Die Mitarbeitenden auf Intensiv-Stationen stossen in der Corona-Pandemie an ihre Grenzen. (Symbolbild: Keystone)
Schweiz

Mitarbeitende auf Schweizer Intensiv-Stationen erschöpft

Die Corona-Zahlen in der Schweiz steigen stark. Die Mitarbeitenden auf Intensiv-Stationen sind laut Medienberichten bereits erschöpft.

Intensivpflegende gehen laut Meldungen der «SonntagsZeitung» und «Le Matin Dimanche» erschöpft in die zweite Welle des Coronavirus. Die Zeitungen berufen sich dabei auf Angaben der Gesellschaft für Intensivmedizin. Die Pflegenden auf Intensivstationen und den Coronavirus-Abteilungen hätten während des ersten Lockdown im Frühjahr teilweise bis zur Erschöpfung gearbeitet. Pflegende seien noch am Regenerieren von den Schichten im Frühling, erklärte Franziska von Arx-Strässler, Präsidentin der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin gegenüber den Blättern.

«Viele sagen, sie könnten eine zweite Welle mit ausserordentlich langen Arbeitszeiten kaum noch stemmen», hiess es weiter. Ausserdem würden mehr Quarantäne-Fälle unter der Belegschaft und ohnehin mehr Mitarbeiter-Ausfällen während der kalten Jahreszeit zu Engpässen beim Intensivpflegepersonal führen.

Es brauche nun Taten, sagt Antje Heise, Leiterin der Intensivmedizin in Thun, laut «20 Minuten» Am Montag startet eine Protestwoche des Berufsverbandes der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner. Am kommenden Samstag soll ein Aktionstag auf dem Bundesplatz den Abschluss bilden.

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