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Der Telebasel-Talk vom 17.11.2020.
Basel

Bettina Dieterle: «Manchmal überkommt mich das heulende Elend»

Ab Donnerstag tritt Bettina Dieterle mit ihrem neuen Programm «Ego-Blues» im Teufelhof auf. Wie andere Künstlerinnen ist sie von der Coronakrise hart getroffen.

Kürzlich postete Bettina Dieterle auf Facebook: «Ich bliebe so gerne cool. Aber ich kann es nicht. Das heulende Elend überkommt mich. Jetzt werden Produktionen auf nächsten Herbst verschoben. Wo wir wieder alle reinmüssen und nicht wissen, ob dann der Scheiss von vorne losgeht.»

Bis im Frühjahr könne sie sich noch halten, sagt die vormalige Drummeli-Regisseurin im Vorgespräch. Aber dann? Auftritte wie im Teufelhof seien für sie Gold wert. Wenn nur 50 Leute kommen dürfen, kriegt sie nur die Hälfte des Geldes. «Und wenn die Ansteckungs-Zahlen wieder ansteigen, dann kommen die Leute nicht». Dran bleiben ist Dieterles Maxime: Den «Ego-Blues» spielen. Untertitel: «Diese Show stärkt Ihr Immunsystem!»

Der Wahnsinn des heutigen Lebens

Wie andere in der Branche ist die Basler Schauspielerin hart von den Coronamassnahmen getroffen. Viele Kleintheater haben vorerst geschlossen. Niemand plant jetzt Saisons oder stellt Leute in Ensembles an. «Manchmal frage ich mich schon, ob ich überhaupt aufstehen und einen Text lernen oder einen Flyer drucken lassen soll. Morgen kann schon alles wieder vorbei sein».

Aber jetzt probt sie intensiv, damit herauskommt, was der Werbetext verspricht: «Mit vielen satirischen Texten und mit wunderbarem Gesang, schrägen Coverversionen und Eigenkompositionen führen Betty Dieterle, die Cellistin Nora Kaiser und der Geiger Adrian Borter klug und äusserst unterhaltsam ihr Publikum durch den Wahnsinn des heutigen Lebens.»

Im Talk: Bettina Dieterle, Dienstag, 17. November 2020, 18.45 Uhr.

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