Erhöhte Gefahr von Wildunfällen in der Winterzeit. (Bild: Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz)
Schweiz

Vorsicht Wild: Zeitumstellung birgt Gefahren im Strassenverkehr

Dieses Wochenende endet die Sommerzeit und die Uhren werden für den Winter vorbereitet. Was vielen nicht bewusst ist: Dies birgt auch Gefahren für Wildtiere.

In der Nacht vom 24. auf den 25. Oktober endet der Sommer in der Schweiz offiziell und alle Uhren werden für den Winter vorbereitet. Morgens wird es früher hell, abends früher dunkel. Was für uns Menschen nur eine leichte Änderung unseres Tages-Rhythmus bedeutet, birgt für Tiere eine steigende Gefahr im Strassenverkehr. Rehe, Wildschweine und andere Wildtiere sind nicht darauf vorbereitet, dass sich unsere Verkehrszeit, auch als Rush Hour bekannt, plötzlich um eine Stunde verschiebt.

Starker Anstieg von Unfällen

Im Winter verschiebt sich unsere Verkehrszeit leider in jene Phase, in welcher die Tiere aktiv werden. So sind zu diesen Zeiten vermehrt Tiere auf den Strasse anzutreffen, was jährlich zu einem Anstieg von Unfällen mit Wildtieren führt. Vor allem abends ist eine erhöhte Vorsicht geboten, wenn der Berufsverkehr wieder auf die Dämmerung fällt.

«Seien Sie deshalb in der Nähe von Wäldern und Feldern äusserst achtsam und drosseln Sie die Geschwindigkeit», rät Susy Utzinger, Geschäftsführerin der Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz. «Tauchen Tiere am Strassenrand auf: stark abbremsen und das Fernlicht ausschalten. Und denken Sie daran: Wenn ein Tier die Strasse überquert, folgen meist noch weitere.»

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