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International

Ernste Corona-Lage in Frankreich – mehr als 58’000 Neuinfektionen

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
Luzerns Stürmer Marleku in Quarantäne

Der FC Luzern meldet einen Corona-Fall. Mark Marleku wurde am Donnerstag positiv getestet. Der 20-jährige Stürmer befindet sich in Quarantäne. Zu anderen Team-Mitgliedern hat er seit Dienstag keinen Kontakt mehr gehabt.

Luzerns Mark Marleku in Aktion. (Bild: Keystone)

Vier weitere Luzerner Spieler, die zuvor Kontakt mit Marleku gehabt haben, befinden sich in Isolation. Die Verantwortlichen der Innerschweizer haben für die restlichen Spieler und den Betreuerstab der ersten Mannschaft für Freitagmorgen eine Testreihe angeordnet.

Ernste Corona-Lage in Frankreich – mehr als 58 000 Neuinfektionen

In Frankreich ist die Corona-Lage weiterhin extrem angespannt – der Druck auf die Intensivstationen wächst. Mehr als 58’000 Personen hätten am Vortag ein positives Ergebnis auf einen Corona-Test erhalten, sagte der Direktor der nationalen Gesundheitsbehörde, Jerôme Salomon, am Donnerstag. Das ist ein neuer Spitzenwert in dem Land mit 67 Millionen Einwohnern.

(Bild: Keystone)

Innerhalb von 24 Stunden seien zuletzt ausserdem fast 450 Menschen auf Intensivstationen eingewiesen worden, sagte er weiter. «Einer von vier Patienten, die auf die Intensivstation kommen, wird die kommenden Wochen nicht überleben», sagte er. Nach Angaben von Gesundheitsminister Olivier Véran entwickeln von 100 Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet werden, 90 keine oder nur leichte Symptome und müssen nicht ins Krankenhaus. Rund acht Prozent würden mit schweren Verläufen ins Krankenhaus kommen, zwei weitere Prozent landeten mit heftigen Verläufen auf der Intensivstation.

Ohne strenge Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen könnte die zweite Welle schwerer und länger sein als die erste, befürchtete der Gesundheitsminister. Er habe ausserdem in den letzten Tage viele Menschen sagen hören, dass Ausgangsbeschränkungen nicht nötig seien, wenn es mehr Intensivbetten gäbe. Die Einlieferung auf die Intensivstation sei aber alles andere als trivial – man könne nicht sicher sein, ob man dort wieder herauskomme.

Nicht alle Schäden können übernommen werden

Swiss Olympic beziffert den finanziellen Schaden, der den Schweizer Sportverbänden und -veranstaltern wegen des Coronavirus entstanden ist, mit 118 Millionen Franken allein im zu Ende gehenden Jahr. Damit reicht das vom Bund gesprochene Hilfsgeld nicht aus.

Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie würden den Schweizer Sport mit Verzögerung treffen, sagten die Verantwortlichen bereits im Sommer, als die Lage für die Sportvereine, -verbände und Veranstalter noch ziemlich unübersichtlich war. Mittlerweile haben sich Swiss Olympic und seine Mitgliedsverbände eine erste Übersicht verschafft, wie hoch die Ausfälle und Schäden sind.

Beschränkungen in dänischer Region nach Corona-Mutation bei Nerzen

Aus Sorge vor einer Ausbreitung einer bei Nerzen aufgetretenen Mutation des Coronavirus erlässt die dänische Regierung weitreichende Beschränkungen in der Region Nordjütland. In sieben Kommunen wird der öffentliche Nahverkehr eingestellt, die knapp 280’000 Einwohner werden eindringlich aufgefordert, in ihrer jeweils eigenen Kommune zu bleiben. Schüler der fünften bis achten Klasse sollen ab Montag aus der Ferne unterrichtet werden, gleiches gilt für Studenten weiterführender Bildungseinrichtungen, wie die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen am Donnerstagabend bekanntgab.

(Bild: Keystone)

Betroffen von den Beschränkungen sind die Kommunen Hjørring, Frederikshavn, Brønderslev, Jammerbugt, Thisted, Vesthimmerland und Læsø. Restaurants, Kneipen und andere Lokale müssen dort ab Samstag schliessen, dürfen aber Essen zum Mitnehmen anbieten. Sporthallen, Schwimmbäder und Fitnessstudios werden ab Montag geschlossen.

Man könne von einem reellen Lockdown in Nordjütland sprechen, sagte Frederiksen. Dies sei notwendig, weil ein mutiertes Coronavirus das Risiko mit sich bringe, die Wirkung eines kommenden Impfstoffes zu beeinflussen. Alle Bürger in den betroffenen Kommunen werden aufgefordert, einen Corona-Test zu machen.

Griechischer Lockdown betrifft auch internationale Flugverbindungen

Von dem landesweiten Corona-Lockdown in Griechenland ab diesem Samstag sind auch internationale Flugverbindungen betroffen. Flüge dürfen zwar weiterhin wie geplant stattfinden, sofern die Fluggesellschaften sie nicht absagen. Allerdings müssen Einreisende von Montag an einen negativen Corona-Test vorzeigen, der nicht älter als 48 Stunden ist, wie die Regierung am Donnerstag in Athen mitteilte.

(Bild: Keystone)

Die Flughäfen im Land sollen demnach weiter operieren – bisher wurde nur der Flughafen der Hafenstadt Thessaloniki wegen der hohen Corona-Zahlen für Flüge von Privatpersonen gesperrt. Erlaubt sind dort bis auf Weiteres nur Transport- und Militärflüge.

Auch der Landweg nach Griechenland ist von den neuen Massnahmen betroffen: Ab kommendem Dienstag gilt für die Einreise über Landrouten die Pflicht eines negativen Corona-Tests, der nicht älter als 72 Stunden ist.

Neuer Höchstwert bei den Neuinfektionen in Italien – knapp 450 Tote

In Italien ist die Zahl der täglichen Corona-Neuinfektionen auf einen neuen Höchstwert seit Beginn der Pandemie gestiegen. Die Gesundheitsbehörden registrierten am Donnerstag mehr als 34’500 neue Ansteckungen binnen 24 Stunden. Insgesamt zählten die Behörden in dem 60-Millionen-Einwohner-Land nun fast 825’000 Infektionen mit dem Virus. Die Zahl der neuen Covid-19-Todesfälle kletterte ebenfalls deutlich auf 445 Opfer innerhalb eines Tages. Im Zusammenhang mit dem Virus Sars-CoV-2 starben damit in Italien nach offiziellen Angaben seit Februar fast 40’200 Menschen.

«Slowdown» führt bei Detaillisten zu Umsatzrückgängen

Die verschärften Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie schlagen sich bereits in den Kassen der Detailhändler nieder. Besonders Mode- und Warenhäuser stellen Umsatz und Frequenzrückgänge fest.

Die Umsätze im Fashionbereich hätten um 20 Prozent abgenommen. (Bild: Keystone)

Seit dem «Slowdown» des Bundesrates vor zehn Tagen verzeichnen Warenhäuser laut einer Umfrage des Branchenverbands Swiss Retail Federation 15 Prozent weniger Umsatz und 18 Prozent weniger Kunden im Vergleich zum Vorjahr.

Die Umsätze im Fashionbereich hätten gar um 20 Prozent abgenommen, erklärte der Verband am Donnerstag. Und durchschnittlich 27 Prozent weniger Kunden steuerten die Modehäuser an.

Im Lebensmittelhandel zeigt sich ein anderes Bild: Die Kundenfrequenzen sind nur ein Prozent tiefer, dafür kletterten die Umsätze um drei Prozent. Das lasse darauf schliessen, dass die Kundschaft eher grössere Einkäufe tätige, um weniger in die Geschäfte gehen zu müssen.

Estlands Regierung plant neue Corona-Einschränkungen

In Estland plant die Regierung angesichts steigender Corona-Infektionszahlen neue Schutzmassnahmen. «Es wird mit Sicherheit bestimmte Einschränkungen geben», sagte Ministerpräsident Jüri Ratas am Donnerstag bei der Regierungspressekonferenz in Tallinn. Demnach sollten auf jeden Fall die Teilnehmergrenzen für Veranstaltungen überprüft werden und besser keine Weihnachtsfeiern abgehalten werden. Auch werde die Regierung die mögliche Einführung einer Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr diskutieren, sagte Ratas. Erörtert werden sollen die Massnahmen in dieser und der kommenden Woche.

Estland mit seinen 1,3 Millionen Einwohnern verzeichnete bislang 5’464 bestätigte Corona-Infektionen und 73 Todesfälle in Verbindung mit dem Virus. Der Baltenstaat gehört nach Angaben der EU-Behörde ECDC trotz steigender Fallzahlen zu den aktuell am wenigsten betroffenen Ländern in Europa. Estland ist das einzige EU-Land, das auf der Corona-Risikoliste der Bundesregierung noch als «risikofrei» gilt.

Corona-Krise bremst Bahnangebot nach Italien und Frankreich

In Absprache mit Trenitalia, SNCF und TGV Lyria reduzieren die SBB das Bahnangebot zwischen der Schweiz und Italien sowie Frankreich. Grund ist ein deutlicher Rückgang der Nachfrage im internationalen Bahnverkehr wegen der Schutzmassnahmen gegen das Coronavirus.

(Bild: Keystone)

Wie die SBB am Donnerstag mitteilten, werden nach Italien ab dem 9. November fünf Verbindungen ausgesetzt. Im Verkehr von und nach Frankreich wird das Angebot ab sofort auf zwei Verbindungen zwischen Genf und Paris und eine Verbindung Zürich/Basel-Paris reduziert. Im Verkehr nach Italien gelten diese Massnahmen bis vorerst am 12. Dezember, nach Frankreich bis mindestens am 1. Dezember.

Die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie in der Schweiz und den umliegenden Ländern zwinge die Bahnen zum Handeln, schreiben die SBB. Der Rückgang von Reisen insbesondere von und nach Italien und Frankreich sei massiv.

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Teil-Lockdown in Italien vor dem Start – Regionen protestieren

Kurz vor dem geplanten Start eines Teil-Lockdowns in Italien laufen mehrere Regionen Sturm gegen die Corona-Politik aus Rom. Die Mitte-Links-Regierung hatte 4 der 20 Regionen in dem Mittelmeerland zu roten Zonen mit sehr hohem Risiko erklärt, darunter die wirtschaftsstarke Lombardei.

Regionalpräsident Attilio Fontana aus Mailand wetterte am Donnerstag über eine «Ohrfeige für die Lombardei». In den roten Zonen müssen die Menschen ab Freitag weitgehend zu Hause bleiben. Sie dürfen jedoch etwa zur Arbeit, zum Einkaufen und zum Arzt. Viele Läden machen zu. Ausserdem soll am Freitag im ganzen Land eine nächtliche Ausgangssperre starten. Sie gilt von 22 Uhr bis 5 Uhr früh. Auch dabei gibt es Ausnahmen für dringende Wege.

Der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte. (Bild: Keystone)

Ministerpräsident Giuseppe Conte hatte die Einteilung in die drei neuen Risikozonen am Mittwoch bekannt gegeben. Rot sind Gebiete mit sehr strengen Beschränkungen. In orangen Zonen im Mittelfeld können die Bürger zwar aus dem Haus gehen – aber ihre Wohnorte dürfen sie nur in Ausnahmen verlassen. Der Rest Italiens, darunter die Hauptstadt, gilt als gelbe Zone mit moderaten Einschränkungen.

Bundesasylzentren in der Schweiz sind voll – Bund sucht Lösungen

Der Bund sucht neue Unterkünfte für Asylsuchende. Um alle Hygiene- und Distanzregeln einzuhalten, wurde die Zahl der Plätze in den Bundesasylzentren halbiert. Nun benötigt der Bund mehr Platz.

(Symbolbild: Keystone)

In den 16 Bundesasylzentren in der Schweiz stehen normalerweise 4’400 Plätze für Asylsuchende zur Verfügung. Wegen der Corona-Pandemie und den vorgeschriebenen Schutzmassnahmen musste der Bund die Platzverhältnisse anpassen, sodass heute noch 2’200 Asylsuchende in den Bundeszentren untergebracht werden können, wie das Staatssekretariat für Migration (SEM) am Donnerstag mitteilte. Diese Plätze seien nun zu «über 90 Prozent belegt». Zudem sei die Zahl der neuen Asylgesuche in den vergangenen Wochen wieder angestiegen. Es bestehen also praktisch keine Unterbringungsreserven mehr.

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Tessin weitet Maskenpflicht in Schulen aus

Die Tessiner Regierung hat am Donnerstagnachmittag das Maskenobligatorium in den Schulen ausgeweitet: Ab dem kommenden Montag müssen auch Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I im Unterricht eine Schutzmaske tragen.

(Symbolbild: Keystone)

In den vergangenen Wochen hätten im Tessin zahlreiche Schüler im Unterricht gefehlt, weil sie in Quarantäne mussten, sagte Bildungsdirektor Manuele Bertoli am Donnerstagnachmittag vor den Medien.

Die Tessiner Regierung wolle die Schulen trotz des Anstiegs der Coronavirus-Fallzahlen offenhalten und habe sich deshalb zu einer Ausweitung der Maskenpflicht auf die Sekundarstufe I entschlossen.

Fast 500 Ansteckungen mit dem Coronavirus im Aargau an einem Tag

Im Aargau sind am Mittwoch 495 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Das waren so viele wie noch nie seit Beginn der Datenerfassung.

Eine Apothekerin in vorschriftsmaessiger Schutzkleidung macht bei einer Frau einen Abstrich fuer einen Covid-19 Antigen-Schnelltest in Apotheke TopPharm Apotheke am Paradeplatz am Dienstag, 3. November 2020, in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
Mehr Aargauerinnen und Aargauer wurden positiv auf das Coronavirus getestet. (Symbolbild: Keystone)

Am Dienstag waren 447 und am Montag 250 neue Fälle registriert worden. Per Mittwoch wurden im Aargau insgesamt 9’265 bestätigte Infektionen gezählt, wie der Kanton am Donnerstag auf seiner Website bekannt gab. Bisher starben im Aargau 88 Menschen an den Folgen von Covid-19. Darunter sind zwei Todesfälle, die am Mittwoch verzeichnet wurden.

In Spitälern wurden am Mittwoch unverändert 133 Personen behandelt. Auf einer Intensivstation lagen 24 der Spitalpatienten, fünf mehr als am Dienstag. Nach Angaben des Kantons gab es auf den Intensivstationen noch 23 freie Betten.

Das Contact Tracing Center betreute am Mittwoch 1’809 infizierte Personen, die sich in Isolation befanden. Seit dem Start der Rückverfolgung im Mai waren es insgesamt 5’833 Menschen. Wie viele Personen sich wegen eines engen Kontaktes zu einem Infizierten in Quarantäne befinden, gibt der Kanton nicht mehr bekannt.

Das Heimspiel des FC Basel gegen Sion wird verschoben

Die Partie zwischen dem FC Basel und dem FC Sion muss abgesagt werden. Grund dafür sind mehrere positive Corona-Tests bei den Wallisern. Von den insgesamt 45 Test stellten sich 22 als positiv heraus, berichtet der FC Basel am Donnerstag.

Ein Datum für die Neuansetzung des Spiels soll in den kommenden Tagen definiert werden. Mehr dazu hier.

Die Swiss Football League har das Gesuch des FC Sion, die Partie beim FC Basel zu verschieben, bewilligt. (Archivbild: Keystone)
Norwegen verschärft Einreisebestimmungen wegen Corona

Angesicht steigender Corona-Zahlen hat die norwegische Regierung am Donnerstag weitere Einschränkungen angekündigt. Einreisende aus Ländern mit hohen Infektionsraten müssen von Montag an einen negativen Corona-Test vorweisen und zehn Tage in Quarantäne gehen.

Norwegens Ministerpräsidentin Erna Solberg hat angesichts steigender Corona-Zahlen weitere Einschränkungen angekündigt. (Bild:Keystone)

Das gelte auch für Verwandtenbesuche, sagte Ministerpräsidentin Erna Solberg am Donnerstag. Sprich: Wenn die Oma etwa aus Deutschland die Enkelkinder in Norwegen besuchen will, muss sie zuerst in ein Quarantänehotel. Ausgenommen sei, wer aus den Nachbarländern Schweden und Finnland zur Arbeit nach Norwegen pendelt.

BAG meldet 10'128 neue Corona-Fälle

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag innerhalb von 24 Stunden 10’128 neue Covid-19-Ansteckungen gemeldet worden.

62 Covid-19-Erkrankte sind verstorben. 399 Infizierte sind zudem neu ins Spital eingeliefert worden.

Dies ist den BAG-Zahlen vom Donnerstag, 5. November 2020, zu entnehmen.

Athen ordnet dreiwöchigen Lockdown für ganz Griechenland an

Im Kampf gegen die Ausbreitung von Corona hat die griechische Regierung einen dreiwöchigen Lockdown von Samstag an für das ganze Land verfügt.

Er könne nicht zulassen, dass das Gesundheitssystem überlastet werde, begründete Premier Kyriakos Mitsotakis den harten Schritt am Donnerstagmittag in einer Fernsehansprache.

Ab Samstagmorgen um 6.00 Uhr müssen alle Läden ausser Supermärkten, Apotheken und anderen lebenswichtigen Geschäften schliessen. Ausserdem gilt von 21.00 bis 5.00 Uhr eine allgemeine Ausgangssperre.

Waadt unterstützt Wirtschaft und Kultur mit weiteren 115 Millionen

Der Kanton Waadt hat am Donnerstag ein weiteres Hilfspaket für die von der Corona-Krise betroffene Wirtschaft und Kultur auf den Weg gebracht. Es sieht 115 Millionen Franken vor.

Spieleboom in Corona-Krise lässt Kassen von Nintendo klingeln

Die wegen der Corona-Pandemie zu Hause sitzenden Kunden reissen Nintendo die Spielkonsole Switch aus den Händen. Der japanische Unterhaltungskonzern schraubte am Donnerstag seine Prognose für die Verkaufszahlen des Geräts deutlich nach oben.

(Bild: Keystone)

Im aktuellen Geschäftsjahr (per Ende März) sei mit einem Absatz von 24 Millionen Stück zu rechnen, fünf Millionen mehr als bislang angenommen. Der für das Spiel «Super Mario» bekannte Konzern hob zudem die Prognose für das Jahresergebnis um die Hälfte auf 450 Milliarden Yen (3,9 Milliarden Franken) an.

Schwedens Regierungschef in Corona-Isolation

Schwedens Ministerpräsident Stefan Löfven hat sich freiwillig in Isolation begeben, nachdem jemand aus seinem Umkreis mit einer Person zusammen war, die positiv auf Covid-19 getestet wurde. Das teilte Löfven am Donnerstag auf seiner Facebook-Seite mit.

Seine Kontaktperson sei negativ getestet worden, er und seine Frau hielten sich aber trotzdem auf Rat der Ärzte isoliert. Er habe keine Symptome und es gehe ihm gut, erklärte der Regierungschef.

Der schwedische Regierungschef Stefan Löfven begab sich freiwillig in Isolation. (Archivbild: Keystone)
Bundesasylzentren in der Schweiz sind voll - Bund sucht Lösungen

Der Bund sucht neue Unterkünfte für Asylsuchende. Um alle Hygiene- und Distanzregeln einzuhalten, wurde die Zahl der Plätze in den Bundesasylzentren halbiert. Nun benötige der Bund mehr Platz.

Die Bundesasylzentren der Schweiz sind voll. Der Bund sucht nun nach Lösungen. (Bild: Keystone)

In den 16 Bundesasylzentren in der Schweiz stehen normalerweise 4’400 Plätze für Asylsuchende zur Verfügung. Wegen der Corona-Pandemie und den vorgeschriebenen Schutzmassnahmen musste der Bund die Platzverhältnisse anpassen, sodass heute noch 2’200 Asylsuchende in den Bundeszentren untergebracht werden können, wie das Staatssekretariat für Migration (SEM) am Donnerstag mitteilte. Diese Plätze seien nun zu «über 90 Prozent belegt». Zudem sei die Zahl der neuen Asylgesuche in den vergangenen Wochen wieder angestiegen.

Bund gewährt in Corona-Krise manchen Auslandschweizern Sozialhilfe

Auch Auslandschweizer sind in der Corona-Krise in Not geraten. Der Bund hat bisher weltweit 56 von ihnen Sozialhilfe geleistet. Das Aussendepartement EDA bestätigte am Donnerstag einen entsprechenden «Blick»-Bericht.

In Europa wurde laut dem EDA in 16 Fällen Sozialhilfe an Auslandschweizer geleistet, 12 davon in Spanien. In Asien waren es 14 Fälle, in Südamerika 10, in Afrika 9 und in Nordamerika 7.

Ausschreitungen bei Feiern vor dem Teil-Lockdown in England

Bei ausgiebigen Feiern kurz vor dem vierwöchigen Teil-Lockdown in England ist es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen.

In Merseyside im Nordwesten des Landesteils wurden Polizisten, die ein Treffen von Hunderten Menschen auflösen wollten, am Mittwochabend mit Feuerwerkskörpern attackiert. Die Feiernden hätten nicht nur Einsatzkräfte bedroht, sondern mit ihrem Verhalten auch das Infektionsrisiko erhöht, so die Polizei.

Coronakrise belastet Hotels in Städten schwer

In der Schweizer Hotellerie hat sich der Trend der Sommermonate im September fortgesetzt: Die Hotels in den Städten sowie an international ausgerichteten Tourismusorten sind mit einem Nachfrageeinbruch konfrontiert. Andernorts wurden aber sogar mehr Gäste beherbergt als im Vorjahr.

Mehr dazu hier.

(Bild: Keystone)
400 Corona-Fälle wegen Panne in Zürcher Uni-Labor zu spät gemeldet

Eine IT-Panne im Labor der Universität Zürich hat dazu geführt, dass rund 400 positive Testresultate in den vergangenen Tagen nicht wie geplant den Behörden übermittelt wurden. Die Fallzahlen im Kanton Zürich mussten deshalb nachträglich nach oben korrigiert werden.

 In den letzten neun Tagen seien 400 positive Testresultate nicht an die kantonale Gesundheitsdirektion und das Contact-Tracing übermittelt worden. (Bild: Keystone)
Britische Notenbank lockert Geldpolitik in Corona-Krise

Die britische Notenbank hat ihre Geldpolitik inmitten der Corona-Krise weiter gelockert. Zur Konjunkturstützung will sie zusätzliche Staatsanleihen im Wert von 150 Milliarden Pfund (rund 166 Mrd Euro) erwerben, wie die Bank of England am Donnerstag in London mitteilte.

Ihren Leitzins beliess die Zentralbank dagegen knapp über der Nulllinie bei 0,1 Prozent. Vor dem Zinsentscheid gab es Spekulationen und Presseberichte, wonach der Zins in den negativen Bereich abgesenkt werden könnte.

Corona-Rekord in USA am Tag nach der Wahl

Einen Tag nach der Präsidentenwahl haben die USA erstmals seit Beginn der Pandemie mehr als 100’000 neue Corona-Fälle binnen 24 Stunden verzeichnet. Am Mittwoch gab es 102’831 bekannte Neuinfektionen, wie aus Daten der Universität Johns Hopkins (JHU) in Baltimore vom Donnerstagmorgen MEZ hervorging. Der bislang höchste Wert war am Freitag registriert worden, als mehr als 99’000 Ansteckungen gemeldet wurden. Die Zahl der Toten binnen einen 24 Stunden blieb relativ stabil bei 1097.

Insgesamt haben sich in den USA mit ihren rund 330 Millionen Einwohnern mehr als 9,4 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. (Bild: Keystone)
Neuer Höchstwert bei Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen in Deutschland hat mit 19 990 Fällen binnen eines Tages einen bisherigen Höchstwert erreicht.

Dies ging aus Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstagmorgen, 5. November, hervor. Den bislang höchsten Wert seit Beginn der Pandemie hatte das RKI am vergangenen Samstag mit 19’059 Fällen gemeldet. Am Donnerstag vor einer Woche lag die Zahl bei 16’774. Deutschland ist mit 83 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste EU-Land.

(Bild: Keystone)
28 Prozent weniger Übernachtungen in Schweizer Hotels im September

In den Schweizer Hotels sind im September aufgrund der Coronakrise erneut wieder deutlich mehr Betten leer geblieben als in anderen Jahren. Gefehlt haben den Hotelleriebetrieben insbesondere Geschäftsreisende und Touristen aus dem Ausland. Schweizer übernachteten dagegen mehr in hiesigen Hotels als letztes Jahr.

Insgesamt ging die Zahl der Hotelübernachtungen im September im Vergleich zum Vorjahr um 28,1 Prozent auf 2,66 Millionen zurück. (Bild: Keystone)
Lufthansa noch tiefer im Minus als gedacht

Der Geschäftsrückgang in der Corona-Krise und die Stilllegung vieler Flugzeuge hat der Lufthansa im Sommer einen noch höheren Milliardenverlust eingebrockt als gedacht.

Unter dem Strich stand im dritten Quartal ein Minus von fast zwei Milliarden Euro, wie der MDax-Konzern am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Während die Lufthansa im operativen Geschäft – wie bereits bekannt – einen Verlust (bereinigtes Ebit) von knapp 1,3 Milliarden Euro verzeichnete, zogen Abschreibungen auf stillgelegte Passagierjets und Finanzgeschäfte zur Absicherung der Treibstoffpreise das Nettoergebnis zusätzlich nach unten.

Mehr dazu hier.

(Bild: Keystone)
37 bis 94 Prozent weniger Zugpassagiere wegen Corona in Europa

Leben in vollen Zügen – das war einmal: Im zweiten Quartal 2020 ist die Anzahl Zugpassagiere in Europa um bis zu 94 Prozent gegenüber dem Corona-freien Vergleichszeitraum 2019 zurückgegangen. Mit einem Minus von 57 Prozent liegt die Schweiz im Mittelfeld.

Mit Abstand am häufigsten wurde in Irland auf die Eisenbahn verzichtet: Mit 94 Prozent weniger Passagieren und sogar 95 Prozent weniger gefahrene Kilometern führt die Grüne Insel die Rangliste des Europäischen Statistischen Amts Eurostat vom Donnerstag an. Dahinter folgen Frankreich, Spanien und Luxemburg mit je 78, Italien mit 77 und Griechenland mit 70 Prozent weniger Bahnfahrern.

In der Schweiz fuhren im zweiten Quartal 2020 57 Prozent weniger Passagiere mit dem Zug. (Bild: Keystone)

Mit einem 57-prozentigen Rückgang liegt die Schweiz ziemlich genau im Durchschnitt – zusammen mit Deutschland, Ungarn, Slowenien, Litauen, Schweden, Dänemark und Estland, wo die Anzahl Schienenverkehr-Nutzer um 59 bis 55 Prozent zurückgegangen ist.

Swiss wegen Coronapandemie in roten Zahlen gelandet

Die Swiss ist wegen der Corona-Pandemie in den ersten neun Monaten tief in den roten Zahlen gelandet. Operativ flog die Lufthansa-Tochter laut Angaben vom Donnerstag einen Verlust von 414,7 Millionen Franken ein nach einem Gewinn von 489,6 Millionen im Vorjahressemester.

(Bild: Keystone)
Tessin: 20 Coronavirus-Testergebnisse falsch weitergegeben

Im Kanton Tessin sind am Montag 20 Coronavirus-Testergebnisse falsch an die Betroffenen übermittelt worden: Zehn positiv Getestete wurde ein negatives Testresultat mitgeteilt und zehn negativ Getesteten ein positives Ergebnis.

Die Betroffenen seien inzwischen vom Büro des Kantonsarztes über ihr tatsächliches Testergebnis aufgeklärt worden, schreibt das Departement für Gesundheit und Soziales am Mittwochabend in einem Communiqué.

Im Kanton Tessin sind am Montag 20 Coronavirus-Testergebnisse falsch an die Betroffenen übermittelt worden. (Bild: Keystone)

Konkret seien die Testergebnisse von 20 Nasen-Rachen-Abstrichen – sogenannten PCR-Tests – im Labor vertauscht worden, schreibt das Departement für Gesundheit und Soziales in seiner Mitteilung weiter. Die Betroffenen seien über ihr effektives Testresultat aber mittlerweile aufgeklärt worden.

Ausserdem seien die Contact Tracer dabei, die Kontaktpersonen der Betroffenen zu informieren und die «richtigen» Personen in Quarantäne zu schicken, heisst es abschliessend.

Australien will auch Coronavirus-Impfstoff von BioNTech kaufen

Australien sichert sich eine Belieferung mit zwei weiteren Covid-19-Impfstoffen – unter anderem vom Mainzer Unternehmen BioNTech. Der Staat werde im Fall einer Zulassung 40 Millionen Dosen von der US-Biotechfirma Novavax und zehn Millionen Dosen von BioNTech und dem US-Partner Pfizer kaufen.

(Bild: Keystone)

Dies teilte Australiens Ministerpräsident Scott Morrison am Donnerstag mit. Die Vereinbarungen haben demnach ein Volumen von umgerechnet rund einer Milliarde Franken. Erst im September hatte Australien den Kauf von 85 Millionen Coronavirus-Impfstoffdosen mit dem heimischen Biotechunternehmen und dem britischen Pharmakonzern AstraZeneca im Wert von rund 1,1 Milliarden Franken beschlossen, sollten sich deren Versuche als erfolgreich erweisen.

Italien verhängt Corona-Ausgangssperren und Reisebeschränkungen

Nächtliche Ausgangssperren und Risikozonen mit Reiseverboten: Im Kampf gegen die zweite Corona-Welle schränkt die Regierung in Rom die Bewegungsfreiheit der 60 Millionen Bürger ab Freitag, 6. November, verstärkt ein. Die Ausgangssperre gilt von 22 Uhr abends bis 5 Uhr morgens.

Ausserdem teilt die Regierung das Land in drei Risikozonen ein und erlässt Teil-Lockdowns für besonders gefährdete Gebiete. Das geht aus dem Dekret hervor, das Ministerpräsident Giuseppe Conte in der Nacht zum Mittwoch unterschrieben hat.

Anfangs sollte das Dekret am Donnerstag in Kraft treten. Am Abend verschob der Regierungschef den Start überraschend auf Freitag. Die Vorbereitung brauche noch Zeit.

In den Zonen mit hohem oder sehr hohem Risiko – sie werden meist als orange und rote Zonen bezeichnet – wird das Verlassen des Wohnorts und der Region beschränkt. Als Ausnahmen gelten die Arbeit oder medizinische Gründe. Zudem müssen dort Bars und Restaurants schliessen.

Die Verschärfung gilt zunächst für vier Wochen bis zum 3. Dezember. Im ganzen Land müssen alle Museen schliessen. Öffentliche Verkehrsmittel dürfen nur noch halbvoll sein. Höhere Schulen und Universitäten müssen auf Online-Unterricht umstellen. Einkaufszentren sollen am Wochenende grossteils dicht sein.

Italien verschiebt neue Corona-Verschärfungen

Die Regierung in Rom verschiebt die jüngsten Verschärfungen zum Corona-Schutz in Italien kurzfristig um einen Tag. Das sagte Ministerpräsident Giuseppe Conte am Mittwochabend im Fernsehen.

Der Beginn sei statt für den 5. November jetzt für den 6. November 2020 vorgesehen, sagte er. Die Regierung plant unter anderem nächtliche Ausgangssperren im ganzen Land sowie weitere Massnahmen in Hochrisikozonen in bestimmten Regionen. Die Vorbereitung erfordere noch etwas Zeit.

Der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte. (Bild: Keystone)
Slowakei verlängert Ausgangssperre – Einreisende im Dilemma

Die slowakische Regierung hat am Mittwoch die geltende landesweite Ausgangssperre bis zum 14. November verlängert. Wer keinen negativen Corona-Test vorweisen kann, darf seine Wohnung nicht einmal mehr für den Weg zur Arbeit verlassen. Erlaubt sind nur dringend notwendige Besorgungen und das Absolvieren eines Corona-Tests.

In ein besonderes Dilemma geraten Menschen, die aus dem Ausland einreisen. Nach einer Reihe widersprüchlicher Regierungsankündigungen der letzten Tage veröffentlichte das Aussenministerium in Bratislava am Mittwoch eine Auslegung der aktuell gültigen Bestimmungen, die Klarheit schaffen sollte.

Aufgrund einer Regierungsverordnung darf man demnach zwar aus Deutschland oder einem anderen nicht als Risikoland qualifizierten Staat ungehindert einreisen, ohne einen negativen Corona-Test vorweisen oder eine Quarantäne antreten zu müssen. Aufgrund einer gleichzeitig geltenden anderen Vorschrift gilt aber auch für diese Einreisenden das Verbot, sich ohne negativen Corona-Test frei im Land zu bewegen.

Bald 800'000 Corona-Fälle in Italien – Neuinfektionen stabil

In Italien haben die Gesundheitsbehörden am Mittwoch 30’550 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden registriert. Die Zahl der neuen Ansteckungen mit dem Virus hatte Ende der vergangenen Woche schon etwas höher gelegen. Einige Experten sprachen deshalb von einem Anzeichen, dass sich dieser Wert auf hohem Niveau stabilisiert haben könnte.

Giovanni Rezza, ein Fachmann des Gesundheitsministeriums, mahnte trotzdem vor Journalisten vor zu schnellen Schlüssen. Die Regierung in Rom hatte im Oktober mehrfach die Schutzvorschriften gegen den Erreger Sars-CoV-2 verschärft. Am Freitag soll zudem eine nächtliche Ausgangssperre starten.

Die Zahl der neuen Covid-19-Todesfälle blieb mit 352 Opfern innerhalb von 24 Stunden am Mittwoch weiter hoch. Das 60-Millionen-Einwohner-Land registrierte in der Pandemie seit Februar insgesamt fast 800’000 Infektionsfälle. Im Zusammenhang mit dem Virus starben nach offiziellen Angaben bisher 39’764 Menschen.

(Bild: Keystone)
Fast 500 Corona-Tote innerhalb eines Tages in Grossbritannien

Mit fast 500 Toten innerhalb eines Tages hat Grossbritannien den höchsten Stand an Todesfällen von Corona-Infizierten seit Mitte Mai erreicht. Die zuständige Statistikbehörde meldete am Mittwoch 492 Fälle, in denen die Patienten innerhalb von vier Wochen vor ihrem Tod positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. So hoch lag die Zahl der Todesfälle nicht mehr seit dem 19. Mai, als 500 Tote gezählt wurden.

Mit mehreren Zehntausend Toten gilt Grossbritannien als das bislang von der Pandemie am härtesten getroffene Land in Europa.

(Symbolbild: Keystone)

Für den staatlichen Gesundheitsdienst NHS gilt ab Donnerstag zudem die höchste Warnstufe. Man steuere auf eine «ernste Situation» zu, sagte NHS-Chef Simon Stevens am Mittwoch. Ab diesem Donnerstag, 5. November 2020, gilt in England zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ein Teil-Lockdown mit ähnlichen Regeln wie in Deutschland.

Sieben-Tage-Inzidenz steigt in Luxemburg auf 750

In Luxemburg ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen in der vergangenen Woche weiter stark gestiegen. Im Vergleich zur Vorwoche wuchs sie um 39 Prozent auf 4’701 Fälle, wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Die sogenannte Inzidenzrate, also die Zahl der Neuinfektionen binnen sieben Tagen pro 100’000 Einwohner, stieg auf 750 (26. Oktober bis 1. November). Das Durchschnittsalter der Neuinfizierten kletterte von 40,3 auf 41,2 Jahre.

Am 1. November gab es laut Statistik 8’224 aktive Infektionen. Eine Woche zuvor waren es noch 4’683 gewesen. 171 Menschen sind in Luxemburg bislang in Verbindung mit Covid-19 gestorben. 225 Menschen befinden sich in Kliniken, davon 30 auf Intensivstationen (Stand 4. November). Die neue Corona-Welle schwappt seit mehreren Wochen über das mit gut 600’000 Einwohnern zweitkleinste Land der EU.

Seit vergangenem Freitag gilt in Luxemburg eine nächtliche Ausgangssperre von 23 bis 6 Uhr und eine verstärkte Maskenpflicht – immer dort, wo mehr als vier Personen zusammentreffen. In Deutschland lag die Sieben-Tage-Inzidenz zuletzt bei knapp 126 (4. November).

Litauen verhängt landesweite Quarantäne

Litauen geht im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus für zunächst drei Wochen in eine landesweite Quarantäne. Angesichts rasant steigender Neuinfektionen beschloss die Regierung in Vilnius am Mittwoch, das baltische EU-Land vom 7. November an in einen Teil-Lockdown zu schicken. «Ich bin überzeugt, dass dies wirklich zu einer Stabilisierung der Situation führen wird», sagte Regierungschef Saulius Skvernelis laut eines Rundfunkberichts. Der Erfolg der Schutzmassnahmen hänge aber davon ab, inwieweit die Bevölkerung die Einschränkungen befolge.

Gastronomische Betriebe dürfen bis 29. November nur noch ausser Haus verkaufen, Freizeit-, Kultur-, Unterhaltungs- und Sportstätten müssen weitestgehend dicht machen und Veranstaltungen und Versammlungen an öffentlichen Orten sind untersagt. Weiter gilt Maskenpflicht in fast allen öffentlichen Räumen. Bei privaten Veranstaltungen sollen sich nur noch bis zu 10 Personen versammeln und Reisen innerhalb des Landes nach Möglichkeit vermieden werden.

Geschäfte, Supermärkte und auch verschiedene andere Einzelhändler und Dienstleistungsbetriebe dürfen weiterarbeiten. Sie müssen dabei aber sicherstellen, dass für jeden Kunden eine Fläche von 10 Quadratmetern zur Verfügung steht oder immer nur eine Person zugleich bedient wird.

Zürcher Unispital muss nicht dringliche Eingriffe aufschieben

Das Zürcher Universitätsspital muss nach eigenen Angaben seit Mittwoch nicht dringliche Eingriffe in einigen Abteilungen absagen, verschieben oder auslagern. So sollen Kapazitäten für Covid-Patienten geschaffen werden.

Es bestünden für alle relevanten Bereiche aber Stufenpläne, um die Kapazitäten erweitern zu können, teilte das Universitätsspital Zürich (USZ) am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Welche Abteilungen im Einzelnen betroffen sind oder wie viele Eingriffe nicht stattfinden können, konnte das Spital nicht beantworten.

Die nicht dringlichen Eingriffe, die am USZ nicht abgesagt oder verschoben werden, werden an das USZ Flughafen ausgelagert. (Keystone)

Am Universitätsspital Zürich waren am Mittwoch 14 Covid-Patienten auf der Intensivstation und 38 auf den Bettenstationen untergebracht. Im gesamten Kanton waren 336 hospitalisiert, davon 52 auf Intensivstationen. Kantonsweit mussten 33 beatmet werden. Bisher starben 198 Menschen im Kanton mit einer Corona-Infektion.

Wallis verschärft Massnahmen weiter

Der Kanton Wallis verschärft seine Massnahmen erneut. Ab Freitag, 22 Uhr, schliessen die Behörden sämtliche Restaurationsbetriebe und Bars (inklusive Bäckerei-, Tankstellen-, Bahnhof-, Hotel- und Campingbars) für die Öffentlichkeit. Die Massnahmen gelten bis und mit 30. November, heisst es in einer Mitteilung des Kantons.

Der Staatsrat hat zudem entschieden, den von den Einschränkungen besonders betroffenen Wirtschaftssektoren finanzielle Unterstützung in der Höhe von 20 Millionen Franken zu gewähren. Ein entsprechender Zusatzkredit wird dem Grossen Rat unterbreitet.

Nach den am 18. und am 22. Oktober eingeführten Massnahmen scheine sich die Anzahl der Neuansteckungen mit dem Coronavirus zu stabilisieren, schreibt der Kanton. Ihre Anzahl sei aber nach wie vor hoch, und das Wallis bleibe einer der Kantone mit den höchsten Fallzahlen im Verhältnis zur Bevölkerung.

Corona-Sperren: Vatikanische Museen machen zu

Im Zuge der Schliessung der Museen in ganz Italien macht auch der Vatikan seine Ausstellungen zu. Das betrifft unter anderem die Sixtinische Kapelle mit ihren berühmten Wand- und Deckengemälden in den Vatikanischen Museen, wie der katholische Kirchenstaat am Mittwoch mitteilte.

Auch die Sixtinische Kapelle mit ihren berühmten Wand- und Deckengemälden in den Vatikanischen Museen musste wegen den Corona-Massnahmen schliessen. (Bild: Keystone)

Die italienische Regierung verschärft ab Donnerstag ihre Corona-Schutz-Beschränkungen. Dann müssen alle Museen und Ausstellungen im Land zumachen. Die Vorschrift gilt zunächst für vier Wochen bis zum 3. Dezember. Die Theater und Kinos in Italien sind schon etwas länger zu. Der kleine Kirchenstaat liegt im Zentrum Roms. Im Frühjahr hatten die Vatikanischen Museen wegen der ersten Welle der Corona-Pandemie schon einmal für mehrere Monate ihre Türen geschlossen.

Höchstwert bei Spitalbehandlungen wegen Covid-19 im Aargau

In Aargauer Spitälern sind am Dienstag 133 Personen wegen Covid-19 stationär behandelt worden. Noch nie waren es seit Datenerfassung so viele. Auf einer Intensivstation lagen 19 der Spitalpatienten. Wie der Kanton am Mittwoch auf seiner Website mitteilte, gab es auf den Intensivstationen noch 22 freie Betten.

Auf Intensivstationen im Aargau wurden am Dienstag 19 Personen wegen Covid-19 behandelt. (Archivbild: Keystone)

Im Aargau wurden am Dienstag 447 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus verzeichnet. Am Montag waren 250, am Sonntag 285, am Samstag 367 und am Freitag 389 neue Fälle registriert worden. Per Dienstag wurden im Aargau insgesamt 8770 bestätigte Infektionen gezählt. Bislang starben im Kanton 85 Menschen an den Folgen von Covid-19, darunter eine Person am Dienstag.

Nächtliche Corona-Ausgangssperren in Italien beginnen Donnerstag

Italien verhängt im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus eine nächtliche Ausgangssperre von 22.00 Uhr abends bis 5.00 Uhr morgens. Ausserdem teilt die Regierung das Land in drei Risikozonen ein und erlässt Teil-Lockdowns für besonders gefährdete Gebiete.

Das geht aus dem Dekret hervor, das Ministerpräsident Giuseppe Conte in der Nacht zu Mittwoch in Rom unterschrieben hat. Die Verschärfung tritt am Donnerstag in Kraft und gilt zunächst für vier Wochen bis zum 3. Dezember. Im ganzen Land müssen alle Museen schliessen. Öffentliche Verkehrsmittel dürfen nur noch halb voll sein. Höhere Schulen müssen auf Online-Unterricht umstellen.

In den Zonen mit hohem oder sehr hohem Risiko wird das Verlassen des Wohnorts und der Region beschränkt. Als Ausnahmen gelten die Arbeit oder medizinische Gründe. Zudem müssen dort Bars und Restaurants schliessen.

Selbstständigerwerbende erhalten weiterhin Corona-Erwerbsersatz

Selbstständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung können weiterhin Erwerbsersatz beanspruchen, wenn sie von den Corona-Massnahmen stark betroffen sind. Der Bundesrat setzt dabei Bestimmungen im Covid-Gesetz um.

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(Bild: Keystone)
Bundesrat prüft Beiträge à fonds perdu für Profi-Sportklubs

Auch die Profi-Sportklubs könnten schon bald Beiträge à fonds perdu erhalten. Der Bundesrat hat das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) damit beauftragt, bis im Dezember ein «Aussprachepapier» zu erarbeiten.

Wegen der Corona-Pandemie könnten Sportveranstaltungen auch in den nächsten Monaten nur mit wenigen oder gar keinen Zuschauern durchgeführt werden, teilte der Bundesrat am Mittwoch mit. Ohne die Ticket- und die Gastronomieeinnahmen verlören die professionellen und semiprofessionellen Ligen eine bedeutende Einnahmequelle und damit den grössten Teil ihrer wirtschaftlichen Basis.

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Bundesrat legt Eckdaten für Corona-Härtefallregelung vor

Der Bundesrat will Unternehmen, die besonders unter der Corona-Krise leiden, finanziell unterstützen. Er will sich an kantonalen Massnahmen, die seit Inkrafttreten des Covid-19-Gesetzes Ende September ausgerichtet werden, zur Hälfte beteiligen – maximal mit 200 Millionen Franken.

Armee soll erneut bei Bewältigung der Corona-Krise helfen

Zur Bewältigung der zweiten Coronavirus-Welle stellt der Bundesrat den Kantonen unter Bedingungen bis zu 2’500 Armeeangehörige zur Verfügung. Sie sollen die Spitäler, die Pflege oder die Patiententransporte unterstützen, wenn die zivilen Mittel nicht mehr ausreichen.

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(Archivbld: Keystone)
US-Firmen schaffen 365'000 neue Stellen - Weniger als erwartet

Die US-Firmen haben im Oktober überraschend wenige neue Jobs geschaffen. Unter dem Strich entstanden 365’000 Arbeitsplätze, wie aus der am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Personaldienstleisters ADP hervorgehrt. Von Reuters befragte Experten hatten allerdings mit 650’000 gerechnet. Im September hatte das Plus noch bei 753’000 gelegen.

Handball: Schweiz spielt erst am Donnerstag in Dänemark

Das erste Spiel der Schweizer Handballer in der EM-Qualifikation gegen Dänemark findet erst am Donnerstagabend statt. Die Partie wird um 20.00 Uhr in Aarhus angepfiffen.

Die gesamte Schweizer Delegation musste sich am Dienstag einem weiteren Coronavirus-Test unterziehen, nachdem ein positiver Fall im Umfeld von mehreren Nationalspielern zwei Tage vor dem Zusammenzug der Schweizer Auswahl bekanntgeworden war. Alle Tests fielen negativ aus.

Solothurner Kantonsarzt soll Verfügungen nicht allein unterzeichnen

Im Kanton Solothurn soll der Kantonsarzt bei Epidemien Allgemeinverfügungen nicht mehr allein unterschreiben. Künftig soll auch die Departementsvorsteherin unterzeichnen, nachdem der Gesamtregierungsrat der jeweiligen Anordnung zugestimmt hat. Der Solothurner Kantonsrat verlangt vom Regierungsrat eine entsprechende Änderung der kantonalen Epidemienverordnung.

USA am Wahltag mit zweithöchstem Wert bei Corona-Neuinfektionen

Die USA haben am Dienstag – dem Tag der Wahl – mit mehr als 91’000 Corona-Neuinfektionen den bislang zweithöchsten Tageswert seit Beginn der Pandemie verzeichnet. Das geht aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore vom Mittwoch hervor. Der bislang höchste Wert war am vergangenen Freitag registriert worden, als mehr als 99’000 Ansteckungen registriert wurden. In den USA sind bislang mehr als 232’000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben.

(Bild: Keystone)

US-Präsident Donald Trump hat im Wahlkampf wiederholt gesagt, die USA seien in der Krise bald über dem Berg – wofür es keine Anzeichen gibt. Sein Herausforderer Joe Biden hat Trump vorgeworfen, beim Schutz der Amerikaner versagt zu haben.

Freiburger Kantonsspital vergrössert seine Intensivstation

Das Freiburger Kantonsspital vergrössert wegen der vielen Covid-19-Fälle seine Intensivstation. Platz geschaffen wird, indem chirurgische und orthopädische Eingriffe statt im Kantonsspital in zwei Freiburger Privatkliniken vorgenommen werden.

Auf diese Weise erhält die Innere Medizin 30 Betten mehr und die Zahl der Intensivbetten steigt von 22 auf 29. Das teilte die Freiburger Spitalgruppe HFR am Mittwoch mit. Zu dieser Spitalgruppe gehört das Kantonsspital. Die 22 Intenisivbetten waren Anfang Woche alle besetzt.

Dank der Verlagerung von Eingriffe zu anderen Spitälern kann auch das Personal in der Intensivstation aufgestockt werden. (Bild: Keystone)

Dank der Verlagerung von Eingriffe zu anderen Spitälern kann auch das Personal in der Intensivstation aufgestockt werden. Auch mit dem Interkantonalen Spital der Broye will das Freiburger Spital HFR noch stärker zusammenarbeiten.

Schweizer Detailhandel legt in ersten neun Monaten zu

Der Schweizer Detailhandel hat sich in den ersten neun Monaten in der Coronakrise positiv entwickelt. Zum Wachstum haben besonders der Lebensmittel- und «Nearfood»-Bereich beigetragen. Der Trend des Online-Shoppings hielt weiterhin an, wie es im GfK Markt Monitor vom Mittwoch heisst.

(Bild: Keystone)

Insgesamt verzeichnete der Detailhandel per Ende September gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein klares Plus von 6,6 Prozent. Dies ist zum einen auf das konstante Wachstum von 10,3 Prozent im Lebensmittel- und lebensmittelnahen Bereich zurückzuführen.

Doch auch der Nonfood-Bereich holte trotz der nachhaltigen Beeinflussung der Corona-Auswirkungen signifikant auf und verzeichnete nur noch einen geringfügigen Rückgang von -0,1 Prozent.

BAG meldet 10'073 neue Corona-Fälle

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch innerhalb von 24 Stunden 10’073 neue Covid-19-Ansteckungen gemeldet worden.

73 Covid-19-Erkrankte sind verstorben. 247 Infizierte sind zudem neu ins Spital eingeliefert worden. Dies ist den BAG-Zahlen vom Mittwoch, 4. November 2020, zu entnehmen.

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Russland meldet Höchstwert bei Neuinfektionen

Mit fast 19’800 nachgewiesenen Neuinfektionen binnen 24 Stunden hat Russland einen Höchstwert gemeldet. Die Zahl der Ansteckungsfälle stieg um 19’768 auf über 1,69 Millionen. Allein in Moskau kamen über 5800 Fälle hinzu. Die Behörden verzeichneten 389 weitere Todesfälle, die Gesamtzahl liegt nun bei 29’217. Russland hat nach den USA, Indien und Brasilien die meisten Infektionsfälle weltweit, gibt aber im Vergleich deutlich weniger Todesfälle an.

(Bild: Keystone)
KOF-Konjunkturumfragen zeigen Entspannung zum Herbst

Die Schweizer Unternehmen haben ihre Lage zum Herbstbeginn entspannter bewertet. Im Oktober stieg der Geschäftslageindikator deutlich, wie die Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich am Mittwoch mitteilte. Mit Blick auf die Nachfrageentwicklung seien einige Wirtschaftsbereiche im Lauf des Monats aber zurückhaltender geworden. Zudem seien die Folgen der neuen Schutzmassnahmen noch unklar.

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Dänischer Minister positiv auf Corona getestet – Frederiksen isoliert

Der dänische Justizminister Nick Hækkerup ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er werde sich deshalb in der nächsten Zeit zu Hause isolieren, teilte der Minister in der Nacht zum Mittwoch auf Facebook mit. Hækkerup hatte wegen Krankheitssymptomen am Montag einen Corona-Test gemacht und sich seitdem zu Hause aufgehalten. Er zählt in der Corona-Krise neben Regierungschefin Mette Frederiksen und Gesundheitsminister Magnus Heunicke zu den wichtigsten Akteuren der sozialdemokratischen Regierung in Kopenhagen.

Ministerpräsidentin Mette Frederiksen, die am Freitag an einem Treffen mit dem infizierten Minister teilgenommen hatte, begibt sich nun Isolation. (Archivbild: Keystone)
Mehr als 12'000 Neuinfektionen in Tschechien

In Tschechien haben die Behörden 12’088 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Insgesamt haben sich damit 362’985 der 10,7 Millionen Einwohner nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Menschen, die mit oder an dem Virus gestorben sind, stieg dem Gesundheitsministerium zufolge um 259 auf 3913. Hier wurden allerdings die Todesfälle mehrere Tage addiert.

(Bild: Keystone)
Zalando profitiert von Corona-Krise

Der Online-Modehändler Zalando ist dank steigender Bestellungen im Internet mitten in der Corona-Krise deutlich gewachsen. Der Umsatz kletterte im dritten Quartal um mehr als ein Fünftel auf 1,85 Milliarden Euro.

Das bereinigte Betriebsergebnis legte auf 118,2 Millionen Euro zu nach lediglich 6,3 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, teilte das Berliner Unternehmen am Mittwoch mit. Analysten hatten mit einem tieferen Gewinn gerechnet.

(Bild: Keystone)
17'214 neue Fälle in Deutschland

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland bleibt weiter hoch: Innerhalb eines Tages sind 17’214 neue Fälle an das staatliche Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet worden. Die Zahl der registrierten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg in dem 83-Millionen-Einwohner-Land um 151 auf insgesamt 10 812.

(Bild: Keystone)
Mehr als 20'000 Neuinfektionen in Großbritannien

In Großbritannien haben die Gesundheitsbehörden 20’018 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Zudem seien 397 weitere Menschen in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben, teilt die Regierung mit.

In Grossbritannien wurden 20’018 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet, sowie 397 Todesfälle. (Bild: Keystone)
Bussgelder gegen Airlines wegen zögerlicher Ticketerstattung

Das deutsche Luftfahrtbundesamt (LBA) hat in 21 Fällen gegen Fluggesellschaften Bussgelder verhängt, die Ticketkosten von Coronavirus-bedingt stornierten Flügen nicht fristgerecht zurückbezahlt haben sollen. Das habe ein Sprecher der Behörde auf Anfrage mitgeteilt, berichtet das «Handelsblatt» am Mittwoch.

In 21 Fällen wurden Bussgelder gegen Fluggesellschaften verhängt, welche die Ticketkosten von Corona-bedingt stornierten Flügen nicht innerhalb der Frist zurückbezahlt haben sollen. (Symbolbild: Keystone)

Details zur Höhe der Geldstrafen habe der Sprecher allerdings keine genannt. Insbesondere die in der Coronavirus-Krise vom Staat gestützte Lufthansa stand zuletzt in diesem Zusammenhang in der Kritik. Verbraucherschützer hatten der Airline eine mangelnde Rückzahlung stornierter Flüge vorgeworfen.

Frankreich begibt Schatzwechsel zur Deckung von Lockdown-Kosten

Die französische Regierung will Insidern zufolge Schatzwechsel begeben, um die zusätzlichen Kosten für den zweiten Coronavirus-Lockdown zu decken. Mit den kurzfristigen Geldmarktpapieren wolle man den Haushaltsetat schonen.

So verlautete es aus Kreisen des französischen Finanzministeriums am Dienstag.

Deutsche Handelskammern sehen jede fünfte Firma in Bedrängnis

Knapp jedes fünfte Unternehmen in Deutschland (19 Prozent) kämpft einem Bericht des «Handelsblatt» zufolge derzeit mit akuten Liquiditätsengpässen. Besonders betroffen seien der Maschinenbau (19 Prozent) und der Kraftfahrzeugbau (26 Prozent).

Dies schreibt die Zeitung «Handelsblatt» vom Mittwoch. Sie beruft sich auf eine Sonderauswertung der Herbst-Konjunkturumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK). Demnach verzeichnen 27 Prozent der Maschinenbauer in der Coronavirus-Krise zudem einen Rückgang des Eigenkapitals, im Fahrzeugbau sind es 37 Prozent und in der Gesamtwirtschaft 28 Prozent.

Spanien will kriselnde Air Europa mit 475 Millionen Euro retten

Der spanische Staat will der von der Coronavirus-Krise stark getroffenen Fluglinie Air Europa mit 475 Millionen Euro helfen. Rund 240 Millionen würden als Beteiligungsdarlehen und der Rest als normales Darlehen mit sechsjähriger Laufzeit zur Verfügung gestellt.

Dies teilte die spanische Regierung in Madrid am Dienstagabend mit. Bei der Rettung der zweitgrössten Fluglinie des Landes komme erstmals der in der Coronavirus-Krise gebildete staatliche Fonds zur Unterstützung der Zahlungsfähigkeit strategischer Unternehmen zum Einsatz, sagte Finanzministerin María Jesús Montero. Brüssel müsse den Krediten aber noch zustimmen, schrieb die Zeitung «La Vanguardia».

Ungarn verhängt Notstand und nächtliche Ausgangssperre

Wegen der zunehmenden Zahl von Ansteckungen mit dem Coronavirus verhängt Ungarn den Gefahrennotstand und eine nächtliche Ausgangssperre. Gaststätten und Clubs müssen schliessen, Theater, Kinos und andere Veranstalter dürfen nur ein Drittel der verfügbaren Plätze vergeben, gab Ministerpräsident Viktor Orban in einem Video bekannt, das am Dienstagabend auf seiner Facebook-Seite erschien.

«Die Ausbreitung der Pandemie hat sich beschleunigt», sagte Orban. «Es ist an der Zeit, dass wir neue Schritte setzen, mit denen wir die Funktionsfähigkeit der Krankenhäuser und das Leben der älteren Mitbürger schützen.» Die Ausgangssperre gelte jeweils von 00 bis 5 Uhr.

Am Dienstag meldeten die Behörden 3’989 neue Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 in den letzten 24 Stunden. 84 Menschen starben im selben Zeitraum.

Insgesamt haben sich in dem Zehn-Millionen-Einwohner-Land seit Ausbruch der Pandemie im März 86’769 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der akuten Fälle wurde mit 63’940 angegeben, das sind 654 pro 100’000 Einwohner. Bislang wurden 1’973 Tote gemeldet.

Wieder mehr als 400 Corona-Todesfälle in Krankenhäusern in Frankreich

In Frankreich steigt die Zahl der täglich gemeldeten Corona-Todesfälle weiter an. Innerhalb von 24 Stunden wurden erneut mehr als 400 Tote im Zusammenhang mit Covid-19 in den Krankenhäusern gemeldet, wie die Behörden am Dienstag mitteilten. Hinzu kommen noch einmal mehr als 400 Todesfälle in Altenheimen und anderen Pflegeeinrichtungen. Diese Zahl wird allerdings nicht täglich aktualisiert. Frankreich zählt mehr als 38’000 Tote seit Beginn der Epidemie.

(Symbolbild: Keystone)

Das Land mit seinen rund 67 Millionen Einwohnern zählte ausserdem mehr als 36’300 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Am Tag zuvor war ein Höchstwert von mehr als 52’500 registrierten Fällen erreicht worden. Fast 3’900 Menschen werden im ganzen Land auf Intensivstationen behandelt. Sorge herrscht besonders in der Hauptstadt Paris über die Auslastung der Intensivbetten.

Niederlande: Teil-Lockdown wird noch strenger

Die Niederlande haben die Massnahmen im Teil-Lockdown weiter drastisch verschärft. «Bleiben Sie so viel wie möglich zu Hause», mahnte der niederländische Premier Mark Rutte am Dienstagabend in Den Haag. Bewegungen im Land müssten möglichst reduziert werden. «Gehen Sie nicht zum Spass shoppen», sagte Rutte. Alle öffentlichen Gebäude werden geschlossen. Ausserdem sollen Bürger bis Mitte Januar nicht ins Ausland reisen. Deutschland wurde zum Risikogebiet erklärt und von nicht dringend notwendigen Reisen abgeraten. Reisende aus Deutschland müssen nach ihrer Heimkehr für zehn Tage in Heim-Quarantäne.

«Bleiben Sie so viel wie möglich zu Hause», mahnte der niederländische Premier Mark Rutte am Dienstagabend in Den Haag. (Bild: Keystone)

Seit drei Wochen gilt bereits der Teil-Lockdown. Nun werden nach den Gaststätten auch Museen, Theater, Schwimmbäder, Vergnügungsparks und Zoos geschlossen. Auch der persönliche Kontakt wird stark reduziert. In der Öffentlichkeit sind nur noch Treffen von maximal zwei Personen erlaubt, bisher waren das noch vier. Auch privat sollen nur noch zwei Gäste am Tag empfangen werden. Die Verschärfungen sollen vorerst zwei Wochen gelten.

Isländischer Präsident muss wegen Corona-Fall in Quarantäne

Islands Präsident Gudni Jóhannesson begibt sich bis zum kommenden Montag in häusliche Quarantäne. Grund dafür ist, dass bei einem Mitarbeiter des präsidialen Amtssitzes Bessastadir das Coronavirus festgestellt wurde. Seine Familie muss dagegen nicht in Quarantäne, wie das Präsidentenbüro am Dienstagabend mitteilte.

Der isländischer Präsident muss wegen Corona-Fall in Quarantäne. (Bild: Keystone)

Nachdem das Infektionsgeschehen auf Island im Sommer fast zum Erliegen gekommen war, hat sich die Corona-Lage auf der Nordatlantik-Insel zuletzt wieder verschärft. In den vergangenen beiden Wochen lag die Zahl der Neuinfektionen auf 100’000 Einwohner gerechnet minimal höher als in Deutschland.

Auch Waadt geht in Teil-Lockdown

Nach den Kantonen Genf, Neuenburg, Jura und Freiburg zieht auch der Kanton Waadt die Schraube in Sachen Coronaschutzmassnahmen massiv an. Restaurants, Bars, Kinos und Museen werden geschlossen. Schulen und Krippen bleiben offen.

Die Regelung gilt ab Mittwoch 17 Uhr, wie der Waadtländer Staatsrat am Dienstag vor den Medien bekannt gab. Die Massnahmen seien unerlässlich, um das Fortschreiten der Pandemie einzudämmen, betonte Staatsratspräsidentin Nuria Gorrite (SP). Das soziale und kulturelle Leben müsse heruntergefahren werden. Die Situation sei sehr ernst.

Auch die Waadt ruft den Notstand aus: Der Kanton begibt sich in einen Teil-Lockdown. (Bild: Keystone)
Schweizer Handballer können nicht in Dänemark antreten

Die Schweizer Handballer können am Mittwochabend nicht zur ersten Partie der EM-Qualifikation gegen Olympiasieger und Weltmeister Dänemark antreten.

Vor dem Eintritt in die «Blase» in Schaffhausen, wo sich das Schweizer Team vorbereitete, waren sämtliche Corona-Tests negativ ausgefallen. Am Montag jedoch wurde Adrian Brüngger, der Trainer von Pfadi Winterthur, positiv auf das Virus getestet. Zu Brüngger hatten mehrere Nationalspieler zwei Tage vor dem Nationalmannschafts-Lehrgang direkten Kontakt. Die betreffenden Nationalspieler wurden nach Bekanntwerden des Falles isoliert.

Deshalb müssen neue Tests vorgenommen werden, deren Ergebnisse erst am Mittwoch feststehen, was die Reise am Dienstagmorgen per Charterflug nach Aarhus verunmöglicht hat. Somit ist auch fraglich, ob das Heimspiel gegen Nordmazedonien am Samstag in Schaffhausen stattfinden kann.

Spitalkapazitäten werden verstärkt: Wallis lässt Patienten verlegen

Im Wallis hat am Dienstag die Verlegung von Patienten des Spital Wallis begonnen, die nicht an Covid-19 erkrankt sind. Das Spital erhöht damit seine Kapazitäten zur Aufnahme von Covid-19-Patienten.

Die Zahl der Spitaleinweisungen habe die Schwelle erreicht, die für die Anforderung von externer Verstärkung vorgesehen worden sei, hiess es in der Mitteilung des Departements für Gesundheit, Soziales und Kultur vom Dienstag. Dies sei mit mehr als 240 Patienten im Centre Hospitalier du Valais Romand der Fall.

Letzteres habe nicht dringliche und aufschiebbare Tätigkeiten vollständig einstellen müssen. Patienten aus dem Centre Hospitalier seien in das Spitalzentrum Oberwallis verlegt worden. Dieses Spital wiederum werde die nicht dringlichen und aufschiebbaren Tätigkeiten um 70 Prozent reduzieren, um mehr Patienten aufnehmen zu können.

Die nicht-Covid-19-Patienten, die im Rahmen der Rehabilitation im Spital Wallis hospitalisiert waren, werden in die Berner, Genfer und Luzerner Klinik in Montana sowie in die Leukerbad Clinic und die Clinique romande de réadaptation der Suva verlegt.

Frankreich würde Covid-Patienten aus der Schweiz aufnehmen

Im Frühling hatte die Schweiz an Covid-19 erkrankte Patienten aus Frankreich aufgenommen, um dem dort überlasteten Gesundheitssystem unter die Arme zu greifen. Nun, in der zweiten Welle, hat Frankreich der Schweiz angeboten, Patienten aufzunehmen, falls dies nötig wäre. Das bestätigte der oberste Kantonsarzt Rudolf Hauri am Dienstag an einer Medienkonferenz des BAG und anderer Fachexperten in Bern.

Die Berichterstattung zur Medienkonferenz können Sie hier lesen.

Falls die Schweizer Spitäler voll werden, würde Frankreich Covid-Patienten aufnehmen. (Symbolbild: Keystone)
Corona erfasst Challenge League: Auch Xamax in Quarantäne

Nach dem FC Winterthur muss mit Neuchâtel Xamax eine zweiter Challenge-League-Klub in die Quarantäne. Die Neuenburger müssen bis am 11. November mit dem Training aussetzen, nachdem eine Testreihe mehrere positive Corona-Fälle im Team ergeben hatte.

Zahlreiche Spieler hatten in den letzten Tagen Symptome entwickelt, worauf der Kantonsarzt am Montag beschlossen hat, die gesamte Mannschaft unter Quarantäne zu stellen und zu testen.

Nachdem bereits die Partie vom Dienstag in Chiasso verschoben worden war, dürfte auch das Heimspiel am Freitag gegen Stade Lausanne-Ouchy nicht stattfinden. Xamax hat einen entsprechenden Antrag auf Verschiebung bei der Swiss Football League deponiert.

Luzerner Kantonsspital schränkt Operationensbetrieb ein

Das Luzerner Kantonsspital (Luks) reduziert am Standort Luzern die Kapazität für nicht dringlichen Eingriffe und schafft mehr Beatmungsplätze auf der Intensivstation. Damit rüstet sich das Spital für einen drohenden Anstieg der Zahl der Hospitalisierungen wegen Covid-19.

Der Pandemiestab des Luks habe beschlossen, dass der Standort Luzern ab Freitag den Regelbetrieb verstärkt einschränke, teilte das Spital am Dienstag mit. Die Folge sind eine Reduktion von Operationssälen sowie eine sukzessive Erhöhung der Beatmungsplätze auf der Intensivstation.

Der Regelbetrieb laufe in reduzierter Form weiter, dies im Gegensatz zum Frühling, als der Bundesrat ein Verbot von medizinisch nicht dringlichen Eingriffen erliess. An den Luks-Standorten Sursee und Wolhusen werde der Regelbetrieb nur mässig eingeschränkt. Dort seien Operationen zum grossen Teil weiterhin durchführbar bei gleichzeitiger Betreuung von hospitalisierten Coronapatienten.

Freiburg schliesst seinerseits Restaurants und Kulturbetriebe

Der Kanton Freiburg zieht in Sachen Coronaschutzmassnahmen die Schraube an. Restaurants, Bars, Theater, Kinos, Museen, Freizeit- und Fitnesszentren sowie Schwimmbäder werden bis Ende November geschlossen.

Die Regelung gilt ab Mittwoch 23 Uhr, wie der Staatsrat am Dienstag vor den Medien mitteilte. Die Massnahmen seien unerlässlich, um das Fortschreiten der Pandemie einzudämmen, betonte der Staatsrat vor den Medien am Sitz der Kantonspolizei in Granges-Paccot.

(Bild: Keystone)

Auch die Kantone Jura, Genf und Neuenburg haben öffentliche Einrichtungen und andere Infrastrukturen geschlossen. Vor zwei Wochen machte das Wallis den Anfang mit Einschränkungen der Restaurant-Öffnungszeiten und der Schliessung von Kulturstätten.

Freiburg gilt als einer der Corona-Hotspots.

CHI Genf findet 2020 nicht statt

Die diesjährige Ausgabe des CHI Genf wurde wenig überraschend abgesagt. Die Organisatoren des Concours Hippique International hatten alles daran gesetzt, den vom 10. bis 13. Dezember geplanten Reitsport-Event in der Palexpo-Halle trotz der Corona-Pandemie durchzuführen.

Aufgrund der gegenwärtigen gesundheitlichen Situation mit hohen Infektionszahlen mussten sie jedoch die Reissleine ziehen. Auch eine Durchführung ohne Zuschauer ist nicht machbar.

RKI passt Kriterien für Corona-Tests an

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat auf die Grenzen der Testmöglichkeiten in Deutschland hingewiesen. Je höher die Fallzahlen seien, desto schwieriger werde es, alle Menschen mit Erkältungssymptomen zu testen, sagt RKI-Vizechef Lars Schaade. Nötig wären dann mehr als drei Millionen Tests pro Woche – dies sei weder nötig noch erforderlich. Deshalb habe das RKI die Empfehlungen an Ärzte hinsichtlich der Testkriterien angepasst, sagt Schaade. Faktoren seien etwa die Symptome, die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe und die Wahrscheinlichkeit, dem Virus ausgesetzt gewesen zu sein.

Johnson kündigt Massentests für Liverpool an

In einem britischen Pilotprojekt sollen alle Einwohner von Liverpool nach dem Willen der Regierung in London auf eine Ansteckung getestet werden. Ab Freitag würden die rund 500’000 Einwohner der nordwestenglischen Stadt sowie Berufspendler auf das Virus getestet, kündigt Premierminister Boris Johnson an.

Sollte sich die Ausbreitung des Virus damit tatsächlich bremsen lassen, könnte die Maßnahme demnach bis Weihnachten auf weitere Gemeinden ausgeweitet werden. Mit insgesamt 47’000 Todesopfern ist Großbritannien das am schwersten von der Pandemie betroffene Land in Europa. Im ganzen Land, insbesondere aber in Liverpool, sind die Neuinfektionen in letzter Zeit wieder massiv angestiegen.

Premierminister Boris Johnson kündete an, dass alle Einwohner Liverpools auf eine Covid-19-Ansteckung getestet werden sollen. (Archivbild: Keystone)
Armee fragt Freiwillige für Hilfe in Spitälern an

In Schweizer Spitälern könnten wegen der Corona-Pandemie schon bald wieder Armeeangehörige im Einsatz sein. Die Armee hat vergangene Woche rund 5000 Armeeangehörige angefragt, ob sie freiwillig Corona-Einsätze leisten wollten.

In diesem ersten Schritt seien alle Angehörigen der Spital- und Pflegedienst- und Sanitätsbataillone angefragt worden, sagte Armeesprecher Daniel Reist am Dienstag im Schweizer Radio SRF. Die Aktion sei noch im Gang. Die ersten rund 200 Armeeangehörigen rückten am Mittwoch ein.

Bereits mehrere Westschweizer Kantone hatten um Unterstützung der Armee angefragt, darunter das stark betroffene Wallis. (Bild: Keystone)
Bankpersonalverband fordert Corona-Prämie

Bankangestellte sollen für ihren Einsatz während der Coronakrise entschädigt werden. Nebst einer Lohnerhöhung von 1,8 Prozent sollen eine Sonderprämie von 900 Franken bezahlt werden, fordert der Schweizerische Bankpersonalverband (SBPV) am Dienstag mit Blick auf die laufenden Lohnverhandlungen.

Die Bankangestellten seien in der Schweiz seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie stark beschäftigt, schreibt der Verband weiter. So galt es etwa, den Service der Geldinstitute während der Krise aufrechtzuerhalten, coronabedingte Abwesenheiten von Kollegen aufzufangen oder tausende Anträge für die vom Bund garantierten Covid-19-Kredite abzuarbeiten.

Gleichzeitig hätten die meisten Banken vor allem im Vergleich zu anderen Wirtschaftssektoren wie dem Detailhandel oder dem Gastrogewerbe im laufenden Jahr erfreuliche Ergebnisse erzielt. Dies soll den Angestellten zugutekommen, fordert der SBPV. Von einer spürbaren Lohnerhöhung für Bankmitarbeitende werde, so hofft der Verband, auch das lokale Gewerbe indirekt unterstützt.

Der SBPV weist auch darauf hin, dass die Banken in der Vergangenheit durch den Abbau von Arbeitsplätzen die Personalkosten deutlich gesenkt haben. Seit 2010 sei die Zahl der Vollzeitstellen bis Ende 2019 um gut 18’000 auf noch 89’531 reduziert worden. Gründe dafür seien die Digitalisierung, die in der Branche Einzug hält sowie die höheren Anforderungen an die Produktivität der Angestellten.

Maskentragen an den Sekundarschulen auch in Graubünden

Der Kanton Graubünden passt sich bei der Maskentragpflicht an den Schulen der Mehrheit der übrigen Kantone an. Ab dem nächsten Montag müssen Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen der Sekundarschulstufe 1 Masken aufsetzen.

Die Sekundarschulstufe 1 umfasst die Sekundar- und Realschule von der siebten bis zur neunten Klasse. Den Beschluss für das Masken-Obligatorium an öffentlichen wie privaten Schulen gab Regierungsrat Jon Domenic Parolini am Dienstag in Chur am monatlichen Gespräch der Regierung mit Medienvertretern bekannt. Das Obligatorium dauert vorerst bis 22. Dezember.

(Bild: Keystone)

Parolini sagte, mit dieser Massnahme könne vermieden werden, dass ganze Klassen wegen Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus in Quarantäne geschickt werden müssten. Laut dem Regierungsrat ist das in letzter Zeit an einigen Schulen im Kanton vorgekommen.

Fünf positive Fälle bei Lausanne-Sport

Bei Lausanne-Sport sind vier Spieler und ein Staff-Mitglied der 1. Mannschaft positiv auf das Coronavirus getestet worden, wie der Klub mitteilte. Die Personen wurden isoliert, aufgrund des funktionierenden Schutzkonzepts und nach Rücksprache mit dem Waadtländer Kantonsarzt muss sich der Rest der Mannschaft aber nicht in Quarantäne begeben.

Das nächste Spiel der Lausanner ist am Samstag gegen Lugano geplant. Der Aufsteiger ist nach vier Spielen noch ohne Niederlage in der Super League.

Psychologen wegen Coronavirus-Pandemie alarmiert - mehr Anfragen

Die Psyche leidet unter der Pandemie. Das zeigt die gestiegene Nachfrage nach psychologischer Beratung und Therapie. Fast 70 Prozent der Psychologen einer Umfrage des Berufsverbandes mussten wegen mangelnder Kapazitäten Patienten abweisen.

Die Nachfrage nach psychologischer Beratung oder Therapie habe seit dem Sommer stark zugenommen, teilte b die Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen (FSP) am Dienstag mit. Sie stützt sich auf eine Umfrage unter 1300 Psychologen – diese gehören zu den rund 8300 Mitgliedern des grössten Berufsverbandes der Schweiz.

(Bild: Keystone)

46 Prozent der Befragten gaben an, dass die Nachfrage nach psychologischer Therapie oder Beratung seit dem Sommer wegen der Covid-19 Pandemie und deren Folgen zugenommen habe. 31 Prozent berichteten von Neuerkrankungen aufgrund der Corona-Pandemie. Dies bei Menschen, die bereits vor der Pandemie belastet gewesen seien, nun aber professionelle Hilfe benötigen würden.

Zudem hätten 47 Prozent der befragten Psychologen berichtet, dass sich die Symptome bei ihren bisherigen Patientinnen und Klienten durch Corona und Lockdown verschlimmert hätten.

BAG meldet 6'126 Neuinfektionen am Dienstag

Das Bundesamt für Gesundheit meldet am Dienstag 6’126 Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb von 24 Stunden. Die Zahl der Todesopfer steigt um 72 und 316 Personen mussten ins Spital eingewiesen werden. Hier lesen Sie mehr.

(Bild: Keystone)
Uri und Nidwalden senken Obergrenze für Veranstaltungen

In der Zentralschweiz senken auch die Kantone Uri und Nidwalden die Obergrenze für Veranstaltungen auf 30 Personen. Sie folgen mit dem Schritt zur Eindämmung des Coronavirus den Kantonen Obwalden und Schwyz.

Die von 50 auf 30 Personen gesenkte Obergrenze gilt in Nidwalden bereits ab Mittwoch, wie die Staatskanzlei am Dienstag mitteilte. Weil in der aktuellen Lage Kontakte ohnehin aufs Nötigste reduziert werden sollten, sei diese Senkung der Teilnehmerzahl zu Gunsten der Eindämmung der Pandemie vertretbar, hält der Regierungsrat fest.

Weiter wird in Nidwalden die Maskenpflicht ausgeweitet. Sie gilt neu auch für Lehrpersonen ab dem Kindergarten sowie für Schülerinnen und Schüler der Orientierungsschule (Sekundarstufe I). Zudem schliesst der Regierungsrat sämtliche Erotik- und Sexbetriebe in Nidwalden.

Der Kanton Uri teilte mit, die maximale Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen werde ab Freitag auf 30 Personen gesenkt. Zudem werde eine Registrierungspflicht mittels eines geeigneten Systems für Gäste von Gastronomiebetrieben und Veranstaltungen eingeführt. Damit wolle man sicherstellen, dass die Kontaktdaten in elektronischer Form ans Contact Tracing weitergeleitet werden können.

EVZ Academy vorsorglich in Quarantäne

Aufgrund von Symptomen bei mehreren Spielern der EVZ Academy wurde die gesamte Mannschaft auf das Coronavirus getestet und vorsorglich in Quarantäne versetzt. Deshalb musste das für Dienstag geplante Spiel der Swiss League gegen die GCK Lions erneut verschoben werden.

Nachtbusse und Nachtzüge fahren wegen Corona bis auf Weiteres nicht

Ab dem kommenden Wochenende fahren nachts bis auf Weiteres keine Züge und Busse mehr. Die Transportunternehmen stellen die Nachtnetze wegen der Corona-bedingten Sperrstunde ab 23 Uhr ein.

Dies teilten die SBB, das Bundesamt für Verkehr (BAV) und die Post am Dienstag mit. Dieser Schritt erfolge in Abstimmung mit dem BAV und den Kantonen. Die Nachtverbindungen gibt es in zahlreichen Städten und Agglomerationen jeweils von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag. Sie werden nun ab dem Wochenende vom 6./7. November eingestellt. Weiterhin in Betrieb sind hingegen die regulären Spätverbindungen.

Die Transportunternehmen begründen die Einstellung mit der Sperrstunde ab 23 Uhr, die zur Eindämmung des Coronavirus schweizweit gilt. «Dadurch bleibt die Nachfrage nach einem Nachtangebot aus», heisst es in der Mitteilung. Einige Nachtnetze wie etwa Moonliner und Nachtstern hätten den Betrieb bereits eingestellt. Andere – etwa das ZVV-Nachtnetz – seien nach der ersten Corona-Welle gar nicht mehr in Betrieb genommen worden.

Gewinn von Saudi Aramco bricht wegen Corona-Pandemie ein

Aufgrund niedrigerer Rohölpreise und geringerer Absatzmengen infolge der Corona-Pandemie hat der weltgrösste Ölkonzern Saudi Aramco im dritten Quartal einen Gewinneinbruch verzeichnet. Der Nettogewinn schrumpfte um 44,6 Prozent auf 44,21 Milliarden Rial (10,8 Mrd Franken).

Grund seien auch niedrigere Margen im Raffinerie- und Chemiebereich, teilte Saudi Aramco mit. «Wir haben wegen der höheren Wirtschaftsaktivität erste Anzeichen einer Erholung im dritten Quartal gesehen, trotz des Gegenwinds, dem die globalen Energiemärkte ausgesetzt sind», sagte der Saudi-Aramco-Chef Amin Nasser.

Für das Quartal will der Konzern 18,75 Milliarden Dollar an Dividenden ausschütten, im Gesamtjahr 75 Milliarden Dollar, die zum Teil in die Taschen des saudischen Staates fliessen.

Corona führt zu Fiasko für Spaniens Tourismusbranche

Die Tourismusbranche in Spanien muss im Zuge der Corona-Krise weiter dramatische Geschäftseinbrüche verkraften. Die Zahl der ausländischen Besucher sank im September im Vergleich zum Vorjahr um 87 Prozent.

Die Touristen gaben zugleich 90 Prozent weniger aus als im Vorjahresmonat, meldete das Statistikamt INE am Dienstag. Das Corona-Jahr 2020 ist bislang für die Reisebranche zwischen Barcelona und Fuerteventura ein Fiasko. Von Januar bis September kamen nur 16,8 Millionen Reisende ins Land. Das sind rund 75 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

(Bild: Keystone)

Spanien ist von der Covid-Pandemie stark betroffen und derzeit im Alarmzustand. Es gilt eine nächtliche Ausgangssperre mit Ausnahme der Kanarischen Inseln. Das Auswärtige Amt in Berlin warnt vor nicht notwendigen touristischen Reisen in das Land. Ausnahme sind die Kanaren. Dort besteht eine Testpflicht bei der Einreise.

Kamberi positiv auf Coronavirus getestet

St. Gallen Stürmer Florian Kamberi wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Der 25-Jährige habe am Montagmorgen leichte Symptome gezeigt, worauf umgehend ein Test veranlasst wurde, teilte der FCSG mit.

(Bild: Keystone)

Kamberi befinde sich nun in Isolation und habe seit Sonntagabend keinen Kontakt zum Team gehabt. Beim Rest der Mannschaft und dem Staff seien die Tests alle negativ ausgefallen. In Absprache mit dem Kantonsarztamt kann der Super-League-Klub den Trainingsbetrieb am Mittwoch wieder aufnehmen.

Kamberi wurde am Sonntag bei der 1:3-Niederlage zuhause gegen Basel nach 69 Minuten eingewechselt.

Mediziner warnt: Coronasituation im Kanton Freiburg sehr ernst

Das Freiburger Spital HFR bekommt die zweite Coronawelle mit voller Wucht zu spüren. Der Kanton Freiburg stehe «am Rande einer gesundheitlichen Katastrophe» warnte Nicolas Blondel, leitender Arzt für Allgemeine Innere Medizin am HFR, in den Sozialen Medien.

«Die Situation ist äusserst ernst», betonte Blondel in einer am Montag verbreiteten Videobotschaft, wie die Zeitung «La Liberté» berichtete. Das HFR habe bereits mehr als 185 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung aufgenommen.

«Vorhin, vor der Notaufnahme, sind die Krankenwagen im Viertelstundentakt angekommen. Und wenn es so weitergeht, werden wir wahrscheinlich am Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag keinen Platz mehr haben», warnte der Arzt. Laut Blondel ist sich die Bevölkerung des Ernsts der Lage nicht bewusst.

«Bei den Patienten, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, handelt es sich hauptsächlich um Freiburger, die in diesen Tagen die traditionelle Kilbi gefeiert haben», sagt Nicolas Blondel. Das Durchschnittsalter der Patienten liege zwar bei etwa 70 Jahren, aber es gebe auch viele jüngere Patienten.

Burger King macht in Grossbritannien Werbung für McDonalds

In ungewöhnlichen Zeiten hat sich die Fast-Food-Kette Burger King in Grossbritannien zu einem ungewöhnlichen Werbe-Gag entschieden. «Bestellt bei McDonalds», ist auf einem Instagram-Post von Burger King UK zu lesen.

«Wir hätten auch nie gedacht, dass wir das einmal schreiben würden», hiess es weiter. In diesen Zeiten der Coronavirus-Krise benötige die Gastronomie, die tausende von Arbeitsplätzen schaffe, aber jede Unterstützung – das gelte auch für Rivalen wie KFC, Subway und andere. Mit Takeaway-Angeboten oder Bestellungen von zuhause aus sei es aber auch im Lockdown möglich, die Unternehmen zu unterstützen. In England gilt ab Donnerstag ein Teil-Lockdown, bei dem auch Restaurants, Pubs und Cafés schliessen müssen.

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Ganz selbstlos wollte sich Burger King in seinem Posting aber doch nicht geben: «Einen Whopper zu nehmen, ist immer das Beste. Aber ein Big Mac ist auch nicht so schlecht.»

Online-Shopping-Boom beflügelt Paypal

Der Online-Bezahldienst Paypal profitiert in der Coronavirus-Krise weiter vom Trend zum Einkaufen im Internet. Im dritten Quartal stieg der Nettogewinn verglichen mit dem Vorjahreswert um 121 Prozent auf 1,0 Milliarden Dollar.

Dies teilte das Unternehmen am Montag (Ortszeit) nach US-Börsenschluss mit. Die Erlöse nahmen um ein Viertel auf 5,5 Milliarden Dollar zu. Das gesamte abgewickelte Zahlungsvolumen erhöhte sich um 36 Prozent auf knapp 247 Milliarden Dollar.

Wie bereits im Vorquartal kam Paypal der Online-Shopping-Boom in der Coronavirus-Pandemie zugute. Das Unternehmen hob zudem seine Jahresprognosen an und stellt für das Geschäftsjahr 2020 nunmehr ein Umsatzwachstum zwischen 20 und 21 Prozent sowie einen Anstieg des Nettogewinns pro Aktie zwischen 37 und 38 Prozent in Aussicht. Obwohl die Quartalszahlen über den Erwartungen der Analysten lagen, fielen die Aktien nachbörslich zunächst. Allerdings hat der Aktienkurs von Paypal im Jahresverlauf bereits um 74 Prozent zugelegt.

Der Zahlungsanbieter hatte zudem vor kurzem mitgeteilt, in das Geschäft mit Kryptowährungen einzusteigen. Kunden in den USA können künftig über die Paypal-Plattform Bitcoin und andere Cyberdevisen kaufen, verkaufen und sie aufbewahren. Ab Anfang 2021 soll es zudem möglich sein, bei Händlern via Paypal mit Kryptowährungen zu bezahlen.

Kyriakides: Corona «grösste Gesundheitskrise seit Menschengedenken»

EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides hat die Mitgliedstaaten aufgefordert, sich zügig auf Impfungen gegen das Coronavirus vorzubereiten. «Wenn ein Impfstoff gefunden ist, müssen wir schnell mit dem Impfen beginnen. Jeder muss sich jetzt vorbereiten, damit wir dann sofort voll einsatzfähig sind», sagte Kyriakides der «Welt» (Dienstag).

«Covid-19 ist die grösste Gesundheitskrise seit Menschengedenken», sagte die EU-Kommissarin. Mit Blick auf die bereits abgeschlossenen Rahmenverträge der EU-Kommission mit mehreren aussichtsreichen Impfstoffherstellern sagte Kyriakides: «Im besten Fall können wir mehr als 1,3 Milliarden Dosen aus einem breiten Portfolio von sicheren und effektiven Impfstoffen erwerben. Und wenn ein sicherer Impfstoff gefunden ist, kann ich garantieren, dass alle Mitgliedstaaten zur gleichen Zeit Zugang dazu haben werden.»

Sie könne aber kein sicheres Datum für erste Impfungen nennen. Im besten Fall könne man Anfang nächsten Jahres mit den Impfungen beginnen. Wichtig sei dabei, zuerst jene Bevölkerungsgruppen zu schützen, die am stärksten exponiert und anfällig seien, etwa ältere Menschen und Mitarbeiter des Gesundheitssystems.

Überlastung der Labore wegen Corona-Tests führt zu mehr Fehlern

Die vielen Coronatests fordern mittlerweile ihren Tribut in den Laboren. Viele Institute sind am Anschlag, Mitarbeiter leisten seit Wochen Überstunden und der Markt für Fachpersonal sei mittlerweile ausgeschöpft. Das wiederum führe zu Fehlern und langen Wartezeiten für die Getesteten, berichtet «20 Minuten» am Dienstag.

So sagt Willi Conrad, der Präsident des Schweizer Laborverbandes, gegenüber der Pendlerzeitung: «Viele Labore sind am Anschlag.» Es sei völlig normal, dass das zu Verzögerungen führe: «Mich hat kürzlich ein Laborleiter angerufen und mir gesagt, er könne die geforderte Anzahl Tests schlicht nicht mehr durchführen. Auch habe er noch kein anderes Labor gefunden, welches ihm die Tests abnehmen könne.»  Und selbst wenn ein anderes gefunden würde, müssten die Tests zuerst dorthin gebracht werden. «Schon alleine aufgrund des Transports dauert es also einen Tag länger, bis die Getesteten ihr Resultat erhalten», erklärt er.

(Bild: Keystone)

Er habe aber Verständnis für die Situation der Labore. Wo Menschen arbeiteten, könnten auch Fehler passieren. Trotzdem dürften Tests natürlich nicht verloren gehen oder falsche Resultate kommuniziert werden: «Gerade im Gesundheitswesen sind die Ansprüche an die Sicherheit und Zuverlässigkeit extrem hoch. Verlorene Tests und falsche Resultate entsprechen nicht dem, was wir erwarten», zitiert das Blatt Conrad.

Die Situation sei so angespannt, weil das Personal seit Wochen sehr viel Überzeit macht. Es würden Extraschichten gefahren und neues Personal zu rekrutieren sei schwer, da der Markt derzeit ausgeschöpft ist, wie César Metzger, Mitglied der Expertengruppe Diagnostik und Tests der Covid-Taskforce des Bundes, weiter erklärt. Es würden jetzt schon die Reserven angegangen: «Viele Labore, besonders kleinere, haben keine Reserven mehr und können nur so viele Proben analysieren, wie sie wöchentlich Reagenzien von ihren Lieferanten erhalte. Überschüssige Proben leiten sie an grössere Partnerlabore weiter.»

Diese hätten noch wenige Reserven, die aber nur noch kurze Zeit ausreichen würden: «Die Lieferketten sind derzeit stabil, doch die gelieferten Mengen reichen nicht aus, um alle Tests zu machen. Deshalb werden die Reserven eingesetzt.»

RKI meldet 15'352 Neuinfektionen

In Deutschland meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) 15’352 neue Infektionen binnen 24 Stunden. Die Zahl der Todesfälle steigt um 131 auf 10’661.

(Bild: Keystone)
SGV-Präsident fordert Bund und Kantone zu einheitlichem Handeln auf

Der Tessiner CVP-Nationalrat und Präsident des Schweizerischen Gewerbeverbandes (SGV), Fabio Regazzi, hat das Land angesichts der Coronavirus-Krise zur Einheit aufgerufen. «Kantone und der Bund müssten in die gleiche Richtung gehen», sagte er in Interviews mit mehreren Zeitungen am Dienstag.

Zudem sollten die Kantone und der Bund nicht kleinlich sein. «Für einige Sektoren wird die Staatshilfe von entscheidender Bedeutung sein», sagte er unter anderem bei «La Liberté», «Le Nouvelliste», «Le Courrier» und ArcInfo. So sei es besonders wichtig, etwa das Geld für Kurzarbeit zu verlängern, um Entlassungswellen zu vermeiden, die sonst hohe Kosten verursachen würden, betonte er.

(Bild: Keystone)

«Je nach Branche können weitere Kredite erforderlich sein», warnte der Tessiner und wies daraufhin, dass rund 100’000 Arbeitsplätze in der Gastronomie gefährdet seien. «Es ist alarmierend», sagte er.

Regazzi erklärte zudem, dass die Auswirkungen der Coronavirus-Krise in der Schweiz nicht homogen seien und sich je nach Sektor und Region unterschiedlich auswirken würden. Die Bereiche Hotel, Catering, die Exportindustrie, der Automobilsektor, die Luftfahrt und Veranstaltungen seien am stärksten betroffen, hiess es. «Wir können jedoch nicht allen Unternehmen helfen. Wir müssen diejenigen retten, die es verdienen. Wir müssen selektiv sein», betonte er.

Lettlands Regierung erwägt erneuten Corona-Notstand

Lettlands Regierungschef Krisjanis Karins erwägt im Kampf gegen die Corona-Pandemie einen neuerlichen Notstand in dem baltischen EU-Land. Angesichts deutlich steigender Infektionszahlen sei es an der Zeit, wieder über die Ausrufung eines Ausnahmezustands nachzudenken, sagte er am Montag nach einem Treffen der Spitzen der regierenden Fünferkoalition in Riga. Damit könnte die Regierung Massnahmen zur Eindämmung des Virus ergreifen, zu der sie ansonsten gesetzlich nicht befugt sei.

«Wenn die bestehenden Sicherheitsmassnahmen nicht ausreichen, um die Anzahl der Fälle zu verringern, müssen wir schneller vorgehen, um nicht in eine Situation zu geraten, in der das Gesundheitswesen nicht fertig wird [mit der Arbeitsbelastung]», sagte Karins einem Bericht des lettischen Rundfunks zufolge. Zur Eindämmung der Corona-Pandemie hatte die Regierung bereits Mitte März einmal frühzeitig den Notstand ausgerufen, der zum 10. Juni auslief.

52'518 Neuinfektionen und mehr als 400 Tote in Frankreich

In Frankreich sind binnen 24 Stunden erstmals mehr als 52 500 neue Corona-Infektionen registriert worden. Die Gesundheitsbehörde meldete am Montagabend 52 518 neu erfasste Ansteckungen. Der bisherige Höchstwert lag bei 52 010 gemeldeten Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Die Behörden zählten ausserdem mehr als 400 Corona-Todesfälle innerhalb eines Tages in den Krankenhäusern. Das ist, rechnet man die Todesfälle in Altenheimen nicht dazu, der höchste Wert seit dem Frühjahr.

Die Corona-Lage verschlechtert sich in dem Land mit 67 Millionen Einwohnern seit Wochen dramatisch. Seit Freitag gilt bis mindestens Anfang Dezember ein landesweiter Lockdown.

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Italien bekommt drei Corona-Risikozonen

Italien setzt im Kampf gegen die zweite Corona-Welle auf eine neue Strategie mit drei Risikozonen und weiteren Einschränkungen der Bewegungsfreiheit der Bürger. Wie Ministerpräsident Giuseppe Conte am Montag in Rom angekündigte, müssen zudem alle Museen und Ausstellungen im Land schliessen. Die Mitte-Links-Regierung plant für öffentliche Transportmittel eine Obergrenze, nach der nur die Hälfte der Plätze besetzt werden darf. Vorgesehen seien auch nächtliche Ausgangsbeschränkungen, kündigte Conte im Parlament an, ohne Uhrzeiten zu nennen.

WHO-Generaldirektor in häuslicher Quarantäne

Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, ist nach Kontakt mit einer positiv auf das Coronavirus getesteten Person in häuslicher Quarantäne.

WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus begibt sich nach Corona-Kontakt in häusliche Quarantäne. (Archivbild: Key)

«Es geht mir gut und ich habe keine Symptome, aber ich werde mich in den kommenden Tagen selbst unter Quarantäne stellen und von zuhause aus arbeiten, so wie es die WHO-Richtlinien vorsehen», schrieb Tedros am Sonntag auf Twitter. Es sei extrem wichtig, dass grundsätzlich jeder diesen Richtlinien folge, erklärte er weiter. «So brechen wir die Infektionsketten, unterdrücken das Virus und schützen Gesundheitssysteme.»

Nach Corona-Massentests in der Slowakei mehr als 38'000 in Quarantäne

Die Slowakei hat zwei Drittel ihrer 5,5 Millionen Einwohner in nur zwei Tagen auf das Coronavirus getestet. Regierungschef Igor Matovic wertete es am Montag als Erfolg, dass mehr Menschen als von ihm erwartet zu den Schnelltests gekommen seien. Mehr als 38’000 positiv Getestete, die nun in Quarantäne gehen müssten, hätten sonst unentdeckt die Infektion weiterverbreiten können, erklärte er.

Nach der von der Regierung in Bratislava präsentierten Bilanz beteiligten sich am Samstag und Sonntag mehr als 3,6 Millionen Menschen an der beispiellosen Aktion. Dazu aufgerufen waren alle über zehn Jahre alten Bewohner, die keinen noch gültigen Test von einer anderen Stelle hatten. Formell war die Teilnahme freiwillig. Wer aber keinen negativen Test vorweisen kann, ist seit Montag von einer strikten Ausgangssperre betroffen und darf auch nicht zur Arbeit gehen.

Nationalkader der Kunstturner in Quarantäne

Die Corona-Pandemie hat auch das Schweizer Nationalkader der Kunstturner erreicht. Wegen eines positiven Tests bei einer nicht genannten Person befinden sich die Athleten bis auf Weiteres in Quarantäne.

Durch die Zwangspause ist eine seriöse Vorbereitung auf die Schweizer Meisterschaften nicht möglich. Die am übernächsten Samstag in Schaffhausen vorgesehenen nationalen Titelkämpfe sind deshalb abgesagt worden.

Elf Ajax-Spieler infiziert

Ajax Amsterdam wird das Champions-League-Spiel am Dienstag gegen Midtjylland ersatzgeschwächt bestreiten müssen. Laut dem TV-Sender RTL haben sich elf Spieler der Niederländer mit dem Coronavirus infiziert.

Die Namen der Betroffenen wurden nicht genannt. Die Reise nach Dänemark haben lediglich 17 Profis, unter ihnen nur ein Torhüter, angetreten. Nicht zum Kader gehören Stammspieler wie Goalie André Onana, Davy Klaassen und Dusan Tadic.

Swiss-Flugbegleiterinnen unterstützten Zürcher Contact-Tracing

Das stark geforderte Contact-Tracing-Team des Kantons Zürich hat Unterstützung von unerwarteter Seite erhalten: Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter der Swiss helfen laut dem Kanton nun aus.

Die Zürcher Gesundheitsdirektion bedankte sich am Montagabend auf dem Kurznachrichtendienst Twitter für die «unkomplizierte« Unterstützung der Fluggesellschaft.

Neuenburg führt ab Mittwoch Teil-Lockdown ein

Der Kanton Neuenburg verschärft seine Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus: ab Mittwoch 23 Uhr müssen Bars, Restaurants und Museen schliessen, kulturelle Veranstaltungen werden untersagt. Mit Ausnahme von Begräbnissen sind auch religiöse Aktivitäten betroffen.

Diese Massnahmen bleiben bis am 22. November in Kraft, wie es am Montag aus dem Staatsrat hiess. Sie gelten auch für Kinos, Konzertsäle und Theater. Man arbeite an einer finanziellen Abfederung für die Betroffenen, hiess es weiter.

Genfer Staatsrat Maudet positiv auf Coronavirus getestet

Der Genfer Staatsrat Pierre Maudet ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Maudet, der vergangene Woche seinen Rücktritt angekündigt hat, ist bereits das dritte positiv getestete Mitglied der Genfer Kantonsregierung.

Der Genfer Staatsrat Pierre Maudet ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. (Archivbild: Key)

Der parteilose Maudet bestätigte in seinem neusten Newsletter vom Montag eine Meldung der Zeitungen «Le Temps» und «Tribune de Genève». Er habe das positive Testresultat am Sonntag erhalten. Vor ihm waren bereits die Staatsräte Antonio Hodgers und Nathalie Fontanet positiv getestet worden.

Ärzte informieren Coronavirus-Infizierte direkt mit Covidcodes

Mit dem Coronavirus Infizierte können ab sofort direkt von Ärztinnen und Ärzten informiert werden, die selber testen oder testen lassen. Die Mediziner können neu selber Covidcodes generieren und diese per Telefon, SMS oder E-Mail an Patienten weitergeben. Dadurch können andere SwissCovid-App-Nutzer schneller gewarnt werden.

(Symbolbild: Key)

Die Ärztevereinigung FMH hat zusammen mit dem Computersicherheitsdienst HIN AG die entsprechenden technischen Möglichkeiten geschaffen, wie sie in einer Mitteilung von Montag schreibt. Für die Praxisärztinnen und Praxisärzte ist die Erzeugung und Weitergabe der Covidcodes freiwillig.

Übers Wochenende mehr als 1000 Covid-Infektionen im Aargau

Im Kanton Aargau sind zwischen Freitag und Sonntag insgesamt 1039 neue Corona-Infektionen bestätigt worden. Dies entspricht im Vergleich zum Zeitraum der Vorwoche einer Zunahme von knapp 40 Prozent. Zwei Personen verstarben an den Folgen von Covid-19.

Der Kanton Aargau meldet übers Wochenende mehr als 1000 Covid-Infektionen. (Symbolbild: Key)

Am Freitag wurden 388, am Samstag 367 und am Sonntag 284 Infektionen registriert, wie der Kanton Aargau am Montag auf seiner Website mitteilte. Bislang verstarben im Kanton 73 Menschen an Covid-19.

67 Personen befanden sich am Freitag in einem Spital, weitere 16 Personen mussten auf einer Intensivstation oder auf einer Überwachungsstation gepflegt werden.

Schwyz lockert Massnahmen nicht

Die strengen Massnahmen, die der Kanton Schwyz bereits vor einer Woche erlassen hat, bleiben in Kraft. An Veranstaltungen dürfen nur 30 Personen teilnehmen, die Maskenpflicht am Arbeitsplatz ist strenger und gilt bei Schulen bereits ab der Oberstufe.

Man wolle nun abwarten, wie sich die Regeln auswirken, bevor man Lockerungen prüfe. Die Situation in den Krankenhäusern bleibe angespannt.

Kanti in Nidwalden muss schliessen

Das Kollegium St. Fidelis in Stans musste aufgrund von mehreren Covid-19-Infektionen schliessen. Dies vorsorglich für zwei Wochen, schreibt der Blick. Die Nidwaldner Bildungsdirektion teilte mit, dass die Schülerinnen und Schüler vorübergehend Fernunterricht erhalten.

Fünf Schülerinnen und Schüler sowie drei Lehrpersonen seien positiv getestet worden.

Corona-Ausbreitung in Tschechien verlangsamt

Im besonders stark von der Corona-Pandemie betroffenen Tschechien zeichnet sich eine allmähliche Entspannung ab.

Wie das Nachrichtenportal Novinky.cz am Montag unter Berufung auf Angaben des Gesundheitsministeriums berichtete, fiel die sogenannte Reproduktionszahl am Sonntag erstmals seit Herbstanfang wieder auf 1.

Die Reproduktionszahl gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter durchschnittlich ansteckt. Ein Wert über 1 bedeutet also eine Zunahme, ein Wert unter 1 einen Rückgang der Pandemie-Ausbreitung. Schon in den vergangenen drei Wochen hatten die tschechischen Gesundheitsbehörden ein kontinuierliches Sinken der Reproduktionszahl beobachtet, die noch am 9. Oktober bei 1,5 gelegen hatte.

Queen kehrt für zweiten Lockdown nach Windsor zurück

Wie schon im Frühjahr sind die Queen und ihr Ehemann Prinz Philip nach Schloss Windsor gefahren, um den zweiten Teil-Lockdown dort gemeinsam zu verbringen.

Das Paar sei am Montag vom ostenglischen Sandringham nach Windsor gereist, teilte der Buckingham-Palast am Montag mit. Wegen ihres hohen Alters gehören Queen Elizabeth (94) und der Herzog von Edinburgh (99) zur besonders gefährdeten Corona-Risikogruppe.

Prinz Philip, der keine royalen Termine mehr wahrnimmt, verbringt normalerweise seine Zeit in Sandringham. Die Queen hatte ihn am Wochenende dort besucht. Ab Donnerstag gilt in England ein verschärfter Teil-Lockdown.

Merkel: Einschränkungen können «ein Wellenbrecher» sein

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat alle Bürger dazu aufgerufen, die erneuten weitreichenden Corona-Beschränkungen zu unterstützen.

«Jeder und jede hat es in der Hand, diesen November zu unserem gemeinsamen Erfolg zu machen – zu einem Wendepunkt wieder zurück zu einer Verfolgbarkeit der Pandemie», sagte sie am Montag in Berlin.

Knazlerin Angela Merkel rief die Bürger bei einer Pressekonferenz zu einer strikten Umsetzung der Massnahmen auf. (Bild: Key)

Wenn es in den kommenden vier Wochen gelingen würde, die Virus-Ausbreitung in Deutschland zu bremsen, schaffte dies die Voraussetzungen für einen «erträglichen Dezember» weiter mit Corona-Regeln, aber wieder mit mehr Freiräumen.

Merkel betonte mit Blick auf die am Montag gestarteten erneuten weitreichenden Beschränkungen in Deutschland, es sei nicht mehr der Zeitpunkt, mit dieser oder jener Variante gegenzusteuern. Dies wäre halbherzig. «Das Virus bestraft Halbherzigkeit».

Vorarbeiten für Schnelltests nehmen Zeit in Anspruch

Der Bundesrat hat am vergangenen Mittwoch die Zulassung von Corona-Schnelltests beschlossen. Bereits am Montag sollten diese eingeführt werden. Bei diversen Anbietern werden die Vorarbeiten laut dem obersten Kantonsarzt jedoch noch etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Es stünden täglich 50’000 Schnelltests zur Verfügung. (Bild: Keystone)

Die dafür vorgesehenen Leistungserbringer wie Apotheken, Arztpraxen, Spitäler und Testzentren müssten dazu die dafür notwendigen Prozesse, Personalkapazitäten mit entsprechender Ausbildung und Räumlichkeiten mit den vorgeschriebenen Schutzvorkehrungen organisieren, teilte der Zuger Kantonsarzt und Präsident der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte (VKS), Rudolf Hauri, am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit.

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Italiens Premier kündigt neue Verschärfungen an

Italiens Regierungschef Giuseppe Conte hat im Kampf gegen die zweite Corona-Welle weitere Verschärfungen wie Einschränkungen der Bewegungsfreiheit und die Schliessung aller Museen angekündigt.

Zahl der Intensivpatienten in Deutschland binnen zwei Wochen verdreifacht

Deutschlands Bundesgesundheitsminister Jens Spahn warnt vor einer Überforderung des Gesundheitssystems. In zwei Wochen habe sich die Zahl der Intensivpatienten auf mehr als 2’000 verdreifacht, twittert er. «Wir müssen diese Dynamik brechen, gemeinsam und entschlossen.»

Chaos in der Super League hält wegen Corona an

Wegen der diversen Coronafälle und Quarantäne-Massnahmen bei Sion und Servette wurden zwei weitere Meisterschaftsspiele der Super League verschoben. Es handelt sich um die Partien Luzern – Sion, ursprünglich am Mittwoch, 4. November, vorgesehen, und Vaduz – Servette vom Sonntag, 8. November.

Die Walliser verlangen, dass das Spiel vom Sonntag gegen den FC Basel verschoben wird. (Archivbild: Keystone)

Da beim FC Sion von den 45 Tests, die am Freitag vorgenommen wurden, sich 22 als positiv herausstellten – davon 13 von Spielern -, beantragten die Walliser auch die Verschiebung ihres Spiels vom Sonntag gegen den FC Basel.

Ebenfalls verschoben wurde die Challenge-League-Partie zwischen Chiasso und Xamax vom Dienstag, 3. November.

Bayern-Verteidiger Süle positiv auf Coronavirus getestet

Bayern Münchens Verteidiger Niklas Süle ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie die Münchner mitteilten, ist der deutsche Internationale deshalb in häuslicher Isolation. Es gehe ihm gut. Er wird den Bayern am Dienstag in der Champions League beim österreichischen Meister Salzburg fehlen.

Niklas Süle wird am Dienstag bei Spiel gegen den österreichischen Meister Salzburg nicht dabei sein. (Archivbild: Keystone)
KMU-Einkaufsmanagerindex im Oktober wieder rückläufig

Die Geschäftsaktivität der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) hat sich im Oktober abgeschwächt. Weil die Erholung der Weltwirtschaft nachlässt, muss gemäss Raiffeisen die Industrie mit Geschäftseinbussen rechnen.

Konkret sank der von Raiffeisen errechnete KMU PMI auf 46,3 von 48,6 Indexpunkten im Vormonat. Damit haben die befragten KMU im bisherigen Jahresverlauf einzig im Juni eine – allerdings schwache – Zunahme der Geschäftstätigkeit gemeldet, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst. In allen anderen Monaten schloss der Index unter 50 Punkten.

Italien will Anfang der Woche Anti-Corona-Massnahmen verschärfen

Italiens Regierung plant für Anfang der Woche eine erneute Verschärfung der Corona-Schutzmassnahmen. Angesichts der rasant steigenden Infektionszahlen wolle Ministerpräsident Giuseppe Conte am Montag im Parlament in Rom eine Erklärung abgeben und anschliessend per Dekret neue Restriktionen erlassen, schrieb die Nachrichtenagentur Ansa am Sonntag.

(Bild: Keystone)

Gesundheitsminister Roberto Speranza sagte der Zeitung «Corriere della Sera»: «Wir haben 48 Stunden, um zu versuchen, die Verschärfung auf den Weg zu bringen.» Vorgesehen sind nach Medienberichten regionale Lockdowns in Virus-Hotspots wie der Lombardei und in Metropolen wie Neapel und Genua. Reisen zwischen den Regionen könnten stark eingeschränkt werden.

«Es sind zu viele Menschen unterwegs», sagte Gesundheitsminister Speranza. Man müsse die Italiener davon überzeugen, so viel wie möglich zu Hause zu bleiben.

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