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Der Telebasel News Beitrag vom 5. November 2020.
Basel

Bürgerliche Kandidaten wollen mit Kontinuität punkten

Während die Linke mit hochtrabenden Plänen in den 2. Wahlgang geht, wählt das bürgerliche Ticket einen ruhigeren Kurs.

Im ersten Wahlgang schaffte es LDP-Kandidatin Stephanie Eymann nur knapp nicht in den Regierungsrat. Justizdirektor Baschi Dürr (FDP) schaffe es wegen rund 3’000 Stimmen nicht. Nun müssen die beiden bürgerlichen Kandidaten nochmals im 2. Wahlgang antreten.

Ihre Kollegen Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger (CVP) und Erziehungsdirektor Conradin Cramer (LDP) schafften es im ersten Anlauf. Für den zweiten Wahlgang setzten die beiden Kandidaten Eymann und Dürr mit Unterstützung von Engelberger und Cramer auf Kontinuität – und betonen die Kollegialität.

«Stephanie Eymann und ich konnten im ersten Wahlgang schon einige Baslerinnen und Basler überzeugen, dass es nun Stabilität und Führungsqualität braucht», sagt Dürr. Nun gebe man nochmals alles. Dürr: «Wir sind zuversichtlich». Es gibt laut dem Sicherheitsdirektor aber keinen Grund, etwas an der Strategie zu ändern.

Weiter wie bisher?

Im Gegensatz zu Rot-Grün, die mit dem Plan, das Präsidialdepartement umzubauen, für Schlagzeilen sorgten. Dürr dazu: «Ich finde das eine ‹gespässige› Idee.» Mit einer längeren Umstrukturierung würde man dem Klima schaden. Besser sei es, so wie jetzt weiterzumachen und den Klimaschutz Stück für Stück ausbauen.

Ähnlich klingt es bei Eymann. An der Medienorientierung sagte sie: «Ich komme nicht mit dem grossen Peng, und präsentiere Ihnen ganz andere Ideen als im ersten Wahlgang.» Dies wäre nicht seriös. Stattdessen eben die Kontinuität und das Team, dass dereinst Basel regieren soll. Ob die Strategie aufgeht, und die vier Bürgerlichen Basel regieren werden, zeigt sich Ende November.

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