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Die Fachexperten des Bundes informieren über die aktuelle Corona-Lage in der Schweiz. Sehen Sie hier nochmals die ganze Medienkonferenz. (Video: Youtube/Der Eidgenössische Bundesrat)
Schweiz

Steffen: «Wenn sich Basler Trend fortsetzt, sind wir an Weihnachten in hochkritischer Situation»

Die Fachexperten des Bundes informierten am Freitag über die aktuelle Corona-Lage in der Schweiz. Sehen Sie hier die Medienkonferenz im Rückblick.

Die Fallzahlen gehen zurück, es wird aber weniger getestet. Das Bundesamt für Gesundheit startet deshalb am Sonntag eine neue Kampagne. Der Berufsverband der Schweizer Ärztinnen und Ärzte FMH und der Krankenkassenverband H+ unterstützen die Kampagne.

«Wir müssen so viele Fälle wie möglich aufdecken, deshalb sind die Tests wichtig», sagte Virginie Masserey, Leiterin Sektion Infektionskontrolle beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch vor den Bundeshausmedien in Bern. Alles zum Thema lesen Sie hier.

40 Testmöglichkeiten in Basel

Angesichts der Infoflut zum Thema Corona rät der baselstädtische Kantonsarzt Thomas Steffen, «den Höhlenmenschen in uns zu überlisten», der zu stark auf solche Dauerreize reagieren. Mehr dazu lesen Sie hier.

Kantonsarzt Steffen kommentiert die Basler Situation: «Wir haben über Wochen, fast Monaten, für städtische Verhältnisse vergleichsweise günstige Werte gehabt. In den letzten zwei bis drei Wochen haben wir festgestellt, dass wir einen gegenläufigen Trend zur Schweiz haben. Die Zahlen in der Schweiz sinken und gehen in Basel hoch. Durch die Bevölkerungsdichte wird es schnell kritisch bei solchen Werten. Deshalb wurden die neuen Massnahmen im Kanton Basel-Stadt als Brems-Faktor beschlossen. Wir haben berechtigte Sorgen, dass, wenn sich dieser Trend fortsetzt, wir zu Weihnachten in einer hochkritischen Situation wären in Basel.» Alles zu den neuen Massnahmen im Kanton Basel-Stadt lesen Sie hier.

Zu den Tests sagte Steffen, die Anbieter seien in der Pflicht, verstärkt Angebot zu machen. Es gebe genug Tests, aber deren Nutzung gehe in letzter Zeit zurück. Man müsse «breiter in die Testung reinkommen». Gerade Junge würden dafür nicht gerne in eine Spitalumgebung gehen. In Basel gebe es mittlerweile 40 Testmöglichkeiten, auch in Apotheken, Drogerien der anderen privaten Anbietern.

Restrisiko zu Weihnachten

Damit man die Weihnachtsfeiern einigermassen sicher im kleinen Kreise abhalten könne, rät Steffen zu einem vorsorglichen Rückzug im Vorfeld des Fests im Sinne einer Vorquarantäne. Weihnachtsgeschenke würde man besser auch jetzt kaufen, um Kontakte zu senken. Dann könne man am Tag selber auch die Grosseltern einladen. Allerdings bleibe ein Restrisiko. Mehr dazu lesen Sie hier.

Am Freitagnachmittag informierte zudem der Kanton Basel-Stadt über die aktuelle Corona-Lage und weitere Massnahmen.

1 Kommentar

  1. Den Gedanken Weihnachten und Sylvester feiern zu können, sollten wir uns bereits jetzt abschminken. Soweit kann und darf es nicht kommen. Anschliessend baten haben wir ab 10. Januar die tödliche Dritte Welle !
    Es wären bereits im September härtere Massnahmen angesagt gewesen um die Sache einzudämmen.Report

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