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Der Telebasel Talk vom 27. Oktober 2020.
Basel

Das Basler Frauenwahljahr: Welche Forderungen kommen jetzt durch?

Die Siegerin der Basler Wahlen 2020 heisst: die Frau. Welche Anliegen jetzt Aufwind erhalten, diskutieren zwei Politikerinnen im Talk.

Es klang nach Sensationen am vergangenen Wahlsonntag: Kippt die rotgrüne Mehrheit in der Regierung? Schafft die GLP im Alleingang den Einzug? Aber das einzig bislang Gesicherte ist der grosse Sprung der Frauen. Innerhalb von vier Jahren haben sie im Grossen Rat um zehn Prozent zugelegt, von 32 im 2016 auf 42 im 2020.

Und daran ist nicht nur die frauenpolitisch aktivere Linke beteiligt, wie die Auflistung der Frauenbewegung Alliance F zeigt.

(Screenshot: Twitter)

Auch ersichtlich: Die Wahlverliererparteien SVP (minus 4 Sitze) und FDP (minus 3 Sitze) haben die tiefsten Frauenanteile. Der Schluss liegt nahe: Heute braucht eine Partei Kandidatinnen, wenn sie erfolgreich an der Urne sein will. Mit einem Frauenanteil von 42 Prozent steht der Basler Grosse Rat nun gleichauf mit dem Nationalrat: Im Frauenwahljahr 2019 zogen nach dem grossen Frauenstreiktag 84 Frauen ein, 20 mehr als davor.

Was ist der Hauptgrund für das Basler Frauenwahljahr 2020? Was wird nun konkret ändern? Welche Forderungen erhalten nun eine Chance – und welche garantieren die weitere Entwicklung zu mehr Gleichheit? Braucht es weiterhin Quoten?

Über diese Fragen diskutieren SP-Grossrätin Jessica Brandenburger und die neugewählte LDP-Grossrätin Annina von Falkenstein im Telebasel Talk.

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