Mit dem Basler Rheintunnel-Projekt soll der Autobahnabschnitt Osttangente erweitert werden. (Bild: Keystone)
Basel

Grünes Licht für Basler Autobahn-Rheintunnel-Projekt

Der Bundesrat hat dem Rheintunnel zugestimmt. Das 2,36 Milliarden-Projekt soll den durch die Stadt führenden Autobahnabschnitt Osttangente erweitern.

Der geplante Rheintunnel in Basel ist einen Schritt weiter: Der Bundesrat hat dem generellen Projekt, das den durch die Stadt führenden Autobahnabschnitt Osttangente erweitern soll, zugestimmt. Der Baubeginn für das 2,36 Milliarden teure Projekt ist frühestens für 2029 vorgesehen.

Der neue Tunnel unter dem Rhein soll die häufig überlastete A2/A3 zwischen den Verzweigungen Hagnau und Wiese entlasten, wie der Bundesrat am Mittwoch mitteilte. Die Kosten für das Vorhaben werden auf rund 2,36 Milliarden Franken veranschlagt.

Baubeginn 2029

Der Baubeginn ist für 2029 geplant und hängt gemäss Mitteilung von der Priorisierung der Erweiterungsprojekte durch das Parlament im Rahmen des strategischen Entwicklungsprogramms (STEP) Nationalstrasse 2022 ab. Als Bauzeit werden zehn Jahre angegeben.

Der Rheintunnel umfasst gemäss Mitteilung je eine zweispurige Röhre in zwei Richtungen: Die Röhre in Fahrtrichtung Frankreich/Deutschland soll beim Anschluss Birsfelden beginnen. Beim Autobahnzubringer Birsfelden soll dabei je ein zusätzlicher Fahrstreifen realisiert werden.

Tunnel schützt auch vor Lärm

Vorgesehen ist, dass der Tunnel nördlich des Badischen Bahnhofs in Basel endet. Als Anschluss in den Rheintunnel soll vom Autobahnabschnitt Nordtangente her die Ausfahrt Klybeck genutzt werden. Diese Ausfahrt wurde zwar im Rahmen des Baus der Nordtangente realisiert, aber nie in Betrieb genommen, um das Basler Quartier Klybeck vom Verkehr zu schonen.

Von Deutschland her soll eine neue Ausfahrtsrampe an der bestehenden Grenzbrücke der A2-Osttangente gebaut werden. Das Projekt sieht zudem vor, den Lärmschutz mit «schallabsorbierenden Verkleidungen und einem lärmarmen Belag» zu verbessern.

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