Heidi Mück freut sich anscheinend über die Nominierungg. (Bild: Keystone)
Basel

Heidi Mück für den Regierungsrat nominiert – Christine Kaufmann zieht sich zurück

BastA!-Politikerin Heidi Mück steigt ins Rennen um einen Platz im Regierungsrat. Sie wurde von ihrer Partei nominiert.

BastA!-Politikerin Heidi Mück wurde von ihrer Partei für den zweiten Wahlgang nominiert. Das berichtet das SRF-Regionaljournal. Mück sei einstimmig nominiert worden. Eine grundlegende Bedingung sei, dass die SP und Grünen die Kandidatur mittragen.

Die Nominierung der Politikerin durch die Partei kommt insofern überraschend, als dass die BastA! noch im Frühling ausgesprochen entschieden erklärt hat, dass sie auf die Teilnahme an den Regierungsratswahlen verzichte, da ihr Kandidaturen zwecks Machterhalt, also der rotgrünen Mehrheit in der Regierung, gegen den Strich gingen.

Die Kandidatur von Heidi Mück dürfte im rotgrünen Lager noch für Gesprächsstoff sorgen. Ob SP und Grüne nach der Ohrfeige im Frühling die Kandidatur unterstützen, ist noch nicht klar. Ebenso unklar ist zur Zeit, wer Regierungsrätin Elisabeth Ackermann ersetzen soll. Diese gab am 27. Oktober 2020 bekannt, nicht für den zweiten Wahlgang kandidieren zu wollen. Die Parteien müssen bis Mittwochmittag entscheiden. Dann läuft die Frist zur Anmeldung ab.

Heidi Mück kandidierte bereits bei den letzten Gesamterneuerungswahlen und lag rund 1’000 Stimmen hinter dem bisherigen Regierungsrat Baschi Dürr.

EVP-Politikerin zieht sich zurück

Die EVP-Kandidatin Christine Kaufmann wird am zweiten Wahlgang nicht teilnehmen. Das wurde ebenfalls am Dienstag bekannt. Sie war im ersten Wahlgang chancenlos. Ebenfalls chancenlos war SVP-Kandidat Stefan Suter, auch er wird es nicht noch einmal versuchen.

Weiter im Rennen sind JSD-Vorsteher Baschi Dürr (FDP) sowie Stephanie Eymann (LDP), die den Einzug in den Regierungsrat im ersten Wahlgang haarscharf verpasste. Auch Esteher Keller (GLP) will es nochmal wissen.

3 Kommentare

  1. Hoffentluch schafft sie eine bürgerliche Mehrheit wäre eine Katastrophe für Basel in dem man den Mieterschutz aussetzt ,Topverdienersteuer nicht umsetzt alles privatisiert und unsere solide Finanzen an die Wand fährt wie unter Ueli VischerReport

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