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Der Telebasel Glam Beitrag vom 13. November 2020.
Basel

Unglückstag oder hartnäckiger Mythos: Was steckt hinter dem Freitag, dem 13.?

Es ist wieder soweit: Es ist Freitag, der 13. Für viele ist es ein Unglückstag. Woher stammt dieser Aberglaube?

Ist Euch heute schon etwas Komisches passiert? Seid Ihr vielleicht gestolpert, ist Euch die Tasse Kaffee aus der Hand gefallen und hatte der Bus Verspätung? Das kann am heutigen Kalendertag kein Zufall sein. Das glauben zumindest manche Menschen. Denn heute ist Freitag, der 13. – für viele Menschen ist es ein ganz normaler Freitag. Für manche jedoch ein Unglückstag, an dem sie schon mit einem mulmigen Gefühl aufstehen oder sogar lieber gleich im Bett bleiben.

Woher stammt dieser Aberglaube?

Woher haben diese Freitage ihren schlechten Ruf? Im Interview gibt der Schweizer Soziologe Ueli Mäder Antworten auf diese Frage. «Der schlechte Ruf des Freitags und der Zahl 13 hat religiöse Hintergründe. An einem Freitag, also am Karfreitag, wurde Jesus gekreuzigt und beim letzten Abendmahl kam Jesus mit seinen zwölf Jüngern zusammen und die dreizehnte Person, der angebliche Verräter Judas. So prallen also gleich zwei Unglücksdaten aufeinander.»

Ueli Mäder selbst ist nicht abergläubisch. Trotzdem ist ihm etwas zu der aktuellen Corona-Situation aufgefallen: «Wir befinden uns zurzeit in der zweiten Corona-Welle. Am Freitag, 13. März 2020, hat der Bundesrat die erste Welle verkündet. Auch das können manche als reinen Zufall sehen. Abergläubische hingegen werden behaupten, dass das dem berühmt-berüchtigten Unglückstag zu verschulden ist.»

Glam hat verschiedene bekannte Persönlichkeiten, darunter auch den Schweizer Comedian Stefan Büsser, zu diesem Thema befragt. Aberglaube, ja oder nein? Ihre Antworten gibt’s oben im Video zu sehen.

Und, nicht zu vergessen: Auch ein Freitag, der 13. läutet das wohlverdiente Wochenende ein.

1 Kommentar

  1. Jesus Kreuzigung war nicht an einem Dreizehnten. Man weiss nicht mal das Jahr.
    Am Freitag, den 13. liess König Philip der Schöne von Frankreich mit Unterstützung des Papstes die Kreuzritter verhaften und ihr Vermögen einziehen. Angeblich wegen Gotteslästerung; in Wahrheit, weil er (und der Papst) ihnen viel Geld schuldete. Der Orden wurde verboten und die meisten Ritter umgebracht.
    So waren Papst und König ihre Schulden los und waren reich, aber in kurzer Zeit tot.Report

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