

(Bild: Keystone)

Regierungen müssten sich im Klaren sein, dass sie nur Risiken abwägen könnten. Eine wissenschaftliche Formel, welche Lockerungen vertretbar oder wie viele Feiertage ohne grössere Auflagen sicher seien gebe es nicht. «Es gibt nur ein höheres und niedrigeres Risiko, dass die Situation sich bessert oder verschlimmert», sagte er. Regierungen müssten die Risiken einer stärkeren Ausbreitung des Virus mit den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Risiken der Beibehaltung von Beschränkungen abwägen. Wenn Menschen sich über die Feiertage nicht treffen dürften, entstehe eine grosse Frustration, eine Corona- Müdigkeit und womöglich Widerstand gegen die Massnahmen, räumte er ein.

Qantas will Impfpflicht für Flugreisende einführen

Aus Sorge vor einer weiteren Verbreitung des Coronavirus will Australiens nationale Fluggesellschaft Qantas eine Impfpflicht für ihre Passagiere einführen.

Sobald ein Impfstoff verfügbar sei, würden die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Airline entsprechend angepasst, sagte Qantas-Chef Alan Joyce dem australischen Sender Nine News am Montag.

(Bild: Keystone)

Während man über das weitere Vorgehen bei Inlandflügen noch nicht entschieden habe, sei die Situation bei Interkontinentalverbindungen klar: «Wir werden von internationalen Reisenden verlangen, dass sie geimpft sind, bevor wir sie an Bord lassen.»

Joyce geht nach eigenen Worten davon aus, dass seine Fluggesellschaft damit nicht alleine steht – sondern weltweit ähnliche Regeln eingeführt werden. «Ich glaube, das wird eine normale Sache sein, nach Gesprächen mit meinen Kollegen von anderen Airlines zu urteilen.»

Schweden verlässt mit strengen Vorschriften Corona-Sonderweg

Mit dem Inkrafttreten von strengeren Vorschriften verlässt Schweden am Dienstag seinen Corona-Sonderweg. Erstmals gelten nun Auflagen für Treffen in der Öffentlichkeit, nur noch acht Menschen dürfen zusammenkommen.

Bisher durften sich je nach Anlass 50 bis 300 Menschen treffen. Schulen und Restaurants sollen laut der Regierungsanordnung weiter geöffnet bleiben. Betreiber von Restaurants müssen allerdings darauf achten, dass pro Tisch nicht mehr als acht Gäste Platz nehmen.

(Bild: Keystone)

Schweden ging seit Beginn der Corona-Pandemie einen weniger restriktiven Weg als die meisten anderen europäischen Länder. Kritiker warfen den schwedischen Behörden deshalb vor, mit ihrer Strategie Menschenleben zu gefährden.

Dennoch verzichtete die Regierung bisher auf das Verhängen von Einschränkungen. Stattdessen sprach sie lediglich Empfehlungen für die Bürger aus. Die nun erstmals verhängten Einschränkungen gelten allerdings nicht für Treffen in privaten Wohnungen. Der Regierung fehlt die Befugnis, um dafür Vorschriften zu machen.

Teil-Lockdown wohl bis kurz vor Weihnachten

Um die Corona-Pandemie einzudämmen, wird der Teil-Lockdown in Deutschland voraussichtlich bis kurz vor Weihnachten verlängert. Die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich am Montagabend darauf, dass die bislang bis Ende November befristen Massnahmen zunächst bis zum 20. Dezember fortgeführt werden sollen, wie die Deutsche Presse-Agentur von Teilnehmern erfuhr. Eine endgültige Entscheidung soll bei Beratungen der Ländervertreter mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch fallen.

Bei einer Verlängerung des Teil-Lockdowns blieben Gastronomiebetriebe sowie Freizeit- und Kultureinrichtungen, die seit Anfang November dicht sind, weiter geschlossen. Zudem würden weiter strikte Kontaktbeschränkungen gelten. Die Massnahmen sollen dafür sorgen, die Zahl der Neuinfektionen deutlich zu reduzieren.

(Bild: Keystone)

Im Gespräch waren zudem schärfere Kontaktbeschränkungen für private Treffen und eine erweiterte Maskenpflicht an Schulen. Unklar blieb, ob die Anti-Corona-Massnahmen ab 20. Dezember immer um jeweils 14 Tage verlängert werden sollen, wenn das Infektionsgeschehen nicht deutlich abnimmt – oder ob Mitte Dezember über den Kurs erneut beraten wird.

Spaniens König Felipe VI. nach Corona-Kontakt in Quarantäne

Spaniens König Felipe VI. hat sich nach einem Corona-Kontakt in eine zehntägige Quarantäne begeben. Das habe der Königspalast am Montagabend mitgeteilt, berichteten spanische Meiden übereinstimmend. Der König habe erfahren, dass eine Person, mit der er am Sonntag engeren Kontakt hatte, positiv auf das Coronavirus getestet worden sei, habe das Königshaus weiter mitgeteilt. Felipe habe für die Zeit der Quarantäne alle Termine abgesagt. Über den Zustand des Staatsoberhauptes wurde zunächst nichts bekannt.

(Bild: Keystone)

Seine Frau, Königin Letizia, sowie seine beiden Töchter, Prinzessin Leonor und Infantin Sofía, könnten jedoch weiter ihren normalen Tätigkeiten nachgehen, hiess es. Letizia war bereits im März während der ersten Corona-Welle in Quarantäne, ebenso wie Leonor, die Thronfolgerin, nachdem es in ihrer Schulklasse einen Corona-Fall gegeben hatte.

Europarat-Chefin will Frauen in zweitem Lockdown vor Gewalt schützen

Die Generalsekretärin des Europarats, Marija Pejčinović Burić, hat einen besseren Schutz von Frauen in der Corona-Pandemie gefordert. «Effiziente Massnahmen zur Prävention von Gewalt gegen Frauen müssen ein elementarer Teil von neuen Lockdowns sein», sagte sie der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag vor dem Internationalen Tag für die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November. Der sichere Zugang zu Hilfsangeboten wie etwa Unterkünften müsse ermöglicht und als systemrelevant angesehen werden.

«Wir müssen sicherstellen, dass die erneuten Bewegungseinschränkungen nicht mehr Leid für Frauen und Kinder verursachen», sagte Pejčinović Burić. Denn Lockdowns hätten sich als einzigartige Herausforderung für Hilfsangebote erwiesen. Auch wenn viele aktuelle Regelungen weniger strikt als im Frühjahr seien, hätten nationale Hotlines zur Hilfe bei häuslicher Gewalt erneut dramatische Anstiege von Anrufen gemeldet.

England will Quarantäne für Einreisende aus Risikogebieten verkürzen

Einreisende aus Risikogebieten können ab Mitte Dezember in England mit einer kürzeren Quarantäne-Dauer rechnen. Nach fünf Tagen solle es dann möglich sein, auf eigene Kosten einen Corona-Test zu machen und nach negativem Ergebnis die Wohnung wieder zu verlassen, wie Verkehrsminister Grant Shapps am Dienstag ankündigte. Bislang mussten sich alle Einreisenden aus Risikogebieten verpflichtend 14 Tage lang in Quarantäne begeben. Auch Deutschland gilt derzeit für Grossbritannien als Risikogebiet.

Die Reisebranche begrüsste die Regelung, beschrieb sie aber als «überfällig». Viele andere Staaten, darunter auch Deutschland, ermöglichen bereits seit längerem, die Quarantäne nach der Einreise durch einen Corona-Test abzukürzen. In Nordrhein-Westfalen hatte zuletzt sogar ein Gericht die Quarantäne-Regeln gekippt und sie als unwirksam zur Bekämpfung der Pandemie bezeichnet.

Britische Prinzessin Michael of Kent erholt sich von Covid-19

Nach dem Auftreten schwerer Covid-19-Symptome hat die britische Prinzessin Michael of Kent mittlerweile wohl die schlimmste Phase ihrer Erkrankung überstanden. Sie sei «auf dem Weg der Besserung», sagte ihr Sprecher Simon Astaire am 23. November 2020 der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge. «Sie ist vor drei Wochen erkrankt, aber sie ist nun aus dem Schlimmsten heraus.»

Die britische Prinzessin Michael of Kent hat den Kampf gegen das Coronavirus gewonnen. (Bild: Keystone)

Die 75-Jährige ist bereits seit Wochen im Kensington-Palast in Quarantäne. Auch ihr Mann Michael, ein Cousin der Queen, hatte sich in Isolation begeben, allerdings keine Symptome gezeigt. Die Prinzessin, die den Vornamen ihres Mannes im Titel trägt, litt hingegen unter hohem Fieber und Erschöpfungssyndromen.

Bereits im Frühjahr hatte sich Prinz Charles (72) mit dem Coronavirus angesteckt, er litt aber nur unter leichten Erkältungssymptomen. Schwerer hatte es britischen Medien zufolge Prinz William (38) getroffen, der seine Infektion angeblich nicht publik machen wollte.

Frankreich meldet weniger als 5'000 Neuinfektionen pro Tag

Erstmals seit Wochen haben die Gesundheitsbehörden Frankreichs weniger als 5’000 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Es seien rund 4’450 Neuinfektionen registriert worden, teilten die Behörden am Montagabend, 24. November, mit.

Zu Beginn der Woche sind die Zahlen in der Vergangenheit zwar immer niedriger gewesen. Dennoch ist das der niedrigste Wert seit Ende September. Auch die Quote positiver Tests geht in dem Land mit rund 67 Millionen Einwohnern weiter zurück und liegt bei gut 13 Prozent.

Mit dem Einläuten der Weihnachtszeit gibt es in Frankreich weniger als 5’000 Neuinfektionen pro Tag. (Bild: Keystone)

Gleichzeitig wurden 500 Corona-Tote innerhalb eines Tages in den Krankenhäusern gemeldet – ein vergleichsweise hoher Wert. Die Corona-Lage verbessert sich allerdings seit einiger Zeit in Frankreich – die Behörden gehen davon aus, dass der Höhepunkt der zweiten Welle überschritten ist. Zeitweise wurden im Herbst um die 60’000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Vor einigen Wochen hatte es allerdings eine Datenpanne gegeben, weswegen möglicherweise nicht alle gemeldeten Werte immer korrekt waren.

Goldpreis fällt auf viermonatigen Tiefstand

Überraschend positive Konjunkturdaten aus den USA haben dem Goldpreis am 23. November einen heftigen Schlag versetzt. Am frühen Abend fiel der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) bis auf 1’831 US-Dollar. Das waren fast 40 Dollar weniger als am Freitag. Zudem wurde der tiefste Stand seit etwa vier Monaten erreicht. Auch der Preis für Silber, das oft als «kleiner Bruder von Gold» bezeichnet wird, gab deutlich nach.

Der Goldpreis fiel am Montag auf den tiefsten Stand seit vier Monaten. (Bild: Keystone)

Auslöser des Preissturzes waren Wirtschaftsdaten aus den USA. Die Unternehmensstimmung hellte sich im November trotz der heftigen Corona-Welle, die die USA derzeit heimsucht, stark auf.

Der Einkaufsmanagerindex des Forschungsunternehmens Markit stieg auf den höchsten Stand seit gut fünfeinhalb Jahren. Analysten hatten dagegen mit einer Eintrübung gerechnet. Markit-Chefökonom Chris Williamson sprach von einem ersten Eindruck nach der US-Präsidentenwahl und einem sehr ermutigenden Umfrageergebnis.

Grossbritannien kehrt nach Teil-Lockdown zu Corona-Warnstufen-System zurück

Grossbritannien kehrt nach einem vierwöchigen Teil-Lockdown Anfang Dezember wieder zu einem Warnstufen-System mit regionalen Corona-Beschränkungen zurück. «Wir werden zu einem regionalen Ansatz mit verschiedenen Stufen zurückkehren – und dort die strengsten Massnahmen einführen, wo Covid am präsentesten ist», sagte der britische Premier Boris Johnson am Montag in einer virtuellen Ansprache an das Londoner Parlament. Dabei sollen die Massnahmen gegenüber den vor dem Teil-Lockdown geltenden Stufen verschärft werden.

Nach dem Teil-Lockdown kehrt die britische Regierung zum Corona-Warnstufen-System zurück. (Bild: Keystone)

Welche Regionen in welche der drei Risikostufen – mittel, hoch oder sehr hoch – eingruppiert würden, soll im Laufe der Woche bekanntgegeben werden. Es müssten allerdings zunächst mehr Regionen in eine höhere Stufe eingeordnet werden, hiess es bereits.

Die Gastronomie darf unter bestimmten Auflagen ab dem 3. Dezember in Regionen mit niedrigeren Stufen wieder öffnen. Gleiches gilt für nicht-essenzielle Geschäfte, Fitnessstudios und Friseure.

Bei Sportevents sollen je nach Risikostufe sogar bis zu 4’000 Zuschauer zugelassen werden. Bis dahin gilt in Grossbritannien noch ein Teil-Lockdown mit sehr strikten Kontaktbeschränkungen und weitgehend geschlossenen Geschäften. Schulen und Universitäten sind hingegen geöffnet.

Bedeutender Wallfahrtsort in Mexiko bleibt wegen Corona geschlossen

Millionen Menschen pilgern jedes Jahr im Dezember zur Basilika der Jungfrau von Guadalupe in Mexiko-Stadt – in diesem Jahr bleibt die Kirche wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Sie werde vom 10. bis 13. Dezember geschlossen, um zum Wohl des gesamten mexikanischen Volkes eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, hiess es am Montag in einer gemeinsamen Mitteilung der katholischen Kirche und der Regierung der mexikanischen Hauptstadt.

Die Entscheidung sei notwendig, auch wenn in einem der schwierigsten Jahre der mexikanischen Geschichte viele Menschen vermutlich das Bedürfnis hätten, bei der Jungfrau Trost zu suchen.

Die jährliche Wallfahrt zur Basilika gilt als eine der grössten weltweit. Im vergangenen Jahr wurden mehr als zehn Millionen Pilger gezählt. Der Legende nach erschien die Mutter Jesu zwischen dem 9. und 12. Dezember 1531 fünf Mal einem Ureinwohner namens Juan Diego, den Papst Johannes Paul II im Jahr 2002 heilig sprach. Sie beauftragte ihn demnach mit dem Bau einer Kapelle nahe Mexiko-Stadt. Heute gilt die dunkelhäutige Jungfrau von Guadalupe als Schutzpatronin Mexikos.

Italien registriert insgesamt mehr als 50’000 Corona-Tote

In Italien hat die Zahl der Corona-Toten die Schwelle von 50’000 überschritten. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Montag verzeichneten die Behörden binnen 24 Stunden 630 Tote mit Sars-CoV-2. Demnach starben bislang knapp 50’500 Menschen mit dem Virus. Zugleich sank die Zahl der Neuinfektionen binnen eines Tages auf rund 23’000. Da am Wochenende weniger Testkapazitäten zur Verfügung stehen, fällt dieser Wert am Montag oft geringer aus. Verglichen mit dem Montag der Vorwoche (knapp 27’400) lagen die Zahlen allerdings deutlich darunter. Insgesamt wurden bisher etwa 1,432 Millionen Corona-Fälle in Italien registriert.

In Italien starben mehr als 50’000 Menschen an den Folgen des Coronavirus. (Bild: Keystone)

Neben der Hoffnung auf Impfstoffe hatte in dem Land mit 60 Millionen Einwohner zuletzt auch der Reproduktionswert für Optimismus gesorgt. Nach dem jüngsten Lagebericht des Ministeriums vom Freitag sank der sogenannte R-Wert auf rund 1,2. In den Wochen zuvor hatte die Zahl im Schnitt bei 1,4 und davor bei 1,7 gelegen. Der R-Wert zeigt an, wie viele Menschen ein Infizierter durchschnittlich ansteckt. Sinkt er unter 1, gibt es immer weniger Neuinfektionen, die Epidemie läuft also aus.

WHO-Chef Tedros: Licht am Ende des langen Corona-Tunnels wird heller

Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, hält nach den jüngsten Meldungen zur Wirkung der neuen Corona-Impfstoffe ein Ende der Corona-Pandemie für möglich. «Mit den jüngsten positiven Angaben aus den Impftestreihen wird das Licht am Ende dieses langen, dunklen Tunnels heller», sagte Tedros am Montag in Genf. «Es gibt jetzt eine reale Hoffnung, dass Impfstoffe – zusammen mit den bewährten Massnahmen öffentlicher Gesundheit – helfen werden, die Covid-19-Pandemie zu beenden.»

Covid-19 ist die Krankheit, die durch das Virus ausgelöst werden kann. Zu den Massnahmen der öffentlichen Gesundheit gehört unter anderem: Abstand bei der Begegnung mit anderen halten, Hände waschen, Infizierte isolieren und mögliche Kontaktpersonen unter Quarantäne stellen. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Schauspielhaus Zürich öffnet Pfauen-Bühne für Freischaffende

Das Schauspielhaus Zürich öffnet mit der sogenannten Reihe «Open Call Open Haus» die Pfauen-Bühne für Freischaffende aus Theater, Musik, Literatur, Tanz, Performance oder Comedy.

Vorerst drei Mal im Dezember und einmal Anfang Januar soll die Pfauen-Bühne freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern der Stadt Zürich Auftrittsmöglichkeiten bieten, die ihnen das Coronavirus anderweitig verunmöglicht hat.

Verschiedene Abteilungen des Schauspielhauses sollen aus den eingehenden Projekten auswählen, wie das Schauspielhaus am Montag mitteilte. Die Einnahmen werden an die jeweiligen Künstlerinnen und Künstler gehen, während das Schauspielhaus die Infrastruktur und die Technik stellt.

Kein Rückgang bei Corona-Fällen in Deutschland

Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen verharrt in Deutschland weiter auf hohem Niveau.

10’864 neue Fälle haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen 24 Stunden gemeldet, wie das RKI – die Bundesbehörde für Infektionskrankheiten – am Montagmorgen bekanntgab. Das sind zwar im Vergleich zu anderen Wochentagen erwartungsgemäss wenige, weil nach Angaben des RKI am Wochenende weniger Proben genommen werden und dadurch auch insgesamt weniger getestet wird. Im Vergleich zu Montag vor einer Woche (10 824) blieb die Zahl aber fast gleich.

Im Oktober und Anfang November war die Zahl der gemeldeten Corona-Neuansteckungen in Deutschland rasant gestiegen. Nun hat sich der Wert seit etwa zwei Wochen auf hohem Niveau eingependelt. Der nach Inkrafttreten des Teil-Lockdowns erhoffte Rückgang ist bislang nicht klar zu erkennen.

Im Aargau seit Freitag mehr als 800 Covid-Infektionen registriert

Im Kanton Aargau sind zwischen Freitag und Sonntag insgesamt 833 neue Corona-Infektionen bestätigt worden. Vier Personen verstarben im gleichen Zeitraum an den Folgen von Covid-19.

Am Freitag wurden 453, am Samstag 290 und am Sonntag 90 Infektionen registriert, wie der Kanton am Montag auf seiner Website mitteilte. Weitere Hintergründe finden Sie hier.

Chaos und Panik am Flughafen Shanghai

Am Flughafen Shanghai wurden mehrere Mitarbeitende des Bodenpersonals positiv auf das Coronavirus getestet. Nach den positiven Befunden am Sonntag ist Chaos am Flughafen ausgebrochen. Dies, weil die Verantwortlichen laut NTV spontan einen Massentest anordneten, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu vermeiden.

Hunderte Flüge seien gestrichen, Tausende Flughafenmitarbeiter und Passagiere sollten nun getestet werden. Laut mehreren Twitter-Nutzern sei Flughafen nach Ankündigung des Massentests weitgehend abgesperrt worden. Auf mehreren Videos in sozialen Netzwerken ist zu sehen, wie Sicherheitspersonal in Schutzkleidung versucht, in Panik geratene Menschen am Verlassen des Flughafens zu hindern. Laut einem der Twitter-User hätten die Behörden aufgegeben, nachdem die Panik immer grösser wurde.

Gaststätten, Kinos und Theater in Barcelona öffnen wieder

In Barcelona kehrt am Montag der Alltag allmählich wieder ein. (Bild: Keystone)

Nach fünfwöchiger Zwangsschliessung zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist das öffentliche Leben in Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona ab Montag vorsichtig wieder hochgefahren worden.

Cafés, Restaurants, Kinos und Theater sowie andere Einrichtungen durften wieder öffnen. Das hatte die Regionalregierung der im Nordosten Spaniens gelegenen Region angesichts sinkender Infektionszahlen beschlossen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Weltcup-Start mit Zuschauern

Beim Weltcupauftakt der Biathleten am kommenden Wochenende im finnischen Kontiolahti sind trotz der sonst strikten Corona-Schutzkonzepte für Sportler und Betreuer bis zu 4’500 Zuschauer pro Tag erlaubt. Die Fans sollen auf vier Tribünen aufgeteilt werden, um den nötigen Abstand zu gewährleisten. Im Gegensatz zur Maskenpflicht für Athleten, Betreuer und OK-Mitarbeiter im gesamten Stadionbereich müssen die Fans keinen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Schweizer Tourismus steht vor schwieriger Wintersaison

Die Wintersaison steht für die Schweizer Tourismusbranche ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. Die bis dato getätigten Buchungen für die Weihnachts- und Sportferien sind deutlich unter dem Niveau des Vorjahrs.

Per Ende Oktober lag der Buchungsstand für die Weihnachtsferien in den Berggebieten rund 19 Prozent hinter den Werten von 2019 zurück, wie eine am Montag publizierte Umfrage des Branchenverbands «Schweiz Tourismus» zeigt. Für die zeitlich noch etwas weiter entfernten Sportferien trafen gar 28 Prozent weniger Buchungen ein als noch im Vorjahr. Alles zum Thema lesen Sie hier.

In den Bergen machen sich die touristischen Leistungsträger bereit für den Winter. Ein Blick auf die Buchungen zeigt aber, dass viele Gäste dieses Jahr nicht in die Berge fahren. (Bild: Keystone)

Italien macht Eingriffe auf Nerzfarmen möglich

Das italienische Gesundheitsministerium hat Vorkehrungen für Fälle von Corona-Infektionen auf Nerzfarmen getroffen.

Gesundheitsminister Roberto Speranza habe eine Verordnung unterzeichnet, die die Einstellung des Betriebs von Farmen in ganz Italien bis Februar 2021 möglich mache, bis eine neue Bewertung des epidemiologischen Status vorliege, wie das Ministerium am Montag mitteilte.

 

Nachdem in Dänemark und Griechenland zahlreiche Nerze wegen Corona-Mutation getötet werden mussten, wird auch in Italien die Grundlage für mögliche Eingriffe geschaffen. (Bild: Keystone)

Demnach können die zuständigen Behörden eine Farm mitsamt ihren Fahrzeugen und ihrer Ausrüstung bei einem Corona-Verdacht beschlagnahmen. Sollte sich der Verdacht auf eine Erkrankung unter den Nerzen bestätigen, würden die Nerze auf dem Hof getötet.

9751 Coronavirus-Ansteckungen innerhalb von 72 Stunden gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) innert 72 Stunden 9751 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Zudem registrierte das BAG gemäss einer Mitteilung vom Montag 213 neue Todesfälle und 410 Spitaleintritte. Hier lesen Sie mehr.

(Bild: Keystone)
Unicef will zwei Milliarden Corona-Impfdosen in arme Länder schicken

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie will das UN-Kinderhilfswerk Unicef zwei Milliarden Impfdosen in insgesamt 92 einkommensschwächere Länder liefern.

Die logistischen Vorbereitungen liefen bereits, teilte Unicef am Montag mit. Auch eine Milliarde Spritzen sollen verschickt werden.

«Während die Arbeit an der Entwicklung von COVID-19-Impfstoffen weitergeht, verstärkt Unicef die Anstrengungen mit Fluggesellschaften, Frachtunternehmen, Schifffahrtslinien und anderen logistischen Vereinigungen, lebensrettende Impfstoffe so schnell und sicher wie möglich zu liefern», sagte die Direktorin der Unicef-Versorgungsabteilung, Etleva Kadilli.

Corona nur winzige Delle für Treibhausgaskonzentration

Der Rückgang der Treibhausgas-Emissionen im Zuge der Corona-Lockdowns hält den Klimawandel nach einem Bericht der Weltwetterorganisation (WMO) nicht auf. Der Rückgang beeinflusse die Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre weniger als ohnehin jedes Jahr vorhandene natürliche Fluktuationen, schreibt die WMO am Montag in ihrem jährlichen Treibhausgas-Bulletin.

2019 durchbrach die CO2-Konzentration im globalen Durchschnitt erstmals die Marke von 410 ppm (Teilchen pro Million Teilchen), wie aus dem Bericht hervorgeht. Konkret lag die CO2-Konzentration im vergangenen Jahr bei 410,5 ppm, nach 407,9 beziehungsweise 405,5 ppm in den beiden Jahren davor.

Der Emissionsrückgang 2020 sei nur «eine winzige Delle» in der nach oben steigenden Kurve, sagte WMO-Generalsekretär Petteri Taalas. «Wir müssen die Kurve nachhaltig abflachen», sagte er in Anlehnung an den Ausdruck, den Epidemiologen im Zusammenhang mit den Coronavirus-Infektionen oft nutzen.

Lebensmittelkonzern Danone setzt auf Sparprogramm

Der französische Lebensmittelriese Danone reagiert mit Stellenstreichungen und einem Konzernumbau auf die Corona-Krise. Zudem passte das Unternehmen seine Mittelfristprognosen an. Bis 2023 wolle man bis zu einer Milliarde Euro an jährlichen Kosten einsparen, unter anderem durch den Abbau von bis zu 2000 Stellen in der Verwaltung, teilte Danone am Montag in Paris mit.

Allein in der Konzernzentrale könnte damit bis zu einem Viertel der Stellen wegfallen. Die Kosten für den Umbau bezifferte der Konzern für 2021 bis 2023 auf insgesamt ungefähr 1,4 Milliarden Euro.

Mehr als 142'000 neue Corona-Fälle an einem Tag in den USA

In den USA erhöht sich die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiter rapide. Am Sonntag meldeten die Behörden binnen 24 Stunden 142’732 neue Fälle, wie aus Daten der Universität Johns Hopkins (JHU) in Baltimore vom Montagmorgen (MEZ) hervorging.

Am gleichen Tag der Vorwoche waren es noch rund 133’000 gewesen. Der bislang höchste Wert war am Freitag registriert worden, als rund 196’000 Neuinfektionen gemeldet wurden.

Die Zahl der Toten mit einer bestätigten Coronavirus-Infektion belief sich am Sonntag demnach auf 921. In der Woche zuvor waren es am gleichen Tag 616. Erstmals seit Anfang Mai war am Donnerstag mit 2015 neuen Todesfällen wieder die 2000er-Marke überschritten worden. Der höchste Wert an einem Tag wurde am 15. April mit 2609 Toten erreicht.

Impfstoff von Astrazeneca ist zu 70 Prozent wirksam

Auch der britisch-schwedischen Pharmakonzern Astrazeneca hat positive Daten zu seinem Corona-Impfstoff vorgelegt. Dieser sei zu 70 Prozent wirksam. Lesen Sie hier mehr.

Nachdem Pfizer/Biontech und Moderna bereits positive Daten zu Corona-Impfstoffen vorlegten, folgt nun auch der Pharmakonzern Astrazeneca. (Bild: Keystone)
Pandemie beschleunigt Strukturwandel in Spitälern

Die Covid-19-Pandemie kostet die Schweizer Spitäler 1,7 bis 2,6 Milliarden Franken. Drei Viertel der 44 untersuchten Akutspitäler sind nicht profitabel genug. Lesen Sie hier mehr.

(Symbolbild: Keystone)
«Wir sind sauer» – Italiens Schüler haben genug vom Distanzunterricht

Italiens Schüler sind frustriert. Seit dem Frühling befinden sie sich im Home-Schooling – und das trotz unzureichend digitaler Ausstattung. Lesen Sie hier mehr.

Eine Lehrerin unterrichtet ihre Klasse digital. (Bild: Keystone)
Astrazeneca-Impfstoff zu 70 Prozent wirksam gegen Covid-19

Mit dem britisch-schwedischen Pharmakonzern Astrazeneca hat ein weiteres Unternehmen positive Daten zu einem Corona-Impfstoff vorgelegt.

Das Vakzin vermeide mit im Mittel 70-prozentiger Wahrscheinlichkeit, an Covid-19 zu erkranken, teilte das Unternehmen auf Basis von Daten aus der wichtigen Testphase III am Montag mit. Berücksichtigt wurden sowohl Daten bei einmaliger als auch zweifacher Impfung.

(Bild: Keystone)

Die Wirksamkeit der Vakzine von Pfizer/Biontech und Moderna liegt für Doppelimpfungen nach vorläufigen Daten bei rund 95 Prozent. Der Astrazeneca-Impfstoff kann den Angaben zufolge bei Kühlschranktemperaturen von zwei bis acht Grad aufbewahrt werden.

Der gemeinsam mit der Universität Oxford entwickelte Astrazeneca-Wirkstoff gehörte bereits seit längerem zu den vielversprechenden Kandidaten: So hatte die EU bereits vorab bis zu 300 Millionen Dosen davon bestellt. Insgesamt haben verschiedene Länder bereits Milliarden Dosen bei Astrazeneca in Auftrag gegeben.

Der Wirkstoff AZD1222 beruht auf der abgeschwächten Version eines Erkältungsvirus von Schimpansen. Es enthält genetisches Material eines Oberflächenproteins, mit dem der Erreger Sars-CoV-2 an menschliche Zellen andockt.

Australien: Victoria und New South Wales öffnen Grenze nach 138 Tagen

Die australischen Bundesstaaten Victoria und New South Wales haben nach 138 Tagen ihre wegen der Corona-Pandemie geschlossene Grenze wieder geöffnet. Einwohner der beiden bevölkerungsreichsten Regionen des Landes können jetzt erstmals seit dem 8. Juli wieder quarantänefrei reisen. Die Freude war so gross, dass laut lokaler Medien ein DJ die Autos mit Musik beschallte, als diese am Montag um kurz nach Mitternacht die Grenze zwischen dem Ort Wodonga in Victoria und dem nur wenige Kilometer entfernten Albury in New South Wales passierten.

Auch am Flughafen von Sydney wurde gefeiert, als nach mehr als vier Monaten die erste Maschine aus Melbourne landete. Zwei Dutzend weitere Flugzeuge sollten im Laufe des Tages folgen. Vor der Pandemie war die Verbindung eine der meistgenutzten Flugrouten der Welt.

Obwaldner Pflegeheim von Coronawelle erfasst

In einem Pflegeheim im Obwaldner Hauptort Sarnen sind über 60 Personen mit dem Coronavirus angesteckt worden. Gemäss Homepage des Pflegeheims «am Schärme» waren am Samstag 35 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 31 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach einem positiven Testresultat in Isolation.

(Screenshot: Google Street View)

Über die Ansteckungswelle berichtete am Montag der «Blick». Die Fälle konzentrieren sich auf ein Haus. In diesem habe es eine starke Ausbreitung der Fälle gegeben, teilte das Pflegeheim auf seiner Homepage mit. Es seien darauf sämtliche Bewohnerinnen und Bewohner getestet worden. Auch bei Personen ohne Symptome habe es ein positives Testresultat gegeben.

Der Grossteil der mit dem Virus angesteckten Personen hat nach Angaben des Pflegeheims einen milden Krankheitsverlauf. Es habe aber auch Todesfälle gegeben.

Migros bereitet sich auf Ansturm im Online-Geschäft vor

Der Detailhandelskonzern Migros bereitet sich angesichts der Corona-Pandemie auf eine anhaltend grosse Nachfrage im Online-Geschäft vor. In diesem Verkaufskanal sei mit Rekordumsätzen zu rechnen, sagte Migros-Chef Fabrice Zumbrunnen in einem Interview. Lesen Sie hier mehr zum Thema.

(Bild: Keystone)
Spahn rechnet mit ersten Corona-Impfungen noch im Dezember

Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geht davon aus, dass noch in diesem Jahr die ersten Bürgerinnen und Bürger in Impfzentren gegen das Corona-Virus immunisiert werden können. Lesen Sie hier mehr.

(Bild: Keystone)
Schwedens Regierungschef warnt: Corona-«Verschnaufpause» ist vorbei

Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen hat Schwedens Regierungschef Stefan Löfven alle Bürger dazu aufgerufen, im Kampf gegen die Pandemie zusammenzustehen und die Hygieneregeln zu beherzigen. Die «kleine Verschnaufpause» im Sommer und Herbst sei vorbei, sagte der Regierungschef am Sonntag in einer Fernsehansprache – seiner ersten derartigen Botschaft seit März. «Mehr Menschen stecken sich an. Mehr Intensivbetten werden für Schwerkranke mit Covid-19 benötigt. Mehr Menschen sterben, warnte er. Er beklagte, dass sich zu viele Menschen nicht an die Empfehlungen zur Pandemiebekämpfung gehalten hätten. Dies ändere sich aber nun.

(Bild: Keystone)

In dem Land mit seinen gut zehn Millionen Einwohnern wurden bislang rund 208.300 Ansteckungen erfasst sowie 6400 Todesopfer im Zusammenhang mit der Krankheit. Im Vergleich zu seinen Nachbarländern hatte Schweden über die vergangenen Monate deutlich weniger Beschränkungen im Alltagsleben erlassen.

Sánchez kündigt 13'000 Corona-Impfstationen in ganz Spanien an

In Spanien sollen nach dem Willen von Regierungschef Pedro Sánchez landesweit 13’000 Stationen für Impfungen gegen Covid-19 eingerichtet werden. Dies sehe ein Impfplan vor, der fertig ausgearbeitet sei und den er an diesem Dienstag im Detail vorstellen werde, sagte der Sozialist am Sonntagabend im Fernsehen. «Unser Land wird zusammen mit Deutschland das erste der Europäischen Union sein, das über einen kompletten Impfplan verfügt», betonte er.

(Bild: Keystone)

Die EU habe sich insgesamt bereits 1,2 Milliarden Impfdosen gesichert, von denen Spanien zehn Prozent zustünden, sagte Sánchez. Bereits am Freitag hatte er angekündigt, dass im ersten Halbjahr 2021 im Rahmen dieses Projekts «ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung» geimpft werden könne.

Mitglied der Königsfamilie infiziert

Ein weiteres Mitglied der britischen Royals hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Prinzessin Michael of Kent sei «seit drei Wochen in Isolation im Kensington-Palast», sagte ihr Sprecher Simon Astaire am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur in London. Auch ihr Mann sei vorsichtshalber in Isolation; ihm gehe es gut. Nach Angaben der «Sun» leidet die 75-Jährige unter hohem Fieber und einem Erschöpfungssyndrom. Sie führt den Vornamen ihres Mannes im Titel.

Bereits im Frühjahr hatte sich Prinz Charles (72) mit dem Coronavirus angesteckt; er litt aber nur unter leichten Erkältungssymptomen. Schwerer hatte es britischen Medien zufolge Prinz William (38) getroffen, der seine Infektion angeblich nicht publik machen wollte.

13'000 Impfstationen für Spanien

In Spanien sollen nach dem Willen von Regierungschef Pedro Sánchez landesweit 13’000 Stationen für Impfungen gegen Covid-19 eingerichtet werden. Dies sehe ein Impfplan vor, der fertig ausgearbeitet sei und den er am Dienstag, 24. November, im Detail vorstellen werde, sagte der Sozialist am Sonntagabend im Fernsehen.

Mitglied der englischen Königsfamilie mit Corona infiziert

Ein weiteres Mitglied der britischen Royals hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Prinzessin Michael of Kent sei «seit drei Wochen in Isolation im Kensington-Palast», sagte ihr Sprecher Simon Astaire am Sonntag, 22. November 2020, der Deutschen Presse-Agentur in London. Auch ihr Mann, Prinz Michael, sei vorsichtshalber in Isolation; ihm gehe es gut. Nach Angaben der «Sun» leidet die 75-Jährige unter hohem Fieber und einem Erschöpfungssyndrom. Sie führt den Vornamen ihres Mannes im Titel.

Prinzessin Michael of Kent. (Bild: Keystone)
Nun hat es auch den SC Bern erwischt

Als letztes National League-Team erwischte das Coronavirus den Schlittschuhclub Bern. Der SCB muss wegen eines positiven Corona-Falls für zehn Tage in Quarantäne; die geplanten Partien gegen die ZSC Lions (am 27.11.), Lugano (28.11.) und Ajoie (Schweizer Cup/30.11.) wurden verschoben.

Damit mussten alle zwölf Teams der National League in den ersten siebeneinhalb Wochen der Eishockey-Meisterschaft mindestens ein Mal in Quarantäne; der EV Zug als einziges sogar zwei Mal.

Die Spieler des SC Bern müssen für zehn Tage in Quarantäne. (Archivbild: Keystone)
Vertreter der US-Regierung: Corona-Impfung ab 11. Dezember möglich

Der von BioNTech und Pfizer entwickelte Corona-Impfstoff könnte in den USA im Fall einer Notfallzulassung einem Regierungsvertreter zufolge bereits ab dem 11. Dezember verfügbar sein.

Der Impfstoff könne nach einer Genehmigung der US-Arzneimittelbehörde FDA innerhalb von 24 Stunden an die Bundesstaaten geliefert werden, sagte der für das Impfprogramm der US-Regierung zuständige Vertreter, Moncef Slaoui, am Sonntag im Gespräch mit CNN. Er hoffe, dass bereits am 11. oder 12. Dezember 22020 Menschen geimpft werden könnten, sagte er dem Fernsehsender.

(Bild: Keystone)

Slaoui hat keinen Einfluss auf die Entscheidung der FDA und den Zeitplan der Behörde. Die FDA hat aber für den 10. Dezember die Sitzung eines Expertenrats zu der Impfstoffzulassung einberufen, weswegen eine Genehmigung zu einem früheren Zeitpunkt unwahrscheinlich erscheint.

Merkel unterstützt Idee für weltweiten Pandemievertrag

Bundeskanzlerin Angela Merkel befürwortet die Idee eines weltweiten Vertrags zur Bekämpfung künftiger Pandemien. EU-Ratspräsident Charles Michel habe einen entsprechenden Vorschlag gemacht, den sie unterstütze, sagte die frühere CDU-Chefin am Sonntag, 22. November, nach dem per Videokonferenz organisierten G20-Gipfel der führenden Wirtschaftsnationen.

Der Vertrag könne eine Lehre aus dem sein, was man im Augenblick erlebe. Der Kampf gegen die aktuelle Corona-Pandemie und ihrer wirtschaftlichen Folgen war Topthema des von Saudi-Arabien organisierten G20-Gipfels.

(Bild: Keystone)

Der Vorschlag von Charles Michel sieht vor, die internationale Zusammenarbeit bei Pandemien fest zu vereinbaren, um schneller und koordinierter reagieren zu können. Er sollte nach Vorstellung des Belgiers unter Einbeziehung aller Organisationen der Vereinten Nationen verhandelt werden. Die Weltgesundheitsorganisation WHO soll eine Schlüsselrolle spielen.

Kadetten Schaffhausen in Quarantäne

Die Handballer von Kadetten Schaffhausen befinden sich die nächsten zehn Tage in Quarantäne. Nach der Rückkehr aus Nordmazedonien, wo die Schaffhauser letzte Woche im Europacup spielten (25:25 gegen Bitola), wurde ein Mitglied der Delegation positiv auf das Coronavirus getestet.

Die Kantonsärztin verfügte, dass die Kadetten ab dem 1. Dezember wieder trainieren dürfen.

BAG entwickelt neue Strategie zur Bekämpfung der Pandemie

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat eine neue Strategie zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie entwickelt. Wird bei einer bestimmten Gruppe ein positiver Fall festgestellt, soll künftig die gesamte Gruppe mit Schnelltests getestet.

Die neue Strategie werde «in den kommenden Wochen umgesetzt», sagte BAG-Sprecher Daniel Dauwalder am Sonntag gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA und bestätigte damit Informationen aus der «NZZ am Sonntag». Er nannte als Beispiele Schulen oder Heime, sagte aber nichts über weitere potenzielle Zielgruppen.

(Bild: Keystone)

Laut Dauwalder wird damit die Suche nach Infektionsherden verbessert. Die Strategie könne erst jetzt umgesetzt werden, da zuvor die Schnelltests eingeführt werden mussten.

Festnahmen bei Anti-Lockdown-Protesten in England

Bei Anti-Lockdown-Protesten in mehreren britischen Städten hat die Polizei am Wochenende Dutzende Menschen festgenommen. Betroffen waren vor allem Liverpool im Nordwesten Englands, Basildon in Ostengland und Bournemouth an der Südküste. In England endet am 2. Dezember ein Teil-Lockdown mit starken Kontaktbeschränkungen. Schulen und Universitäten sind aber geöffnet.

Die Demonstranten wurden unter anderem festgesetzt, weil sie gegen Corona-Schutzmassnahmen verstossen hatten oder gewalttätig gegenüber Einsatzkräften geworden waren. Besonders die Stadt Liverpool und ihre Umgebung ist stark von der Pandemie betroffen. Ein Polizeisprecher nannte das Verhalten der Demonstranten dort „selbstsüchtig“, sie gefährdeten sich selbst und andere Menschenleben.

Protestzug gegen Corona-Politik in Berlin gestartet

Der Protestzug gegen die Corona-Politik am Sonntag in Berlin ist mit einigen hundert Teilnehmern gestartet. Angemeldet waren um die 5000 Demonstranten. Eine Polizeisprecherin sagte, es seien weit weniger Teilnehmer. Die Demonstranten, die in Prenzlauer Berg starteten, hielten sich ihr zufolge weitgehend an die Maskenpflicht. Vereinzelt seien Strafanzeigen geschrieben worden. Bei vorgezeigten Attesten, die von der Maskenpflicht befreien sollen, habe es den Verdacht gegeben, dass sie nicht echt seien, sagte die Sprecherin der Polizei.

(Bild: Keystone)

Die Demonstration von Gegnern der Corona-Massnahmen wird als «Schweigemarsch» bezeichnet. An der Strecke standen immer wieder lärmende Menschen mit Kochtöpfen, die den Aufzug stören wollten. Gelegentlich ertönten «Nazis raus»-Rufe. Auf Balkonen sind Transparente zu sehen unter anderem mit der Aufschrift: «klar denken statt quer denken. Kein Platz für Corona-Leugner und Nazis.»

Rund 600 Polizisten begleiten an diesem Sonntag die Versammlung gegen die Corona-Politik sowie Gegendemonstrationen.

Pandemie schadet der kindlichen Entwicklung nicht nachhaltig

Erkenntnissen von Psychiatern zufolge sind die Auswirkungen auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen geringer als befürchtet. Das berichtet ntv am Sonntag. «Es gibt aktuell keine Anhaltspunkte, dass sich in der psychischen Entwicklung der jungen Menschen etwas nachhaltig verändern könnte», zitiert die dpa den Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Michael Kölch.

(Bild: Keystone)

Die geistige Entwicklung finde demnach weiterhin normal statt – trotz der Pandemie, die oft als belastend und lästig empfunden würde. Desweiteren warnte Kölch davor, über mögliche Langzeitfolgen zu spekulieren: «Das ist wissenschaftlich nicht haltbar. Dazu muss man jetzt Studien machen», so der Wissenschaftler.

Fast 200'000 Neuinfektionen in den USA

Die USA melden am Sonntag einen neuen Höchststand bei den Neuinfektionen. Laut Daten der «New York Times» hatten sich zuletzt 198’585 Menschen mit Corona infiziert.

(Bild: Keystone)

Damit erhöht sich die Zahl des Gesamtinfektionen auf mehr als zwölf Millionen. Mehr als 255’000 Personen starben im Zusammenhang mit Covid-19.

Experten: Coronavirus-Pandemie dürfte Winterblues verstärken

In der Coronavirus-Pandemie mit ihren Beschränkungen dürften die Menschen mehr als sonst unter Winterblues und Winterdepressionen leiden. Ärzte in China hätten schon in der ersten Phase der Pandemie häufiger Ängste, Depressionen und Schlafstörungen festgestellt, eine österreichische Studie gehe gar von einer Verfünffachung der depressiven Störungen aus.

Dies sagte Detlef Dietrich, Ärztlicher Direktor und leitender Arzt der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie der Burghof-Klinik in Rinteln am Sonntag. «Depressive leiden deutlich stärker», betonte er.

Ängste, allgemeines Stressgefühl und Depressionen hätten in der Krise «signifikant zugenommen», vor allem jüngere Menschen zwischen 20 und 50 Jahren seien betroffen. Grund sei vermutlich, dass sie unter der Mehrfachbelastung litten, sich um Kinder und Eltern kümmern zu müssen: «Es ist zu vermuten, dass solche Belastungen insgesamt die Zahl depressiv Erkrankter ansteigen lassen.»

Deutschland meldet 15'741 Neuinfektionen

Das deutsche Robert-Koch-Institut (RKI) meldet am Sonntagmorgen mit 15’741 Neuinfektionen mit dem Coronavirus.

Das sind 1206 Infektionen weniger, als letzten Sonntag, als 16’947 Neuinfektionen gemeldet wurden. Der bisherige Höchststand wurde am Freitag mit 23’648 Fällen erreicht.

Anne Lévy: «Es sieht nach einer Trendwende aus»

Die BAG-Direktorin Anne Lévy, sieht Besserungen bei der Coronavirus-Lage der Schweiz. «Es sieht nach einer Trendwende aus», sagt sie in einem Interview. Hier lesen Sie mehr.

Anne Lévy, sieht Besserungen bei der Coronavirus-Lage der Schweiz. (Foto: Keystone)
Was bisher geschah

Ältere Meldungen und Informationen zur Corona-Pandemie auf der Welt und in der Schweiz finden Sie hier.

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