92 Personen sind im Stadtkanton neu positiv auf das Coronavirus getestet worden. (Foto: Key)
Basel

92 neue Coronavirus-Fälle in Basel-Stadt

Im Kanton Basel-Stadt nehmen die Neuansteckungen mit dem Coronavirus wieder stark zu. Am Dienstag verzeichnete der Kanton 92 neue Fälle.

Somit stieg die Zahl der bislang registrierten Fälle in der Kantonsbevölkerung auf 2195. Als genesen galten 1556 Personen.

Die 14-Tage-Inzidenz pro 100‘000 Einwohnerinnen und Einwohner lag bei 329, wie das Basler Gesundheitsdepartement in seinem Dienstags-Bulletin mitteilte.

Die Zahl der Personen in Isolation betrug am Dienstag 585. In Quarantäne befanden sich 2366 Personen. In 2097 Fällen handelte es sich um Kontaktpersonen von Infizierten. Die Zahl der Todesfälle blieb unverändert bei 54.

Von den 585 aktiven Fällen befanden sich am Dienstag 23 Personen mit Wohnsitz Kanton Basel-Stadt im Spital. Hinzu kamen 15 weitere Patientinnen und Patienten. Von den insgesamt 38 Personen, die wegen Covid-19 im Spital behandelt werden mussten, befanden sich sechs auf der Intensivstation.

Zivilschutz unterstützt Contact Tracing

Mit der steigenden Zahl von infizierten Personen und Kontaktpersonen in Quarantäne sei die Zahl der zu betreuenden Personen mittlerweile auf rund 3000 angestiegen, heisst es weiter im Communiqué. Deshalb sei das Team des Contact Tracing ausgebaut und personell verstärkt worden.

So sei das Team vergangenes Wochenende in grössere Räumlichkeiten umgezogen, wo rund 30 Arbeitsplätze zur Verfügung stünden. Pro Schicht arbeiten je nach Höhe der Fallzahlen 16 bis 21 Mitarbeitende. Hinzu kommen neben Teamleitung zwei bis vier Ärzte.

In Erwartung weiter steigender Fallzahlen sind gemäss Mitteilung allerdings weitere Massnahmen nötig. Deshalb stehen seit letztem Samstag freiwillig vorerst zehn Mitglieder des Zivilschutzes für das Contact Tracing im Einsatz. Weitere sollen in den nächsten Tagen folgen. Gemeldet hätten sich für einen freiwilligen Einsatz bisher rund 100 Angehörige des Zivilschutzes.

Ausgebaut muss wegen steigender Fallzahlen ebenfalls die Corona-Infoline des Kantons – beispielsweise mit der Unterstützung durch externe Dienstleister.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Mehr aus dem Channel