Wenn der Magen leer ist, arbeitet er trotzdem weiter. (Bild: Keystone)
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So entsteht Magenknurren

Wenn wir Hunger haben, knurrt oft der Magen. Aber wie und warum entsteht das Geräusch?

Rund anderthalb Liter Nahrung passt in unseren Magen. Tag und Nacht ziehen sich Magen und Darm ohne Unterlass zusammen und dehnen sich aus – auch wenn wir nichts gegessen haben. So wird der Verdauungstrakt gewissermaßen sauber und ordentlich gehalten.

Normalerweise wird die Nahrung, die aus der Speiseröhre kommt, so mit Magensaft zu Brei vermengt und durchgeknetet.

Ist der Magen jedoch hauptsächlich mit Luft gefüllt – immerhin schlucken wir davon rund zwei Liter täglich – schwingt diese statt des Speisebreis hin und her – und es rumpelt und grollt. Wenn sich die Magenwände zusammenziehen, geraten diese in Schwingung, ähnlich wie bei einem Dudelsack. Die Folge ist das typische brummelnde Geräusch.

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