Der Kanton Luzern ordnet an, dass die Bordelle im Kanton Luzern wegen der Corona-Pandemie geschlossen werden müssen. (Symbolbild; Keystone)
Schweiz

Luzern schliesst Bordelle und verhängt Maskenpflicht in Büros

Der Kanton Luzern verschärft die Corona-Massnahmen massiv: Eine weitreichende Maskenpflicht wird verordnet. Bordelle müssen geschlossen bleiben.

Im Kampf gegen Corona ersetzt der Kanton Luzern die Freiwilligkeit durch Zwang: Wer am Arbeitsplatz oder im Auto nicht allein ist, muss neu eine Maske tragen, in Spitälern und Altersheimen gilt ein Besuchsverbot. In Restaurants und Clubs ist zudem neu um 23 Uhr Schluss, Bordelle bleiben zu.

Die Vorschriften treten am Samstag in Kraft, wie die Luzerner Staatskanzlei am Freitag mitteilte. Die epidemiologische Lage sei dramatisch, begründete Gesundheitsdirektor Guido Graf (CVP) in der Mitteilung die Sofortmassnahmen.

Maskenpflicht auch in Autos

An Arbeitsplätzen in Innenräumen gilt deswegen neu eine Maskenpflicht. Ausgenommen sind Personen, die sich alleine im Raum aufhalten oder die an Orten arbeiten, an denen der Abstand eingehalten werden kann, oder an denen Abschrankungen vorhanden sind.

Eine Maskenpflicht wird auch in Autos eingeführt. In geschlossenen Privat- und Transportfahrzeugen gelte diese, wenn Personen transportiert würden, die nicht im gleichen Haushalt lebten, teilte die Staatskanzlei mit.

Restaurants, Bars und Clubs müssen von 23 Uhr bis 6 Uhr für das Publikum geschlossen sein. Erotik- und Sexbetriebe dürfen gar nicht mehr öffnen. Schliesslich gilt neu ein Besuchsverbot in Spitälern, Altersheimen und Kurhäusern.

Der Kanton Luzern baut zudem seine Testkapazitäten aus und schafft weitere Testzentren. Neu sollen ab Ende Oktober Tests ohne ärztliche Überweisung möglich sein.

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