«Die Lage bleibt angespannt, um nicht zu sagen schwierig», sagte Ineichen-Fleisch. (Bild: Keystone)
Schweiz

Ineichen-Fleisch: «Alles versuchen, um Lockdown zu verhindern»

Laut Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch, Staatssekretärin für Wirtschaft, machen die steigenden Ansteckungszahlen auch aus ökonomischer Sicht Sorge.

«Wir müssen alles versuchen, um einen zweiten Lockdown zu verhindern», sagte sie am Dienstag vor den Bundeshausmedien.

Zentral seien die Schutzkonzepte. Alle Arbeitgeber müssten solche erarbeiten, alle Mitarbeitenden müssten sie einhalten. «Die Kosten für die Wirtschaft sind dann am tiefsten, wenn wir das Virus so rasch als möglich eindämmen.»

Zwar sei die Schweizer Wirtschaft weniger negativ durch das erste Halbjahr gekommen als befürchtet. Der Wirtschaftseinbruch sei aber noch immer fast doppelt so gross wie während der Finanzkrise Ende der Nullerjahre.

«Die Lage bleibt angespannt, um nicht zu sagen schwierig», sagte Ineichen-Fleisch. Insbesondere der Tourismus und die Eventbranche seien stark von der Corona-Krise betroffen.

Das Instrument der Kurzarbeit bleibe deshalb für die Sicherung der Einkommen zentral. Neu sollen Härtefälle gezielt unterstützt werden. Die konkreten Modalitäten der vom Parlament verabschiedeten Lösung sollen laut Ineichen-Fleisch bis Ende Jahr in Vernehmlassung geschickt werden.

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