Der Corona-Blues schlägt vielen auf die Psyche. (Symbolbild: Unsplash)
Schweiz

So schaffen Sie sich Ruheinseln während der Pandemie

Die Corona-Pandemie stellt für viele Menschen eine grosse Belastung dar. So verschaffen Sie sich Ruhe und Ablenkung, und bei diesen Stellen finden Sie Hilfe.

Die Corona-Pandemie wird uns noch Monate lang begleiten. Das betonte an einer Medienkonferenz auch der Basler Kantonsarzt Thomas Steffen. Man solle sich auch Ruheinseln schaffen, wo Corona nicht im Mittelpunkt stehe – natürlich unter Einhaltung der Schutzmassnahmen. Telebasel hat für Sie eine Auswahl an solchen Ruheinseln und Strategien für den Umgang mit dieser Zeit zusammengestellt.

Schaffen Sie sich eine Tagesstruktur

Struktur hilft gegen Chaos, gibt Sicherheit und stärkt in Stresssituationen. Bleiben Sie beispielsweise trotz Home Office nicht im Pyjama, essen Sie zu den gewohnten Zeiten und halten Sie eine fixe Zeit ein, wann Sie ins Bett gehen.

Gehen Sie regelmässig raus in die Natur

Schon ein kurzer Aufenthalt in der Natur verbessert das Wohlbefinden. Das zeigen auch Studien. Gerade im Herbst können Sie wunderschöne Waldspaziergänge unternehmen. Sie brauchen mehr Action? Wie wäre es mit Drachensteigenlassen oder Geo-Caching, der modernen Version der Schatzsuche? Und weil auch Sport gut für die Psyche ist, profitieren Sie beim Joggen oder beim Vita Parcours gleich doppelt.

Führen Sie ein Tagebuch

Was jetzt Alltag ist, ist in zehn Jahren vielleicht schon wieder vergessen. Schreiben Sie auf, was Sie erleben, denken oder fühlen. Das hilft bei der Verarbeitung. Und wenn Sie später ihren Kindern oder Enkeln davon erzählen möchten, haben Sie eine gute Gedankenstütze.

Lassen Sie sich etwas vorlesen – aus dem Weltall

Eskapismus hilft. Wenn Sie auf Netflix nichts mehr finden, keine Lust auf Podcasts oder Lesen haben, hilft Ihnen vielleicht die ISS. Astronautinnen und Astronauten aus verschiedenen Ländern haben Videos aufgenommen, in denen sie Kinderbücher vorlesen – auf der ISS. Die Welt ist aktuell sehr komplex. Da darf es auch mal ein bisschen leichtere Kost sein.

Schreiben Sie Ihren Liebsten

Ob per WhatsApp, Brief oder Postkarte: Schreiben Sie Ihrer Familie, Bekannten oder Freundinnen und Freunden. Ein kleiner Gruss, der Sie und die anderen daran erinnert, dass man nicht alleine ist.

Gemeinsam Filme schauen

Plug-Ins wie Teleparty lassen uns gemeinsam synchron Filme schauen, ohne dass wir am gleichen Ort sein müssen.

Feiern Sie trotz allem

Grosse Zusammenkünfte sind weder erlaubt, noch sinnvoll. Aber feiern muss man nicht mit vielen Leuten. Auch Zoom-Parties sind eine Möglichkeit. Oder Sie finden eine Möglichkeit, allein zu feiern. Zelebrieren Sie schöne Momente und kleine und grosse Erfolge.

Ab ins Museum

Viele Museen und andere Sehenswürdigkeiten bieten virtuelle Rundgänge an. So können Sie Ausstellungen sehen, ohne eine Maske tragen zu müssen und sich wegen Menschenansammlungen zu sorgen.

Licht tanken

Licht tut der Seele gut. Gehen Sie regelmässig bei Tageslicht raus. Eine Alternative oder Ergänzung können Tageslichtlampen sein.

Mehr Tipps und Tricks und Stellen, bei denen Sie sich melden können, wenn Sie Hilfe brauchen, finden Sie hier.

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