Real Madrid und Inter Mailand, die beiden ungenügend gestarteten Gruppenfavoriten, lieferten sich eine hochkarätige Partie mit Vorteilen für die Spanier. (Bild: Keystone)
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Real Madrid gewinnt Schicksalsspiel gegen Inter Mailand

Real Madrid gewann am 3. Spieltag der Champions League das Spiel gegen Inter Mailand mit 3:2. Gladbach, Liverpool und Bayern München feierten Kantersiege.

Für Zinédine Zidane waren die ersten Wochen der neuen Saison alles andere als geruhsam. Der französische Trainer von Real Madrid ist schon früh in die Kritik geraten. Vor allem der Fehlstart in die Champions League mit nur einem Punkt in zwei Partien wurde ihm angelastet. Das Heimspiel gegen Inter Mailand musste er prompt zu einem Final erklären. «Und wir werden dementsprechend auftreten», sagte der Coach.

Die Spieler hielten, was der Trainer versprochen hatte. Real Madrid und Inter Mailand, die beiden ungenügend gestarteten Gruppenfavoriten, lieferten sich eine hochkarätige Partie mit Vorteilen für die Spanier. Allerdings mussten sie die 80. Minute abwarten, bis der eingewechselte brasilianischen Teenager Rodrygo den Sieg sicherte. Zuvor hatten die Gastgeber durch Karim Benzema und Sergio Ramos (100. Tor für Real Madrid) zur 2:0-Führung getroffen, Inter Mailand meldete sich dank Lautaro Martinez und Ivan Perisic zurück.

Angeführt wird die Tabelle in der Gruppe B von Borussia Mönchengladbach, das auswärts Schachtar Donezk mit 6:0 deklassierte. Zweimal hatte Mönchengladbach in den ersten beiden Runden gegen Inter Mailand und Real Madrid in den letzten Minuten den Sieg noch aus der Hand gegeben. In Kiew lief die Mannschaft nie Gefahr, Punkte liegen zu lassen. Schon zur Halbzeit stand es 4:0. Der Franzose Alassane Pléa traf vor der Pause zweimal und sorgte mit dem 6:0 für den Schlusspunkt. Die beiden von Beginn weg eingesetzten Schweizer, Goalie Yann Sommer und Innenverteidiger Nico Elvedi, verbrachten beim höchsten ChampionsLeague-Sieg der Gladbacher einen geruhsamen Abend.

Einen ebenfalls erstaunlich deutlichen Sieg feierte der FC Liverpool. Der englische Meister kam bei Atalanta Bergamo, dem Viertelfinalisten der letzten Saison, zu einem 5:0-Erfolg. Drei Treffer erzielte der Portugiese Diogo Jota. Der von Wolverhampton gekommene Stürmer hat nach zehn Einsätzen für seinen neuen Klub bereits sieben Tore auf dem Konto. Die weiteren Treffer schossen Mohamed Salah und Sadio Mané. Xherdan Shaqiri kam nicht zum Einsatz.

Bayern München musste in Salzburg trotz dem schliesslich klaren 6:2 lange um seinen 14. Sieg in Folge bangen. Der Japaner Masaya Okugawa belohnte die mutigen Österreicher kurz nach seiner Einwechslung in der 66. Minute mit dem 2:2. Kurz darauf hatte der Basler Noah Okafor sogar eine Möglichkeit zur Salzburger Führung. Doch das letzte Wort hatte der Titelverteidiger, der durch Jérôme Boateng, Leroy Sané, Lucas Hernandez und Robert Lewandowski in den letzten gut zehn Minuten noch die Tore zum 6:2 erzielte. Lewandowski, der schon das 1:1 geschossen hatte, steht nach 93 ChampionsLeague-Spielen bei 70 Toren.

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