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Der Telebasel News Beitrag vom 13. November 2020.
Basel

Bürgerspital Basel mit Pop-Up-Store statt Herbstmesse-Stand

Eigentlich wäre das Bürgerspital Basel mit einem Stand an der Herbstmesse gewesen. Doch weil diese nicht stattfindet, erkundet man kurzerhand neue Gefilde.

Jahr für Jahr war das Bürgerspital Basel an der Herbstmesse präsent mit einem Stand. Doch die Basler Herbstmesse, die dieses Jahr ihr 550-jähriges Bestehen gefeiert hätte, wurde wegen Corona abgesagt. «Die Idee kam wegen der Messe-Absage», sagt Marcel Hügi. Er ist der Leiter des Geschäftsfelds Integration vom Bürgerspital Basel (BSB).

Zeitgleich hätte sich ein gutes Angebot ergeben. So entstand der Pop-Up-Store. Das temporäre Geschäft ist an der Freien Strasse 81. «Jetzt können wir an einem prominenten Ort unsere Produkte zeigen und verkaufen», sagt Hügi. Doch man wolle auch die Marke BSB zeigen, die einem Relaunch unterlief. Doch das Hauptargument für den Pop-Up-Store ist laut Direktor Beat Ammann: «Wir wollen auch zeigen, was im BSB alles hergestellt wird.»

Wenig überraschend wurde der Laden auch im Haus entworfen und vom BSB selbst die Einrichtung gebaut. Durch die diversen Werkstätten hätte man ohne Weiteres die Kapazitäten dafür. Dort arbeiten Menschen mit Behinderung oder Jugendliche, die Wiedereingliederungsmassnahmen in Anspruch nehmen. Das Geschäft öffnet morgen Samstag seine Türen.

Mehr Inklusion mit Laden

Heute Freitag hat ausserdem die Stiftung Blindenheim Basel ihr neues Lokal eröffnet, am Fuss des Spalenbergs. «Die Präsenz ist ein ganz wichtiger Ort für die Inklusion von Sehbehinderten», sagt Geschäftsführer Georges Krieg. Kaufen im «Ybligg», so heisst der Laden, kann man unter anderem Körbe.

Aber es wird auch im Laden selbst gewerkt. So kann man einer sehbehinderten Person beim Reparieren einer Korb-Sitzfläche eines Stuhls zuschauen. «Wir wollten schon länger im Herzen der Stadt auftreten», so Krieg.

Das Ganze in Zusammenarbeit mit dem BSB. «Die Überlegung war, nicht nur eine Gruppe hervorzaubern», sagt der Blindenheim-Geschäftsführer. Vielmehr wolle man die Inklusion auf allen Ebenen vorantreiben. Das gemeinsame Präsentieren sei am cleversten. Ob das klappt, kann man selbst herausfinden. Im Pop-Up-Laden noch bis am 23. Dezember, beim Spalenberg auf unbestimmte Zeit.

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