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Der Telebasel Glam-Beitrag vom 27. Oktober 2020.
Basel

Generationenübergreifende Leidenschaft in der Galerie von Bartha

Die Galerie von Bartha feiert ihr 50-Jähriges bestehen. Galerist Stefan von Bartha gibt einen Einblick in das erfolgreiche Familienunternehmen.

Wohl kaum eine Tankstelle erhält so viel Aufmerksamkeit, wie die am Kannenfeldplatz. Dahinter, in der Galerie von Bartha, verbergen sich richtige Schätze der modernen und zeitgenössischer Kunst.

Die Galerie ist wie eine Matrjoschka-Puppe. Immer wenn der Besucher das Gefühl hat, er habe alle Schätze, die sich in der Galerie verbergen, entdeckt, taucht ein neues Objekt auf. Damit wird der Betrachter immer wieder erstaunt.

Der Telebasel Glam Beitrag vom 29. Oktober 2020:

(Video: Telebasel)

Ein Mehrgenerationenbetrieb

Die Galerie von Bartha, die vor rund 50 Jahren von Margareta und Miklos von Bartha gegründet wurde, wird seit einigen Jahren von ihrem Sohn Stefan von Bartha geführt. Dank ihm weht nun ein moderner Wind in der Galerie. Trotzdem bleibt der Einfluss von Margareta und Miklos von Bartha immer noch spürbar. «Auch wenn ich die Galerie führe, sind meine Eltern noch fester Bestandteil der Galerie und wir arbeiten sehr eng zusammen.»

Ein Familienbetrieb bringt aber nicht nur Vorteile mit sich. So gehen die Meinungen der verschiedenen Generationen immer wieder auseinander. Es sei halt ein Familienunternehmen und deswegen habe man oft «puff», so Stefan von Bartha. «Wenn zwei Generationen im Familienbetrieb arbeiten, hast du das Glück, dass du als Unternehmen wachsen kannst und dass die zweite Generation das Unternehmen weiterführt. Mein Anspruch war und ist halt noch immer, dass ich die Galerie verändere und nicht einfach meine Eltern kopiere.»

Leidenschaft und Herzblut

Eine Kopie seiner Eltern ist Stefan von Bartha nicht. Jedoch führt der 39-Jährige, wie seine Eltern auch, die Galerie mit viel Herzblut und Leidenschaft. Dass der Galerist in die grossen Fussstapfen seiner Eltern tritt, war aber nicht von Anfang an sein Plan.

«Ich denke, es ist normal, dass man zuerst nicht das machen will, was die Eltern von einem erwarten. Ich habe im Alter zwischen 17 und 19 mit Vintage-Design gehandelt. habe aber schnell gemerkt, dass es nichts für mich ist. Ich wollte einfach wieder Richtung Kunst gehen, da fühlte ich mich auch sicherer und es ist eine Passion von mir. Danach hatte ich einige berufliche Stationen, unter anderem im Ausland. Danach bin ich nach Basel und zurück zur Galerie gekommen und ich bin wirklich sehr glücklich über diese Entscheidung.», erklärt von Bartha Junior.

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