Zivildienstleistende unterstützen seit Mai mehrere Kantone beim Contact Tracing. (Symbolbild: Keystone)
Schweiz

Zivildienstleistende in der Hälfte der Kantone im Einsatz

Zivildienstleistende unterstützen die Kantone beim Contact Tracing. In der Hälfte aller Kantone sind sie derzeit im Einsatz.

Das sagte Christoph Hartmann, Direktor des Bundesamt für Zivildienst (Zivi), am Dienstagnachmittag vor den Bundeshausmedien in Bern. Zivildienstleistende unterstützen seit Mai mehrere Kantone beim Contact Tracing. Insgesamt seien es seit Mai 123 Zivildienstleistende in zwölf Kantonen, sagte Hartmann. Heute seien 56 Zivildienstleistende im Einsatz. Mit mehreren Kantonen sei man im Gespräch.

Der Zivildienst sei keine Blaulichtorganisation. «Er kann nicht rasch eine grosse Anzahl viel Personal zur Verfügung stellen.» Der Zivildienst könne innerhalb von vier bis sechs Wochen aber viel Personal bereitstellen, sagte Hartmann.

Das Contact Tracing sei in den Kantonen sehr unterschiedlich aufgestellt. Es mache auch Sinn, dass die Kantone auf dem Arbeitsmarkt Personal rekrutierten, weil die Zahl der Arbeitslosen hoch sei.

Laut Christoph Flury, Vizedirektor des Bundesamts für Bevölkerungsschutz (Babs), sind auch zahlreiche Zivilschützer im Einsatz – derzeit in zehn Kantonen über 120 Personen. Der Zivilschutz sei in erster Linie ein Instrument der Kantone. Zivilschützer könnten rasch und flexibel etwa zur Unterstützung des Contact Tracing hinzugezogen werden.

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