Featured Video Play Icon
International

Schweiz sichert sich wohl Biontech-Impfstoff

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
Zwei weitere Spiele der ZSC Lions verschoben

Die ZSC Lions müssen bis am Mittwoch, 18. November, in Quarantäne, nachdem in den letzten Tagen drei Mitglieder der Mannschaft respektive des Betreuerstabs positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. Dies verordnete der Zürcher Kantonsarzt.

Damit musste die National League zwei weitere Partien mit Beteiligung der ZSC Lions verschieben: Das Heimspiel am Freitag gegen Lugano und das Auswärtsspiel am Samstag gegen Fribourg-Gottéron können nicht stattfinden. Am Dienstag war bereits das Duell zwischen den Zürchern und den SCL Tigers verschoben worden.

Die ZSC Lions müssen bis am 18. November in Quarantäne und zwei weitere Eishockey-Spiele müssen verschoben werden. (Bild: Keystone)
Bundesrat will 63 zusätzliche Millionen für Erhalt der Innovationskraft der Firmen

Der Bundesrat will sicherstellen, dass die Unternehmen in der Schweiz während der Corona-Pandemie ihre Innovationskraft aufrechterhalten können. Er hat die Lancierung eines entsprechenden Impulsprogramms mit erleichterten Förderbedingungen beschlossen.

Mit dem Impulsprogramm «Innovationskraft Schweiz» sollen KMU und Unternehmen mit maximal 500 Beschäftigten in den Jahren 2021 und 2022 finanziell unterstützt werden, wie das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Berufsbildung und Forschung (WBF) am Mittwoch mitteilte.

USA: Forscher melden Rekord bei Corona-Infektionen an einem Tag

Neue Corona-Höchststände in den USA: Die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität (JHU) am Dienstag (Ortszeit) auf 136’325 gestiegen. Das ist den Daten zufolge der höchste Wert für Ansteckungen binnen 24 Stunden seit Beginn der Pandemie. Auch die Zahl der Covid-19-Patienten in US-Krankenhäusern erreichte nach Medienberichten einen Höchststand. So wurden am Dienstag landesweit 61’964 Menschen mit dem Virus in Kliniken behandelt, mehr als je zuvor, wie mehrere US-Medien unter Berufung auf Daten des Covid Tracking Project meldeten.

Damit habe sich der Wert für Covid-19-Patienten in Kliniken seit September etwa verdoppelt und übertreffe nun auch den zu Beginn der Pandemie erreichten Höchststand von Mitte April (59’940). Ein zweiter Höhepunkt im Sommer hatte diesen Rekord demnach nur knapp verfehlt. Auf Intensivstationen werden dem Covid Tracking Project zufolge derzeit knapp 12’000 Menschen behandelt. Dieser Wert war im April mit rund 15’000 höher.

Während die Zahl der Patienten weiter steige, fehle es an medizinischem Personal, um mehr Krankenhausbetten bereitstellen zu können, schrieb die «New York Times».

Deutsche Chemiebranche erwartet Umsatzeinbruch

Trotz einer Erholung im Sommer erwartet die deutsche Chemie- und Pharmaindustrie einen Umsatzeinbruch in diesem Jahr. Angesichts der Corona-Krise werde der Erlös um sechs Prozent auf 186,4 Milliarden Euro fallen, teilte der Branchenverband VCI am Mittwoch in Frankfurt mit.

Gemessen am Vorjahr dürfte die Produktion um drei Prozent sinken, die Preise würden um zwei Prozent nachgeben. Im dritten Quartal aber erholte sich die Industriebranche mit rund 464’000 Beschäftigten in Deutschland vom Corona-Einbruch im ersten Halbjahr.

Die Produktion stieg um 1,9 Prozent zum Vorquartal, der Umsatz wuchs um 2,8 Prozent auf knapp 44 Milliarden Euro – auch dank leicht steigender Erzeugerpreise. Vor allem die konjunktursensible Chemie profitierte von einer höheren Nachfrage der Industrie. Das Vorjahresniveau sei aber noch nicht erreicht.

Mit der zweiten Corona-Welle und verschärften Massnahmen zur Eindämmung hätten sich die Aussichten nun wieder eingetrübt, sagte VCI-Präsident Christian Kullmann. Der Branche stehe ein schweres Schlussquartal bevor. «Auch wenn der Auftrieb in der Industrie stark war, droht durch Corona ein neuer Dämpfer. Die Bundesregierung muss verhindern, dass es zu dauerhaften wirtschaftlichen Schäden kommt.»

Corona-Pandemie verschärft Risiken im Finanzsektor

Die Corona-Pandemie verschärft bestehende Risiken im Finanzsektor zusätzlich. Zusätzlich erhöhen sich wegen Corona die Risiken von Unternehmenskrediten und -anleihen, insbesondere im Ausland.

Dies stellte die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma) in ihrem zum zweiten Mal publizierten «Risikomonitor» fest, der am Mittwoch veröffentlicht wurde. Wie bereits im letztjährigen Bericht zählt die Finma das anhaltende Niedrigzinsumfeld sowie die Gefahr einer Korrektur am Immobilien- und Hypothekarmarkt zu den Hauptrisiken für den Schweizer Finanzsektor.

Dazu kommen weiterhin auch die «Cyberrisiken» aus IT-Störungen und -Ausfällen, der absehbaren Wegfall der Libor-Referenzzinsätze, die Gefahren aus Geldwäscherei und der Marktzugang in ausländische Märkte.

Dänemark muss gegen Schweden auf 20 Fussballspieler verzichten

Das Coronavirus bringt in Dänemark nicht nur die Nerzfarmen in die Bredouille, sondern auch die dänische Nationalmannschaft. Die Dänen müssen am Mittwoch im Länderspiel gegen Schweden nebst Chefcoach Kasper Hjulmand auf nicht weniger als 20 Spieler verzichten.

Hjulmand sowie Co-Trainer Morten Wieghorst und einige weitere Spieler wurden in Quarantäne geschickt, weil der Hoffenheim-Söldner Robert Skov vor dem Skandinavien-Duell positiv auf das Virus getestet wurde. Bereits zuvor hatten die Absenzen von sieben Premier-League-Akteuren festgestanden. Die britische Regierung hatte eine zweiwöchige Quarantäne für Spieler angekündigt, die aus Dänemark zurückkehren. Davon betroffen sind auch fünf schwedische England-Legionäre.

Die dänische Fussball-Nationalmannschaft muss fürs Spiel am Mittwoch gegen Schweden wegen Corona auf nicht weniger als 20 Spieler verzichten. (Bild: Keystone)

Um überhaupt zum Heimspiel in Bröndby antreten zu können, nominierte Hjulmand 18 Spieler nach, darunter sechs Neulinge. In der Nations League gegen Island und Belgien könnten Hjulmand zumindest jene Spieler wieder zur Verfügung stehen, die nicht in England tätig sind – wenn sie denn am Donnerstag negativ getestet werden.

Covid-Schnelltests in Aargauer Spitälern, Praxen und Apotheken

Spitäler, Arztpraxen, Apotheken und Testcenter im Aargau können neu Schnelltests auf das Coronavirus anbieten. Laut dem Kanton dürfen sie selbst entscheiden, ob sie diese ihren Patientinnen und Patienten anbieten wollen.

Spitäler, Arztpraxen, Apotheken und Testcenter im Aargau können neu Schnelltests auf das Coronavirus anbieten. (Symbolbild: Keystone)

Seit dem 3. November könnten die Gesundheitseinrichtungen die Schnelltests beziehen, teilte das kantonale Departement Gesundheit und Soziales (DGS) am Mittwoch mit. Die Anzahl der verfügbaren Schnelltests sei zumindest in einer ersten Phase pro Kanton beschränkt. Die Einführung der Schnelltests bei den Apotheken verzögere sich, weil noch Schulungen durchgeführt werden müssten.

Mit den Schnelltests gibt es laut dem DGS zusätzliche Testkapazitäten, und die Resultate sind schneller bei den Patienten als bei den herkömmlichen PCR-Tests. «Ein leichter und schneller Zugang zu einem Ergebnis dürfte die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger steigern, sich testen zu lassen und die engen Kontakte zu informieren»“, schrieb das DGS weiter.

Alcon erholt sich im dritten Quartal vom Corona-Rückschlag

Die Coronakrise hat dem Augenheilkunde-Spezialisten Alcon zwar auch im dritten Quartal zugesetzt. Das Umsatzminus zum Vorjahr war allerdings nur noch sehr gering.

Trotzdem gibt das Unternehmen aufgrund der Pandemie weiterhin keinen Ausblick für das Gesamtjahr. Der Umsatz für den Zeitraum von Juli bis September wird mit 1,82 Milliarden US-Dollar angegeben. Das ist ein Minus von lediglich noch 1 Prozent zum entsprechenden Vorjahreszeitraum, wie die ehemalige Novartis-Tochter am Dienstagabend mitteilte.

Im zweiten Quartal hatte das Minus noch bei über einem Drittel gelegen.

Hongkong und Singapur starten Corona-«Reiseblase»

Hongkong und Singapur wollen mit einer «Reiseblase» ihren Tourismus wieder in Schwung bringen. Wie beide Seiten am Mittwoch mitteilten, sieht die Vereinbarung vor, dass Reisende vom 22. November an zwischen beiden Orten hin und her fliegen können, ohne wie bisher für 14 Tage in Quarantäne zu müssen. Gemäss dem Plan sollen Touristen aus beiden Städten aber für jeden Weg jeweils einen negativen Corona-Test vorweisen. Zunächst soll es einen Flug pro Tag in jede Richtung geben.

Sowohl Singapur als auch Hongkong hatten ihre Grenzen seit dem ersten Corona-Ausbruch im Frühjahr weitestgehend dichtgemacht. Das konsequente Vorgehen half dabei, das Virus unter Kontrolle zu bringen.

Hongkong und Singapur wollen mit einer gemeinsamen «Reiseblase» den Touristenverkehr zwischen den beiden Städten wieder ankurbeln. (Bild: Keystone)
NBA-Saisonstart am 22. Dezember bestätigt

Das Direktorium der NBA hat die Pläne für die kommende Saison abgesegnet und damit einen Beginn der Spielzeit am 22. Dezember bestätigt. Die Zustimmung war nur noch eine Formsache, die Liga und die Spielergewerkschaft NBAPA hatten zuvor eine Einigung in den Verhandlungen erzielt.

Wegen der Corona-Pandemie umfasst die Regular Season nur 72 statt der üblichen 82 Partien je Mannschaft. Am 18. November kommt es zum Draft, bei dem sich die Teams die Rechte an den Talenten sichern.

Schweiz sichert sich wohl Biontech-Impfstoff

Die Meldung versprüht weltweit Hoffnung: Das deutsche Startup Biontech und der Pharmariese Pfizer haben einen Corona-Impfstoff entwickelt, der über 90 Prozent der Probanden schütze. Möglichst viele Staaten wollen sich den vielversprechenden Wirkstoff sichern. Die EU-Kommission gab am Dienstag bekannt, dass ein Vertrag mit Biontech und Pfizer ausgehandelt worden sei, der Deal in trockenen Tüchern. 300 Millionen Dosen sollen in einem ersten Schritt an die EU geliefert werden.

Und die Schweiz? Auch der Bundesrat soll sich in Verhandlungen mit Biontech/Pfizer befinden, wie der «Blick» am Mittwoch berichtet. Am Dienstag hielt sich Stefan Kuster vom BAG an einer Medienkonferenz noch bedeckt. Der Bund sei «nach wie vor mit verschiedenen Herstellern in Kontakt». Doch die Zeitung will wissen, dass der Bundesrat schon vor der Sensations-Meldung am Montag mit den Impfstoff-Herstellern vor einem Vorvertrag stand, und dass die Verhandlungen nun vor dem Abschluss stehen.

Noch offen sei, auf welchem Weg die Schweiz die Impfdosen von Biontech/Pfizer erhalte. Ob man sie zusammen mit der EU beziehe oder einen eigenen Deal aushandle.

Die Schweiz soll sich ebenfalls in weit fortgeschrittenen Verhandlungen mit Biontech/Pfizer zur Lieferung des vielversprechenden Corona-Impfstoffs befinden. (Symbolbild: Keystone)

Gesundheitsminister Alain Berset habe dem Bundesrat nochmals 100 Millionen Franken für die Impfstoffbeschaffung beantragt, schreibt der «Blick» weiter. Ob dies in direktem Zusammenhang mit Biontech/Pfizer steht, ist unklar, laut der Zeitung aber gut möglich.

Bereits fix sind die Verträge des Bundes mit den Impfstoff-Herstellern Moderna und Astrazeneca. Erstere soll der Schweiz im Falle eines erfolgreichen Impfstoffs gegen Corona 4,5 Millionen Dosen liefern, Astrazeneca wiederum bis zu 5,3 Millionen Dosen.

Mehr als 300'000 Schüler in Deutschland in Quarantäne

Die Zahl der Schüler und Lehrer, die sich in Quarantäne befinden, ist in ganz Deutschland laut einem Medienbericht erheblich gestiegen.

Wie die Tageszeitung «Bild» unter Berufung auf den Deutschen Lehrerverband berichtet, sind aktuell mittlerweile mehr als 300’000 Schülerinnen und Schüler in Quarantäne. Ende September waren es noch rund 50’000 gewesen, wie Heinz-Peter Meidinger, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, gegenüber «Bild» sagte.

Die Zahl der Lehrerinnen und Lehrer in Quarantäne gebe der Verband derzeit mit bis zu 30’000 an. Die Folge seien immer mehr Schulschliessungen, sagte Meidinger: «Wir erleben an den Schulen jetzt einen Salami-Lockdown.» Die Politik habe sich zurückgezogen. Jetzt würden die Gesundheitsämter entscheiden.

Die Zahl der Schüler und Lehrer in Quarantäne schnellt in Deutschland in die Höhe: Mittlerweile sind rund 300’000 Schüler und 30’000 Lehrer zu Hause. (Symbolbild: Keystone)
KOF-Leiter fordert mehr Disziplin von der Bevölkerung

Der Bundesrat und die Task-Force Wissenschaft wollen laut KOF-Leiter Jan-Egbert Sturm die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie in der nächsten Woche abwarten und sich vorbereiten, falls schärfere Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus nötig würden.

«Wir haben die Hoffnung, dass die am 28. Oktober verschärften Massnahmen genügen, noch nicht verloren», sagte Sturm in einem Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung» (Mittwochausgabe). Aber die Disziplin der Bevölkerung müsse besser werden.

Die Disziplin der Bevölkerung müsse besser werden, fordert KOF-Leiter Jan-Egbert Sturm die Menschen auf. (Bild: Keystone)

Der beste Schutz vor dem Virus sei nach wie vor, eine Maske zu tragen, Abstand zu halten und sich stets zu überlegen, ob ein persönliches Treffen mit dieser oder jener Person wirklich nötig sei. Weiter brauche es ein funktionierendes Testing und Tracing, sagte Sturm, der die Gruppe der Ökonomen in der Task-Force Wissenschaft des Bundes leitet.

Sturm geht davon aus, dass die Intensivstationen in den Spitälern noch diese Woche an ihre Grenzen kommen werden. Das ergebe sich aus der Tatsache, dass die Massnahmen zur Eindämmung des Virus drei Wochen benötigten, um ihre Wirkung zu entfalten.

Rund 15'000 Nerze sind an Coronavirus gestorben

Mehr als 15’000 Nerze sind nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums in den Vereinigten Staaten seit August am Coronavirus gestorben. Etwa ein Dutzend Farmen stünden unter Quarantäne, während die Fälle untersucht würden.

«Das wird uns helfen, mehr über die Übertragungsdynamik zwischen Nerzen sowie anderen Tieren und Menschen zu erfahren», erklärt die US-Gesundheitsbehörde CDC. Derzeit gebe es keine Hinweise darauf, dass Tiere eine entscheidende Rolle bei der Übertragung des Virus auf den Mensch spielen würden.

Fauci: Wegen möglichem Impfstoff nicht in falscher Sicherheit wiegen

Der führende US-Gesundheitsexperte Anthony Fauci hat die Amerikaner davor gewarnt, sich wegen eines möglichen Impfstoffs gegen das Coronavirus in Sicherheit zu wiegen. «Die Nachricht über den Impfstoff sollte die Menschen nicht dazu veranlassen zu sagen, dass wir die öffentlichen Gesundheitsmassnahmen nicht weiterführen müssen», sagte Fauci am Dienstag dem Sender CNN. An die Amerikaner appellierte er: «Geben Sie nicht auf, wenn Sie wissen, dass Hilfe auf dem Weg ist.» Er wisse um die Erschöpfungserscheinungen beim Thema Coronavirus. «Aber halten Sie durch, noch ein bisschen länger.»

Der führende US-Gesundheitsexperte Anthony Fauci ruft die Amerikaner dazu auf, jetzt trotz Hoffnung auf einen Impfstoff nicht nachzulassen. (Bild: Keystone)

Fauci rief die Amerikaner dazu auf, Masken zu tragen, Abstand von anderen Menschen zu halten und sich die Hände zu waschen. Auch wenn ein Impfstoff zugelassen würde, würde dieser zunächst nach Prioritäten verteilt werden. So würden beispielsweise Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiteten, zuerst damit versorgt werden. Er rechne aber damit, dass jeder Amerikaner, der das wolle, in den ersten vier Monaten des kommenden Jahres geimpft werden könne.

Spanien spricht trotz hoher Todesopferzahl von «Stabilisierung»

In Spanien sind innerhalb eines Tages so viele Todesfälle nach einer Infektion mit dem Coronavirus erfasst worden wie seit April nicht mehr. Binnen 24 Stunden seien aus den verschiedenen Regionen insgesamt 411 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus Sars-CoV-2 gemeldet worden, teilte das Gesundheitsministerium am Dienstagabend in Madrid mit.

Mehr als 400 Todesopfer binnen 24 Stunden waren in Spanien zuletzt im April zu beklagen gewesen. Die höchsten Werte waren zwischen Ende März und Anfang April mit zum Teil weit mehr als 900 Toten pro Tag registriert worden. Die Gesamtzahl der Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19 kletterte am Dienstag auf 39’756.

Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen stieg unterdessen um 17’395 auf knapp 1,4 Millionen. «Wir registrieren seit einigen Tagen eine deutliche Stabilisierung», betonte der Chef der Behörde für Gesundheitliche Notfälle, Fernando Simón. Die Zahl der Todesfälle könne trotzdem in den nächsten Tagen weiter steigen, warnte er.

Winterthur-Chiasso erneut verschoben

Das Challenge-League-Spiel Winterthur-Chiasso ist ein zweites Mal abgesagt. Die ursprünglich am 24. Oktober vorgesehene Partie war neu auf den Mittwoch, 11. November, terminiert gewesen.

Die Geschäftsleitung der Swiss Football League hat den Antrag der Tessiner auf die neuerliche Verschiebung genehmigt, nachdem der Kantonsarzt die gesamte Mannschaft und den Betreuerstab nach mehreren positiven Corona-Tests bis am 19. November unter Quarantäne gestellt hat.

Kühne+Nagel hat Aufträge im Zusammenhang mit Corona-Impfstoffen

Der Logistikkonzern Kühne+Nagel sieht sich für die Verteilung von Coronavirus-Impfstoffen gerüstet. «Wir konnten bereits erste Verträge im Zusammenhang mit der Covid-19-Impfstoffproduktion abschliessen», sagte ein Sprecher des Unternehmens am Dienstag, ohne Kundennamen zu nennen. Alles zum Thema gibt es hier.

Kühne+Nagel hat bereits Verträge für die weltweite Verteilung von Corona-Impfstoffen unterschrieben. (Bild: Keystone)
Neue Corona-Hilfen der EU könnten bereits im Frühjahr fliessen

Die ersten Gelder aus dem europäischen Corona-Konjunkturprogramm könnten nach Einschätzung von EU-Haushaltskommissar Johannes Hahn bereits im zweiten Quartal des kommenden Jahres fliessen. Voraussetzung sei aber, dass die Einigung zum EU-Finanzpaket für die kommenden sieben Jahre in den 27 Mitgliedstaaten so schnell wie möglich ratifiziert werde, sagte der Österreicher am Dienstagabend nach dem Anschluss von Verhandlungen zwischen dem Europaparlament und Regierungsvertretern in Brüssel. Nach derzeitigem Stand müssten dazu in 23 Ländern auch nationale Parlamente befasst werden.

«Ich hoffe, dass wir gegen Ende des zweiten Quartals oder vielleicht schon während des zweiten Quartals nächsten Jahres damit beginnen können», erklärte Hahn zur Auszahlung der ersten Mittel.

Chef der UN-Friedensmissionen mit Coronavirus infiziert

Der Chef der UN-Friedensmissionen, der französische Diplomat Jean-Pierre Lacroix, ist positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet worden. Er habe keine Symptome und arbeite aus der Quarantäne in Lissabon, teilte Lacroix am Dienstag per Twitter mit. Die Kontaktnachvollziehung laufe.

Keine Absteiger im Amateur-Eishockey

Im Schweizer Amateur-Eishockey (Aktive, Frauen, Nachwuchs, Senioren) gibt es in dieser Saison keine Absteiger. Dies entschied die Regio League anlässlich einer Lagebeurteilung. Derzeit sind die Meisterschaften unterbrochen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Biontech: Liefervereinbarungen über 570 Millionen Corona-Impfdosen
 

Kommende Woche wollen Biontech und Pfizer den Corona-Impfstoff in den USA in die Zulassung schicken. (Bild: Keystone)

Das deutsche Pharmaunternehmen Biontech hat nach eigenen Angaben gemeinsam mit seinem US-Partner Pfizer Liefervereinbarungen mit mehreren Ländern und der EU über insgesamt 570 Millionen Dosen seines Corona-Impfstoffs für dieses und das nächste Jahr geschlossen. Darüber hinaus gebe es Kaufoptionen für weitere 600 Millionen Dosen, teilte Biontech am Dienstag mit.

Alle Vereinbarungen sind den Angaben zufolge abhängig vom klinischen Erfolg und der Zulassung. Das Unternehmen hatte tags zuvor ermutigende Zwischenergebnisse zur Wirksamkeit seines Corona-Impfstoffs vorgelegt und angekündigt, voraussichtlich schon ab der kommenden Woche will Pfizer die Zulassung bei der US-Arzneimittelbehörde FDA beantragen.

Niederlande vor möglicher Lockerung von Corona-Massnahmen

Die Niederlande nehmen angesichts gesunkener Infektionszahlen vorsichtig Kurs auf eine Lockerung ihrer strengen Corona-Schutzmassnahmen.

Möglicherweise könnten in der kommenden Woche Kinos, Museen und Bibliotheken wieder öffnen, sagte Gesundheitsminister Hugo de Jonge am Dienstag nach Angaben des Senders NOS. Regionale abendliche Ausgangssperren seien bis auf weiteres vom Tisch; Gaststätten müssten allerdings voraussichtlich noch bis Mitte Dezember geschlossen bleiben.

Wie das niederländische Institut für Gesundheit und Umwelt RIVM am Dienstag mitteilte, gingen die registrierten Corona-Infektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage um 32 Prozent auf 43 621 zurück. In der Woche davor sei nur ein Rückgang um 5 Prozent verzeichnet worden. Die Regierung in Den Haag hatte Mitte Oktober einen Teil-Lockdown angeordnet, der vor einer Woche durch die Schliessung von Museen, Theatern, Schwimmbädern, Vergnügungsparks und Zoos noch verschärft wurde.

Kantonsspital Aarau setzt neu auch Covid-Schnelltests ein
Anmelden zum Schnelltest im KSA kann man sich über dessen Website oder Hotline oder über den Hausarzt. (Symbolbild: Keystone)

Das Kantonsspital Aarau (KSA) setzt seit Montag neben den bisherigen PCR-Tests auch die neuen Schnelltests auf eine Coronavirus-Infektion ein. Wer sich damit testen lässt, erhält sein Resultat laut dem Spital garantiert noch am gleichen Tag.

Für einen Schnelltest kommen nur bestimmte Personen infrage, wie das KSA am Dienstag mitteilte, und zwar unter 50-Jährige ohne Grunderkrankungen, bei denen seit dem ersten Auftreten der Symptome weniger als vier Tage vergangen sind. Denn die Konzentration der Viren im Nasen-Rachen-Raum sei in den ersten vier Tagen am grössten und werde deshalb vom Schnelltest «mit grosser Sicherheit» erfasst.

Wie beim herkömmlichen PCR-Test muss auch bei einem Schnelltest zuerst geschultes Personal einen Hals-Rachen-Abstrich durchführen. Dann wird die Probe – ähnlich wie bei einem Schwangerschaftstest – auf einem Teststreifen analysiert.

Italien zählt fast 600 Corona-Tote an einem Tag

In Italien ist die Zahl der Corona-Toten innerhalb eines Tages mit fast 600 auf den höchsten Wert seit über einem halben Jahr gestiegen. Binnen 24 Stunden registrierten die Gesundheitsbehörden nach Angaben vom Dienstag 580 Covid-19-Opfer. Damit starben in dem Land mit rund seinen 60 Millionen Einwohnern seit Februar insgesamt 42’330 Menschen im Zusammenhang mit der Viruskrankheit. Die Zahl der Neuinfektionen lag am Dienstag bei knapp 35’100 Fällen in 24 Stunden. Bei der Gesamtzahl der Ansteckungsfälle wird somit die Marke von einer Million in Kürze erreicht werden.

Italien verzeichnet wieder täglich 600 Corona-Fälle. (Bild: Keystone)

Seit Freitag versucht die Regierung, die steigenden Infektionswerte mit neuen Massnahmen einzudämmen. Für die Bürger gilt eine nächtliche Ausgangssperre von 22:00 Uhr bis 5:00 Uhr morgens. Ausserdem schränkt Rom zum Gesundheitsschutz in immer mehr der 20 Regionen derzeit die Bewegungsfreiheit der Menschen weiter ein.

Tessiner Theaterschaffende wehren sich gegen Massnahmen

Die Vereinigten Theaterschaffenden der italienischen Schweiz fordern die Regierung auf, die am Sonntag verfügten Massnahmen zu revidieren. Das Verbot von öffentlichen Veranstaltungen mit mehr als fünf Personen mache alle Anstrengungen der letzten Monate zunichte.

Die seit Montag geltenden Massnahmen hätten die Theater der Südschweiz gezwungen, Vorstellungen kurzfristig abzusagen und Ensembles sowie Künstler ein weiteres Mal zu entlassen, schreiben die Vereinigten Theaterschaffenden der italienischen Schweiz (Tasi) in einer am Dienstag verschickten Medienmitteilung. Die neuen Regeln machten alle Anstrengungen der letzten Monate zunichte.

Tessiner Regierung präzisiert: Ins Theater dürfen bis 30 Personen

Versammlungen von mehr als fünf Personen im öffentlichen Raum sind verboten, ebenso private Veranstaltungen mit mehr als fünf Personen. Von dieser Regelung ausgenommen sind Kinos, Theater, Konzerte und Sportveranstaltungen, wie die Tessiner Regierung am Dienstagabend präzisierte: An solchen Anlässen dürfen bis 30 Personen zugegen sein.

In ihrer heutigen Sitzung habe die Regierung beschlossen, die seit Montag geltenden Massnahmen zu präzisieren, heisst es in einer am Dienstagabend verschickten Medienmitteilung. Damit wolle die Regierung sowohl bei Bürgern als auch bei Veranstaltern Klarheit schaffen.

50 Schwestern im Kloster Ingenbohl SZ positiv auf Corona getestet

Das Coronavirus hat auch vor dem Kloster Ingenbohl bei Brunnen SZ nicht Halt gemacht. Wie das katholische Medienzentrum am Dienstag auf seiner Website kath.ch bekannt gab, wurden in dem Frauenkloster über 50 Schwestern positiv auf das Virus getestet.

Bis auf eine Erkrankte hätten alle im Kloster gepflegt werden können, hiess es in der Meldung von kath.ch. Eine Schwester sei im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Mehr dazu lesen Sie hier.

B

Im Kloster Ingebohl in Brunnen SZ kam es zu einem Corona-Ausbruch. (Bild: Keystone)

Schwedischer Schauspieler Sven Wollter stirbt nach Corona-Infektion

Der schwedische Schauspieler Sven Wollter ist tot. Er starb am Dienstag, umgeben von seinen engsten Angehörigen, im Alter von 86 Jahren, wie seine Tochter Stina Wollter am Abend auf Instagram mitteilte. Der in Göteborg geborene Darsteller, den deutsche Krimi-Freunde vor allem als Kommissar Van Veeteren aus mehreren Verfilmungen der Romane des Schriftstellers Håkan Nesser kannten, war zuletzt nach einer Stockholm-Reise an Covid-19 erkrankt. Seine Tochter dankte im Namen ihrer Familie dem Krankenhauspersonal, das ihn auf der Intensivabteilung im nordschwedischen Luleå betreut hatte.

Tessin: Genügend Lehrstellen trotz Corona-Krise

Im Tessin haben alle Jugendlichen einen Ausbildungsplatz oder eine Übergangslösung gefunden – trotz Lehrstellenrückgang. Dies teilte die Tessiner Regierung mit. Firmen, die neue Lehrstellen schaffen, erhalten dieses Jahr im Südkanton einen Bonus.

2369 neue Lehrlingsverträge konnten gemäss einer Mitteilung des Departements für Bildung, Kultur und Sport in diesem Jahr abgeschlossen werden. Das seien 80 weniger als noch im Vorjahr.

Trotz diesem Rückgang von Lehrstellen hätten alle jungen Menschen eine Lösung gefunden, heisst es im Communiqué.

Positiv getestetes Genfer Spitalpersonal soll arbeiten
Wenn das infizierte Spitalpersonal nicht mehr ansteckend ist, kann es in Genf wieder arbeiten, wie der Kantonsarzt verfügt. (Bild: Keystone)

Damit das Genfer Universitätsspital (HUG) in der jetzigen Krise seine Dienste aufrechterhalten kann, hat der Genfer Kantonsarzt das Pflegepersonal autorisiert zu arbeiten, auch wenn es positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Allerdings gilt dies unter bestimmten Voraussetzungen. Zudem ist der Einsatz freiwillig.

«Den Mitarbeitenden wird nichts aufgezwungen», sagte der Sprecher des Departementes für Sicherheit, Arbeit und Gesundheit, Laurent Paoliello, am Dienstag zur Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Er bestätigte einen Bericht der Zeitung «Le Courrier». Diese Option war bereits im Frühjahr während der ersten Pandemie-Welle genutzt worden, wie Paoliello weiter ausführte. Mehr dazu lesen Sie hier.

Opernhaus Zürich zeigt Produktionen online und im TV

Das Zürcher Opernhaus zeigt Aufzeichnungen seiner Produktionen online und im TV. (Bild: Screenshot Website Opernhaus Zürich)

Anstelle des regulären Spielbetriebs bietet das Zürcher Opernhaus dem Publikum eine Online-Alternative an. Ab dem 13. November werden unter dem Motto «oper für alle digital – REPLAY» drei im September aufgezeichnete Produktionen gestreamt.

Den Auftakt macht vom 13. bis 15. November die Eröffnungspremiere der diesjährigen Saison, «Boris Godunow» von Modest Mussorgskis, inszeniert von Barrie Koskys. Donizettis «Maria Stuarda» (musikalische Leitung: Enrique Mazzola) steht vom 20. bis 22. November auf dem Programm, die Operette «Die Csárdásfürstin» von Emmerich Kálmán, inszeniert von Jan Philipp Glogner, vom 27. bis 29. November. Unter www.opernhaus.ch/digital/streaming sind alle Streamings jeweils von Freitag 18 Uhr bis Sonntag 24 Uhr kostenlos abrufbar.

Auch im Fernsehen wird das Live-Erlebnis so gut wie möglich kompensiert, wie das Haus am Dienstag mitteilte – mit «I Capuleti e i Montecchi» (5. Dezember, 20.15 Uhr, 3sat) und der Live-Übertragung der Verdi-Oper «Simon Boccanegra» am 6. Dezember (17 Uhr, ARTE).

«Wirtschaftsweise» bei Konjunktur zuversichtlicher als Regierung

Die Konjunktur in Deutschland wird nach Ansicht der «Wirtschaftsweisen» infolge der Corona-Krise in diesem Jahr nicht so schlimm abstürzen wie befürchtet. Aufgrund der kräftigen Erholung im Sommer dürfte das Bruttoinlandprodukt um 5,1 Prozent schrumpfen und damit ungefähr so stark wie während der globalen Finanzkrise 2009.

Dies heisst es im Jahresgutachten, das der der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag in Auszügen vorlag und an diesem Mittwoch veröffentlicht wird. Zuvor hatte die «Süddeutsche Zeitung» darüber berichtet.

Rekordzahl an Briten hat im Sommer ihre Arbeit verloren

Mehr als 310’000 Briten haben zwischen Juli und September dieses Jahres ihren Job verloren. Damit habe die Zahl der Entlassungen in Grossbritannien ein Rekordhoch erreicht, erklärte das Office for National Statistics am Dienstag in London.

Jobs in Grossbritannien werden rar. Im Sommer hat eine Rekordzahl an Briten die Arbeit verloren. (Symbolbild: Keystone)

Im Quartal zuvor, in das der erste Teil-Lockdown fiel, hatte die Zahl bei 181’000 Entlassungen gelegen. Die Arbeitslosenquote erreichte im Sommerquartal einen Stand von 4,8 Prozent – sie liegt damit knapp ein Prozent über dem Vorjahreswert. Insgesamt haben der Behörde zufolge seit Beginn der Pandemie rund 780’000 Briten ihre Arbeit verloren.

Die Regierung hat mit der Ankündigung eines zweiten Teil-Lockdowns für England das staatliche, dem deutschen Kurzarbeitergeld ähnliche Unterstützungsprogramm bis März 2021 verlängert. Der im November geltende Teil-Lockdown ist erneut mit vielen Schliessungen verbunden. Zudem sorgen die unklaren Brexit-Aussichten für weitere wirtschaftliche Unsicherheit.

Bevölkerung soll sich aufs Durchhalten vorbereiten

Der Baselstädtische Kantonsarzt Thomas Steffen rät der Bevölkerung, sich so einzurichten, dass sie das Verhalten, das zum Abflachen der Covid-Kurve beiträgt, noch lange durchhält. So solle man sich etwa Corona-freie Ruheinseln schaffen – natürlich unter Einhalten der Schutzmassnahmen.

«Das was wir jetzt erleben, ist ein Marathonlauf», sagte das Vorstandsmitglied der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte am Dienstag am Point de Presse der Fachbehörden vor den Medien in Bern. «Wir sehen die ersten positiven Zeichen der Massnahmen von Anfang Oktober», sagte er. Alle Hintergründe dazu lesen Sie hier.

«Lockdown» in Grossbritannien das Wort des Jahres 2020

Das britische Collins-Wörterbuch hat den Begriff «Lockdown» zum Wort des Jahres 2020 erklärt. «Wir haben ‹Lockdown› zum Wort des Jahres gekürt, weil es die geteilte Erfahrung von Milliarden Menschen zusammenfasst, die ihren Alltag einschränken müssen, um das Coronavirus einzudämmen», sagte die Sprachexpertin des Collins-Wörterbuchs, Helen Newstead, am Dienstag in Glasgow. «Sprache spiegelt die Welt um uns herum wider, und 2020 war von der globalen Pandemie bestimmt.» Mehr dazu lesen Sie hier. 

Moskau schränkt wegen Corona öffentliches Leben ein

Europas grösste Stadt Moskau hat wegen dramatisch steigender Corona-Infektionszahlen für zwei Monate die Schliessung von Restaurants, Bars und Nachtclubs zwischen 23:00 und 6:00 Uhr angeordnet. Bis 15. Januar seien auch alle Massenveranstaltungen verboten, teilte Bürgermeister Sergej Sobjanin am Dienstag mit.

Die Schritte seien nötig, um den Anstieg der Zahlen zu stoppen, sagte er. Studenten von Hochschulen und Colleges müssen demnach zum Online-Unterricht übergehen. Die Zahlen in der russischen Hauptstadt stiegen zuletzt um etwa 6’000 neue Fälle täglich. Einen Lockdown wollten die Behörden in Moskau aber weiter vermeiden.

Theater, Kinos und Konzertsäle dürfen nur maximal 25 Prozent der verfügbaren Plätze besetzen. Sobjanin hatte bereits angewiesen, dass 30 Prozent der Werktätigen von zuhause aus arbeiten müssten. Auch Schüler ab der sechsten Klasse lernen im Online-Unterricht.

Am Arbeitsplatz sind alle zur Befolgung der Massnahmen verpflichtet

Am Arbeitsplatz sind Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermassen verpflichtet, sich strikt an die Schutzmassnahmen im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie zu halten. Daran erinnerte Boris Zürcher, Leiter der Direktion Arbeit im Seco am Dienstag vor den Bundeshausmedien.

Nicht nur das Arbeitsgesetz sondern auch das Epidemiegesetz verpflichte jeden und jede am Arbeitsplatz, sich an die Regeln zu halten. Arbeitgeber müssten Homeoffice ermöglichen. Die Arbeit zuhause verhindere schon einmal Ansteckungen auf dem Arbeitsweg und bei der Arbeit.

Wo Homeoffice nicht möglich ist, müssten die notwendigen Massnahmen wie Trennwände, Maskentragen im Inneren, Lüften, Desinfizieren und die Hygieneregeln eingehalten werden. Zürcher verwies dazu auf ein einschlägiges Merkblatt.

Boris Zuercher, Leiter der Direktion für Arbeit beim Seco, erinnerte an der Medienkonferenz am Dienstag in Bern daran, sich an die Schutzmassnahmen am Arbeitsplatz zu halten. (Bild: Keystone)
Es sind genügend Spitalbetten frei

Bei aller Besorgnis um eine Überlastung der Schweizer Spitäler in der Corona-Pandemie: Zurzeit sind noch genügend freie Spitalbetten vorhanden, wie es am Dienstag am Point de Presse des Bundes auf Fachebene in Bern hiess.

Andreas Stettbacher, Delegierter des Bundesrates für den Koordinierten Sanitätsdienst, führte vor den Bundeshausmedien aus, Stand Dienstagvormittag seien auf den Akutstationen 6’637 freie Betten gewesen und auf den Intensivstationen 328 Betten. Auf den Intensivstationen betrage der Anteil der Covid-19-Patienten knapp 60 Prozent.

Im Moment sind in den Schweizer Spitälern genügend Betten frei, wie der Bund am Dienstag an einer Medienkonferenz in Bern mitteilte. (Symbolbild: Keystone)

In den letzten Tagen habe die Zahl der Reservebetten zuerst abgenommen, dann aber wieder zugenommen. Die Gründe dafür seien, dass einerseits die Anzahl Betten angehoben worden sei und dass anderseits Wahleingriffe in verschiedenen Spitälern reduziert oder gestrichen worden seien.

Nationale Taskforce: Trotz Impfstoff-Hoffnung vorsichtig bleiben

Der Corona-Impfstoff der Pharmafirmen Biontech und Pfizer weckt in einer düsteren Zeit grosse Hoffnungen. Das soll die Schweiz aber nicht sorglos machen im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie, erklärte Samia Hurst, die Vizepräsidentin der wissenschaftlichen Task Force.

Das Tempo bei der Entwicklung des Impfstoffs sei beispiellos, sagte die Genfer Medizinerin und Ethikerin am Dienstag vor den Bundeshausmedien. Vorsicht sei aber ein Gebot der Stunde. Die klinischen Daten aus den Studien für den Impfstoff seien noch nicht veröffentlicht worden. Diese Daten müsse man vor einer Zulassung prüfen. Die wissenschaftliche Task Force werde sich die Sache anschauen.

Die Pandemielage bezeichnete Hurst weiterhin als schwer. Die Spitaleinweisungen würden weiterhin ansteigen und die Reproduktionszahl des Coronavirus liege immer noch über 1. Daraus ergebe sich eine Verdoppelung der Ansteckungen in zehn Tagen.

BAG zeigt sich bezüglich Corona-Fallzahlen vorsichtig optimistisch

Die Verlangsamung des Anstiegs der Corona-Fallzahlen ist für das Bundesamt für Gesundheit (BAG) noch kein Anlass für eine Entwarnung. Man sei aber «vorsichtig optimistisch», sagte Stefan Kuster, Leiter Übertragbare Krankheiten beim BAG, am Dienstag vor den Medien.

«Die Signale zeigen in die richtige Richtung, wir müssen aber die Fallzahlen noch deutlich senken, um die Spitäler zu entlasten», sagte Kuster. Es gebe noch immer viele Spitaleinweisungen, die Lage bleibe besorgniserregend bezüglich der Auslastung des Gesundheitssystems.

Man sehe aber eine Verlangsamung des Anstiegs der Fallzahlen. Die Tendenz zur Abflachung zeige sich im ganzen Land, auch in der besonders betroffenen Westschweiz. Auch bei den Spitaleinweisungen sei eine leichte Abschwächung zu erkennen. Die Reproduktionsrate liege so tief wie seit Monaten nicht mehr, nämlich bei 1,05. Das heisst 20 Infizierte stecken 21 Personen an.

Es gebe aber noch keine Entwarnung, betonte Kuster. Es sei zu früh, um zu beurteilen, ob die Massnahmen des Bundesrates von Ende Oktober dauerhaft griffen. Die Schweizer Zahlen seien im internationalen Vergleich nach wie vor sehr, sehr hoch.

Stefan Kuster vom BAG kann noch keine Entwarnung bei der Entwicklung der Corona-Fallzahlen in der Schweiz geben. (Bild: Keystone)
Verwirrung um radikale Nerz-Tötung in Dänemark

In Dänemark herrscht zunehmend Verwirrung um die von der Regierung veranlasste Massenkeulung aller Nerze im Land. Für die Tötung von gesunden Pelztieren ausserhalb bestimmter Risikozonen gibt es nämlich noch keine rechtliche Grundlage, wie Lebensmittelminister Mogens Jensen eingestand.

«Wir haben einen Fehler begangen. Es gibt keine gesetzliche Befugnis, um Nerzzüchter ausserhalb der 7,8-Kilometer-Zonen zu bitten, ihre Nerze zu schlachten», sagte Jensen am Dienstag dem Sender TV2. Dies habe er bei der Bekanntgabe nicht gewusst, ändere aber nichts daran, dass durch die Nerzzucht in Dänemark in Corona-Zeiten ein Risiko bestehe. Die Züchter sollten mit Blick auf die Volksgesundheit damit weitermachen, die Tiere zu töten.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Grosses Tötungsprogramm im Gang: In Dänemark sollen möglichst viele Nerze getötet werden, um eine Ausbreitung der Coronavirus-Mutation zu verhindern. (Bild: Keystone)
EU-Kommission sichert sich Biontech-Impfstoff per Vertrag

Die EU-Kommission hat einen Vertrag zur Lieferung des vielversprechenden Impfstoffs der Pharmafirmen Biontech und Pfizer fertig ausgehandelt. «Die Verhandlungen mit der Pharmaindustrie sind abgeschlossen», bestätigten Kommissionskreise am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel. «Der Vertrag ist in trockenen Tüchern.» Zuerst hatte die «Bild»-Zeitung darüber berichtet.

Mehr dazu hier.

Die EU-Kommission um Präsidentin Ursula von der Leyen hat den Vertrag mit Biontech und Pfizer zur Lieferung des vielversprechenden Corona-Impfstoffs fertig ausgehandelt. (Bild: Keystone)
BAG meldet 5'980 neue Ansteckungen

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldet am Dienstag 5’980 neue bestätigte Ansteckungen mit dem Coronavirus innert 24 Stunden. 243 weitere Personen mussten seit Montag hospitalisiert werden. 107 Personen starben.

Mehr dazu hier.

Am Dienstag meldet das BAG 5’980 neue bestätigte Corona-Fälle und 107 Todesopfer. (Symbolbild: Keystone)
Ajoie vorsorglich in Quarantäne

Zwei Spieler von Ajoie wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Die Mannschaft aus der Swiss League befindet sich deshalb vorsorglich in Quarantäne. Das Spiel vom Mittwoch gegen Langenthal musste verschoben werden.

Hotelplan Suisse schreibt schlechtestes Geschäftsjahr der Geschichte

Der Reiseveranstalter Hotelplan Suisse hat wegen der Coronapandemie das schlechteste Geschäftsjahr seiner Geschichte erlebt. Im Ende Oktober abgelaufenen Geschäftsjahr 2019/20 brach der Umsatz um 65 Prozent ein, wie Firmenchef Tim Bachmann am Dienstag vor den Medien sagte.

Absolute Zahlen nannte er keine. Ein Jahr zuvor hatte die Migros-Tochter noch einen Umsatz von 572,9 Millionen Franken gemacht. «Der Reisebranche wurde die Geschäftsgrundlage entzogen», sagte Bachmann. Die Zahl der Passagiere sei ebenfalls markant zurückgegangen.

Mehr dazu hier.

«Der Reisebranche wurde die Geschäftsgrundlage entzogen»: Hotelplan schreibt das schlechteste Geschäftsjahr seiner Geschichte. (Bild: Keystone)
Jordan Lotomba positiv auf Corona getestet

Der Schweizer Internationale Jordan Lotomba wurde positiv auf das Coronavirus getestet und konnte die Reise mit dem Nationalteam zum Testspiel vom Mittwoch in Belgien nicht mitmachen. Der Aussenverteidiger von Nice begab sich in Isolation und dürfte auch in den Heimspielen gegen Spanien (Samstag) und Ukraine (Dienstag) nicht zur Verfügung stehen.

Auch ein Mitglied des medizinischen Staffs der SFV-Auswahl wurde positiv getestet. Alle anderen Tests vom Montag fielen negativ aus. Das Schweizer Nationalteam flog daher am Dienstagmorgen programmgemäss nach Brüssel.

Das Spiel gegen Belgien findet am Mittwoch um 20:45 Uhr in Leuven statt.

Positiv aufs Coronavirus getestet: Nati-Aussenverteidiger Jordan Lotomba befindet sich in Isolation. (Bild: Keystone)
Corona-Lage in Italien spitzt sich zu – Toskana soll «orange» werden

Wegen der sich zuspitzenden Corona-Lage will Italien in einigen Landesteilen striktere Einschränkungen verhängen. Die Region Ligurien im Nordwesten und die Abruzzen in Mittelitalien sollen am Mittwoch zu sogenannten orangen Zonen erklärt werden, wie die dortigen Präsidenten auf Twitter schrieben.

Auch die beliebte Urlaubsregion Toskana soll dem Bürgermeister von Florenz, Dario Nardella, zufolge in diese Kategorie fallen. Die Nachrichtenagentur Ansa nannte zudem die Basilikata und Umbrien als weitere Kandidaten.

Das Land mit rund 60 Millionen Einwohnern ist in drei Corona-Zonen eingeteilt, wobei in den roten Zonen die striktesten Massnahmen gelten. Orange ist die mittlere, gelb die niedrigste Stufe. In orangen Gebieten müssen Restaurants und Bars den ganzen Tag über geschlossen bleiben. Ausserdem ist es verboten, sich zwischen verschiedenen Regionen und Kommunen zu bewegen. Ausnahmen gelten für die Fahrt zur Arbeit oder Reisen aus gesundheitlichen Gründen.

Deutlicher Rückgang der Neuansteckungen in Tschechien

Das Gesundheitsministerium in Tschechien meldet 6’048 Neuinfektionen mit dem Coronavirus innert 24 Stunden. Das sind über 3’000 Fälle weniger als vor einer Woche. Insgesamt verzeichnet Tschechien bislang 420’875 Ansteckungen mit dem Coronavirus. Das Land war während mehrerer Wochen einer der Staaten Europas mit der am stärksten zunehmenden Infektionsrate.

Die tschechischen Behörden melden zudem 216 weitere Todesopfer in Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Gestorben sind bislang insgesamt 5’074 Menschen.

Ansteckungen in Deutschland rückläufg

Das Robert Koch-Institut (RKI) vermeldet in Deutschland einen Rückgang der Corona-Ansteckungszahlen. Zuletzt wurden 15’332 Neuinfektionen innert 24 Stunden registriert. Das entspricht nahezu dem Wert der Vorwoche. Am Samstag wurde mit 23’399 neuen Fällen der Höchststand verzeichnet. Seitdem ist die Zahl der Neuansteckungen rückläufig.

Insgesamt haben sich in Deutschland bislang offiziell 689’146 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Dem RKI wurden in der Nacht auf Dienstag 154 neue Todesfälle gemeldet. Total beträgt die Zahl der Corona-Todesopfer 11’506.

Zweite Corona-Welle bremst Adidas wieder

Adidas ist im Sommer in die Gewinnzone zurückgekehrt, rechnet aber wegen der zweiten Welle der Corona-Pandemie mit Rückschlägen im Weihnachtsgeschäft. Das Betriebergebnis lag im dritten Quartal mit 794 Millionen Euro nur noch um knapp zwölf Prozent unter Vorjahr.

Das teilte der weltweit zweitgrösste Sportartikelkonzern am Dienstag mit. Das war mehr als die meisten Analysten Adidas zugetraut hatten. Nach neun Monaten stehen damit 526 Millionen (Vorjahr: 2,4 Milliarden) Euro zu Buche. Der Umsatz sank im Quartal währungsbereinigt um drei Prozent auf 5,96 Milliarden Euro, obwohl der Internet-Handel boomte.

Für das laufende vierte Quartal erwartet Adidas wegen der Einschränkungen im Einzelhandel in vielen Märkten einen erneuten Umsatzrückgang um bis zu fünf Prozent.

Der Umsatz von Adidas wird von der zweiten Corona-Welle ausgebremst. (Bild: Keystone)
Trump beklagt Zeitpunkt der Bekanntgabe guter Impfstoff-Nachrichten

Der amtierende US-Präsident Donald Trump hat die Bekanntgabe vielversprechender Ergebnisse der Hersteller eines Corona-Impfstoffs wenige Tage nach der US-Wahl als politisch motiviert dargestellt. Der Pharmakonzern Pfizer «hatte nicht den Mut», die guten Nachrichten vor der Wahl bekanntzugeben, kritisierte Trump am Montagabend (Ortszeit) auf Twitter. Das US-Unternehmen arbeitet bei dem Impfstoff mit der deutschen Firma Biontech zusammen.

Der scheidende US-Präsident Donald Trump wirft den Herstellern eines vielversprechenden Corona-Impfstoffs vor, die Ergebnisse absichtlich erst nach der Präsidentschaftswahl bekannt gegeben zu haben. (Bild: Keystone)

Trump kritisierte in seinem Tweet auch die für die Zulassung zuständige Lebens- und Arzneimittelbehörde (FDA) seiner Regierung. Die FDA hätte die Ergebnisse früher bekanntmachen sollen, klagte er. «Nicht aus politischen Gründen, sondern um Leben zu retten», schrieb Trump. Er hatte während des Wahlkampfs immer wieder versprochen, dass es noch vor der Abstimmung gute Neuigkeiten zu Impfstoffen geben werde – und sich davon offenbar politischen Rückenwind erhofft.

«Die FDA und die Demokraten wollten nicht, dass ich vor der Wahl einen Impfstoff-Erfolg habe, deswegen kam es fünf Tage später raus», schrieb Trump auf Twitter weiter. Die FDA seiner Regierung wird von Stephen Hahn geleitet, den der Republikaner Trump selbst ernannt hat.

FDA erteilt Notfallgenehmigung für Eli Lilly-Behandlungsmethode

Die US-Gesundheitsbehörde FDA lässt die vom US-Pharmakonzern Eli Lilly entwickelte Methode, Covid-19-Patienten mit Antikörpern zu behandeln, als Notfallanwendung zu. Das teilte die FDA am Montagabend mit.

Die Genehmigung basiere auf klinischen Studien, die zeigten, dass eine Behandlung mit dem Mittel «Bamlanivimab» die Notwendigkeit von Spitalaufenthalten bei Covid-19-Patienten verringere. Es könne zur Behandlung von leichten bis mittelschweren Erkrankungen bei Erwachsenen und Kindern über zwölf Jahren angewendet werden.

Biden-Sieg und Corona-Impfstoff treiben Dow auf Rekordhoch

Der Sieg des Demokraten Joe Biden bei der US-Präsidentenwahl und ein möglicher Durchbruch bei der Suche nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus hat den US-Börsen zum Wochenbeginn neue Rekorde beschert.

Der Leitindex Dow Jones Industrial und der marktbreite S&P 500 schnellten am Montag bereits in den ersten Handelsminuten auf Höchststände. Aktien, die unter der Corona-Pandemie besonders gelitten hatten, erlebten Kursfeuerwerke.

Zur Schlussglocke stand für den Dow Jones Industrial ein Gewinn von 2,95 Prozent auf 29’157,97 Punkte zu Buche. Der Leitindex hatte zuvor den Sprung über die Marke von 30’000 Zählern nur knapp verpasst. Vor dem regulären Handel war der Dow zeitweise über dieser Marke indiziert worden.

Der S&P 500 stieg um 1,17 Prozent auf 3550,50 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 blieb dagegen mit einem Minus von 2,16 Prozent auf 11’830,39 Zähler merklich zurück.

Impfstoff-News sorgen für freudige Hoffnung

Die Aussicht auf die nahende Zulassung eines Coronavirus-Impfstoffs löst ein Kursfeuerwerk an den Börsen aus. Dem Dax beschert die Nachricht den grössten Kurssprung seit einem halben Jahr. Gleiches galt für den Index der Reise- und Touristikbranche. Der Fortschritt sorgt für Freude und Hoffnung. Reaktionen dazu lesen Sie hier.

Inzwischen fast 41'000 Corona-Tote in Frankreich

In Frankreich sind fast 41’000 Menschen infolge der Coronavirus-Pandemie gestorben. In den vergangenen 24 Stunden seien in Kliniken 551 Corona-Tote gezählt worden, teilte Gesundheitsdirektor Jérôme Salomon am Montagabend in Paris mit. Damit sei die Zahl der Toten auf genau 40’987 gestiegen. «Die zweite Welle (der Epidemie) breitet sich weiter aus», bilanzierte er. Frankreich gehört zu den Ländern, die besonders von der Corona-Krise betroffen sind.

 

In Frankreich ist die Zahl der Corona-Toten auf 40’987 gestiegen. (Bild: Keystone)

Die Zahl der Infektionen stieg in dem Land mit rund 67 Millionen Einwohnern innerhalb eines Tages um mehr als 20’100. In Frankreich gelten für die Bürger Ausgangsbeschränkungen, um die Zahl der Neuinfektionen einzudämmen. Salomon reagierte vor Journalisten zurückhaltend auf die Ankündigung des Mainzer Unternehmens Biontech und des Pharmakonzerns Pfizer, wonach eine entscheidende Etappe hin zu einem wirkungsvollen Corona-Impfstoff geschafft wurde. «Man muss bei der Interpretation der Daten äusserst vorsichtig sein», sagte er auf eine entsprechende Frage.

New Yorks Bürgermeister warnt vor zweiter Corona-Welle

New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio hat die Bewohner der Millionenmetropole eindringlich vor einer zweiten Corona-Welle und damit möglicherweise einhergehenden neuen Einschränkungen gewarnt. «Wir müssen eine zweite Welle verhindern», sagte de Blasio am Montag bei einer Pressekonferenz. «Es wird gefährlich eng.» Der Bürgermeister forderte alle New Yorker auf, sich an die Hygiene-, Masken- und Abstandsregeln zu halten. Er kündigte an, dass die Erlaubnis für Restaurants, Cafés und Bars, teilweise in Innenräumen auszuschenken, überprüft werde.

Weitere Einschränkungen seien notfalls unabdingbar, sagte de Blasio weiter. «Gott verhüte, dass dies weitergeht und wir eine ausgewachsene zweite Welle haben. Das bedeutet viel mehr Einschränkungen. Leider könnte es auch bedeuten, dass wir unsere Wirtschaft teilweise wieder schliessen müssen.»

Johnson: Annähernd so viele Patienten im Krankenhaus wie im Frühjahr

In britischen Krankenhäusern werden wieder fast so viele Covid-19-Patienten behandelt wie im Frühjahr. «Wir sind auf dem Weg zu dem gleichen Niveau wie in der ersten Welle», sagte der britische Premier Boris Johnson am Montag in London. Am 5. November seien rund 13’000 Menschen im Krankenhaus mit Covid-19 behandelt worden. Auch die Zahl der Todesfälle sei auf hohem Niveau – sie lag zuletzt mehrfach bei rund 300 Fällen pro Tag.

 

Boris Johnson warnt: In Grossbritannien sei die Situation mit den Spitalplätzen fast wieder auf dem gleichen Niveau wie in der ersten Welle. (Bild: Keystone)

Bereits nach dem Frühjahr galt Grossbritannien als eines der am schwersten von der Pandemie getroffenen Länder in Europa. Nach Zahlen der Statistikbehörde hat die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 mittlerweile die Schwelle von 65’000 überschritten.

Mit Blick auf die vielversprechenden Nachrichten über einen potenziellen Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer sagte Johnson, das «Signalhorn der Kavallerie der Wissenschaft tute heute lauter». Aber es sei noch ein langer Weg. So schwor er die Bevölkerung darauf ein, Geduld zu haben und sich weiter an die Kontaktbeschränkungen und Hygieneregeln zu halten. In England gilt bis Anfang Dezember ein Teil-Lockdown, in dem die Gastronomie, viele Geschäfte und Freizeiteinrichtungen geschlossen bleiben müssen.

Ausnahmezustand in Portugal mit Ausgangssperre gegen Corona

In Portugal ist am Montag zur Eindämmung der steigenden Corona-Zahlen ein Notstand mit einer nächtlichen Ausgangssperre in weiten Teilen des Landes in Kraft getreten. An Wochentagen gilt sie von 23:00 Uhr bis 5:00 Uhr, an Wochenenden sogar von 13:00 Uhr und bis 5:00 Uhr. Die Massnahme soll zunächst bis zum 23. November aufrecht erhalten bleiben und dann überprüft werden. Sie betrifft insgesamt 121 Gemeinden einschliesslich den Städten Porto und Lissabon. Damit sind 70 Prozent der insgesamt 10,3 Millionen Einwohner betroffen. Die Einschränkungen greifen immer dann, wenn die Zahl der Neuinfektionen pro 100’000 Einwohner binnen 14 Tagen die Zahl von 240 übersteigt, teilte die Regierung in Lissabon mit.

 

Die Corona-Pandemie schränkt das Leben in Portugal weiter ein. (Bild: Keystone)

Das noch im Frühjahr wegen seiner damals niedrigen Corona-Zahlen gepriesene Portugal war wegen schnell steigender Infektionszahlen schon Ende Oktober in einen Teil-Lockdown gegangen. Die Bürger waren seither dringend aufgerufen, wo immer möglich von zu Hause aus zu arbeiten und die Wohnung nur aus triftigem Grund zu verlassen.

Biden stellt Expertenrat für Corona-Krise vor

Der gewählte US-Präsident Joe Biden packt als dringlichste Aufgabe die Corona-Krise an. Biden stellte am Montag einen Expertenrat vor, der die Politik seiner Regierung im Kampf gegen die Pandemie gestalten soll. «Ich werde mich von der Wissenschaft und von Experten informieren lassen», betonte er. Der Rat wird von früheren Regierungsexperten und Wissenschaftlern geleitet.

Der neue Expertenrat soll eine Dreierspitze aus Vivek Murthy, David Kessler und Marcella Nunez-Smith bekommen. Murthy war von 2014 bis 2017 oberster Gesundheitsbeamter der US-Regierung, Kessler leitete früher die Lebens- und Arzneimittelbehörde FDA und Nunez-Smith ist Professorin an der Yale University, wo sie unter anderem zur Gesundheitsförderung von marginalisierten Bevölkerungsgruppen forscht. Zehn weitere Mitglieder gehören dem Gremium an, viele arbeiteten bereits für frühere US-Regierungen.

Stellte am Montag einen Expertenrat für die Corona-Krise vor: Der künftige US-Präsident Joe Biden. (Bild: Keystone)
Wohnungsbauminister Carson mit Coronavirus infiziert
 

Der US-Wohnungsbauminister Ben Carson ist am Coronavirus erkrankt. (Bild: Keystone)

Das Coronavirus greift weiter in den obersten Etagen der US-Regierung um sich. Jetzt wurde Wohnungsbauminister Ben Carson positiv getestet, wie das Ministerium am Montag bestätigte. Informationen zu seinem Zustand gab es zunächst nicht. Carson war in der Wahlnacht am Dienstag vergangener Woche bei einer Veranstaltung im Weissen Haus mit mehr als 150 Teilnehmern.

Vergangene Woche war auch die Corona-Infektion von Mike Meadows bekanntgeworden, der Stabschef von US-Präsident Donald Trump ist. Im Weissen Haus hatte es bereits im Oktober einen Corona-Ausbruch gegeben, bei dem unter anderem Trump und seine Ehefrau Melania an Covid-19 erkrankt waren.

Forscher: Mehr als zehn Millionen Corona-Infektionen in den USA

In den USA ist die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus auf mehr als zehn Millionen angestiegen. Das ging am Montag aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Damit verzeichneten die USA die höchste absolute Zahl an nachgewiesenen Infektionen, gefolgt von Indien mit über 8,5 Millionen Fällen. An dritter Stelle steht Brasilien, wo rund 5,7 Millionen Ansteckungen registriert wurden. Experten gehen in den meisten Ländern von einer hohen Dunkelziffer an Corona-Infektionen aus.

Zehn Millionen Amerikanerinnen und Amerikaner sind bisher am Coronavirus erkrankt. (Bild: Keystone)

Die USA hatten erst vor zehn Tagen die Schwelle von neun Millionen bestätigten Infektionen überschritten. Die Zahl der Neuinfektionen stieg zuletzt im Schnitt auf mehr als 100’000 pro Tag an. Am Wochenende lag die Zahl laut Johns Hopkins sogar bei mehr als 120’000. Alle Hintergründe gibt es hier.

Ständerats-Kommission empfiehlt Unterstützung von Kitas

Kindertagesstätten (Kitas) winkt nun doch finanzielle Unterstützung. Die Ständerats-Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK-S) stimmte am Montag mit 6 zu 4 Stimmen bei 1 Enthaltung, eine entsprechende Motion zur Annahme zu empfehlen.

Die Kommission tagte am Montag unter dem Vorsitz von Ständerat Hannes Germann (SVP, SH) und teilweise im Beisein von Bundesrat und Innenminister Alain Berset in Bern.

Der Ständerat hatte noch im September eine entsprechende Motion seiner Bildungskommission abgelehnt. Der Vorstoss war damit vom Tisch. Der Nationalrat hatte zuvor einer gleichlautenden Motion zugestimmt. Gemäss dem Vorstoss sollen auch Institutionen berücksichtigt werden, die vom Kanton oder von der Gemeinde Subventionen erhalten oder von der öffentlichen Hand betrieben werden. Bisher wurden nur private Kitas unterstützt.

Sergio Garcia nicht am US Masters

Das am Donnerstag beginnende 84. US Masters in Augusta findet ohne den renommierten spanischen Golfprofi Sergio Garcia statt. Der 40-Jährige ist mit den Coronavirus infiziert.

Für Garcia geht in dieser Woche eine Serie von 84 Teilnahmen an den grossen vier Turnieren des Golfsports zu Ende. Nach dem Wechsel zu den Profis im Frühling 1999 verpasste Garcia bis zu dieser Woche kein Majorturnier.

Garcia wurde seinerzeit als «Europas Antwort auf Tiger Woods» gehandelt. Aber er konnte sein immenses Talent zu selten in Siege ummünzen. Den einzigen Titel an einem Turnier auf Grand-Slam-Stufe errang er im April 2017 am US Masters.

Slowakei testete über zwei Millionen Menschen auf Coronavirus

Mehr als zwei Millionen Menschen haben am Samstag und Sonntag neuerlich an Corona-Massentests in der Slowakei teilgenommen. Die Regierung in Bratislava zog am Montagnachmittag eine zufriedene Bilanz der auch international beispiellosen Aktion.

Alle über zehn Jahre alten Bewohner des 5,5 Millionen Einwohner zählenden EU-Landes sollten an zwei Wochenenden einem Antigen-Schnelltest unterzogen werden.

Nur 0,66 Prozent der Tests seien an diesem Wochenende positiv ausgefallen, berichtete der für die Durchführung zuständige Verteidigungsminister Jaroslav Nad. Diese deutliche Verbesserung – gegenüber gut einem Prozent vor einer Woche – belege den Erfolg der Regierungsmassnahmen, erklärte Ministerpräsident Igor Matovic. Der Gründer und Chef der populistisch-konservativen Bewegung Gewöhnliche Leute OLaNO hatte die Idee der Massentests Ende Oktober präsentiert. Schon zwei Wochen später wurde landesweit getestet.

Biden schwört Amerikaner auf harten Pandemie-Winter ein

Der gewählte US-Präsident Joe Biden hat einen entschiedenen Kampf gegen das Coronavirus angekündigt und die Amerikaner auf eine harte Zeit eingeschworen. «Uns steht immer noch ein sehr dunkler Winter bevor», sagte der Demokrat am Dienstag in seinem Heimatort Wilmington im US-Bundesstaat Delaware. Er kündigte an, im Kampf gegen die Pandemie keine Mühe zu scheuen, sobald er am 20. Januar vereidigt werde. Biden sagte, trotz positiver Nachrichten bei der Suche nach einem Impfstoff werde es noch Monate dauern, bis er in grossem Umfang zur Verfügung stehen. Biden rief die Amerikaner dazu auf, Masken zu tragen.

WHO-Chef freut sich auf enge Zusammenarbeit mit Biden

Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Joe Biden zu seinem Wahlsieg beglückwünscht. «Wir gratulieren dem zukünftigen Präsidenten Joe Biden und der zukünftigen Vizepräsidentin Kamala Harris, und wir freuen uns auf eine sehr enge Zusammenarbeit mit ihrer Administration», sagte Tedros Adhanom Ghebreyesus bei der Jahrestagung der WHO-Mitgliedsstaaten am Montag.

Unter US-Präsident Donald Trump haben die USA ihren Austritt aus der WHO eingereicht. Trump warf der Organisation vor, zu spät über die Gefahr des Coronavirus informiert zu haben. Anders als Trump will Biden aber mit der WHO weiter zusammenarbeiten.

«Es ist an der Zeit, dass die Welt heilt – von den Verwüstungen dieser Pandemie und den geopolitischen Spaltungen, die uns nur noch weiter in den Abgrund einer ungesünderen, unsichereren und ungerechteren Zukunft treiben», sagte Tedros weiter

Berset: Corona-Zahlen ein wenig ermutigend, zu früh für Tendenz

Laut Gesundheitsminister Alain Berset sind die Zahlen der Coronavirus-Ansteckungen im Vergleich mit vergangener Woche ein wenig ermutigend. Es sei aber zu früh für das Feststellen einer Tendenz. Die Lage bleibe ernst, sagte Berset am Montag vor den Medien in Delsberg.

Gesundheitsminister Alain Berset zeigt sich betreffend der jüngsten Corona-Zahlen vorsichtig zuversichtlich. (Bild: Keystone)

Bundesrat Berset stattete am Montag dem Kanton Jura einen Besuch im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie ab. Er bezeichnete die Zusammenarbeit zwischen dem Bund und dem Kanton Jura als ausgezeichnet.

«Für uns ist der Jura ein Vorbildkanton», sagte Berset an der Medienkonferenz. Beispielsweise habe der Kanton mit rund 40 Vollzeitstellen sehr viel investiert in die Kontakt-Verfolgung. Alle Hintergründe zur Medienkonferenz des Gesundheitsministers finden Sie hier.

Ukrainischer Präsident Selenskyj mit Coronavirus infiziert

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich mit dem Coronavirus infiziert. «Trotz aller Quarantänemassnahmen habe ich ebenfalls ein positives Ergebnis erhalten», schrieb das Staatsoberhaupt am Montag in sozialen Netzwerken mit.

Der 42-Jährige hat nach eigenen Angaben eine erhöhte Temperatur von 37,5 Grad Celsius, fühlt sich jedoch gut. In der Selbstisolation werde er weiterarbeiten. «Die Mehrheit überwindet Covid-19, und ich werde das auch durchstehen. Alles wird gut!», schrieb er.

Vor dem Staatschef hatten bereits Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko, Ex-Präsident Petro Poroschenko und Ex-Ministerpräsidentin Julia Timoschenko Covid-19 Erkrankungen überwunden.

Landesweiter Lockdown in Italien könnte näher rücken

In Italien mehren sich wegen der steil steigenden Corona-Zahlen die Forderungen nach einem verschärften Lockdown.

Weil die Lage in Krankenhäusern und auf Intensivstationen schwierig werde, verlangte der Verband der Mediziner von Florenz einen Lockdown der Toskana und des gesamten Landes, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Montag schrieb. Bereits am Sonntag hatte der Ärzteverband Italiens Alarm geschlagen und sich für nationale Sperren ausgesprochen.

In Italien droht ein neuer Landesweiter Lockdwon. (Bild: Keystone)

Der wissenschaftliche Berater des italienischen Gesundheitsministeriums, Walter Riccardi, sagte: «In bestimmten Metropolregionen muss der Lockdown sofort erlassen werden.» Er hätte etwa das süditalienische Neapel schon vor zwei Wochen zur Roten Zone erklärt, zitierte ihn der Fernsehsender Sky TG24. Die Hauptstadt Kampaniens liegt bisher in der niedrigsten von drei Risikozonen. Mehr dazu gibt es hier.

Corona-Fälle im Kapuzinerkloster Schwyz - zwei Kapuziner gestorben

Im Kapuzinerkloster Schwyz grassiert das Coronavirus besonders heftig: Die Hälfte der 16 Kapuziner ist positiv auf das Virus getestet worden. Zwei der Erkrankten starben.

Guardian Gebhard Kurmann bestätigte am Montag auf Anfrage von Keystone-SDA einen Artikel des Online-Portals «kath.ch». Auch der 78-Jährige wurde positiv getestet, sei aber wieder gesund.

Die beiden Verstorbenen hatten Vorerkrankungen. Woran sie schliesslich gestorben seien, lasse sich nicht mit Sicherheit sagen, wird Kurmann zitiert.

VPOD besorgt über geschlossene Universitäten

Der Verband des Personals öffentlicher Dienste (VPOD) ist besorgt über die Schliessung der Universitäten. Der aus gesundheitlicher Sicht richtige Schritt dürfe nicht auf Kosten des angestellten Lehrkörpers gehen. Und dessen Mehraufwand für den Fernunterricht müsse entschädigt werden.

Der Verband des Personals öffentlicher Dienste (VPOD) sorgt sich, dass die Universitäten wieder geschlossen werden könnten. (Bild: Keystone)

Der Präsenzunterricht ist gemäss einer Mitteilung des VPOD vom Montag die einzige Art und Weise, echte Bildung zu vermitteln. Sobald die Lage der Covid-19-Pandemie es erlaubt, müssten Lernende und Lehrende wieder in die Universitäten und Fachhochschulen zurückkehren.

Die Einstellung der Aktivitäten an den Hochschulen seit März werde enorme Folgen haben. Diese müssten nicht nur von den Universitäten sondern auch von den Behörden angegangen werden. Auch die Zukunft des akademischen Mittelbaus, der 80 Prozent des Lehr- und Forschungspersonals ausmacht, mit seinen prekären Verträgen, sei Grund zur Sorge.

Biden zu Impfstoff-Fortschritt: Noch Monate bis Sieg gegen Corona

Der künftige US-Präsident Joe Biden hat die Fortschritte beim Corona-Impfstoff der Firmen Biontech und Pfizer begrüsst – aber zugleich auch darauf hingewiesen, dass ein Sieg gegen das Virus noch weit entfernt sei.

Es würden noch Monate vergehen, bis in den USA in grossem Stil geimpft werden könne, sagte Biden am Montag.

In den USA werden gerade zum Teil deutlich mehr als 100’000 Neuinfektionen täglich gezählt, nachdem die Regierung von Donald Trump den Kampf gegen die Ausbreitung des Virus weitgehend eingestellt hat. Mehr als 1000 Menschen sterben jeden Tag in Verbindung mit Corona.

Das Mainzer Unternehmen Biontech und der Pharmakonzern Pfizer gaben am Montag bekannt, dass ihr Impfstoff einen mehr als 90-prozentigen Schutz vor der Krankheit Covid-19 biete. Sie wollen in diesem Jahr 50 Millionen und 2021 rund 1,3 Milliarden Impfdosen zur Verfügung stellen – weltweit. Jede Person muss zwei Mal geimpft werden.

Rekordzahl von mehr als 2200 Migranten erreicht die Kanaren

Auf den zu Spanien gehörenden Kanarischen Inseln im Atlantik vor Westafrika sind von Samstag bis Montagmorgen 2206 Migranten in insgesamt 58 offenen Holzbooten angekommen.

So viele Menschen aus afrikanischen Ländern wurden zuletzt während der Flüchtlingskrise 2006 registriert, berichtete die Nachrichtenagentur Europa Press. Zu den Kanaren gehören die auch bei Touristen beliebten Inseln Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura, Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hierro sowie sechs weitere Eilande.

Die meisten der Menschen, die ihre afrikanische Heimat wegen Armut, Gewalt und den Folgen der Corona-Pandemie verlassen, kamen zur Registrierung auf die Mole der Hafenstadt Areguineguín im Südwesten von Gran Canaria. Dort würden sich etwa 1800 Menschen unter offenem Himmel auf engstem Raum drängen, schrieb die Nachrichtenagentur Europa Press.

Was bisher geschah

Ältere Meldungen und Informationen zur Corona-Pandemie auf der Welt und in der Schweiz finden Sie hier.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Mehr aus dem Channel