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Der Telebasel Report vom 11. November 2020.
Basel

So soll das präsidiale Departement gerettet werden

Das Präsidialdepartement steht kurz vor der Abschaffung. Nun gibt es einen letzten Rettungsversuch. Wie könnte der aussehen?

Thomas Kessler sieht zwei Dinge, die sich schnellstmöglich ändern müssen: Zum einen die Kommunikation, zum anderen die Haltung des Regierungsrats gegenüber dem Präsidialdepartement. Das gibt Hoffnung, denn: Beide Themen dürften sich am 29. November von selbst lösen.

Wer zieht ins Rathaus ein? Eine neue Polit-Generation steht bereit. (Bild: Telebasel)

Kommunikation als Schlüssel zum Erfolg

Alle drei aussichtsreichen Kandidaten und Kandidatinnen gelten als kommunikativ überdurchschnittlich begabt. Dem SP-Vertreter Beat Jans wird in diesem Bereich nicht selten gar Brillanz attestiert. Die Kommunikation nach innen aber auch nach aussen dürfte sich also alleine durch den Wechsel des Regierungspräsidiums markant verbessern.

Klimabewegung sei Dank: Wird das Präsidialdepartement bald zum Klima-Ministerium? (Bild: Telebasel)

Neue Generation als Hoffnungsträger

Besonders interessant: Das dem bisherigen Regierungsrat in Teil 1 vorgeworfene Problem der Machtpolitik samt Gärtchen-Denken soll sich gemäss Kessler nach dem zweiten Wahlgang ebenfalls in Luft auflösen. Dieses habe nämlich dazu geführt, dass dem Regierungspräsidium gar nicht erst Raum zur Entfaltung gelassen wurde. Roland Stark spricht sogar von einem «Aushungern» des Amtes.

Wehrt sich: Patricia von Falkenstein, Präsidentin der LDP BS. Den Regierungsparteien wird vorgeworfen, das PD bewusst auszuhungern. (Bild: Telebasel)

Mit Stephanie Eymann, Esther Keller oder Kaspar Sutter stünden nun gleich drei Vertreterinnen und Vertreter einer neuen Polit-Generation bereit, für die Teamarbeit schon grundsätzlich wichtiger sei, als die persönliche Profilierung.

Im Report nehmen Pascal Pfister, Patricia von Falkenstein sowie Balz Herter Stellung zum Vorwurf, man habe das Präsidialamt jahrelang bewusst ausgehungert. Zudem stellen die Kandidaten und Kandidatinnen ihre Vision für die Zukunft des Präsidialdepartements vor.

Sehen Sie hier Teil 1 des Reports: Streit um das Präsidialdepartement:

Der Telebasel Report vom 4. November 2020.

1 Kommentar

  1. Ich frage mich, wo bei Herrn Jans die Brillanz festzustellen war? In seinen Jahren als Nationalrat, konnte
    man bei ihm seine überdurchschnittliche Gabe nicht bemerken, da er sich immer als starker Parteisoldat,
    im Sinne seiner politischen Ausrichtung, gab. Seinen Einsatz für den Kanton Basel-Stadt war sehr gering.
    Nach den beiden schwachen Vorsteher des Stadtpräsidiums, braucht Basel keinen Profilneurotiker und
    wie schon von anderer Seite erwähnt wurde, auch keinen Grüssaugust.
    Wenn sein Interesse an Basel so gross ist, hätte er sich schon in früheren Jahren für ein Amt in der Re-
    gierung einsetzen können.Report

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