In Frick AG werden erkrankte Asylbewerber untergebracht. (Symbolbild: Keystone)
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An Covid-19 erkrankte Asylbewerber kommen wieder nach Frick

Der Kanton Aargau hat die Corona-Isolierstation im Werkhof wieder in Betrieb genommen. Die Anlage soll maximal 50 Personen betreuen.

Der Kanton Aargau hat die Corona-Isolierstation im Werkhof in Frick für erkrankte Asylbewerber am Mittwoch wieder in Betrieb genommen. In der Unterkunft sollen höchstens 50 Personen betreut werden.

In der Isolierstation würden an Covid-19 erkrankte Menschen mit leichtem Verlauf und Verdachtsfälle, also etwa Personen mit leichten Grippesymptomen, untergebracht, teilte das Departement Gesundheit und Soziales (DGS) am Mittwoch mit. Damit sei es möglich, diese Leute aus kantonalen Unterkünften gesondert zu betreuen und damit das Ansteckungsrisiko zu senken.

Der Betrieb der Isolierstation erfolge im Einvernehmen mit dem Gemeinderat von Frick. Geführt werde der Betrieb von einer privaten Sicherheitsfirma. Es stehe 24 Stunden am Tag Betreuungspersonal zur Verfügung. Der Gesundheitszustand der Bewohnerinnen und Bewohner werde regelmässig überwacht, hiess es weiter.

Die Isolierstation in Frick war im vergangenen April eröffnet worden. Ende Mai wurde sie geschlossen, da kaum noch Corona-Fälle auftraten und im Einzelfall eine Isolation in den bestehenden Unterkünften möglich war, wie Pia Maria Brugger, Leiterin der Unterabteilung Asyl, auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte.

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